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Kontrolle des Bildungs – und Nachrichtenwesens…

Rückblende: 10. September 1944 –  Konferenz von Quebec:

Ein Kartoffelacker sollte Deutschland werden...

US – Präsident Roosevelt legt den Morgenthau – Plan vor, den sein jüdischer Finanzminister und Deutschenhasser  Henry Morgenthau entworfen hat. Er sieht vor: die völlige Entmilitarisierung Deutschlands, die Bestrafung verantwortlicher Deutscher, die Demontage der Industrie, die Beschlagnahme der Auslandsguthaben, den Raub Ostpreußens, Schlesiens, des Saar – und Rheinlandes, die Internationalisierung des Ruhrgebietes und des Nord – Ostseekanals, die Teilung Deutschlands in Nord und Süd, die Kontrolle des Bildungs – und Nachrichtenwesens, die Be – und Überwachung Deutschlands durch Besatzung. Verteidigungsminister Stimson nennt den Plan ein Verbrechen. Roosevelt macht einen taktischen Rückzieher, die Grundzüge des Planes standen aber lange Zeit im Hintergrund der Überlegungen, Teilaspekte wirken bis heute in die deutsche Politik und Gesellschaft.

Wie könnte sonst ein Joachim Käppner in der Süddeutschen Zeitung von heute anläßlich des Skandals um Erika Steinbach schreiben: “..Nun richtete er ( Adolf Hitler, niekisch ) Gebietsforderungen an Polen, das um seine Existenz fürchtete ( die ihm Deutschland 1916 ermöglicht hatte, niekisch ). In Danzig ( das zu fast 100 % deutsch war, niekisch ) und im polnischen Korridor lebten viele Deutsche, deren Gebiet der Versailler Vertrag ( eine Abrede unter Hungerblockadeandrohung ist ein Diktat, niekisch ) 1919 Polen zugeschlagen hatte. Dieses Minderheitenproblem ( sic! ) diente Hitler als Vorwand für seine Kriegspläne. In dieser Lage wollte Warschau zumindest bedingt abwehrbereit ( Was ist das denn?, niekisch ) gegen einen Angriff sein. Es gab 1939 aber keine Bedrohung des Reichs durch Polen ( obwohl Polen mehrfach mobilisiert hatte, niekisch )…usw, usw. Herr Käppner kommt nicht einmal auf das Niveau der alliierten Kriegspropaganda, er unterschreitet sie im Niveau deutlich. Das ist auch kein Wunder, wenn er darauf verweist, “ein Schulbuch hätte schon genügt” ( um die deutsche Alleinkriegsschuld zu belegen, niekisch ) Das Niveau der heutigen Schulgeschichtsbücher kennen wir…

Was will ich damit sagen? Der Morganthau – Plan und die alliierte Umerziehung haben Folgewirkungen bis heute. Sie findet jetzt ihre äußeren Ausdruck in Ritualen von wissenschaftsfeindlicher Selbstbezichtigung und Selbstkasteiung wider die geschichtliche Wahrheit und wer sich diesem üblen Spiel nicht unterwirft wie die tapfere Frau Steinbach, der wird auf den moralischen Scheiterhaufen geführt, nachdem er sich angewidert von der feigen Marionettengarde der eigenen Partei”freunde” abgewendet hat…

  1. September 10, 2010 at 6:15 pm

    Die Bundesbank hat ihr Problem Sarrazin jetzt gelöst. Auch wenn es jetzt das öffentlich gemacht hat was immer vermutet wurde. Die Bundesbank ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Weber hat ja nur das gemacht, was die Merkel ihm gesagt hat. Dieser Mann ist für die EZB natürlich nicht geeignet. Der ist reif für den Ruhestand.

    • September 10, 2010 at 6:47 pm

      “Die Bundesbank hat ihr Problem Sarrazin jetzt gelöst”

      # ebook leser:

      Und es wäre so interessant gewesen zu sehen, wie ein Rausschmiß zu begründen ist. Wohl garnicht und da wären die Systemspitzen ganz schön ins Schwitzen gekommen…

  2. Normalo
    September 10, 2010 at 8:06 pm

    Die wahre Geschichte Europas und der Welt ist noch nicht geschrieben. Ich muss immer nur aufpassen, dass ich nicht vor Wut explodiere, wenn ich mich intensiv mit den Vorgängen der Vergangenheit beschäftige.

    • September 11, 2010 at 5:27 pm

      # Normalo:

      Meine Mutter sagte immer: Die Sonne bringt es an den Tag..

  3. böser werwolf
    September 10, 2010 at 8:21 pm

    Der Beitrag aus der “Südleuchte” beweist wieder einmal mehr: Die Sieger schreiben Geschichte wie es ihnen gefällt, sie füllen damit Geschichtsbücher für den Gebrauch im Schulunterricht der besiegten Gegner.

    • September 11, 2010 at 5:28 pm

      # böser werwolf:

      und wenn es heute nicht mehr die Sieger selber sind, so sind es deren deutsche Späthiwis:-)

  4. September 17, 2010 at 11:36 am

    2 Anmerkungen zu diesem Artikel.

    1. Ironie am Morgenthau-Plan ist, das er territorial gesehen im Osten immerhin noch wesentlich günstiger war, als das was in Potsdam herauskam.
    Er ging im Vergleich zum Vorkriegsdeutschland von 1937 “nur” von einen Verlust Ostpreußens und Oberschlesiens aus, belies aber Niederschlesien, die Neumark und ganz Pommern bei Deutschland.

    2. Diese Laus schreibt in der Süddeutschen Zeitung: “Es gab 1939 aber keine Bedrohung des Reichs durch Polen … ”

    Am Vorabend des Krieges zählte man 70000 Deutsche aus Polen in den Flüchtlingslagern in Danzig und in Deutschland, nicht gerechnet weitere Tausende in Privatunterkünften.
    Polen wollte Ostdeutschland rauben und schreckte vor nichts zurück. Und hatte die Druckmittel um Deutschland zum Handeln zu zwingen. Das sieht immer gut aus wenn man einen Krieg will aber den Makel des Kriegsbeginns dem Feind zuschieben in der Lage ist.

    Erwähnt werden müssen auch die polnischen Aufstände in Oberschlesien von 1919-21 mit ihren 15000 Toten und 90000 Flüchtlingen (nach Angabe des Zentrumsabgeordneten Ernst Kreker im Preußischen Landtag 1925). Denn diese Erinnerung mußte seine Wirkung auf die Entscheidungen der deutschen Führung im Jahr 1939 in der Beurteilung der Lage der Volksdeutschen haben die 1939 einer weitaus größeren Gefahr als 1921 ausgesetzt waren.
    Die polnischen Aufstände waren immer ein anarchistisches Wüten, ein Blutrausch. Nun waren die weit verstreut lebenden 1,1 Millionen Deutschen überall einer polnischen Übermacht ausgesetzt, praktisch wehrlos und in allerhöchster Gefahr Opfer einer “Bartholomäusnacht” zu werden.
    Die polnischen Behörden begannen in größtem Maßstab, Vorbereitungen für die Festnahme und Verschleppung von Deutschen zu treffen. Am 30. Juni war ein Gesetz über den Kriegszustand erlassen worden, demzufolge die Verwaltungsbehörden unter Aufhebung der Bestimmungen über die bürgerlichen Rechte und Freiheiten befugt waren, Arreststrafen bis zu drei Monaten zu verhängen und die Internierung oder Überwachung verdächtiger Personen für die Zeit des Kriegszustandes oder für kürzere Zeit anzuordnen.
    Mit den Verschleppungen deutscher Zivilisten wurde auch schon VOR Kriegsausbruch begonnen, siehe hier:
    http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/dokuvorgeschichte/dvk36.html#417
    (Dok. Nr. 417, der Bericht aus Thorn von 28.8.1939)

    Und auch auf andere Weise wurde eine Pogromstimmung gegen die deutsche Volksgruppe erzeugt. Eine Lage die Deutschland schließlich zum militärischen Eingreifen nötigte, nachdem England und Polen alle politischen Lösungsversuche verstellt hatten.

    Ich kann mir keinen besseren und gerechteren Grund für eine militärische Intervention vorstellen, als bedrohte Landsleute zu schützen. Genau das hat Deutschland in Polen getan. Was dann folgte – etwa die inferiore Besatzungspolitik – ist ein anderes Kapitel.

    • September 17, 2010 at 4:30 pm

      #DNVP:

      Danke für die ausführlichen Hinweise. Im Gegenzug nehme ich das Polen – Video in der Rückblende zur Schlacht am Kahlenberg heraus:-)

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