Rückblende – Besäufnis mit Mordabsichten

November 28, 2009 niekisch Leave a comment


28. November 1943:

Cheers!

Beginn der Teheran – Konferenz der Alliierten, die bis zum 1. Dezember 1943 in der Hauptstadt Persiens stattfand. Zusammen mit ihren Außenministern trafen sich Stalin, Roosevelt und Churchill, um ihre weitere Kriegführung und die Behandlung eines besiegten Deutschland zu besprechen. Höhepunkt des Treffens war ein gemeinsames Besäufnis, bei dem zwischen Stalin und Roosevelt und dessen Sohn Elliot in typischer Gangstermanier um die Zahl der nach dem Krieg abzuschlachtenden Deutschen gefeilscht wurde, wobei Churchill angeblich Protest einlegte. Das ist wenig glaubhaft, weil er bereits am 27. April 1941 in einer Rundfunkansprache erklärt hatte: ” Es gibt weniger als siebzig Millionen bösartige Hunnen ( gemeint Deutsche, niekisch ) – einige davon sind zu heilen, die anderen umzubringen.”

Weißglut…

November 27, 2009 niekisch Leave a comment

 

“Eine Nation, die keine Schulden macht, bringt die internationalen Wucherer zur Weißglut.”

Ezra Pound

Der junge Ezra Pound

 

 

Und wenn, wie jetzt in Dubai, Schulden nicht bedient werden können, rasen Unsicherheit und Spekulation um den Erdball. Droht jetzt, wo die Staaten nicht mehr helfen können, der endgültige Untergang des Finanzsystems, kommen Revolten, Hunger, Krieg auch zu uns ?

Categories: Allgemein

Sünde…

November 26, 2009 niekisch 3 comments

Friedrich Hebbel

“Es gibt nur eine Sünde, die gegen die ganze Menschheit begangen werden kann: das ist die Verfälschung der Geschichte.”

Friedrich Hebbel, 18.3.1813 – 13.12.1863 – deutscher Dichter

So haben wir denn heute ein riesiges Sündenbabel!  Es soll sogar Geschichtslügen geben, die geradezu den Charakter einer Religion angenommen haben, von Priestern umstellt sind  und durch Gerichte beschützt werden.

Angst und Zweifel…

November 25, 2009 niekisch Leave a comment

“Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst,

aber hab Angst vor dem, der dir sagt, er hat keinen Zweifel.”

Erich Fried

Diese Prämisse hat es Erich Fried wohl ermöglicht, damals in einen Diskurs mit Michael Kühnen einzutreten. Ein solcher “Querfrontsprung” gelingt selbst im “eigenen” Lager heute nur Wenigen. Manchmal wundert mich die hypertrophe Selbstgewißheit diverser Leute schon sehr. Können wir denn heute wirklich sicher sagen, welcher Weg zum Ziel führt ? Welche Gedanken, welche Begriffe zielführend sind ? Vor allen Dingen:  W a s  wird erforderlich sein, wenn die Lage da ist, die die Wende ermöglicht. Die Angst, heute Falsches zu sagen und damit in die falsche Richtung zu gehen, sollte nicht unterdrückt werden. Ist man schwach, wenn man diese Angst begleitend gewähren läßt ? Ich habe vor ein paar Jahren einmal für mich ganz alleine den Versuch gemacht, unter Berücksichtigung dieser Angst und der Zweifel einen Appell an mich und an Alle zu richten, um über Grundsätzliches Klarheit zu gewinnen, das in jeder Lage und zu jeder Zeit hilfreich sein kann:

Appell an Alle in letzter Stunde !

 

Richte den Blick auf dein Inneres und bewahre die Seele unantastbar.

Sei dir deiner Herkunft bewußt und halte die Vorfahren in Ehren.

Bemühe dich um ein wahrhaftiges, treues und uneigennütziges Leben.

Strebe von der Masse hinweg zur eigenständigen Persönlichkeit.

Achte alles Leben und versündige dich nicht gegen die Natur.

Gründe eine Familie deiner Art und ziehe Kinder auf.

Pflege und schütze die Muttersprache.

Begreife Religionen alleine als Brücken zum Höheren; dulde sie auschließlich als Gottesdienst.

Begehe die Feiertage mit Blick auf den ursprünglichen Brauch der Vorfahren.

Lasse Politik alleine als Streben nach der Verwirklichung volksgemäßen Wollens und der Unabhängigkeit deines Landes  gelten.

Kämpfe außer bei Notwehr  stets gewaltfrei; Gewalt verursacht immer neue Gewalt.

Raube nicht anderer Menschen Land; verteidige deine eigene Heimat mit friedlichen Mitteln.

Bestehe  unter allen Umständen auf Meinungs-, Versammlungs-, Glaubens-, Weltanschauungs-, Kunst- und Forschungsfreiheit für jeden Menschen.

Wisse, daß alle naturwidrigen Lehren am Ende scheitern müssen.

Erkenne, daß die Volkswirtschaft eine bloß versorgende und der Politik gegenüber dienende Funktion haben darf.

Hilf das allgemeine Recht auf Arbeit und die Pflicht zur Arbeit erkämpfen.

Fordere das Miteigentum aller Landeskinder am Boden und den  Produktionsmitteln.

Verteidige ein freies Bauerntum als Lebensquell deines Heimatlandes.

Verlange Fesseln für das Finanzkapital; hilf mit, die drohende Weltdiktatur des Geldadels zu verhindern.

Verlange eine Außenpolitik, welche Souveränität und die volle Gleichberechtigung deines Landes unter den Völkern verwirklicht.

Verneige dich vor allen Verteidigern des Vaterlandes in der Geschichte, die guten Glaubens waren ; werden ihnen zu Recht Verbrechen vorgeworfen, so schweige.

Bedenke, daß nur aus dem Heimatboden eine unverwechselbare Geisteskultur erwächst.

Liebe dein Heimatland trotz aller geschichtlichen Katastrophen über alles.

Erwarte nicht fremde Hilfe; in dir und deinem Volk allein liegt die entscheidende Kraft zu Befreiung und Aufstieg aus tiefster Not.

 

Es freute mich, wenn aus diesen Gedanken wenigstens ein klein wenig Honig  für eine Einigung des  zerstrittenen nationalen Lagers zu saugen ist.



Categories: Zur Debatte gestellt

Rückblende…

November 24, 2009 niekisch 2 comments

24. November 1964:

Winston Churchill gestorben. Er war einer der größten Deutschenhasser und Kriegstreiber.  Zugleich auch der Totengräber des Britischen Weltreiches und der europäischen Vorherrschaft in der Welt. Im ersten Weltkrieg war er Marineminister, von 1940 – 1945 Premierminister, er befahl die Flächenbombardierungen zum Ausrotten der deutschen Zivilbevölkerung und war zugleich ein Meister des Krieges mit Worten.  Warum ist die Tafel im Rathaus von Aachen, die ihn als Karlspreisträger verherrlicht, noch nicht beseitigt ?

Wann gehts los ?…

November 24, 2009 niekisch 2 comments

Den nachfolgenden Leserbrief zitiere ich anonymisiert und will eine Brücke  schlagen zum Artikel  “Ohne Worte: Rechtsbeugung in der BRD ( ergänzt )”  mit meinen Ausführungen dazu unter Metapolitika. Es wird sich schon zum 28.11.2009  zeigen, inwieweit das Urteil des BVerfG zu § 130 IV StGB Auswirkungen zeigt, insbesondere ob die Demonstration “freier Kräfte” mit der Begründung verboten wird, es werde zu Aussagen i.S. d. § 130 IV StGB kommen und der öffentliche Friede werde  gestört werden.

Es lebe das freie Wort!

“Lokalredaktion

Per Email

16.11.2009

Leserzuschrift

Bezug: Bericht vom 13.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Veröffentlichung nachfolgender Leserzuschrift.

Mit freundlichem Gruß

………………..

Wie reagieren wir, wenn Neonazis einen Aufmarsch ankündigen?

Die einen sagen: am besten totschweigen und ignorieren. Die anderen fordern: den Nazis keinen Raum geben und aktiv protestieren.

Wir vom ….. Bündnis gegen RECHTS teilen die letztere Position und haben bei unserem Gründungstreffen sowohl über den Sinn und Zweck als auch über die Praktikabilität aktiven Protests diskutiert.

Grundsätzlich befinden wir die Entscheidung der Bürgermeister-Institution „Koordinierungskreis für Toleranz und Zivilcourage“, eine Mahnwache abzuhalten, für akzeptabel. Im Besonderen stimmen wir Herrn…..zu, der betont: „Wir werden die braune Provokation nicht hinnehmen!“

Um auf möglichst vielfältigen Wegen gegen faschistisches Gedankengut……..Solidarität zu erzeugen, ist es dem Bündnis daher wichtig, zu zusätzlichem Protest aufzurufen. Und das nicht als Konkurrenz zur Mahnwache und auch nicht mit dem Anspruch, die besseren Antifaschisten zu sein oder die besseren Aktionen durchzuführen. Es ist das Ziel des Bündnisses, auch diejenigen einzubinden, die von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen und mit Zivilcourage ihren Protest zeigen wollen.

In der …..-Berichterstattung wurde mein Wunsch an den Bürgermeister zitiert, den Aufmarsch zu verbieten, und seine Antwort darauf. Herr ….. hat Recht. Als ehemaliger Polizeibeamter kenne ich das Anmeldeverfahren für eine Demonstration. Und ich weiß auch, dass die Gerichte Aufmärsche von Neonazis unter Berufung auf das Recht der Versammlungsfreiheit und der freien Meinungsäußerung immer wieder für zulässig erklärten. Ich wünschte mir allerdings, dass der Bürgermeister als Spitze unserer Stadt auf die Polizeibehörde eingewirkt hätte, dem Antrag auf den Aufmarsch dennoch ein Verbot zu erteilen. Auch wenn dieses am Ende von einem Gericht kassiert worden wäre. Denn gerade dies wäre ein Signal, dass diejenigen, die unsere Stadt vertreten und für ihre Sicherheit sorgen, einen solchen Aufmarsch nur zulassen, wenn sie dazu gezwungen werden.

Ich halte dies nicht für eine überflüssige und sinnlose Beschäftigung der Gerichte, denn auf diese Weise wird deutlicher sichtbar, dass diese Gesetze verändert werden müssen. Neonazi-Aufmärsche sind Terror, Menschenverachtung und purer Hass und damit nicht rechtens. Sie gehören verboten. Nazistische Parolen zu brüllen ist nicht freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen.

Ich wünsche den Aktionen des Koordinierungskreises ebenso Erfolg wie dem Bündnis. Wobei ich hoffe, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am 28. November ihre Position gegen RECHTS zeigen, nicht zu Hause bleiben und sich dem Protest anschließen.”

Ich veröffentliche diesen Leserbrief nur, um ein Beispiel dafür zu geben, wie insbesondere Rechtsbegriffe metapolitisch Wirkung entfalten..

Buraks Dreisäulentheorie…

November 23, 2009 niekisch 8 comments

Burak Copur ( 32 ) wurde in Ankara geboren und kam als Dreijähriger nach Deutschland. Bei den Kommunalwahlen 2004 zog er für Bündnis 90 / Die Grünen in den Rat der Stadt Essen ein und war damit der erste Parlamentarier türkischer Herkunft. Der Politikwissenschaftler studierte ein Jahr in Australien und ist Stipendiat der Böll-Stiftung.

Deutsche, werdet hart wie Stahl !

Er gehört sicher nicht zu den 42 %, die in die Türkei zurückkehren wollen. Denn lt. WAZ v. 19.11. will er das Ruhrgebiet als eine “Metropole der Vielfalt”. Es solle die Toleranz als Standortfaktor entdecken. Als Vorsitzender des Ausschusses für Zuwanderung entwickelt er Visionen. Die Integration sei nicht gescheitert, sondern habe gerade erst begonnen. Allerdings werde die Region von provinziellen Kleingeistern regiert. Es gebe eine gewisse Weltoffenheit, aber nicht bei vielen Entscheidungsträgern und in den Strukturen. Die Essener Ausländerbehörde z.B. folge dem Leitgedanken der Abwehr und Abschottung des reaktionären Ausländerrechts. Solche Institutionen trügen gerade nicht dazu bei, daß sich kreative Eliten bei ihrer Ankunft hier willkommen fühlen. Integration laufe über Vorbilder. Das funktioniere nur, wenn Migranten eine Chance haben, in die Chefetagen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung aufzusteigen. Damit die anderen sehen: Der oder die hat es geschafft. Auf das machohafte, mitunter aggressive Auftreten vor allem jüngerer Migranten im Interview angesprochen: ” Unerzogene Idioten und Schwachköpfe gibt es auch bei Deutschen.” Zu den “Parallelgesellschaften”:  ” Ich kann das Geschwätz von den Parallelgesellschaften nicht mehr hören. Versuchen Sie doch mal als Migrant in einer Düsseldorfer Schickeria – Gegend eine schöne Wohnung zu bekommen. Ausgrenzung führt zur Abgrenzung.” Auf die Frage, wie die “Metropole der Vielfalt” erreicht werden solle, Vielfalt lasse sich nicht verordnen, kommt von Burak Copur die Dreisäulentheorie: ” Es gibt drei Kriterien für den wirschaftlichen Erfolg einer Stadt: Den Anteil der Künstler und Intellektuellen, den Anteil der Homosexuellen und den Melting – Pot – Index, sprich die Zahl ausländischer Bewohner. Je multikultureller und homosexueller eine Stadt ist, desto toleranter und wirtschaftlich erfolgreicher ist sie. Nehmen Sie Köln, London, Amsterdam und New York.” Ob das Ruhrgebiet das Potenzial habe, zu einer Metropole aufzusteigen ? “Ja natürlich! Es gibt doch eine tolle Entwicklung. Katernberg ( in Essen, niekisch )  könnte z.B. mit der Zollverein – school eine Art Zürich – West des Ruhrgebiets werden. Das Quartier um den Dortmunder U – Turm ein Kopenhagen in Miniaturform . Die Games Factory in Mühlheim ein kleines Silicon – Valley und Duisburg -Marxloh natürlich Little Istanbul. Und die Rüttenscheider Straße in Essen hat das Zeug zur bescheidenen Variante der Londoner Kings Road.

Burak Copur, so vermute ich, will sicher nicht gehen, sondern bleiben. Mit aller Kraft möchte er an der Atomisierung Deutschlands teilnehmen, alimentiert wird er durch sein Stipendium ja schon. Er will die von ihm herbeigesehnte Entwicklung auch nicht von hintenherum eingeleitet wissen, sondern ganz offen, in aller Öffentlichkeit und vor unser aller Augen. Und seine Vision dürfte sich natürlich auf ganz Deutschland erstrecken..

Categories: Zur Debatte gestellt

Totensonntag / Runensonntag…

November 22, 2009 niekisch Leave a comment

W e l k e s   B l a t t

 

Jede Blüte will zur Frucht,

Jeder Morgen Abend werden.

Ewiges ist nicht auf Erden,

Als der Wandel, als die Flucht.

 

Auch der schönste Sommer will

Einmal Herbst und Welke spüren.

Halte, Blatt, geduldig still,

Wenn der Wind dich will entführen.

 

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,

Laß es still geschehen,

Laß vom Winde, der dich bricht,

Dich nach Hause wehen.

 

Hermann Hesse

Categories: Allgemein

Mahnung angesichts der Zerrissenheit…

November 20, 2009 niekisch Leave a comment

Stefan George

Einer stand auf der scharf wie blitz und stahl

Die klüfte aufriss und die lager schied

Ein Drüben schuf durch umkehr eures Hier..

Der euren wahnsinn so lang in euch schrie

Mit solcher wucht dass ihm die kehle barst.

Und ihr ? ob dumpf ob klug ob falsch ob echt

Vernahmt und saht als wäre nichts  geschehn..

Ihr handelt weiter, sprecht und lacht und heckt.

Der warner ging..dem rad das niederrollt

Zur leere greift kein arm mehr in die speiche.

Stefan George

Categories: Allgemein

Today is the day…

November 19, 2009 niekisch 2 comments

Thank you !

Today is the day for greetings and thanks to the visitors of my blog “metapolitika” all over the world, especially to Sao Paulo, Brazil; Seattle, Los Angeles, San Antonio, Woodstock, Cambridge, Cary, Plano, United States of Amerika; Kitchener, Canada; Penag, Malaysia; Seoul, Rep. of Korea; Moscow, Russian Fed.; Santa Cruz de Tenerife, Barcelona, Spain; Rungsted, Danmark; Linkpink, Sweden and to 1 unknown visitor from Africa; beste Grüße und Dank auch an die Besucher, Bewerter und Kommentatoren von Recklinghausen bis Rostock, Flensburg bis Wien. Ich werde versuchen, Euer Vertrauen auch weiterhin zu rechtfertigen!

Your / Euer niekisch

Categories: Allgemein