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Archive for the ‘Zitat/Spruch/Gedicht’ Category

Selber Sonne sein…

September 20, 2011 68 comments

Zeit der Sonnenblumen...

 

“Gib, hohe Sonne, daß ich Tag für Tag im Steigen mich, wie Du, erneuern mag,

daß ich, aus Dir geflossen rein und frei, ein Feuer wirkend, selber Sonne sei!”

( Isolde Kurz )

Sind wir Menschen uns bewußt, Kinder der für uns unerreichbaren Sonne zu sein, dieser Allmacht unseres und des uns umgebenden Lebens?  Kinder dieser Lebensspenderin, die uns täglich neu die Gelegenheit gibt, uns und unser Denken zu erneuern, zu strahlen, zu wärmen, Kraft weiterzuleiten, den eigenen Willen in einen Gesamtwillen einfließen zu lassen, diesen zu verstärken, zu einem mitreißenden Fluß werden zu lassen, der allen Unrat der Zeit wegschwemmt?

Jeden Tag aufs Neue haben wir die Gelegenheit, das Licht der Sonne auf uns und in uns wirken zu lassen, unserem Denken eine andere als die bisherige Richtung zu geben, Fehler einzugestehen, sie mit der Sonne untergehen zu lassen, am nächsten Morgen neue Gedanken mit ihr aufgehen zu lassen, vielleicht die Gedanken eines Mitmenschen und Mitstreiters für die gemeinsame Sache, die uns  bisher als unvertretbar erschienen, die für uns  keine Leuchtkraft besaßen.

Auf Metapolitika gibt es keine Gedanken – und Wortzensur – hier dürfen  a l l e  Gedanken strahlen. Und so wird auch ein Gesamtwille wachsen!

Summ, summ, summ…

August 3, 2011 91 comments

Die Biene-fleißig für uns Alle...

In meiner Kindheit hörte ich des öfteren das nachfolgende Lied. Auch meine Mutter sang es uns an warmen Sommertagen. Es stammt vom Dichter unserer  inzwischen verstümmelten Deutschen Nationalhymne, Heinrich Hoffmann von Fallersleben und verdient, nicht vergessen zu werden.

Aber auch zum Erweitern unserer naturwissenschaftlichen Kenntnisse, die für die Metapolitik in Zeiten zunehmender Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung sowie dem bevorstehenden “Knall”  immer wichtiger werden, will ich ein wenig beitragen. Beim Stöbern im Netz und noch viel mehr im realen politischen Leben fällt mir auf, daß naturwissenschaftliche Fragen fast nie im Diskurs sind:

 

 Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Ei, wir tun dir nichts zu Leide,

flieg nur aus in Wald und Heide.

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Kehre heim mit reicher Habe,

bau uns manche volle Wabe.

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

 

Die Bienen sind unentbehrlich für das Einhalten des Gleichgewichtes in der Natur sowie für das Versorgen der Menschen mit Nahrung, was sehr oft nicht ins Bewußtsein gelangt. Sterben die Bienen aus, dann sterben auch wir.

Die Bienen sind auch ein höchst interessantes Studienobjekt der Naturwissenschaften, insbesondere der Biowissenschaften. Der Laie denkt, Bienen und Bienenkönigin seien quasi von Geburt an für ihre Stellung im “Bienenstaat” vorgesehen, von Anfang an unterschiedlich, sozusagen genetisch dispositioniert. Dem ist aber nicht so:

“Ein eindrucksvolles Beispiel für den fließenden Übergang zwischen “sozial erworben” und “biologisch fixiert” ist die Bienenkönigin und die Arbeitsbiene. Beide haben einen völlig identischen genetischen Apparat, also das vollkommen gleiche Erbgut! Die Fütterung mit Gelee Royal während einer bestimmten Wachstumsphase..führt jedoch zur spezifischen Aktivierung eines besonderen epigenetischen ( laienhaft gesagt “außerhalb der mitgeborenen Gene” erworbenen, niekisch ) Programms und hat zur Folge, daß sich eine Bienenkönigin entwickelt.” ( Lyko, F. und Koll., The Honey Bee Epigenomes ) Entgegen früheren Annahmen kennt die Natur eine Vielzahl solcher Beispiele, sie finden sich auch beim Menschen.

Was wir erleben, das verändert auch unseren Körper.

Mit dieser Erkenntnis eines fließenden Übergangs gehören alle bisherigen Theorien der unwandelbaren genetischen Disposition  sowie des sog. Behaveiorismus auf den “Müllhaufen” der Forschung: Der Mensch ist weder unwandelbar genetisch für immer festgelegt ( politisch konservative bis nationalsozialistische Auffassung )  noch durch sein Erleben oder Erziehung beliebig änderbar. ( gutmenschlich linke bis kommunistische Auffassung )

Für unsere metapolitisch – identitäre Arbeit bedeutet dies: Vorsicht vor Dogmen. Vorsicht vor Aussagen, die dieser Erkenntnis widersprechen!

Manchmal angesichts der Lage…

August 1, 2011 7 comments

 

Manchmal Verzweiflung,

die den Magen dreht-

Manchmal Verzweiflung,

die die Kehle schnürt-

Manchmal Verzweiflung,

die die Schultern hängen läßt-

Manchmal Verzweiflung,

die den Zorn bedeckt…

( 19.7.2006, n. )

der Würde treu…Groß – blond – blauäugig III…

July 26, 2011 69 comments

“Die Wahrheit verteidigen

heißt in jedem Falle,

In Würde zur Wahrheit...

sich die Freiheit nehmen,

der Würde treu zu bleiben,

ein Mensch zu sein.”

( der Dichter Herbert Böhme )

Was bedeutet  das für den Massenmord in Norwegen? Für eine wirklichkeitsgerechte rechtliche, moralische und politische Beurteilung sollten wir abwarten, bis die ganze Wahrheit ans Tageslicht gekommen ist und dabei versuchen zu prüfen, ob uns alle wesentlichen Gesichtspunkte bekanntgeworden sind. Dabei berücksichtigen, daß es sich bei Opfern und Täter (n?) um Menschen mit all ihren Wesensmerkmalen handelt. Unschuld, Schuld, Gut und Böse, Fanatismus und geistige Versehrtheit können gegeben sein. Wenn wir all dies zum Bewerten heranziehen, dann erhalten wir vielleicht ein wahres Bild des schrecklichen Ereignisses, das unseres Menschenbildes würdig ist.

Da der Überblick  in den Vorartikeln etwas verlorengeht, bitte ich  h i e r weiterzudiskutieren.

Wir sollten uns  jetzt mehr auf die Ungereimtheiten des Falles konzentrieren. Ich will die Debatte damit aber nicht einschränken. Auch andere Fragen sind zugelassen. Danke! Euer niekisch

PS: Auf  strafrechtlich bedeutsame Inhalte in den Kommentaren werde ich angesichts des verstärkt einsetzenden Schnüfflertums den jeweiligen Autor hinweisen und ihn veranlassen, selbst um Streichung zu bitten, da ich hier von mir aus keine Zensur betreiben will. Die gestrichenen Textstellen versehe ich mit dem Hinweis ” aus rechtlichen Gründen entfernt”, niekisch.

“Wenn unerträglich wird die Last”…

June 18, 2011 6 comments

“Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht:

Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,

Schwur und Schwert...

Wenn unerträglich wird die Last – greift er

Hinauf getrosten Mutes in den Himmel

Und holt herunter seine ew´gen Rechte,

Die droben hangen unveräußerlich

Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst -

Der alte Urstand der Natur kehrt wieder,

Wo Mensch dem Menschen gegenübersteht -

Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr

Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben -

Der Güter höchstes dürfen wir verteid´gen

Gegen Gewalt – Wir stehn vor unser Land,

Wir stehn vor unsre Weiber, unsre Kinder!”

Unser Dichter Friedrich v. Schiller im “Wilhelm Tell – Rütlischwur”. Der Text kann in Kürze höchst aktuell werden, wenn die repräsentantischen Tyrannen in Berlin unter Führung Merkels unser letztes Volksvermögen verschleudert haben, wir endgültig mit dem Rücken zur Wand stehen angesichts der fürchterlichen Überfremdung unseres Landes.

“…haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.” ( Art. 20 IV Grundgesetz )

Zum “Schiller – Jahr” 2011…

June 11, 2011 13 comments

Aus dem Fragment  Gedankengedichte – Zur Feier der Jahrhundertwende – Deutsche Größe – aus dem Entwurf:

Friedrich v. Schiller - revolutionär auch heute...

“Das ist nicht des Deutschen Größe

Obzusiegen mit dem Schwert,

In das Geisterreich zu dringen

Vorurteile zu besiegen,

Männlich mit dem Wahn zu ringen

Das ist seines Eifers wert.

Schwere Ketten drückten alle

Völker auf dem Erdenballe

Als der Deutsche sie zerbrach

Fehde bot dem Vatikane

Krieg ankündigte dem Wahne

Der die ganze Welt bestach.

Höhern Sieg hat der errungen

Der der Wahrheit Blitz geschwungen

Der die Geister selbst befreit,

Freiheit der Vernunft erfechten,

Heiß für alle Völker rechten,

Gilt für alle ew´ge Zeit.”

Es ist erfreulich, daß die Ruhrfestspiele in Recklinghausen Friedrich v. Schiller 2011 in den Mittelpunkt Ihres Programmes gestellt haben.

Zeitlos Gültiges und Revolutionäres gibt Schiller uns Deutschen bis heute: Gewaltlos siegen, Geistestiefe erreichen, vorurteilsfrei entscheiden, religiöse und weltanschauliche Wahnideen zurückweisen, auf deutsche Art dem Globalismus und Mammonismus widerstehen, deren Ketten als Bannerträger der Völker zerbrechen, der 2000 jährigen  Charakterverbiegung  durch kirchliche Dogmen entgegentreten, der Wahrheit eine Gasse geben, das ist gerade heute unser revolutionärer, d.h.zum Guten zurückwälzender Appell…

Maikäfer flieg….Ergänzung

May 12, 2011 4 comments

Maikäfer flieg!

Hier noch der Text des Maikäferliedes, das wohl erstmals im 30 – jährigen Krieg gesungen wurde, der in manchen deutschen Landesteilen bis zu 90% der Bevölkerung das Leben kostete und nach 1618 weite Teile Pommerns verwüstete:

Maikäfer flieg!

Dein Vater ist im Krieg.

Pommerland...

Deine Mutter ist in Pommerland,

Pommerland ist abgebrannt.

Maikäfer flieg!

Daß mir meine Mutter dieses Lied vorsang, gehört zu meinen ersten Kindheitserinnerungen zu Anfang der 50iger Jahre.

Pommerland ist nicht nur damals und 1945 abgebrannt, sondern heute  Wenigen bekannt. Es wird fast nur noch mit Mecklenburg – Vorpommern in Verbindung gebracht. Pommern selber wurde nach 1945 in einem Akt der Rechtswidrigkeit zum größten Teil – auf der Karte rechts - den Polen zur bloßen Verwaltung  durch die Alliierten übergeben, von diesen dann aber annektiert.

“Dein Vater ist im Krieg” …Und da blieben Millionen Väter auch. Deutschland verlor ganze Generationen junger Männer. Ein Onkel von mir ist in Stalingrad vermißt. Ich

Im Krieg verschollen...

zeige sein Abbild, das so ganz  heutigen Gesichtern widerspricht.

“Deine Mutter ist in Pommerland” – Der Satz symbolisiert das Leiden der Mütter im Krieg. Sie tragen die schwerste Last und den größten Verlust. Wie viele Mädchen, Frauen und Mütter wurden aus Pommern nach Sibirien in den Gulag abtransportiert, kehrten nie mehr oder erst nach vielen Jahren zurück..

Nach Sibirien?

Oft wird gesagt, wir sollen uns nur noch der Gegenwart und der Zukunft zuwenden, die Vergangenheit ruhen lassen. Die Diskussionen in den Leserblogs um die Beschreibung des Eigenen und die Bezeichnung unserer Feinde und Gegner zeigen aber derzeit besonders klar, daß Begriffe und Werte für Gegenwart und Zukunft nur dann gefunden werden können, wenn wir wissen, woher wir kommen und wer wir sind.

Es gibt ein Wort…

December 20, 2010 13 comments

Es gibt ein Wort, das Tore sprengt,

Ich will...

das tief durch alle Nebel dringt,

das alle Menschen niederrennt,

und weder Schild noch Schranken kennt.

Es gibt ein Wort, das trotzt und singt,

das jede Lanze niederringt,

ein Wort, das Berg auf Berge türmt,

bis es zuletzt den Himmel stürmt.

Ein Wort, das trotzig, stark und still -

das eine Wort: Ich will!

 

( alter Fahnenspruch )

Ja, ganz gewiß…

December 12, 2010 2 comments

 Z u v e r s i c h t l i c h 

Ja, ganz gewiß wird unser Wollen

"Schild und Schwert" wollen wir sein...

einst herrlich in Erfüllung  gehn

und unser Herzenswunsch im vollen

Bewußtsein unseres Volkes stehn.

Ja, ganz gewiß wird Deutschland wieder

des großen Erbes würdig sein

und singen seine alten Lieder

und ungescheut die Freiheit frei´n.

Was tut es, ob man unsrer Namen

und unsrer Opfer dann gedenkt?

Wir sind es trotzdem, die den Samen

der Zukunft in die Zeit gesenkt.

- Fritz Stüber -

Rat für Jeden und Keinen…

November 19, 2010 10 comments

 

Mensch, lerne von den Tieren,

Mit den Wölfen heulen?...

bräuchst dich nicht lang zu zieren.

Lern mit den Wölfen heulen

und nächtens mit den Eulen.

Lern mit den Füchsen schleichen

und werden ihresgleichen.

Lern mit den Hamstern raffen

und klauen mit den Affen.

Und mögs trotzdem gelingen,

lern mit den Vögeln singen!

Jedoch vor allen Dingen:

Mit den Vögeln singen?...

willst du geborgen wohnen,

und daß sie dich verschonen

mit ihrem dummen Haß:

Lern mit den Schafen mähen!

Du darfst es nicht verschmähen,

die schwerste Kunst ist das!

Wird die dir nicht zu eigen

und scheint sie dir zu dumm:

lern mit den Fischen schweigen,

- werd stumm.

Mach höchstens mit den Brummern brumm.

Dann bringt so leicht dich keiner um!

- Will Vesper -

Ratschläge für Jeden und Keinen…Und welcher oder welche sind für welche Situation passend?  Das sollten wir uns hin und wieder fragen…

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