“Proud to be German” = Nazi?…

freier als jedes Tier...

Aus den Versuchen, den Menschen ihren Stolz auszutreiben, gingen stets Wesen hervor, die in den Zustand ihrer “Natur” zurückfielen und entsprechend leicht zu dressieren waren. Wer keinen Stolz mehr hat oder nie einen in sich verspürte, nimmt jede Erniedrigung hin, denn es regt sich keine Würde in ihm, die ihn davon abhielte. Vielmehr kennt er nur noch, wie der Hund oder das Pferd, jene “Aufgaben”, die triebgesteuert oder anerzogenermaßen verrichtet werden. . Der Stolz jedoch ist eine menschliche Leistung, die ihn genau gegen diese beiden Formen des stumpfen Dahinlebens aufbegehren und den Menschen dadurch “freier” sein läßt als das Tier es jemals sein kann. -Verlust an Stolz bedeutet deshalb stets einen Verlust an Kultur.”

( Lisson, Frank, Homo Absolutus – Nach den Kulturen -, Edition Antaios, 1. Auflage 2008, S. 46, ISBN 978 – 3 – 935063 – 38 – 8 )

Also doch “Ich bin stolz, eine Deutsche, ein Deutscher zu sein!?  –  Also kein “NAZI”, sondern ein Mensch, dessen Würde das Grundgesetz in Art. I Abs. 1 GG schützt und die unantastbar ist, die zu schützen alle staatliche Gewalt verpflichtet ist? 

Ich sage Ja!

  1. Reichsbürger
    November 26, 2010 at 8:33 pm

    Sind wir überhaupt noch Deutsche ? Oder wollen wir gerne Deutsche sein doch man lässt uns nicht ?Deutsche werden in Deutschland geboren und wachsen dort auf.
    Und worauf sollen wir denn stolz sein ?Auf BMW oder Mercedes ,welche hauptsächlich von Türken und Arabs gefahren werden ?Auf unsere verdreckten Stätde mit ihren Moscheen? Auf unser Volk das sich von jedem dahergelaufenen verarschen läßt ?

    Stolz und Ehre sind den Deutschen ein Fremdwort geworden.

    Ich bin Stolz auf meine Großväter die beide für Deutschland gekämpft haben.Meine Opas waren noch Deutsche.

  2. November 27, 2010 at 4:33 pm

    “Sind wir überhaupt noch Deutsche ?”

    Wenn nicht, Reichsbürger, so müssen wir es wieder werden..

  3. November 27, 2010 at 5:01 pm

    “…und den Menschen dadurch “freier” sein läßt als das Tier es jemals sein kann.”

    Bei den Haus- und Nutztieren mag das vielleicht zutreffen… Allerdings sollten wir uns trotzdem ein Beispiel an der Tierwelt nehmen. Ich würde uns Deutsche nämlich schon als Menschen mit “tierischem” Verstand / Instinkt und mit ausgeprägten “Löwenherzen” bezeichnen. Wir müssen nur das (zivilisierte) Tier in uns “neu” entdecken und endlich das tun, was uns naturgemäß gegeben, aber von Menschenhand durch ungerechtfertigte Strafen / Demütigungen abtrainiert wurde:

    Wir müssen – ohne Wenn und Aber – unser Territorium verteidigen, unsere Familien (unser Rudel / unsere Herde) schützen und durch selbstzuerziehende Kinder, mit einer möglichst hohen Geburtenrate vor dem Aussterben bewahren. Natürlich sind wir Menschen primitiv und nicht mehr wert als Tiere (wir stammen schließlich vom Affen ab) und genau deshalb brauchen wir den tierischen Stolz, den auch die Raubtiere (Gorillas, Löwen, Krokodile usw.) haben und nutzen, um niemals zu vergessen, wer oder was sie sind.

    Wenn wir nun instinktiv handeln und nicht mehr nur die Möglichkeiten nutzen, die uns die menschliche Welt vorgibt, können wir also gar nichts falsch machen. Wir müssen nur in dem Sinne “menschlich” bleiben, dass wir uns an unsere humanitären Gesetze halten und uns bspw. nicht gegenseitig auffressen…

    Oh man… Ich wundere mich manchmal selbst, was mir so alles im Kopf herumschwirrt😀

  4. Tiwaz
    November 27, 2010 at 7:28 pm

    @De3x

    Ich wundere mich manchmal selbst, was mir so alles im Kopf herumschwirrt😀

    Wunder dich ruhig, ich find deine Zivilisationskritik absolut zutreffend und vor allem schön auf den Punkt gebracht.🙂

    Natürlich sind wir Menschen primitiv und nicht mehr wert als Tiere (wir stammen schließlich vom Affen ab)

    Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass wir nicht nur vom Affen abstammen, sondern in ganz entscheidenem Maße noch welche sind. Wir haben zwar dank unserer evolutionären Fortentwicklung eine höhere Hirnkapazität erlangt, die es uns erlaubt, Probleme kreativer zu lösen, als ein Schimpanse. Die Probleme jedoch, die sich uns täglich stellen, unterscheiden sich gar nicht mal so sehr von denen, unserer stärker behaarten Verwandten: Einen Platz in der Gemeinschaft finden, sich entsprechend seiner Möglichkeiten fortpflanzen und die Gemeinschaft so weit voranbringen, dass es die eigene Existenz sichert. Alles was darüber hinausgeht, sind Luxusprobleme.

    Und genauso diese Luxusprobleme sind es meines Erachtens, die in unserer Gesellschaft zu den komplett falschen Anreizstrukturen führen. Das was die äffische Horde so groß und stark macht, Altruismus nach innen, Egoismus nach außen, wird ins Gegenteil verkehrt.

    Deswegen ist das Gutmenschentum für mein Verständnis auch nur eine auf die Spitze getriebene Verleugnung des “Äffischen” im Menschen. Invidueller Egoismus wird großgeschrieben. Dass die Gemeinschaft/Horde nur überleben kann, wenn ihre Mitglieder bereit sind, für sie zu opfern, sei archaisch und brutal. In der Hitlerjugend hieß es: “Du bist nichts, dein Volk ist alles.” Also muss das Gegenteil wahr sein. Altruismus sei daher etwas für Dummköpfe, die zu blöde sind, sich selbst zu “verwirklichen”. Den Einzelnen, der sich für die Gemeinschaft opfert, gibt es nur noch in Hollywoodproduktionen und alten Schwarz-Weiß-Filmen vom Reichspropagandaminister.

    Die Legitimität von Gruppeneogismus (“unsere Gemeinschaft muss überleben, die andern sollen selbst sehen, wo sie bleiben”) wird dagegen komplett verleugnet. Ich rede ständig mit Menschen, die behaupten, es sei eine furchtbare Tragödie, dass wir Europäer uns gegenüber der “Dritten Welt” abschotten und sie nicht an unserem Wohlstand teilhaben lassen. In ihrer vergeistigten Komplettverblödung erkennen sie nicht, dass es diese (äußerst löchrige) Abschottung ist, die uns überhaupt überleben lässt. Wie will eine weitgehend gewaltfreie Gesellschaft mit schwächlichen liberalen Staaten überleben, wenn sie sich ständig Menschen aus (notwendigerweise!) gewalttätigen Stammeskulturen importiert?

    Wo wir beim nächsten Punkt wären: Der Gewalt. Ich behaupte, der Mensch ist grundsätzlich ein gewalttätiges Wesen, auch das ist Ausdruck unserer inneren “Vertiertheit”. Es steckt in unserem genetischen Erbe, denn die Gemeinschaft, die nicht kriegerisch ist und ihre Ressourcen nicht verteidigen kann, wird schnell das Opfer jener, die es können. Übertriebene Friedlichkeit nach außen ist ein evolutionärer Nachteil, damals wie heute.

    Auch das verleugnet der Gutmensch. Gewalt sei grundsätzlich “böse” und Zeichen einer angeblichen Fehlentwicklung. Ich saß kürzlich mit einem Kollegen in der Bahn und wir haben genau dieses Thema diskutiert. Er – der wirklich alles andere als ein Dummkopf ist – meinte doch allen Ernstes, dass die Wehrpflicht ein moralisch verwerfliches Prinzip sei. Es sei nicht die Pflicht der jungen Männer, ihren Staat zu verteidigen. Auf meine Frage hin, wer es denn sonst tun sollte, kam nur ein naiv-verzweifeltes “na wenn alle friedlich bleiben, ist das ja nicht notwendig.” Aber sicher.

    Junge Männer sollen nicht kämpfen müssen, sie zu Härte, Gehorsam und Disziplin zu erziehen, sei ein Frevel. Analog das gleiche auf Seiten der Mädchen: Mütterlichkeit, früher ein Wert an sich, hat heute einen angestaubten Klang. Der natürliche Kinderwunsch ist etwas, dass die junge Frau zurückstellen muss, wenn sie gesellschaftliche Anerkennung erlangen will. “Planlos” Kinder kriegen, das tut nur die verachtete Unterschicht. Also wird es höchstens gemacht, wenn es gerade in die berufliche Planung passt. Also selten und viel zu oft nie. Denn wann ist schon der richtige Zeitpunkt? Wann “stören” Kinder nicht?

    Und wenn doch mal aus Versehen eins zum falschen Zeitpunkt gezeugt wird, dann wird es abgetrieben und in den Müll geworfen. Wer den einfachen aber doch recht plausiblen Standpunkt vertritt, dass man sowas nicht tut, dass man keine Kinder tötet und in die Mülltonne wirft, egal ob sie im Mutterleib leben oder außerhalb, der gilt entweder als Revolutionär oder als Reaktionär.

    Und da soll man diese Gesellschaft nicht krank nennen?

    Wehe dem Volk, das seine Jugend so erzieht.

  5. Reichsbürger
    November 27, 2010 at 9:19 pm

    Zu niekisch #2
    Recht hast du.

  6. blacksun87
    November 28, 2010 at 4:02 am

    Selbst Schafe können sich wehren , die haben nicht umsonst Hörner…

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