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Jetzt ist die Zeit, jetzt oder nie…

Es lebe die Freiheit Ungarns..am "Sissy" - Schloß in Gödöllö...

 “Am 15. März feiern die Ungarn ihren ” Tag der Freiheit “, oder auch genannt nach dem Dichter des Befreiungskampfes 1848/1849, Sandor Petöfi. Der 15. März wurde deshalb gewählt, da an diesem Tage 1848 die 12 Forderungen in Worte gefaßt wurden, die eine gewisse Unabhängigkeit Ungarns garantieren sollten, das bis daher wie eine Kolonie von Wien regiert wurde. Petöfi schrieb aus diesem Anlaß das ” Nemzeti Dal “, das Nationallied, bis heute Pflichtlehrstoff an allen Schulen Ungarns.

Talpra, magyar, hi a haza !                                     Sei standhaft Ungar, hier ist deine Heimat,
Itt az idö, most vagy soha !                                    Jetzt ist die Zeit, jetzt oder nie !
Rabok legyünk vagy szabadok ?                             Sklave weiterhin oder frei ?
Ez a kerdes, valaszszatok !                                    Das ist die Frage, wählt !
A magyarok istenere,                                              Beim Gott der Ungarn,
Eszkeszünk,                                                                      schwört,
Eszkeszünk, hogy rabok tovabb                             schwört, nicht weiterhin Sklave zu sein.
Nem leszünk.
 
Dieses Lied ist Leitgedanke dieses Tages und ich glaube, es gibt keinen Ort in Ungarn, wo diese Zeilen am 15.3. nicht gesungen oder rezitiert werden.
An diesen Kämpfen um die Unabhängigkeit Ungarns nahmen damals ca. 5.600 deutsche Soldaten und Offiziere teil, sie sahen für sich die Verpflichtung den Ungarn in ihrem gerechten Kampfe beizustehen. Sie kamen aus allen Reichslanden, aus Preußen, aus Bayern, selbst aus Tirol. Diese deutsche Legion erwarb sich in diesen Kämpfen den Ruf, tapfer und treu bis in den Tod zu sein. Viele dieser Kameraden sind gefallen, da sie fast immer an den Brennpunkten der Gefechte eingesetzt waren. An diese deutschen Soldaten erinnert ein Denkmal, an dem nach einem Gottesdienst, einem Kulturprogramm und einem Fackelzug Kränze niedergelegt werden und mit bewegenden Worten der Opfer gedacht wird.
So eng sind die ungarische und die deutsche Geschichte verbunden.  Leider erinnert sich heute in Deutschland kaum einer daran, hapert es doch schon mit der eigenen Geschichte. Am 1. April beginnt der Frühjahrsfeldzug, bei dem im Andenken an 1849 auf den Orginalschlachtfeldern jedes Jahr mit 300 bis 500 Teilnehmern Schlachtenimitationen stattfinden, auch da nehmen jedes Jahr deutsche Kameraden teil. Hier ist die Geschichte nicht tot. Der Grundgedanke von damals, Freiheit als unverzichtbares Menschenrecht, lebt auch heute fort.
 
Alles Liebe, herzliche Grüße,
Dein Husar”
…schrieb mir mein Freund und unser Leser “Husar” aus Ungarn, wo er jetzt lebt. Leicht redigiert stelle ich seinen Gastbeitrag hier ein und hoffe, daß ihr durch ihn angeregt ein wenig in der ungarisch – deutschen Geschichte stöbert, die Wege erkennt, die beide Völker bis heute gemeinsam gehen.

Reiten für Ungarn...

 

Auch für uns Deutsche  hat Gültigkeit: Sklave weiterhin oder frei? – Das ist die Frage, wählt!

  1. March 14, 2011 at 12:34 pm

    In Deutschland sind die Männer vergessen, die heldenhaft kämpften. Man haßt sie. Siehe dazu auch diese Gedanken (und großartige alte Verse!):
    http://www.nusquam.de/?p=1965

    • March 15, 2011 at 10:19 am

      Da,Nusquam,geht es aber um den französisch- deutschen Krieg von 1870/71, also um einen völlig anderen Sachverhalt als die Verhältnisse 1848/1849 in der sog. Donaumonarchie.was natürlich stimmt, ist das Vergessen auch dieser Beteiligten.

  2. vornedran
    March 14, 2011 at 1:57 pm

    In Ungarn hat man auch den Schandvertrag von Trianon nach dem Ersten Weltkrieg bis heute nicht vergessen.

    Deutschland hatte mit dem Versailler Vertrag ca 20% seines Reichsgebietes verloren.

    Die Ungarn verloren durch ebendieselbe Siegerwillkür über 60% ihres Territoriums!

    Auch heute noch kann man in Ungarn rufen “Nem, nem, soha!” und du wirst von fast jedem Ungarn, ob jung oder alt, ob eher links, bürgerlich oder rechts dieselbe Antwort als Reaktion erhalten.

    Dieser Ausruf bedeutet: Nein, nein, niemals! und sagt, daß man sich mit dem Trianon – Vertrag auch 90 (!) Jahre später nicht abfindet.

    Eine Karte der damaligen Gebietsverluste hier:

    • March 14, 2011 at 2:35 pm

      Da ist aber ein Unterschied: Das Gebiet, das du Ungarn kontrollierten, war nicht überall ungarisch besiedelt. Istrien und Galizien waren ja auch Teil Cisleithaniens, besaßen aber keine deutschem Mehrheit.

      Natürlich hat Ungarn Gebiete geraubt bekommen, aber nicht in diesem Ausmaß. Hierbei sind vor allem das Szeklerland in Rumänien und die Südslowakei zu nennen. Vor allem bei letzterem hoffe ich, daß das bald heim an den ungarischen Staat fällt.

      Hier ist eine Völkerkarte des Habsburgerreiches, da sieht man schön, wo die Ungarn damals gesiedelt haben:

      Positiv ist aber, daß die Ungarn im Gegensatz zu unserer BRD die Gebietsverluste nicht als allerschönstes Glück für die Nation feiern, sondern immer noch auf Revision sinnen. Richtig so!

      • Romantiker
        March 14, 2011 at 6:31 pm

        Der vertrottelte BRD-Michel sinnt nicht nur nicht auf Revision oder zumindest würdige Trauer, er weiß noch nichtmal, dass es da noch andere deutsche Gebiete gab. Schlesien? Pommern? Das ist doch Polen. Und Böhmen ist Tschechien, wie es schon immer war…

        Es hat keinen Eingang ins kollektive Gedächtnis gefunden. Bis zum Anlaufen der Holocaust-Industrie war der Holocaust zwar auch noch nicht im kollektiven Gedächtnis, aber ich bezweifel, dass sich das bezüglich der Ostgebiete noch ändern wird.

      • March 14, 2011 at 7:59 pm

        @Romantiker:

        Das stimmt leider. Viele, so habe ich den Eindruck, wissen gar nicht mehr, daß Deutschland (bzw. das Deutsche Reich, um korrekt zu sein) früher mal deutlich größer war. Ich gebe zu: Als wir in der 9. Klasse den Hitler-Stalin-Pakt durchnahmen habe ich mir auf meiner Schreibtischunterlage die Europakarte angesehen und die Interessensphärengrenze angesehen. Dann dachte ich mir: Wieso gaben sich die Russen mit so wenig zufrieden? Bis mir dann kam: Idiot, die Grenzen waren früher weiter im Osten. Das passierte mir, der geschichtlich durchaus interessiert war. Wie es dann erst bei den anderen ist? Inzwischen kann ich die alten Grenzen (1914, 1937, 1938) im Schlaf zeichnen. (Und die Karte ist auch in der Ecke gelandet, da ich die modernen Grenzen nicht mehr sehen kann …)

        Ich sehe es aber nicht so schwarz wie du: Es ist immerhin zu erkennen, daß noch Interesse am Thema Ostdeutschland vorhanden ist. Da gab es in letzter Zeit einige Bücher und auch einige Dokumentationen im Fernsehen über diese Gebiete. Auch wenn die meisten sagen: Ja, früher hatten wir mal mehr, Pech, uns reicht die BRD: Es bleibt vielleicht leichter in Erinnerung. Und darauf kann man vielleicht man aufbauen. Besser als wenn so etwas gar nicht gezeigt/gelesen wird und die Leute wirklich denken, Danzig, Breslau, Stettin oder Kolberg waren schon immer polnische Städte.

  3. Federschlag
    March 14, 2011 at 2:29 pm

    Bei Gödöllö war ich auch mal, leider muß man sagen, daß Teile des Schlosses sehr heruntergekommen sind, das war sehr unschön zu sehen …

    Schön hingegen ist zu sehen, daß man in Ungarn Tradition schätzt. Die Bilder wie oben gezeigt, wären in Deutschland undenkbar …

  4. vornedran
    March 14, 2011 at 6:40 pm

    @Federschlag: Da könnte man aber genauso sagen: Das Gebiet, das die Deutschen (z.B. 1871 oder 1939) kontrollierten, war nicht überall deutsch besiedelt…

    Auch ist die hier vorgestellte Karte, unter Federführung der Habsburger nur insofern in der Völkerverteilung korrekt, als sie die Verteilung der deutschen Bevölkerung ziemlich korrekt widergibt.

    Aber das östliche Burgenland als rein deutsch besiedelt darzustellen, geht shon etwas an der Wahrheit vorbei. Dnn die Gegend um Ödenburg (Sopron) hatte schon seit Jahrhunderten eine mehrheitlich ungarische Bevölkerung, was aber dem freundschaftlichen Zusammenleben keinen Abbruch tat.

    Auch das heutige Nordkroatien bzw. Serbien weist noch bis heute gerade in der Voivodina starke ungarische Elemente auf, obwohl nach dem Krieg unter Tito die dort ansässigenUngarn genauso gejagt und ermordet wurden wie die Deutschen.

    • March 14, 2011 at 8:05 pm

      Ich wollte nur feststellen, daß man die Verluste des Deutschen Reiches und Deutsch-Österreichs schwer mit denen von “Groß-Ungarn” vergleichen kann. Das ist genauso, wie wenn man sagen würde, das gesamte cisleithanische Gebiet, das nicht Bestandteil der Republik Deutsch-Österreich wurde, sei deutscher Gebietsverlust. Dann kommen wir wahrscheinlich darauf, daß man den Deutsch-Österreichern 50 prozent ihres Lebensraumes gestohlen hat, was bekanntermaßen nicht stimmt. Ich will nicht Vertreibungen und Teilungen rechtfertigen, sondern nur darstellen, daß die ungarischen Gebietsverluste geringer sind als oftmals dargestellt. Das ändert natürlich nichts daran, daß das ein großes Unrecht ist. Wobei die Ungarn noch glücklich sein können, daß sie zumindest in der Südslowakei und dem Szeklerland noch die Mehrheit stellen. Unsere Gebiete sind ja bis auf Oberschlesien (10 Prozent) und Südtirol (60 Prozent) wirklich fast völlig gereinigt worden …

      Mein Opa stammt aus dem von dir genannten Gebiet. Der schimpft bis heute, wenn es um die Serben geht. (“Verbrecher” und “Banditen” hört man da meistens …)

  5. Husar
    March 14, 2011 at 7:50 pm

    Über Bevölkerungsmehrheiten oder Minderheiten zu rätseln ist völlig nebensächlich. Im Schandvertrag von Trianon sollte kein Frieden geschaffen werden, sondern die Minen für den kommenden Krieg gelegt werden, der zweifellos schon in den Köpfen der sogenannten “Friedensstifter” spukte. Es wurde eine Monarchie zerschlagen, die mit Zäsuren über 1000 Jahre Bestand hatte. Mit welchem Recht kam Siebenbürgen zu Rumänien, die Batschka zu Jugoslawien, Felvidek zu der Slowakei, die es vorher gar nicht gab. Österreich-Ungarn war ein Vielvölkerstaat, aber ein funktionierender, zumindest seit 1867 und dem Ausgleich mit Ungarn. Erst die Wühlarbeit der Engländer und Franzosen schafften Spannungen, die 1914 in dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger gipfelten und selbst dieser wurde schon 1912 von Frankreich bezahlt und bis in die Details 1914 von den Engländern logistisch vorbereitet und geplant. Nur die Hand am Abzug war die eines Serben ! Deshalb gehe ich mit der Forderung konform, ” Nem, nem, soha ” ! Übrigens ist das Sissy Schloß in Gödöllö wunderschön restauriert worden, nur hinten im Park sind noch Gebäude zu überholen, wurden sie doch von den Russen als Garagen und Pferdeställe ” genutzt “.

  6. Grafenwalder
    March 14, 2011 at 8:37 pm

    Soso, Deutsche, die für eine fremde Macht auf Deutsche schießen, werden hier verherrlicht. Wann kommt ein Bericht über die deutschen Kommunisten im spanischen Bürgerkrieg?

    Und das Kapitel Vertreibung und Ermordung wird bei der Ungarn-Folklore wie üblich auch wieder ausgeblendet. Die ganz normalen Widersprüchlichkeiten im Weltbild der Altrechten…

    • March 14, 2011 at 9:10 pm

      Es geht im eingestellten Artikel um das Anknüpfen an 1848/49, Herr Kollege Grafenwalder – Metternich. War das Begehren der damaligen Ungarn nicht genauso berechtigt wie dasjenige der Deutschen, die zum Schloß Hambach zogen mit Schwarz – Rot Gold auf den Fahnen?

      Wo und wann haben die mit uns verbündeten Ungarn deutsche Soldaten oder Volksdeutsche ermordet?

      Über die deutschen Kommunisten im Spanischen Bürgerkrieg hier zu schreiben ist gefährlich. Denn Adolf Hitler hat es im Februar 1945 bedauert, im Spanischen Bürgerkrieg die falsche Seite – die reaktionäre – unterstützt zu haben. Man habe sich besser auf die Seite der Internationalen und der Arbeiterklasse stellen sollen. Da kommen wir dann noch in den Verdacht, Hitlerfreunde zu sein:-)

      • March 14, 2011 at 9:38 pm

        @Grafenwalder:

        Mensch, Grafenwalder – wieso treibst du dich hier eigentlich auf so bösen Nazi-Seiten überhaupt herum? Da weißt du doch, daß du nur wieder weinen mußt, weil hier alle so dumm und eben nur blöde Nazis sind. Die einzige Seite im Weltnetz, wo die Dummheit noch nicht gesiegt hat und die zu 100 Prozent nazifreie Beiträge veröffentlicht, ist immer noch Bunzelrepublik. Bin ich froh, daß es dieses Licht der Intelligenz im Meer der braunen Verblödung gibt —

      • March 14, 2011 at 9:43 pm

        Nachtrag:

        Gut, daß deine ganze Israel-Folklore nicht zu kritisieren ist, oder? Ich habe an sich nichts gegen die Israelis, aber dieses stupide “Wir stehen hinter Israel”-Gehabe von dir und deinen Gesinnungsgenossen kotzt mich wirklich nur noch an. Zudem ich auch verstehen kann, wieso die Araber sauer sind, wenn man ihnen ihr Land geklaut hat. Was hat denn das deutsche Volk davon, wenn wir alles toll finden, was Israel macht? Israel hat für uns keine Bedeutung.

      • Romantiker
        March 14, 2011 at 10:38 pm

        Der Metternisch wird ja auch mit österreichisch-deutschen Truppen gegen die Ungarn und deren freiheitlichen Verbündete angegangen sein, oder nicht? Also haben Deutsche (mit u.a. Ungarn) gegen Deutsche gekämpft.
        Ich denke das meint Grafenwalder.

        Das ist schon mit Spanien vergleichbar. Vermeintlich progressive Deutsche (Kommunisten) kämpfen in fremden Landen gegen die Reaktion(wo auch Deutsche dabei waren).

        Wobei ich deine Intention um den nationalen Freiheitskampf nun verstehe. Im ersten Moment hielt ich die Hervorhebung des deutschen Bereitschaftswillen gegen Deutsche zu kämpfen aber auch für eher merkwürdig.

        P.S.: Wenn das stimmt, was du sagst, muss Hitler da wohl schon leicht angeknackst gewesen sein.
        Da baut der reaktionäre Hitler sich in seiner ganzen Zeit Bündnisse bewusst mit antikommunistisch-reaktionären bzw. faschistischen Staaten auf, um am Ende zu bedauern, dass er lieber auf die internationale Arbeiterklasse hätte setzen sollen??

  7. Grafenwalder
    March 14, 2011 at 9:58 pm

    Federschlag :
    Nachtrag:
    Gut, daß deine ganze Israel-Folklore nicht zu kritisieren ist, oder? Ich habe an sich nichts gegen die Israelis, aber dieses stupide “Wir stehen hinter Israel”-Gehabe von dir und deinen Gesinnungsgenossen kotzt mich wirklich nur noch an. Zudem ich auch verstehen kann, wieso die Araber sauer sind, wenn man ihnen ihr Land geklaut hat. Was hat denn das deutsche Volk davon, wenn wir alles toll finden, was Israel macht? Israel hat für uns keine Bedeutung.

    Federschlag, du bist mit die größte Pfeife, die sich hier so rumtummelt, lass dir das gesagt sein. Ich erinnere nur mal an die Diskussion zur Besetzung Tschechiens durch Euer Idol Adolf (http://bunzelrepublik.wordpress.com/2011/01/14/war-die-besetzung-tschechiens-1938-gerechtfertigt/). Da konntet ihr nicht genug betonen, wie richtig die Errichtung des Protektorats doch war und wie gut es den Tschechen doch ging. Bei den Ungarn dann wieder das genaue Gegenteil. Diese Inkonsequenz und das Hinbiegen, wie es gerade passt, das Anlegen unterschiedlicher Maßstäbe, das stört mich.

    Niekisch, von dir hätte ich nicht soviel Geschichtsvergessenheit erwartet, als dass du die Vertreibung hunderttausender Ungarndeutscher hier leugnest.

    • Grafenwalder
      March 14, 2011 at 10:10 pm

      Ich werde mich solange auf bösen Nazi-Seiten herumtreiben, wie ihr Nazis meint, euch auf meiner Seite herumtreiben zu müssen. Verstehe schon, dass dir inzestuöse, gegenseitige Selbstbeweihräucherung lieber wäre, ohne diese lästigen Kommentare eines “Nicht-Nationalen”.

      Israel ist immer gut, wenn man den krankhaften Antisemitismus von euch braunen Brüdern aufzeigen will. Das funktioniert immer hervorragend. Alleine, dass ihr euch immer daran stört, wenn z.B. Leute von PRO ganz normale Gespräche mit irgendwelchen israelischen Gruppen führen, zeigt dies herrlich! Und wie ihr dann immer von euch gebt, Israel wäre euch egal und ihr wäret neutral, während “Rechte”, die auf eine “Normalisierung” im Verhältnis zu Israel und dem Judentum setzen, als “Israel”-Fetischisten hingestellt werden. Einfach herrlich!

      • March 15, 2011 at 9:27 am

        Normalisierung? Ihr kriecht doch vor denen im Staub, also bitte! Klar – zwischen der BRD und der Republik Polen normalisiert sich das Verhältnis dank den vielen deutschen Geldern auch immer mehr, oder? Und wieviele Gelder fließen jedes Jahr nach Israel? Ja, super: Tolle Normalisierung! Und Geert Wilders, der der tollen Meinung ist, alle Araber aus Israel nach Jordanien zu deportieren, der gilt bei euch dann auch noch als der große Messias Europas. Käme das von einem anderen, würdest du wieder laut “Nazi-Sauerei!” schreien, Junge. Aber da es ja Wilders sagt, ist es natürlich eine geile Idee.

        Sag mir doch mal: Was bringt es uns, wenn wir uns ständig auf Israel konzentrieren und dort Kontakte knüpfen? (Daß die uns eigentlich freundlich gesinnten Araber uns auch bald alle dafür hassen?) Ihr habt etwas gegen den Islam, das ist das Feindbild Nummer 1 und weil israel den Islam auch nicht mag, wird kooperiert. Israel hat strategisch für uns keine Bedeutung und somit geht uns die Region da unten auch nichts an.

        Oder hofft ihr durch euer “Israel, wir stehen hinter dir und wenn wir dabei verrecken müssen” nicht mehr als böse Nazis gesehen zu werden? Wenn es das ist: Funktioniert nicht. Hat man ja auch bei den letzten Wahlen gesehen … Pro Köln: Wir schaffen bestimmt 12 Prozent! Hat man dann ja gesehen …

        Mein Tip: Schalte dein Netztagebuch einfach ab. Ich denke, die Welt wird diesen Verlust verkraften können …

      • March 15, 2011 at 9:39 am

        Nachtrag:

        Immerhin, ich lief auch mal der Gefahr so verblendet zu werden wie du, Gott sei Dank, kam mir dann irgendwann die Erkenntnis, was für ein Müll dieses ganze Pro-Israel-Dings doch ist. Ich bin seitdem werder Pro- noch Contra-Israel, mir ist der ganze Scheiß da unten egal. (Wobei ich aber zugeben muß, daß das Völkerrecht wohl eher auf der Seite der Araber ist.) Hier in Deutschland muß sich etwas ändern, nicht in Israel.

        Aber man sieht es bei dir ja gut: Jede Kritik an Israel ist unerwünscht. Wer nicht pro Israel ist, der ist ein böser Nazi, ein ganz dreckiger. Und Leute wie du nennen sich dann “Patrioten”? Lachhaft.

  8. March 15, 2011 at 10:32 am

    “Niekisch, von dir hätte ich nicht soviel Geschichtsvergessenheit erwartet, als dass du die Vertreibung hunderttausender Ungarndeutscher hier leugnest.”

    Wo bitte leugne ich das hier, Grafenwalder? Das möchte ich jetzt aber ganz genau wissen.
    Meinst Du diese Stelle in (12)? “Wo und wann haben die mit uns verbündeten Ungarn deutsche Soldaten oder Volksdeutsche ermordet?”

    Wir können gerne mal über die Zeit in Ungarn von 1944 – 1950 debattieren, ich habe da einige interessante Unterlagen, aus denen sich ganz genau ergibt, wer für die Ausweisung, Enteignung und Vertreibung sowie die Verbrechen in Ungarn in dieser Zeit verantwortlich ist. Da käme Überraschendes heraus..

    Auf Deinen Nazivorwurf gehe ich nicht ein, die Karnevalszeit ist vorbei…

  9. March 15, 2011 at 10:59 am

    “wenn z.B. Leute von PRO ganz normale Gespräche mit irgendwelchen israelischen Gruppen führen”

    ..die nicht irgendwelche Gruppen sind, sondern Zionisten, die ein Erez – Israel wollen, ein Groß – Israel mit festungsartigen Städten im Palästinenser – Gebiet wie Samaria.

    Ich akzeptiere jeden Juden und jeden Israeli, aber imperialistische Lustmolche lehne ich ab.

    Deswegen habe ich hier ja auch den Bericht von “Husar” eingestellt, weil er sich nicht mit zweifellos auch in Ungarn vorhandenen imperialistischen Gelüsten befaßt, sondern mit dem Freiheitsstreben der Ungarn des 19. Jahrhunderts gegen den Kadaverimperialismus der überlebten Donaumonarchie, den es doch zweifellos gab, wenn auch nicht nur.

  10. vornedran
    March 15, 2011 at 1:29 pm

    @Grafenwalder: Hier gehts um Ungarn und dessen starkem Nationalbewußtsein.

    Und nicht um Israel. Also spare Dir das Störfeuer, das Du hier zu schießen versuchst.

    Und gerade Du solltest wissen, wer 1946 hinter der Vertreibung der Ungarndeutschen steckte.

    Die russische Besatzer in Zusammenarbeit mit “ungarischen” Bolschewiken, die alles waren, nur keine Ungarn.

    Als ob Namen wie Kohen oder Rajchman ungarisch wären…

    Bela Kun (Kohen) : oberster Diktator in Ungarn im Jahr 1919. Kun wurde später Stalins oberster Terrorist in der Krim. Kuns Nachfolger war Matyas Rakosi (Rajchman), ein jüdisch-kommunistischer Massenmörder der Christen und Volksdeutschen in Ungarn.

    Laut Berichten der Jüdischen Telegraphenagentur vom 14. Mai 1997 besetzten Juden “… Schlüsselpositionen bei der Einführung der kommunistischen Herrschaft in Ungarn.
    Es ist eine Tatsache, dass die fünf Topanführer des Regimes während der brutalen Unterdrückung der späten 40er Juden waren.”

  11. March 30, 2011 at 11:09 pm

    Ich bemerke gerade in diesem Moment dass ich deinen Blog deutlich mehr lesen sollte😉 – da komme ich echt auf super Einfalle

  12. April 1, 2011 at 7:45 am

    Ich bemerke jetzt in diesem Moment dass ich metapolitika.wordpress.com deutlich mehr lesen sollte – da kommt man echt auf super Einfälle

    • April 1, 2011 at 8:40 am

      Aber bitte nicht, h i e r, wie Du uns zum onlinespielen überreden kannst:-)

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