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Tomaten auf dem Balkon…

alles reine Erinnerungen?

Wer über Integrationsprobleme von Migranten in Neukölln stöhnt, sollte sich einmal die Verdummung der Deutschen auf dem Land anschauen…”das Land” gibt es so nicht mehr. Deshalb ein Trost für jene, die ihre städtischen Wurzeln nicht kappen können oder wollen: Tomaten kann man sogar auf dem Balkon pflanzen.”

Axel Brüggemann lt. WAZ von heute in seinem am 11.3.2011 bei Kindler erscheinenden Buch ” Landfrust”.

Es verwundert allmählich nicht mehr, daß uns Deutschen im Zeitalter brutaler Globalisierung die letzten Refugien verloren gehen oder gestohlen werden sollen, in die wir uns noch zurückziehen können. Und doch gibt es wieder einen Trend zum Ländlichen. Wer Näheres über das Thema und die neueste Literatur lesen will: http://www.derwesten.de/kultur/literatur/Die-Dorf-Gemeinschaft-id4319014.html

  1. blacksun87
    February 23, 2011 at 10:07 pm

    Frechheit!

    • February 24, 2011 at 5:32 pm

      Ich habe schon wieder einen neuen Klops aus dem Ruhrgebiet, den ich in Kürze einstelle.

  2. Basa Donard
    February 24, 2011 at 12:58 pm

    Eine Chance wie ich finde,das Feld von hinten aufzuräumen. Aber die Städte dürfen wir auch nicht im Stich lassen.Sonst setzen wir nie wieder ein Fuß dort hinein.

    • February 24, 2011 at 5:34 pm

      Ja, Basa Donard, wir brauchen beide: Stadt und Land, wobei die Städte nicht mehr größer werden dürfen und nicht zu viel Land verbraucht werden darf.

  3. Basa Donard
    February 25, 2011 at 7:15 am

    Nach dem Inhalt sämtlicher Trendforschungen zu urteilen,werden sich die Städte leider recht enorm weitervergrößern.

    Dazu von Dr.Opaschowski:

    “Die Zukunft ist urban: Städte schrumpfen und wachsen zugleich

    Weltweit zieht es immer mehr Menschen in die Stadt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Städten. 2030 werden wir eine urbane Weltbevölkerung von etwa sechzig Prozent haben, was einer Verdoppelung seit den fünfziger Jahren entspricht. Und in gut dreißig Jahren werden gar drei Viertel der Weltbevölkerung Städter sein.

    Die Weltbevölkerung wandert und wächst, Deutschlands Bevölkerung hingegen altert und schrumpft. Jahr für Jahr verliert das Land drei- bis vierhunderttausend junge Menschen. Auf die Städte in Deutschland kommt eine schwierige Gratwanderung zwischen Schrumpfung und Wachstum zu. Manche Regionen müssen mit massiven Bevölkerungsrückgängen rechnen, andere entwickeln sich zu regelrechten Wachstumsregionen: Aus städtepolitischer Sicht gleicht die Entwicklung mehr dem Bild einer bipolaren Stadt. ”

    Nach meinen eigenen Trendanalysen muss ich dem Dr. Recht geben. Städte werden größer und deutschärmer.In 10 (!) Großstädten sind die Kinder bis 6 Jahre bereits in der Mehrheit. Wenn diese erst wahlberechtigt sind,dann Gnade uns Gott ! Keine nationale Partei wird dann mehr eine Mehrheit bilden,wenn uns nicht bald ein schlüssiges Konzept einfällt. Die Zeit drängt!

    Hinzurechnen muss man die Wachstumsrate z.B. in Afrika,die über enorme Geburtenraten verzeichnen. Und all diese Leute,die dort zu Millionen heranwachsen,werden den widrigen Zuständen in ihrem Land den Rücken kehren und dorthin wandern wo das Geld gibt. Nach Europa !

    Leider kosten solche Anstrengungen die wahlpolitische Mehrheit zu erlangen Geld,und das ist der springende Punkt,das hüpfende Komma. Die Rentner,Senioren,Vorruheständler,usw von heute,die Älteren also, sitzen auf genau dieses benötigte Kapital,die Jüngeren haben es nicht.
    Wenn dieses Kapital flüssig gemacht werden könnte,dann kann man wieder die Oberhand gewinnen. Und zwar systematisch und konsekutiv aufbauend. Punkt für Punkt, von Stabsplanung,Arbeits- und Projektgruppen,über lokale bis nationale Vernetzung,zu breiter Basis und Multiplikatoren bis zum Wahlerfolg.Dies ist der eine Weg. Die Zersplitterung im großen nationalen Lager muss wie Quecksilber zusammenfließen.Und zwar über Schnittmengen !

    Der andere Weg ist die gewaltvolle Methode.

  4. niekisch
    February 25, 2011 at 11:33 am

    Lieber Basa Donard,

    die Verkleinerung und Entflechtung der Großstädte hatten wir hier schon mal. Es ginge schon, wenn wir wollen. Zumindest können wir es versuchen.

    Eine Bitte an den Fachmann:

    Wie können wir auf DE, speziell in den Leserblogs Vox. und Meta., k o n z e n t r i e r t, unter e i n e m thread ( Name? ), als Sofortmaßnahmen ein Kurz – WM ( 8 Grundbegriffe haben, wovon 3 fast ausgefüllt sind ), die 4 – Säulenstrategie und den “Weißen Block – die Identitären” (oä.)samt Symbolik besprechen, ohne daß sich alles wie jetzt verzettelt? Sollen wir das zum Vermeiden von Verzettelung und zum Schutz vor dem Gegner überhaupt machen oder nicht besser untereinander per mail? Bringt eine kleine “Vorarbeitsgruppe” nicht mehr?

    • Basa Donard
      February 25, 2011 at 1:41 pm

      Hallo lieber Niekisch,

      Ich habe mich bei vox schon in etwa dazu geäußert.Weil sich jedoch 3 Verweise im Text befinden, muss dieser erst freigeschaltet werden.
      Darin regte ich bereits an,das ein geschlossener Bereich für sensible und später dann auch konkrete Thematiken vorteilhaft wäre. Ich dachte da vorallem an die Thematik “WB” .

      Das “WM” dagegen kann und sollte auch von mehreren Personen ausformuliert/diskutiert/bewertet werden.Damit würden wir auch den Interaktionswünschen der Beteiligten entgegenkommen.Das WEB 2.0 ist dafür auch besonders geeignet,sprich
      Teilhabe zu erleben.

      Inwiefern das genau zu bewerkstelligen wäre, muss ich mir noch Gedanken machen. Die Schwierigkeit besteht da drin so viele Leser als möglich einzubinden und auf das Werk aufmerksam zu machen unter Beachtung,dass das ohne Einsatz von Geld funktionieren soll. Da müsste schon eine geniale Idee her,das sich das viral verbreitet.Mal sehen,vielleicht finde ich ja was passendes.

      Als erstes kam mir in den Sinn die WM-Diskussion in ein soziales Netzwerk,wie facebook,zu übertragen.Da sich dort die Leute aufhalten und dort die Leute direkt eingeladen und mittels periodischen Statements über den Verlauf unterrichtet werden können. Denn es macht Spaß, wenn man erleben kann wie etwas wächst,und es motiviert schlussletzt auch zum mitmachen.Aber dazu muss noch etwas drumherum,das simple theoretische Mitdiskutieren wird nur wenige animieren. Es muss ein praxistauglicher Bezug her. (ich grübel über das Wochenende mal weiter darüber)
      Mittels einem ansprechenden Banner könnte das auf den Blogs wie DE,vox,metapolitika,usw eingebunden werden,somit erzielen wir schon mal Aufmerksamkeit im Zielklientel.
      Aber dies alles bringt keine Früchte,wenn lediglich das Ziel ist das WM fertig zu formulieren.Es muss klar hervorgehen und laufend ersichtlich sein,das es nur ein Baustein ist.Das es danach mit dem nächsten Punkt weitergeht.

      Zu einer “Vorarbeitsgruppe ” möchte ich dringendst anraten,wir bezeichnen das gewöhnlich als Lenkungsausschuß oder Planungsstab.Eine Gruppe von spezifisch benötigten und gebündelten Kompetenzen,die sich auf ein bestimmtes Teilziel hinarbeiten und mit Mehrheitsbeschlüssen Entscheidungen treffen.
      Nach Erreichen des Teilzieles wird die Gruppe entweder aufgelöst oder organisatorisch neu besetzt resp. neu ausgerichtet. Teilziele werden gebildet indem man eine Vision genau formuliert,qualitativ sowohl quantitativ.Diese Ziele werden bis in die Operativen und Taktiken (sogenannte “breakthroughs”, Monats-,Quartals-,Jahrespläne) runtergebrochen.Somit ist für jeden Beteiligten klar,wonach er sein Handeln auszurichten hat.(im hoshin kanri -ein umfassendes Managementsystem- wird das so praktiziert,eine Führungsmethode durch Zielvereinbarung der Mitarbeiter,hawlett packard wurde damit zum Global Player,Japan kam so aus der wirtschaftlichen Krise in den 80ern)

      Lieber Niekisch,zu diesem gesamten Zweck würden mich deine 5 Stichworte interessieren.🙂

      Gruß Basa

      Ps: Du kannst ja meine Mailadresse ersehen,oder? Schreiben wir uns lieber dort weiter.

      • niekisch
        February 25, 2011 at 6:46 pm

        “Die Zersplitterung im großen nationalen Lager muss wie Quecksilber zusammenfließen.”

        Auf diese Metapher darfst Du stolz sein, lieber Basa Donard:-) Ich hatte als Bild eine Art Osmose im Sinn.

        Über die weiteren Ausführungen denke ich die nächsten Tage mal intensiv bei langem Marsch im Wald nach:-)

        Meine Ausgangsnotizen zum “WM” meine ich garnicht mehr zu haben. Es waren jedenfalls nicht 5 Stichpunkte. Ich suche mal:-) Hat es einen Sinn, noch nachträglich über die 8 Oberbegriffe hinweg und zurück Stichworte oder in Form von Verben neu zu formulieren?

      • Basa Donard
        February 25, 2011 at 9:19 pm

        Wie gern würd ich dich bei dem Spaziergang begleiten🙂

  5. February 26, 2011 at 6:52 pm

    “facebook”

    Wo finde ich Dich da? Jedenfalls nicht unter Basa(r) Donard..

  6. Basa Donard
    February 26, 2011 at 8:10 pm

    Doch unter selbigen Namen bin ich dort vertreten,vox hat mich auch in seiner Liste.

    • February 27, 2011 at 6:42 pm

      Na ja, ich finde Dich weder unter Basa Donard noch unter Basar Donard. Auch nicht unter der mir bekannten Mail .- Adresse. Vox hingegegen schon.. Aber ich bin auf diesem Gebiet auch Dauerpechvogel:-) Mein Marsch ist wegen starken Dauerregens mit Sturm ausgefallen. Da muß ich bei Heizungsluft weiter nachdenken..

  7. Basa Donard
    February 27, 2011 at 7:23 pm

    Schreibs mir mal an die Mailadresse ? Ich schick dir den Link dann zu. Das “r” war zu schnell getippt,schreibt sich ohne “r”.🙂

    • February 28, 2011 at 4:36 pm

      Habe Dich jetzt doch gefunden, lieber Basa Donard. Da können wir uns ja direkt auf facebook austauschen.

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