Rückblende – Besäufnis mit Mordabsichten
28. November 1943:
Beginn der Teheran – Konferenz der Alliierten, die bis zum 1. Dezember 1943 in der Hauptstadt Persiens stattfand. Zusammen mit ihren Außenministern trafen sich Stalin, Roosevelt und Churchill, um ihre weitere Kriegführung und die Behandlung eines besiegten Deutschland zu besprechen. Höhepunkt des Treffens war ein gemeinsames Besäufnis, bei dem zwischen Stalin und Roosevelt und dessen Sohn Elliot in typischer Gangstermanier um die Zahl der nach dem Krieg abzuschlachtenden Deutschen gefeilscht wurde, wobei Churchill angeblich Protest einlegte. Das ist wenig glaubhaft, weil er bereits am 27. April 1941 in einer Rundfunkansprache erklärt hatte: ” Es gibt weniger als siebzig Millionen bösartige Hunnen ( gemeint Deutsche, niekisch ) – einige davon sind zu heilen, die anderen umzubringen.”
Weißglut…
“Eine Nation, die keine Schulden macht, bringt die internationalen Wucherer zur Weißglut.”
Ezra Pound
Und wenn, wie jetzt in Dubai, Schulden nicht bedient werden können, rasen Unsicherheit und Spekulation um den Erdball. Droht jetzt, wo die Staaten nicht mehr helfen können, der endgültige Untergang des Finanzsystems, kommen Revolten, Hunger, Krieg auch zu uns ?
Sünde…
“Es gibt nur eine Sünde, die gegen die ganze Menschheit begangen werden kann: das ist die Verfälschung der Geschichte.”
Friedrich Hebbel, 18.3.1813 – 13.12.1863 – deutscher Dichter
So haben wir denn heute ein riesiges Sündenbabel! Es soll sogar Geschichtslügen geben, die geradezu den Charakter einer Religion angenommen haben, von Priestern umstellt sind und durch Gerichte beschützt werden.
Angst und Zweifel…
“Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst,
aber hab Angst vor dem, der dir sagt, er hat keinen Zweifel.”
Erich Fried
Diese Prämisse hat es Erich Fried wohl ermöglicht, damals in einen Diskurs mit Michael Kühnen einzutreten. Ein solcher “Querfrontsprung” gelingt selbst im “eigenen” Lager heute nur Wenigen. Manchmal wundert mich die hypertrophe Selbstgewißheit diverser Leute schon sehr. Können wir denn heute wirklich sicher sagen, welcher Weg zum Ziel führt ? Welche Gedanken, welche Begriffe zielführend sind ? Vor allen Dingen: W a s wird erforderlich sein, wenn die Lage da ist, die die Wende ermöglicht. Die Angst, heute Falsches zu sagen und damit in die falsche Richtung zu gehen, sollte nicht unterdrückt werden. Ist man schwach, wenn man diese Angst begleitend gewähren läßt ? Ich habe vor ein paar Jahren einmal für mich ganz alleine den Versuch gemacht, unter Berücksichtigung dieser Angst und der Zweifel einen Appell an mich und an Alle zu richten, um über Grundsätzliches Klarheit zu gewinnen, das in jeder Lage und zu jeder Zeit hilfreich sein kann:
Appell an Alle in letzter Stunde !
Richte den Blick auf dein Inneres und bewahre die Seele unantastbar.
Sei dir deiner Herkunft bewußt und halte die Vorfahren in Ehren.
Bemühe dich um ein wahrhaftiges, treues und uneigennütziges Leben.
Strebe von der Masse hinweg zur eigenständigen Persönlichkeit.
Achte alles Leben und versündige dich nicht gegen die Natur.
Gründe eine Familie deiner Art und ziehe Kinder auf.
Pflege und schütze die Muttersprache.
Begreife Religionen alleine als Brücken zum Höheren; dulde sie auschließlich als Gottesdienst.
Begehe die Feiertage mit Blick auf den ursprünglichen Brauch der Vorfahren.
Lasse Politik alleine als Streben nach der Verwirklichung volksgemäßen Wollens und der Unabhängigkeit deines Landes gelten.
Kämpfe außer bei Notwehr stets gewaltfrei; Gewalt verursacht immer neue Gewalt.
Raube nicht anderer Menschen Land; verteidige deine eigene Heimat mit friedlichen Mitteln.
Bestehe unter allen Umständen auf Meinungs-, Versammlungs-, Glaubens-, Weltanschauungs-, Kunst- und Forschungsfreiheit für jeden Menschen.
Wisse, daß alle naturwidrigen Lehren am Ende scheitern müssen.
Erkenne, daß die Volkswirtschaft eine bloß versorgende und der Politik gegenüber dienende Funktion haben darf.
Hilf das allgemeine Recht auf Arbeit und die Pflicht zur Arbeit erkämpfen.
Fordere das Miteigentum aller Landeskinder am Boden und den Produktionsmitteln.
Verteidige ein freies Bauerntum als Lebensquell deines Heimatlandes.
Verlange Fesseln für das Finanzkapital; hilf mit, die drohende Weltdiktatur des Geldadels zu verhindern.
Verlange eine Außenpolitik, welche Souveränität und die volle Gleichberechtigung deines Landes unter den Völkern verwirklicht.
Verneige dich vor allen Verteidigern des Vaterlandes in der Geschichte, die guten Glaubens waren ; werden ihnen zu Recht Verbrechen vorgeworfen, so schweige.
Bedenke, daß nur aus dem Heimatboden eine unverwechselbare Geisteskultur erwächst.
Liebe dein Heimatland trotz aller geschichtlichen Katastrophen über alles.
Erwarte nicht fremde Hilfe; in dir und deinem Volk allein liegt die entscheidende Kraft zu Befreiung und Aufstieg aus tiefster Not.
Es freute mich, wenn aus diesen Gedanken wenigstens ein klein wenig Honig für eine Einigung des zerstrittenen nationalen Lagers zu saugen ist.
Buraks Dreisäulentheorie…
Burak Copur ( 32 ) wurde in Ankara geboren und kam als Dreijähriger nach Deutschland. Bei den Kommunalwahlen 2004 zog er für Bündnis 90 / Die Grünen in den Rat der Stadt Essen ein und war damit der erste Parlamentarier türkischer Herkunft. Der Politikwissenschaftler studierte ein Jahr in Australien und ist Stipendiat der Böll-Stiftung.
Er gehört sicher nicht zu den 42 %, die in die Türkei zurückkehren wollen. Denn lt. WAZ v. 19.11. will er das Ruhrgebiet als eine “Metropole der Vielfalt”. Es solle die Toleranz als Standortfaktor entdecken. Als Vorsitzender des Ausschusses für Zuwanderung entwickelt er Visionen. Die Integration sei nicht gescheitert, sondern habe gerade erst begonnen. Allerdings werde die Region von provinziellen Kleingeistern regiert. Es gebe eine gewisse Weltoffenheit, aber nicht bei vielen Entscheidungsträgern und in den Strukturen. Die Essener Ausländerbehörde z.B. folge dem Leitgedanken der Abwehr und Abschottung des reaktionären Ausländerrechts. Solche Institutionen trügen gerade nicht dazu bei, daß sich kreative Eliten bei ihrer Ankunft hier willkommen fühlen. Integration laufe über Vorbilder. Das funktioniere nur, wenn Migranten eine Chance haben, in die Chefetagen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung aufzusteigen. Damit die anderen sehen: Der oder die hat es geschafft. Auf das machohafte, mitunter aggressive Auftreten vor allem jüngerer Migranten im Interview angesprochen: ” Unerzogene Idioten und Schwachköpfe gibt es auch bei Deutschen.” Zu den “Parallelgesellschaften”: ” Ich kann das Geschwätz von den Parallelgesellschaften nicht mehr hören. Versuchen Sie doch mal als Migrant in einer Düsseldorfer Schickeria – Gegend eine schöne Wohnung zu bekommen. Ausgrenzung führt zur Abgrenzung.” Auf die Frage, wie die “Metropole der Vielfalt” erreicht werden solle, Vielfalt lasse sich nicht verordnen, kommt von Burak Copur die Dreisäulentheorie: ” Es gibt drei Kriterien für den wirschaftlichen Erfolg einer Stadt: Den Anteil der Künstler und Intellektuellen, den Anteil der Homosexuellen und den Melting – Pot – Index, sprich die Zahl ausländischer Bewohner. Je multikultureller und homosexueller eine Stadt ist, desto toleranter und wirtschaftlich erfolgreicher ist sie. Nehmen Sie Köln, London, Amsterdam und New York.” Ob das Ruhrgebiet das Potenzial habe, zu einer Metropole aufzusteigen ? “Ja natürlich! Es gibt doch eine tolle Entwicklung. Katernberg ( in Essen, niekisch ) könnte z.B. mit der Zollverein – school eine Art Zürich – West des Ruhrgebiets werden. Das Quartier um den Dortmunder U – Turm ein Kopenhagen in Miniaturform . Die Games Factory in Mühlheim ein kleines Silicon – Valley und Duisburg -Marxloh natürlich Little Istanbul. Und die Rüttenscheider Straße in Essen hat das Zeug zur bescheidenen Variante der Londoner Kings Road.
Burak Copur, so vermute ich, will sicher nicht gehen, sondern bleiben. Mit aller Kraft möchte er an der Atomisierung Deutschlands teilnehmen, alimentiert wird er durch sein Stipendium ja schon. Er will die von ihm herbeigesehnte Entwicklung auch nicht von hintenherum eingeleitet wissen, sondern ganz offen, in aller Öffentlichkeit und vor unser aller Augen. Und seine Vision dürfte sich natürlich auf ganz Deutschland erstrecken..
Totensonntag / Runensonntag…
W e l k e s B l a t t
Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden.
Ewiges ist nicht auf Erden,
Als der Wandel, als die Flucht.
Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen,
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.
Hermann Hesse
Mahnung angesichts der Zerrissenheit…
Einer stand auf der scharf wie blitz und stahl
Die klüfte aufriss und die lager schied
Ein Drüben schuf durch umkehr eures Hier..
Der euren wahnsinn so lang in euch schrie
Mit solcher wucht dass ihm die kehle barst.
Und ihr ? ob dumpf ob klug ob falsch ob echt
Vernahmt und saht als wäre nichts geschehn..
Ihr handelt weiter, sprecht und lacht und heckt.
Der warner ging..dem rad das niederrollt
Zur leere greift kein arm mehr in die speiche.
Stefan George
Today is the day…
Today is the day for greetings and thanks to the visitors of my blog “metapolitika” all over the world, especially to Sao Paulo, Brazil; Seattle, Los Angeles, San Antonio, Woodstock, Cambridge, Cary, Plano, United States of Amerika; Kitchener, Canada; Penag, Malaysia; Seoul, Rep. of Korea; Moscow, Russian Fed.; Santa Cruz de Tenerife, Barcelona, Spain; Rungsted, Danmark; Linkpink, Sweden and to 1 unknown visitor from Africa; beste Grüße und Dank auch an die Besucher, Bewerter und Kommentatoren von Recklinghausen bis Rostock, Flensburg bis Wien. Ich werde versuchen, Euer Vertrauen auch weiterhin zu rechtfertigen!
Your / Euer niekisch










