Der Moslem als Gegner?…

bloße Lackierarbeiten?...

In der Druckausgabe der “Sezession” Nr. 38 – Oktober 2010, S. 50,51, –  im Netz findet sich die Sezession  hier -, bespricht Götz Kubitscheck den Band ” Feindbild Muslim – Schauplätze verfehlter Einwanderungs – und Sozialpolitik”  von Andre´ F. Lichtschlag, der in Bezug auf die Integrationsdebatte meint, es gehe “um jene diffuse Grundangst, die aus eigener Schwäche herrührt. Deutschland und darüber hinaus das, was gemeinhin als “der Westen” bezeichnet wird, “haben fertig.” Demographisch, demokratisch, kulturell, moralisch und ökonomisch zehren wir von der Vergangenheit und leben auf Kosten der Zukunft.”  Götz Kubitscheck nennt dies Worte, die Konservativen so auch aus der Feder fließen könnten. Darf  ich den Bogen weiter spannen? Jeder vernunftbegabte Deutsche müßte sich eigentlich dieser Meinung anschließen. Kubitscheck stimmt Lichtschlag zu, wenn dieser die Anziehungskraft eines pervertierten Sozialstaats auf Unterschichteinwanderer anprangert und der üblichen deutschen 1,3 – Kind – Familie jede Dynamik und Widerstandskraft abspricht. Das sehe ich etwas anders: die deutschen Restfamilien leisten alleine schon durch ihre nicht mehr erwartete Existenz einen gewissen Widerstand und eine gewisse Dynamik ist ihnen auch nicht abzusprechen. Angesichts ihrer Nischenexistenz sind sie immer noch ganz schön flexibel im Überlebenskampf.  Götz Kubitschek  sagt: “In der Tat hat es etwas von Lackierarbeiten, wenn man denen, die ins Land durften, nun ihre religiöse Symbolik oder eine bestimmte Frauentracht verbieten möchte. Warum sollte diese erzwungene Angleichung an ein westliches Einerlei plötzlich gut sein, wo man Glaubensernst und würdige Kleidung ob ihrer Bindungs – und Orientierungskraft doch für das eigene Volk gern in eine Renaissance eintreten sähe.” Lackierarbeiten?  Lackieren ist arbeiten an der Oberfläche, auch Abdecken und Zudecken, Übertünchen, Farbveränderung meinetwegen. Ist da nicht eher Andre´ F. Lichtschlags Ansicht richtig, das “Feindbild Moslem” sei in Wahrheit  eine wohlfeile Projektionsfläche für Versagen, das dem Staat anzulasten ist. Wie ich hier schon längere Zeit betone: Der Staat hat es jahrzehntelang versäumt, hinsichtlich der uns Fremden einen Rahmen zu setzen, auf Lageveränderungen angemessen zu reagieren. Es wird jetzt bei Schwären der aufgebrochenen Wunden nicht lackiert, sondern knallharte Interessenpolitik betrieben. Die Politiker wollen ihr Potemkinsches Dorf der Vereinbarkeit des Unvereinbaren vor dem Einsturz bewahren, das Judentum will die “neuen Hitler” in Gestalt der Muslime aus seiner “Synagoge Deutschland”  zurückdrängen. Da ist beinahe jedes Mittel recht…Ein großer Teil des einheimischen Volkes hingegen will mit den Fremden schlicht und ergreifend nichts zu tun haben, viele sie aus Deutschland heraushaben. Wenn eines nicht mehr allzufernen Tages aufgrund eines unerwarteten Großereignisses der Bann bricht, dann wird sich die ” Schwäche”  der deutschen Familie und der Deutschen  in Stärke verwandeln. Das walte Gott!

  1. October 20, 2010 at 1:01 pm

    “…Jeder vernunftbegabte Deutsche müßte sich eigentlich dieser Meinung anschließen…”

    Es ist ja nicht so, daß sie es gar nicht täten. Was ich durch Gespräche mit Bekannten und Arbeitskollegen, immer wieder bestätigen kann. Auch die Verkaufszahlen und die damit hervorgebrachte Zustimmung, der beiden Bücher “Deutschland schafft sich ab” und “Das Ende der Geduld”, sprechen dabei eine eindeutige Sprache.
    Das Problem ist die Erkenntnis, diese Meinung auch politisch umsetzen zu müssen um hin zu einer Veränderung der beschriebenen Mißstände beitragen zu können.
    Ein großer Teil traut den Etablierten immer noch eine bessere Politik zu als einer nationalausgerichteten Außenseiterpartei und viele haben schon so stark resigniert, daß sie der Meinung sind, am bestehenden Zustand, gar nichts mehr ändern zu können.
    Daher wird es in Zukunft nicht unsere Hauptaufgabe sein, die Leute von unseren Argumenten zu überzeugen, sondern in erster Linie ihnen die Scheuklappen vom Gesicht zu reissen um ihnen die Möglichkeiten eines Wandels plausiebel darzulegen.

  2. niekisch
    October 20, 2010 at 5:52 pm

    “Ein großer Teil traut den Etablierten immer noch eine bessere Politik zu als einer nationalausgerichteten Außenseiterpartei”

    Ja, aber auch das hat einmal ein Ende..In Deutschland dauert alles ein wenig ( ? ) länger, lieber Ralle..

  3. Reichsbürger
    October 20, 2010 at 8:41 pm

    Das kann man den Deutschen nicht mehr beibringen.Das deutsche Volk braucht ein richtiges Schockerlebnis das sie aus allen Wischiwaschiträumen reisst.

  4. niekisch
    October 21, 2010 at 2:56 pm

    “ein richtiges Schockerlebnis”

    Deswegen schrieb ich, lieber Reichsbürger, ja oben: “ein unerwartetes Großereignis”:-)

  5. heika
    October 21, 2010 at 3:32 pm

    schockerlebnisse mit denen gibt es jeden tag,aber der michel guckt weg
    abstechen,abfackeln,vergewaltigung,totschlagen,drogen u.s.w……….

    • October 22, 2010 at 9:42 am

      Ich hoffe, heika, daß bei Betroffensein Vieler die Wende kommt…

  6. Universum
    October 21, 2010 at 4:16 pm

    Ich teile die Einschätzung von der ‘eigenen Schwäche’. Dieses Problem betrifft ja nicht nur Deutschland, sondern den ganzen ‘Westen’. Es ist einfach die Schwäche des weißen Mannes.
    Eigentlich genau wie bei einem Körper mit schwachem Immunsystem…
    Zu verdanken haben wir dieses Phänomen dem Geist, der den letzten Weltkrieg gewann. Wahrscheinlich braucht es auch ein ähnlich starkes Schockereignis, damit Deutschland und Europa wieder von diesem Ungeist geheilt werden. Die alltäglichen Schockerlebnisse reichen leider längst nicht mehr…

    • October 22, 2010 at 9:44 am

      Wir werden systematisch abgestumpft, da schrumpft die Empfindsamkeit. Dennoch sagen mir mein Gefühl, die Lebenserfahrung und das Beschäftigen mit der Geschichte, daß wir eine letzte Chance bekommen..

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