Nie mehr wieder böse sein…

Ranga Yogeshwar..

Der Wissenschaftsjournalist Rangar Yogeshwar im Zusammenhang mit der Atomkatastrophe von Fukushima:

“Die Angst vor Radioaktivität ist etwas, das in Deutschland sehr tief liegt. Sie ist zum einen begründet in einer fast schon symbolischen Angst vor einer technischen Entwicklung, die wir nicht mehr verstehen. Man riecht, sieht, hört sie nicht. Vielleicht sitzt uns dies tiefer in den Knochen wegen des Zweiten Weltkrieges. Wir waren ein total zerstörtes Land. Nicht nur die Häuser hatten gebrannt und waren Ruinen, sondern auch die S e e l e war verletzt. Die Deutschen waren die Schlechten, die Schlimmen, die Nazis, die Verbrecher. Und dieses T r a u m a hat, glaube ich, in vielen Menschen bewußt oder unbewußt dazu geführt, nie mehr wieder böse sein zu wollen. Der Deutsche will der Gute sein, der mit einer sehr hohen moralischen Haltung an alles herangeht. Besonders an die Unwägbarkeit der Nuklearenergie, die auch noch im Kalten Krieg wie ein Damoklesschwert über Europa hing.” ( Welt am Sonntag, 27. März 2011 )

Da sagt uns der Sohn eines Inders und einer Luxemburgerin eine tiefe Wahrheit, die uns nicht immer bewußt ist. Traumata werden über die Generationen weitergegeben, wie die Wissenschaft aussagt. Wir müssen nicht der Erlebnisgeneration angehören, um uns schuldig zu fühlen. Und wenn das Schuldgefühl ständig neu entfacht wird, die Kriegstraumata unbehandelt im Unbewußten wühlen, dann zeigt sich uns ein Volk, das – um nur nicht zu den Bösen zu gehören – lieber den Ex – Maoisten Kretschmann von den Grünen zum Ministerpräsidenten in Baden Württemberg hochwählt als auch nur irgendeine der “rechten” Parteien zu unterstützen. Da findet auch der Antifa – Spruch ” Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen” seine Ursache. Alles, was irgendwie mit den bis 1945 gültigen Werten oder Verhaltensweisen zu tun hat, hat heute kein Recht, geäußert zu werden, ist verbrecherisch. Damit kann jeder Mensch aus der Gesellschaft aussortiert werden. Die Linken, die sich doch sonst so für die Menschenrechte stark machen, stempeln das Menschenrecht der freien Meinungsäußerung zum Verbrechen. Obwohl ein Verbrechen eigentlich eine Tat voraussetzt. Eine Meinung zu äußern ist aber kein Handeln, sondern ein Reden. Aber diese Feinheiten interessieren ja nicht.

Ranga Yogeshwar rührt an das Kernproblem der heutigen deutschen Existenz: Es ist die Existenz von Patienten, die Traumata weitertransportieren und zu den Guten gehören wollen. Wir müßten eigentlich statt zu politisieren eine Patientenschutzorganisation gründen und der Frage nachgehen, wie dieses Volk seelisch wieder gesunden kann. Denn es ist zutiefst krank. Daher hilft es uns auch nicht weiter, wenn wir ihm Vorwürfe machen, daß es uns nicht zuhören und uns die Stimme geben will. Das deutsche Volk ist seelisch krank und solange es nicht seelisch gesundet ist, kann es  keinen normalen Weg gehen.

Ich hörte von einem Mann, der bedingt durch ständige schlechte Nachrichten seinen Briefkasten nicht mehr lehren konnte. Er nahm keine Post mehr an. Durch längere Überzeugungsarbeit lernte er akzeptieren, daß zum Leben auch der Eingang schlimmer Nachrichten gehört. Daß es nicht nur Gut gibt, sondern auch Böse. Daß der Mensch erst im Gleichgewicht ist, wenn er mit und trotz Beidem sein Leben gestaltet. So sollten wir nicht erfolglose “rechte” Parteien verurteilen, Lagertheorien aufstellen, uns gegenseitig beschimpfen:

Der Anfang aller Genesung ist die Erkenntnis, daß der Mensch ohne die heute verteufelten Werte Patriotismus, Vaterland, Identität, Mutterschaft, Ehre, Treue, Romantik, Familie, eigene Sprache, Abstammung, Gemeinschaftssinn nur ein halber Mensch ist, daß geschichtliche Schuld irgendwann gebüßt sein muß, wenn Traumata überwunden werden sollen. Dies muß auch öffentlich geäußert werden, ins Bewußtsein der Bürger gesenkt werden. Unsere Menschen sollen nicht Gutmenschen sein, sondern ganz normale, der Zukunft zugewandte Deutsche, die stolz auf das Eigene sein dürfen.

Wenn wir dies formulieren und ins Volk tragen können, dann haben wir metapolitisch die Vorarbeit dafür geleistet, daß identitäre Kräfte auch in der Realpolitik Bedeutung erlangen. Immer wieder scheitern die “rechten” Parteien und Organisationen, weil die geschilderte Abfolge keine Beachtung findet, der zweite Schritt vor dem ersten gemacht wird. H i e r  liegt die tiefste Ursache für die Erfolglosigkeit.

Wären die heutigen deutschen Menschen auch nur ein klein wenig so, wie unser Ideal hier https://metapolitika.wordpress.com/2011/02/28/wm-weltanschauliches-minimum-fur-die-identitaren-krafte-ruckwarts-und-vorwartsgang/  in dem Text “Sei stolz auf das Eigene..” vorgestellt wird, dann fänden die identitären Kräfte aller Couleur mehr Anklang im Volk.

Das metapolitisch wichtige “WM” – Weltanschauliches Minimum für die identitären Kräfte”  bearbeite ich aus mehreren Gründen zunächst einmal selber weiter und stelle es später zum Abstimmen.

  1. Alex
    March 28, 2011 at 5:44 pm

    Ist diese geistige Verkrüpplung für unser Volk nicht die schlimmste Strafe von allen für die Niederlage im Zweiten Weltkrieg? Vor allem, weil sie unbewusst entstand und existiert. Das ist auch ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das uns die Alliierten da angetan haben, doch die deutschen Eliten haben bis jetzt kräftig an seiner Ausführung mitgewirkt und der deutsche Michel glaubt ohnehin alles: Treu stand er zu Hitler und treu wird auch zur BRD stehen, bis ihr Untergang kommt. Wohlgemerkt, so schnell wird es auch kein Entkommen geben, eine ganze Volksseele krempelt man nicht mal eben um (auf perverse Weise ist die Leistung der Alliierten und ihrer deutschen Kollaborateure überaus beneidenswert), erst recht nicht, wenn sie von einer derart gut funktionierenden Propagandamaschine kontinuierlich vergiftet wird. Etwas Großes muss kommen, eine neuerliche Zäsur. Dann werden die Deutschen entweder wiederauferstanden sein oder endgültig gebrochen und vernichtet.

  2. March 28, 2011 at 6:13 pm

    “Vor allem, weil sie unbewusst entstand und existiert.”

    Nicht nur, Alex. Befasse Dich doch bitte einmal mit den sog. Macy – Konferenzen in den USA in den 40iger Jahren, wo es um die Änderung des deutschen Charakters ging.
    Auch mit dem Aufsatz “Die Geburt Europas aus dem Geist der Soziologie” oder dem Begriff “psychologische Entmilitarisierung”, Reeducation pp. Es gab schon ein durchdachtes Programm, den “autoritären Charakter” der Deutschen umzupolen. Heute wirken unsere eigenen Leute dabei mit.

    • Alex
      March 28, 2011 at 7:00 pm

      Natürlich war all das durchdacht und geplant, sonst wäre es ja kaum so erfolgreich gewesen. Ich meine aber, dass 99% der Deutschen nichts davon mitkriegen.

      • Normalo
        March 28, 2011 at 7:30 pm

        Wir dürfen aber nun live dabei sein, wie sie das gleiche mit den Muslimen machen werden. Sie werden sie zu zahmen Schoßhündchen dressieren, wartets ab.

      • niekisch
        March 28, 2011 at 8:02 pm

        “Ich meine aber, dass 99% der Deutschen nichts davon mitkriegen.”

        Das kann sein, Alex. und es ist schlimm, hat aber auch Vorteile.

  3. niekisch
    March 28, 2011 at 8:03 pm

    “Sie werden sie zu zahmen Schoßhündchen dressieren”

    Muß auch so sein, Normalo, sonst passen sie ja nicht zu uns:-)

  4. March 29, 2011 at 2:34 pm

    Was will dieser dravidische Inder eigentlich mit ,,wir” sagen wenn er von Deutschland redet? Das kann bei seinen Kindern zutreffen falls er eine Deutsche geheiratet hat, ganz sicher jedoch nicht bei ihm.

    Da gibt es noch einen der immer meint von ,,wir” und ,,unserem Land” reden zu müssen wenn er als Türke von Deutschland redet:

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article12956773/Deutschland-ist-ein-gescheiterter-Staat.html

    Da könnte ich nachgerade AUSRASTEN wenn ich sowas lese…und der Wicht schämt sich nicht einmal ,,seine” Denker Schiller und Goethe wiederzugeben!!! Das ist doch sowas von erbärmlich…wenn ich 30 Jahre in der Türkei gelebt hätte würde es mir doch auch NIE einfallen von ,,wir” und Osman I. als ,,meinem” Herrscher zu sprechen…

    • niekisch
      March 29, 2011 at 5:40 pm

      “Was will dieser dravidische Inder eigentlich mit ,,wir” sagen wenn er von Deutschland redet?”

      Das, ariald,ist mir auch sofort aufgefallen, dennoch meine ich, es ist richtig, ihn zu zitieren, weil das Zitat wichtig ist.

      • March 29, 2011 at 9:16 pm

        Sicher muß dieser Möchtegern-SuperWissenschaftler (der Guido Knopp der Naturwissenschaften gleichsam) wörtlich wiedergegeben werden…damit er an den Pranger kommt. Dummerweise erkennt der Durchschnittsbunzelbürger dieses ,,wir” nur unzureichend (bzw. mühsam unter Anleitung) als das, was es ist: eine freche Anmaßung.

    • Romantiker
      March 29, 2011 at 11:30 pm

      Ja, irgendwie nutzt er perverserweise das aus, was er festgestellt hat.
      Von den Deutschen würde sich keiner trauen zu sagen, dass es dieses “wir” nicht gibt.

      Inder, Türken(siehe der welt Artikel), Juden (Broder auf welt und zeit) erzählen uns ständig, wie wir ticken und wie unsere Volksseele ist, wie schlecht es doch um uns bestellt ist, wollen bis auf den Herrn Broder allerdings auch irgendwie dazugehören.
      Was würde für ein Aufschrei durch die Zeitungen gehen, wenn ein Deutscher ein nicht blutenweißes Psychogramm von Türken oder Juden veröffentlicht.

  5. Universum
    March 29, 2011 at 5:07 pm

    Es ist ein Seelenmord am Deutschen Volk, wie Horst Mahler sagen würde. Eigentlich hat er damit doch Recht, denn es ist geplant, und es ist ein Verbrechen.

    Eine Volksseele umzukrempeln, ist in der Tat nicht gerade einfach, vor allem für uns als ausgegrenzte Minderheit ohne Medienzugang…

    Was wir also tun können, ist eher bescheiden. Ein vorbildhaftes Verhalten, angefangen bei einer aufrechten statt gebückten Körperhaltung, wie es auf dem VoxPopuli-Blog ja schon mehrfach angesprochen wurde. Und wir können uns z.B. den Pawlowschen Zeitgeistreflexen bewusst verweigern, die z.B. auftreten, wenn ein Günter Jauch wie gestern bei “Wer wird Millionär” von einer “Sonderbehandlung” spricht, und dabei gleich alle zwanghaft an “Holocaust” denken müssen, obwohl es überhaupt nicht so gemeint war…

  6. niekisch
    March 29, 2011 at 5:53 pm

    “wenn ein Günter Jauch wie gestern bei “Wer wird Millionär” von einer “Sonderbehandlung” spricht, und dabei gleich alle zwanghaft an “Holocaust” denken müssen, obwohl es überhaupt nicht so gemeint war…”

    In diesem Zusammenhang empfehle ich das Buch von Antonia Grunenberg, Die Lust an der Schuld – Von der Macht der Vergangenheit über die Gegenwart, Rowohlt Berlin, 1. Auflage 2001, ISBN 3 87134 389 7. Ich zitiere mal aus dem Umschlagblatt: ” Die jahrzehntelange Fixierung der Nachgeborenen auf den Nationalsozialismus..hat eine problematische Kehrseite. Sie leistet einem moralischen Rigorismus Vorschub, der alles politische Handeln ins Dilemma führt: Die Deutschen sprechen nach innen und außen mit doppelter Zunge, finden die Mitte nicht zwischen Bescheidenheit und handfester Interessenpolitik, aufgesetzter Devotheit und latenter Aggressivität, zwischen Verfassungspatriotismus, Heimatliebe und Nationalismus. Die permanente “Schuld – Prüfung” reduziert politische Verantwortung auf einen Akt des guten Willens. Was bleibt, ist eine Politik des schlechten Gewissens, deren Credo lautet: “Wir haben unsere Lektion gelernt”. Aber genau das ist fraglich. Antonia Grunenberg zeigt in diesem Buch, warum und woran die Zukunftsfähigkeit der Demokratie in Deutschland – und Europa – leidet, wenn die notwendige Erinnerung an Auschwitz zur Lust an der Schuld wird.”

    Ist nicht diese tief verinnerlichte Schuld bzw. dieses Schuldbewußtsein auch die tiefere Ursache für all die krampfhaften Abgrenzungsbemühungen der “Rechten” unter – und gegeneinander? Will man nicht unbedingt in Abgrenzung gegen die Bösen zu den Guten, den Büßenden gehören? Meint man nicht zu verspüren, daß eine möglichst strenge Abgrenzung gegen noch weiter rechts vielleicht die Tür zur “Gesellschaftsfähigkeit” öffnet? Was aber ein Trugschluß ist, denn die gesellschaftsfähigen schuldbewußten Politiker und Wahlbürger prüfen noch viel strenger, wer sich da im Lager der Bösen so tummelt, wer ausbrechen will. Die Gitterstäbe vor dem Käfig der Bösen sind eng..

    Wenn es gewünscht ist, stelle ich weitere Zitate aus dem Buch von Antonia Grunenberg ein. Es lohnt sich.

  7. March 29, 2011 at 6:08 pm

    “Es ist ein Seelenmord am Deutschen Volk, wie Horst Mahler sagen würde.”

    Der ja, wie ich mal mutig sage, Universum, in dieser für uns Deutsche w i c h t i g s t e n Frage am konsequentesten gehandelt hat. Er hat gespürt und gewußt, daß die Frage der ewigen Schuld die für unsere Zukunft entscheidende ist, noch wichtiger als die demographische Frage, weil der schuldbeladene Mensch sich nicht mehr selber reproduzieren will.

  8. TodesstrafefürBRDPolitiker
    March 29, 2011 at 6:33 pm

    Die BRD muss bewusst die Bevölkerung hirnwaschen, damit sie sich nicht gegen das Protektorat auflehnen kann. Mit der ewigen Schuld wird eine politische Stabilität in der BRD und in Europa hervorgerufen, die es ermöglicht, dass man abendländische Werte zerstören kann.

    Dabei ist es jedem Historiker klar, dass England beide Weltkriege plante und Deutschland bewusst in den Krieg trieb und die Polen eigentlich den 2. Weltkrieg mit den ständigen Angriffen auf deutsche, litauische und russische Städte starteten.

    • niekisch
      March 29, 2011 at 7:58 pm

      Eigentlich wurde der erste Weltkrieg nie wirklich beendet und ging in den Zweiten über. Churchill schon bezeichnete ihn als 30 – jährigen Krieg gegen Deutschland. Das deutsche Element soll aus der Welt verschwinden, weil es das einzige wirkliche Hindernis ist für..Na ja, Du weißt..

  9. Romantiker
    March 29, 2011 at 10:11 pm

    So ähnlich hat es Broder zuletzt auch in mehreren Presseerzeugnissen publiziert.
    Allerdings noch eine andere Stoßrichtung: Dass die Deutschen insgeheim noch auf eine Bestrafung warten, die ausblieb. Stattdessen kam Marschallplan und Rosinenbomber.

    Das ist natürlich ziemlicher Bockmist von Broder. Vor allem: Was war an zerstörten Städten, millionenhaft Toten, Vergewaltigten und Vertriebenen, großflächiger Terrritorienverlust, Teilung, Besetzung, Entrechtung, Enteignung, Beraubung, ewiger Schande und Psychose keine Bestrafung?
    Ist Morgenthau die Refenz für eine angemessene Strafe?

    Allerdings könnte es trotzdem wirklich so sein, wie Broder sagt.

    Die Ursache dafür ist die verzerrte Wahrnehmung. Die eigenen bzw. von den Vorfahren begangenen Verbrechen, Kriege, deren Handeln und Denken, die Gesamtheit an Schlechten und Bösen überdeckt einfach alles und ist alltäglich irgendwie zu spüren, während über die eigenen Opfer und das Erlittene kaum jemand spricht und nachdenkt, die meisten es nicht wissen, es also auch kein Eingang in die kollektive Seele gefunden hat-zumindest ist es überdeckt durch echte und vermeintliche Schandtaten.

    Mich kotzt dieses zwanghafte Gutsein schon in meiner Umgebung an. Dass es auf politischer Ebene Deutschland fertigmacht, ist aber weitaus schlimmer. Es ist vor allem so berechenbar. Wenn einer mal anders handelt, wird gleich der Atem angehalten oder sich emört.

    Eine nationale Bewegung muss wissen, wie sie damit überhaupt umgehen kann und will.

    Meines Erachtens hat von den rechten Parteien deshalb DIE FREIHEIT die besten Perspektiven. Sie kann sich als gute Verteidigerin des liberalen, freien, frauen achtenden, grundgesetzliebenden, von der Nazi-Vergangenheit geleutert und gelernten deutschen Gesellschaft gegen den bösen Islam darstellen.

  10. niekisch
    March 30, 2011 at 11:54 am

    “Eine nationale Bewegung muss wissen, wie sie damit überhaupt umgehen kann und will.

    Meines Erachtens hat von den rechten Parteien deshalb DIE FREIHEIT die besten Perspektiven. Sie kann sich als gute Verteidigerin des liberalen, freien, frauen achtenden, grundgesetzliebenden, von der Nazi-Vergangenheit geleutert und gelernten deutschen Gesellschaft gegen den bösen Islam darstellen.”

    Die beste Methode ist das bedingungslose Forschen nach der Wahrheit und die Wahrheit hat oft mehr Facetten als wir denken. Und soweit der Kult mit der Schuld ein echtes Krankheitsbild erzeugt hat müssen wir nach Möglichkeiten der Therapie suchen. So wie es Literatur über kollektive Traumata gibt, so wird es auch Literatur über die Gesundung von Gehirnwäsche und Seelenterror an einem ganzen Volk geben. Ich werde in meiner Bibliothek sicher fündig:-)

    Was Du über die “Freiheit” sagst, läßt mich sofort vermuten, daß sie sich vor lauter Abgrenzung nirgendwo wirklich festmacht. Schilderst Du nicht ein wenig die Quadratur des Kreises, Romantiker? Auf alle von Dir genannten Merkmale berufen sich andere Parteien doch auch und der Kampf gegen den Islam alleine reicht sicher nicht aus. Wie stelle ich mir einen solchen Politiker vor? Der neue Innenminister Friedrich?

  11. nino
    March 30, 2011 at 8:00 pm

    Um es auf einen einfachen Punkt zu bringen. Den Deutschen wurde durch die Alliierten nach dem 2. WK nicht der Nazismus ausgetrieben, sondern das Deutschtum. Deshalb waren sie in ihrem Bestreben Deutschland zur Schnecke zu machen auch viel erfolgreicher als nach dem ersten 1. WK. Dort wollte man Deutschland wirtschaftlich einfach ein für alle mal ausschalten. Dies ist nicht gelungen. Ein gesunder Volkskörper liegt eine Weile flach, steht dann wieder auf und erarbeitet sich, was er zum Leben braucht.
    Deshalb hat man nach dem 2. WK viel tiefer angesetzt. Man “versaut” die Psyche eines Volkes. Das hat den Vorteil, dass man es dann wirtschaftlich so richtig aussaugen kann und die dummen Deutschen auch noch stolz darauf sind, dass sie in der Welt wieder jemand und gefragt sind.

    Man sagt immer, die Nazis hätten gewusst die Massenpsychologie einzusetzen und zu beeinflussen. Der grosse Irrtum dabei ist aber, dass viele Leute die solches sagen, glauben, diese Mittel würden heute nicht mehr eingesetzt. Das Gegenteil ist der Fall. Die Nazis waren in dieser Wissenschaft vergleichsweise gerade mal Grundschüler, heute werden diese Systeme von Menschen mit Doktortitel geführt.

    • niekisch
      March 31, 2011 at 2:12 pm

      Ja, genauso war das und ist das auch, nino.

  12. Max Brüm
    March 30, 2011 at 8:49 pm

    Wie sagte vor vielen Jahren einmal eine biedere englische Hausfrau zu mir:

    “Die Deutschen haben ihren Stolz und ihre Ehre verloren.” “The Germans have lost their pride and honour.”

    • niekisch
      March 31, 2011 at 2:13 pm

      Gut, daß Du nicht “blood and honour” gesagt hast, Max Brüm:-)

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