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Neuauflage längst fällig…

“Lapis Lazuli”  schrieb auf der Seite von  DeeEX  , das Lied  “Wenn alle untreu werden” mit dem Text  Max von Schenkendorfs hätte es verdient, neu bearbeitet zu werden.

Hier ist es schön wiedergegeben: http://www.youtube.com/watch?v=uUS2vxJbBYQ&feature=related

Ich habe Mut gefaßt und die teils nicht mehr zeitgemäßen  Worte Max von Schenkendorfs angepaßt:

Max von Schenkendorf...

“Wenn alle Verräter werden,

so bleiben wir doch treu,

daß immer noch im Lande

die deutsche Flamme Euch sei.

Die Besten unserer Jugend,

Bilder der neuen Zeit,

die uns zu deutscher  Tugend

und Opferwillen geweiht..

Sollt niemals von uns weichen,

in unserer Nähe sein,

treu wie die deutschen Eichen,

wie Mond und Sonnenschein.

Das Eigene wird bald erstrahlen

in aller Brüder Sinn,

sie kehren zu der Quelle

in Liebe  und Reue hin…

Ihr Sterne seid uns Zeugen,

die ruhig herniederschaun:

Wenn alle Brüder schweigen

und falschen Vorbildern traun.

Wir wollen den Eid nicht lösen,

Wortbrechern werden gleich,

wollen predigen und sprechen

von Deutschland, unserem Reich..”

Vielleicht will Mia, der ich meinen Versuch widme und schenke, das Lied so präsentieren, daß es uns anspornen und Kraft geben kann…

  1. Husar
    December 1, 2010 at 3:57 pm

    Dieses Lied singen wir jedes Jahr am ersten Wochenende im Juni in Dég, dort steht ein Gedenkstein für die deutschen und ungarischen Gefallenen der letzten Offensive der Wehrmacht im März 1945. Auf dem Stein steht : “Unsere Ehre hieß Treue” ! Bei dieser Offensive fiel im Kampf für die Freiheit und gegen den Bolschewismus ein Sohn des jüngsten Bruders meines Großvaters, 18 Jahre alt. Nikisch, sende mir mal ein Mail, dann kann man sich mal etwas besser austauschen.

  2. niekisch
    December 1, 2010 at 5:55 pm

    “sende mir mal ein Mail, dann kann man sich mal etwas besser austauschen.”

    Wird gemacht, treuer Husar!

  3. December 2, 2010 at 10:26 am

    “Bei dieser Offensive”

    Als sie vorbei war: ” Am Ostersonntag kam aus Wien mit einem Verpflegungswagen meine kleine Frau. In Skihose und Bergkluft. Ich gab ihr schweigend zur Begrüßung eine kleine Privatpistole von mir. Wir blickten uns an und verstanden uns.”

    ( Kern, Erich, Der große Rausch, S. 192, 193 )

  4. December 2, 2010 at 3:39 pm

    Erich Kern, war das nicht einer der Mitherausgeber der einstigen “Deutschen Wochen-Zeitung”, bevor sie in die Hände Dr.Freys fiehl?

  5. niekisch
    December 2, 2010 at 7:36 pm

    “Erich Kern, war das nicht einer der Mitherausgeber der einstigen “Deutschen Wochen-Zeitung”, bevor sie in die Hände Dr.Freys fiel?”

    Sehr wohl, Ralle..Er heißt in Wirklichkeit Kernmayer.

  6. Evola
    December 3, 2010 at 5:56 pm

    Werter Niekisch,
    auch wenn Du es gut umgesetzt hast, bin ich gegen jede Veränderung. Dies hat auch viel mit persönlichen Empfindungen zu tun. Meine Frau und ich haben unter diesem Lied geheiratet und verdammt nochmal, wer sich einreihen will, muß sich auch mit einer ungewöhnlichen Sprache zuRECHTfinden. Wer dies nicht will und kann, ist für mich auch nur ein “Bube”. Nicht böse gemeint. Ständig werden Theater- und Opernstücke neu inszeniert, immer mit dem Verlust des ursprünglichen Kontexts. Gerade wir sollten eine Verweichung auch nicht befördern, sonst wird noch ein “ave Maria” daraus.Wie gesagt gut gemacht und gut gemeint.
    Viele Grüße evola

    • December 3, 2010 at 7:18 pm

      Lieber Evola,

      D u glaubst es mir, daß ich einen Stich durchs Herz bekam, als ich Deine Worte las. Ich fühlte mich ertappt, bloßgestellt, empfinde jetzt eine Scham und kann im Moment meine Entscheidung, den Text etwas zu ändern, kaum nachvollziehen, weil bei meinem Überlegungen die Würde der Trauung unter diesem Lied als Prüfbild nicht vorhanden war. Es spielten andere Dinge eine Rolle, die ich noch offenlege. Es wäre schön, wenn wir dann gemeinsam zu einer Beurteilung kommen, die uns, Deiner Gattin und den Lesern von Metapolitika gerecht wird. Bis dahin wünsche ich Dir noch einen schönen Abend. niekisch

  7. Evola
    December 4, 2010 at 4:29 pm

    Werter Niekisch,
    so eng brauchst Du das nicht sehen, denn ich habe Dir explizit geschrieben, dass Du es gut gemacht und gut gemeint hast. Das andere ist eben eine persönliche Angelegenheit. Es ist ein Ausnahmeglück, dass ich eine Frau habe, welche politisch gleich denkt, was ich beim Kennenlernen aber nicht wußte und wir haben uns bewußt für dieses Lied entschieden. Es ist also eine Sache des Herzens, da wir über alle Maßen glücklich verheiratet sind. Genausowenig möchte ich auch eine Neufassung der Nationalhymne. Wenn ich diese singe, tue ich es nicht im Zusammenhang mit irgendwelchen Sportereignissen, sondern im Bewußtsein aller 3 Strophen. Ich würde niemals nur die 1. oder 3. Strophe singen, sondern das ganze Lied der Deutschen soll es sein. Mit diesem Lied auf den Lippen sind viele in die Schlacht gezogen und für mich persönlich wäre es eine Entweihung den Text zu kastrieren. Man kann es als verschrobenes Ehrgefühl ansehen, aber es bezeugt nur meine Achtung und Respekt. Aus selbigen Gründen würde ich auch nie das HW-Lied voranstellen, wie es zu anderen Zeiten praktiziert wurde. Denn, nicht jeder der seine Pflicht als Landser getan hat, war auch Nationalsozialist, aber Patriot allenfalls. Deshalb darf unser Liedgut auch nicht verändert werden. Es ist schlimm genug, wenn es von unseren Gegnern verächtlich gemacht wird – so bleiben wir dennoch treu.
    So finde ich alleine den Gedankengang einer Veränderung schon sehr abenteuerlich. Mache Dir darüber aber keinen Kopf, es ist nur meine Meinung und nicht böse gemeint, dies darfst Du mir auch glauben!
    Beste Grüße evola

  8. December 5, 2010 at 2:52 pm

    Dir glaube ich, Evola und ich weiß auch Deine Gedankengänge zu würdigen.

    Bevor ich den Text etwas änderte, ging mir das Bild einer Ehrenformation am Grab eines Gefallenen in Rußland durch den Kopf, die Salut schießt und anschließend das Treuelied singt.

    Andererseits weiß ich, daß die Melodie möglicherweise hugenottischen Ursprungs ist und das Lied mehrfach Wandlungen durchgemacht hat, sogar Novalis es mit ähnlicher Melodie und ähnlichem Text als geistliches Lied in die Öffentlichkeit gestellt hat.
    Als “Wilhelmis van Nassauwe” ist es die niederländische Hymne.

    Es gehört also eigentlich weder einer bestimmten Zeit noch einer bestimmten Nation g a n z. Auch nicht einer bestimmten Generation. Niemals werde ich mich dazu hergeben, bei festlichem oder rein politisch – weltanschaulichem Anlaß einen nicht traditionellen Text zu singen. So geschehen jedes Jahr beim Gedenken zum Volkstrauertag in Dorsten.

    Ich halte es aber für vertretbar, für die Jugend durch DeeEX oder durch meine Frau, die klassische Gitarre spielt,den Versuch zu machen, vielleicht mit schnellerer Spielweise eine zeitgemäße Version für bestimmte Anlässe zu kreieren, ohne die übliche Version beiseiterücken zu wollen.

    Übrigens: Wurde das HW – Lied nicht n a c h der Nationalhymne gespielt und gesungen?

    Zu Deiner überaus glücklichen Ehe meinen Glückwunsch! Auch da liegen wir auf einer Linie:-)

    Beste Grüße!

    niekisch

  9. Evola
    December 7, 2010 at 4:06 pm

    Werter Niekisch,
    vielen Dank für die Antwort. Demnächst werde ich einen Experten fragen, ob “voran” – oder “nach”- gestellt. Ändert zwar nichts grundsätzliches, aber ich will es definitiv wissen. Nun gut, R. hat die Fassung von: Die Fahne …, zu einem Swing verarbeitet – und zwar sehr gut! Trotzdem bleibe ich skeptisch. DEE EX wird solche Lieder auch nicht kopieren, weil dazu müßte sie vorsätzlich dumm sein, was ich aber nicht glaube (siehe StgB), ferner ist sie nicht ideolgisch einförmig (was ich hoffe). Sollten wir jemals das Bedürfnis haben derartige Lieder zu singen, würden wir es aber auch nur in der Originalfassung tuen.
    Grüße evola

    • December 7, 2010 at 6:39 pm

      # Evola:

      zum Lied: zumindest was das Strafrechtliche angeht, will ich Probleme nicht ausschließen, obwohl ich mich da meiner Haut als Jurist zu wehren wüßte:-) Ich mache es anders. Ich werde ein völlig neues “Kampflied” für uns kreieren, mit unverdächtiger Melodie und ganz anderem Text. Du hast mich letztlich überzeugt. Mia werde ich mitteilen, daß ich den Vorschlag zurückziehe.

      Zur Nationalhymne: unter “Nationalhymne im Dritten Reich” findet sich bei Wiki: 1. Strophe und dann das HW – Lied.

  1. December 7, 2010 at 7:25 am

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