Farewell, NPD-West…

“Block Identität” hat hier die aktuelle Situation der NPD im Westen, speziell in NRW, zum Thema gemacht und bei fehlender Reflexion der Partei deren Untergang prognostiziert. Ich hingegen habe mir heute eine NPD/ JN-Aktion angeschaut und stimme “Block Identität” zu. Es war ein Marsch um die Wälle der Innenstadt mit 500 Teilnehmern zum Thema “Kindesmißbrauch” angekündigt. Gekommen sind ca. 30 Teilnehmer von NPD/ JN und der örtlichen “Kameradschaft” im unten ersichtlichen “Outfit”, eine vielleicht doppelte Zahl von Gegendemonstranten und ca. 100 Teilnehmer einer sog. Mahnwache “gegen Nazis”, die DDR – like als Block fast sämtliche Institutionen der Stadt versammelt hatte, ohne daß allerdings eine Menschenmasse zustandekam.  Nun ein paar Fotos:

Viel und teuer für ein Mini - event...

 

Eine Stadt "stellt sich quer" ?

 

Die "rote Antifa"...

 

Einige Wenige der Wenigen von NPD/JN...

 

"Braune Musik - Fraktion" und ein Pils...

 

Im gleichen Schritt und Tritt...

  1. Universum
    May 15, 2011 at 10:48 am

    Also manchmal frage ich mich wirklich, wer diese Typen eigentlich gekauft hat, damit sie so ziemlich jedes negative “Nazi”-Klischee erfüllen, das es überhaupt gibt (von Glatze über Gewaltverherrlichung bis Alkohol). Merken die denn nicht, dass sie sich selbst und der Sache mit solchem Auftreten nichts als Schaden zufügen?!

    Denjenigen, die in diesem Land ernsthaft etwas zum Besseren wenden wollen, kann ich nur empfehlen, sich mal richtig darüber Gedanken zu machen, wie unattraktiv so ein “Klischee-Nazi”-Auftreten in der Praxis auf das normale Volk wirkt…
    Von denen, die es notorisch nicht begreifen (wollen), muss sich die NPD gerade im Westen in der Tat trennen, sonst zerlegt sie sich selbst.

    • May 15, 2011 at 11:03 am

      Es mag schon zu spät sein, Universum, aber das es nicht einmal versucht wird? Vielleicht geht es deswegen nicht mehr, weil das eine sektenartig geschlossene Szene ist.

  2. Reichsbürger
    May 15, 2011 at 2:53 pm

    Die Deutschen sind ein umerzogenes Volk.Unfähig selber zu denken oder zu handeln.Solche Aktionen ,die in der Sache an sich unterstützendwert sind (gegen Kinderschänder),werden vom Volk falsch aufgefasst und dazu benutzt,gegen Rechts auf die Strasse zu gehen.Die Deutschen wollen nicht mehr deutsch sein.Die nationale Seele ist nahezu erloschen.Der Kult mit der Schuld hat alles verändert.
    Weil alle glauben das Deutschland an allem schuld ist ,wird automatisch alles was man mit damals in verbindung bringt,verteufelt.Jeder der nur irgendwie als Rechter enttarnt wird,ist böse.
    Deutschland liegt im Koma.Es ist unwahrscheinlich ,ein Volk ,welches mit einer Lüge geboren wurde,jemals wieder auf den Weg der Wahrheit zu lotsen.
    Ein Volk un seine Kultur können nur dann überleben,wenn der Respekt für seine Vergangenheit vorhanden ist.Die Deutschen schämen sich für ihre Vergangenheit,weil man ihnen gesagt hat das sie das tun sollen.

    • May 15, 2011 at 6:05 pm

      Reichsbürger, zur Frage des Heilens eines durch permanenten Schuldvorwurf erzeugten Schuldschmerzes werde ich demnächst einen eigenden Artikel einstellen.

  3. May 15, 2011 at 3:16 pm

    Es ist sicher kein angenehmer Anblick, den man hier von diesen NPD/JNler geboten bekommt. Nun sollte man aber nicht ständig sein Entsetzen und seine Ablehnung darüber zum Ausdruck bringen, sondern eher mal die Ursachen und die damit verbundene Umsetzung diskutieren. 2 Fragen die sich mir dabei als erstes aufdrängen: 1) Wie kann die NPD, bürgerliche Leute für eine Demo mobilisieren, wenn es ihr nicht einmal gelingt, diese in einem repräsentativem Umfang mit solchen extremistisch anmutenden Personen zu besetzen? 2) Sollte eine Partei wie die NPD in Zukunft überhaupt Demonstrationen organisieren oder besser ganz darauf verzichten?

    • May 15, 2011 at 6:14 pm

      Meine ehrliche Meinung, Ralle, für den westlichen Bereich der NPD: Der Name ist durch ständige Kriminalisierung und Selbstentwertung so markenwertlos, daß alles zu spät sein dürfte. Ausnahme: weite Kreise der Bevölkerung geraten in wirklich existenzielle Probleme und suchen einen Rettungsanker, den die NPD dann bilden könnte, wenn sie sich personell verändert. Aber auch das ist eher unwahrscheinlich. Der Protest wird nach links, zur “Gutmenschlichkeit”, siehe jetzt die Grünen, gehen..Sinnvoll ist jetzt nur noch eine identitäre außerparlamentarische Opposition der Aufklärung und Gewaltlosigkeit.

      • May 16, 2011 at 10:12 am

        Ich denke mal, daß es der NPD-West eher gelingen müßte, vorzeigbares Personal an sich zu binden, anstatt das Bestehende auszutauschen. Es ist doch leider so, daß die NPD im Westen zwar überall mit Landesverbänden zugegen ist, aber von einer flächendeckenden Präsenz, in den einzelnen Ländern sind sie meilenweit entfernt. Wodurch man sich dann eben gezwungen fühlt, gerade bei öffentlichen Veranstaltungen, auf die Anwesenheit von Leuten aus den sogenannten Freien Kameradschaften zurückzugreifen. Dabei ergeben sich dann zwangsläufig, solche Bilder in der Öffentlichkeit, wie von dir oben dokumentiert.

      • May 16, 2011 at 1:42 pm

        “es der NPD-West eher gelingen müßte, vorzeigbares Personal an sich zu binden, anstatt das Bestehende auszutauschen.”

        Woher nehmen, Ralle?

  4. May 15, 2011 at 3:33 pm

    Mann, Mann. Jetzt fängt selbst der frauenkameradschaftliche und gewaltlose Nazi Niekisch an, gegen die NPD zu hetzen! Dann muss es echt schlimm stehen um die Truppe.

    • May 15, 2011 at 3:36 pm

      P.S. Bitte mal einer bei Metapedia ergänzen, dass Niekisch gegen die NPD hetzt. Conservator, liest du mit? Danke!

      • May 15, 2011 at 6:16 pm

        Mann, Grafenwalder, Du weißt ja nicht mal, was Hetze ist.

    • May 15, 2011 at 6:15 pm

      Nein, Grafenwalder, um mich steht es schlimm:-)

  5. May 15, 2011 at 5:30 pm

    Ja, leider war es zu erwarten. Vor allem bin ich entsetzt, weil diese Veranstaltung eig. zugunsten einer Spontandemo ausfallen sollte, denn in unmittelbarer Nähe waren zwei nationale Aktivisten von Freitag auf Sonnabend gefährlich verletzt worden.

    Ich habe nichts gegen die JN, ich finde ihre Aufgabe sehr wichtig, um als jugendlich revolutionäre Kraft auf die Mutterpartei einzuwirken, aber die JN in NRW ist dabei die negative Tradition des plumpen Widerstandes fortzusetzen. Stil und Klasse sind dort einfach nicht zu finden, es sammelt sich halt alles, was zu finden ist. Schade, denn die Idee tritt so in den Hintergrund.

    • May 15, 2011 at 6:21 pm

      “Ich habe nichts gegen die JN”

      Ich auch nicht, Block Identität, es ist schade, was aus dieser Organisation, deren Anfänge ich miterlebt habe, geworden ist.

  6. Romantiker
    May 15, 2011 at 7:14 pm

    Das Witzigste daran finde ich immer den Aufwand von Gegnern gegenüber paar Rechte. Das hat doch nichts mit “Demokratie verteidigen” zu tun.
    Komisch, dass sich bei 1500 fanatischen Moslems kaum einer zuckt.
    Naja, spätestens wenn auch gemäßigte Moslems sich mit auf die Gegenseite stellen, es sich somit nicht “ausländerfeindlich” anfühlt und es große “Kleinbüttelsdorf stellt sich quer” Aufrufe gibt, dann ist der neuvölkische(=bunte) Konsens wiederhergestellt.

  7. niekisch
    May 16, 2011 at 8:08 am

    Hier ein Bericht zum Thema aus der heutigen WAZ – online:

    http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/Randale-bleibt-aus-id4653779.html

  8. niekisch
    May 16, 2011 at 8:11 am

    “Aufwand von Gegnern gegenüber paar Rechte.”

    Vor allen Dingen, Romantiker, der Aufwand an Polizei.Interessant auch, daß NPD/JN in ein “Pferdepferch” gesperrt wurden, während die Antifa weitgehend ungestört agieren konnte.

  9. May 16, 2011 at 11:25 am

    Es ist heute, leider, notwendig bei öffentlichen Veranstaltungen Anweisungen zu erlassen. 2009 gab es in Recklinghausen eine Demonstration mit rund 500 Teilnehmern, und im Vorfeld wurde klar gemacht, dass keine szenetypische Kleidung verwendet werden darf, dadurch konnten wir diese Personen auch am Zutritt hindern, oder diese verdecken lassen. Man braucht heute klare Regeln und Ansagen, und vorallem Ordner die dies umsetzen, auch gegen den Widerstand ach so treuer Nationalisten.

    Das was nun in Recklinghausen, dieses Mal von NPD-nahen Kräften, gezeigt wurde, ist ein Widerstand ,,um jeden Preis”.

    • May 16, 2011 at 1:46 pm

      “Widerstand ,,um jeden Preis“.”

      Ja, wie eine bloße Pflichtübung, Block Identität, sah das aus. Im November letzten Jahres – wenn ich nicht irre – gab es einen Marsch beim Bahnhofsviertel, der mich in seiner Optik, der Organisation, der Geschlossenheit, den Parolen überzeugt hat. Da wurde das Schwertersymbol verwendet. Leider hat die Bevölkerung davon nicht viel mitbekommen, weil es durch ein Nebenviertel ging.

      • May 16, 2011 at 3:17 pm

        Die Demonstration ging durch ein gut besiedeltes Stadtgebiet, und im Vorfeld wurden großflächig Flugblätter verteilt, in der Nacharbeit wurden Interviews geführt zur Demonstration in der Innenstadt. Leider war damals eine andere Route nicht möglich, da uns zeitgleich ein früher angemeldetes Fest in die Quere kam, zudem das Denkmal am Lohtor, und der Bahnhof in Recklinghausen, der ungünstig gelegt ist und nicht als Versammlungsort dienen darf, da der Busverkehr sonst nicht umgeleitet werden kann.

        Zudem war die Demonstration mit 500 Teilnehmern zu groß, um durch die engen Innenstadtstraßen zu laufen, das hätte nicht funktioniert. Wir haben hinsichtlich der Route denke ich das Beste rausgeholt. Aber auch hier gilt, auch im Umgang mit der Polizei: Immer realistisch bleiben und verhandeln, die Strategie ,,Wir verhandeln nicht mit der Polizei”, ist eine wahrhaft schlecht für einen Veranstalter. Dann kann man sich das Anmelden auch sparen.

      • May 16, 2011 at 4:02 pm

        Das klingt für mich überzeugend, Block Identität.

  10. Reichsbürger
    May 16, 2011 at 3:00 pm

    Mir fällt da ein sehr schöner Spruch ein zum Wiederstand :

    “Auf dem verlorenem Posten,ausharren ohne Hoffnung,ohne Rettung,ist Pflicht.
    Ausharren wie jener römische Soldat,dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji
    gefunden hat,der starb,weil man beim Ausbruch des Vesuv vergessen hatte,ihn abzulösen.”

    Zur NPD möchte ich noch sagen,das es für diese Partei zwecklos ist,zu versuchen einen Platz im demokratischem Parlamentarismus zu ergattern.Die NPD wird erst wieder gewählt wenn die verblödete Bevölkerung durch ihre eigene Not entsensiblisiert ist und zwangsläufig das linksliberale Gutmenschentum ablegen wird.

    • May 16, 2011 at 4:00 pm

      “Ausharren wie jener römische Soldat,dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji
      gefunden hat,der starb,weil man beim Ausbruch des Vesuv vergessen hatte,ihn abzulösen.“

      Ein Soldat, Reichsbürger, sollte auch selber denken. Im Interesse des römischen Reiches hätte er sich in Sicherheit bringen sollen:-)

  11. May 16, 2011 at 5:13 pm

    Danke für diesen Artikel, niekisch.

    Man sollte das mal mit einem Schachspiel vergleichen:

    Auf “unserer” Seite nur Bauern – auf Seiten der “roten Antifa” (gibt es auch eine braune?) nur Bauern. Die bekriegen sich in der Mitte des Schachfelds – ohne zu merken, dass der König (und bei diesm Schachspiel gibt es nur einen) längst die Rochade vollzogen und sich gesichert hat.

    Ab und zu schickt man Läufer durch das Schlachtfeld der Bauern und redet ihnen ein, dass beide kurz vorm Schachmatt des Königs stehen.

    Grotesk!

    Ich würde, lieber niekisch, um hier keine Antifa-Arbeit zu betreiben, im Bild “Braune Musikfraktion” nur das Gesicht unkenntlich machen, wenn auf dem Bild einer von “uns” zu sehen ist. Oder hast Du ihn auf dem Bild gelassen, um zu zeigen, dass es auch “normale” Aktivisten gibt?

    Die Frau rechts auf diesem Bild ist jedenfalls erschreckend. Nicht weniger attraktiv aus ihr Partner mit dem “Fraktions-T-Hemd”.

    So etwas wirkt weder anziehend auf das Volk, noch strahlt es Kompetenz aus.

    EIn Trost: auf der “bürgerlichen” Gegendemo waren auch nicht besser. Und die Kosten für den Polizeistaat sind auch nicht gering. Aber eines sollte klar sein: Selbst das verschuldete Griechenland hat noch genug Geld, um seine Prügel-Bullen auf die Straße zu schicken. Man darf also nicht hoffen, dass rechte Demos die Polizei irgendwann finanziell ausbluten lassen.

    • May 16, 2011 at 6:23 pm

      Lieber Vox,

      gerne geschehen. Ich muß ja auch mal aktuell sein:-) Mit den Gesichtern habe ich auch überlegt. Die kleine Gruppe ist aber von der Presse und der Antifa aus nächster Nähe mit einem solchen Fotogewitter überzogen worden, daß keine Gefahr der Antifa – Arbeit besteht. Ich wurde übrigens von der Gruppe auch ständig fotographiert. Bei der jungen Frau rechts mit der roten Jacke liegst Du falsch. Sie sieht sehr gut aus, ist intelligent und war zu der Zeit, als ich die Gruppe mal besuchte, Kameradschaftsführerin gewesen. Allerdings hatte sie da wohl noch nicht die teilrasierte Haarpracht:-)

      Es ist wirklich schade, ja schlimm, daß der Widerstand gegen die antideutsche Front so zersplittert ist.

  12. Reichsbürger
    May 16, 2011 at 6:01 pm

    Zu niekisch #23
    Ist das Römische Reich nicht letztendlich daran gescheitert das jeder gedacht und getan hat,was er wollte ?

    • May 16, 2011 at 6:24 pm

      Wenn es nur das gewesen wäre, Reichsbürger:-)

  13. May 16, 2011 at 6:38 pm

    @ niekisch:

    Dass das Mädel grds. hübsch ist, glaube ich Dir gerne – aber wieso der teilrasierte Schädel? Und diese Bomberjacke? Was soll das?

    Das ist doch das Verwunderliche! Da wollen solche Wesen immer dem NS huldigen; aber selbst sehen sie aus Proleten des Rotfrontkämpferbundes. Wenn die wenigstens ein bisschen NS-Ästhetik hätten.

    Man vergleiche das mit dem Bild der “roten Antifa” – da wirken selbst die sympathischer als “unsere”. Und Manieren sind auch fehl am Platze! Man bewundere den Mann im Hintergrund der “Braune Musikfraktion”-Aufnahme, der sich mit dem Ärmel der Jacke die Nase putzt.

    Widerlich und abstoßend.

  14. Reichsbürger
    May 17, 2011 at 5:12 am

    Zu Voxpopuli #28
    Du bringst es auf den Punkt.Es sind die nationalen Subkulturen,die mit der NS-Ästhetik nicht viel gemeinsam haben.
    Das äussere Erscheinungsbild muss sich schnell ändern.Es sind nur kleinigkeiten die eine große Wirkung zeigen .

    • May 17, 2011 at 9:08 am

      Bei Szenen, Reichsbürger, ist es in der Regel so, daß gerade sie ihren Stil (?) nicht ändern wollen.

  15. May 17, 2011 at 8:22 am

    niekisch :“es der NPD-West eher gelingen müßte, vorzeigbares Personal an sich zu binden, anstatt das Bestehende auszutauschen.”
    Woher nehmen, Ralle?

    Genau, wohl einer der Hauptprobleme der NPD. Eine solche Frage sollte man womöglich mal näher erörtern.

    • May 17, 2011 at 9:12 am

      Ralle, wenn die NPD selber das Problem nicht erkennt oder garnicht erkennen soll, weil das Äußere als Abschreckungsmittel bewußt eingesetzt wird, dann hat es keinen Sinn, wenn w i r uns damit intensiver beschäftigen. Für uns hat es nur Sinn im Zusammenhang mit der Bildung einer “Deutschen Front” als identitärer außerparlamentarischer Opposition mit Vorbildfunktion.

  16. Reichsbürger
    May 17, 2011 at 11:24 am

    Die NPD muss sich ein Thema zum Aushängeschild machen und das ist der Austritt aus der EU und die Wiedereinführung der DM.Das sind die Themen der Zukunft.Erst wenn der Turm von Europa zusammengebrochen ist ,kann man sich wieder dem Ausländerthema zuwenden.

    • May 17, 2011 at 5:13 pm

      Mit der Ein-Themenpartei ist das so eine Sache, Reichsbürger. Da wirst Du nicht recht ernstgenommen. Das Kernproblem der NPD ist ganz einfach die fehlende stinknormale Mitgliedschaft und die immerwährende Ungewißheit, was die Staatsschutzagenten innerhalb der Partei gerade wieder veranstalten. Solange diese beiden Problematiken nicht gelöst sind, kann es nichts werden. Ich plädiere ja dafür, erst einmal mit Hilfe einer breiten identitären, nationalen außerparlamentarischen Opposition, in der auch Normalbürger mitwirken, ein eigenes Milieu zu schaffen, eine vernetzte Basis, auf deren Rücken dann parlamentarisch erst vor Ort, später regional, dann auf Bundesebene agiert werden kann. Anders geht es nicht. Wir müssen erst ein eigenes Meinungsklima schaffen.

  17. brueckenbauer
    May 20, 2011 at 8:11 pm

    Niekisch,

    mit dem “ein eigenes Milieu” schaffen – das bin ich genau der gleichen Meinung.

    Gerade deshalb habe ich hier aber gar kein Problem. Falls mein Volk aus Glatzen besteht, die saufen, dann besteht mein Volk aus Glatzen, die saufen. Wenn ich also was zum Schutz und zur Förderung meines Volkes tun will, dann will ich halt was zum Schutz und zur Förderung von saufenden Glatzen tun. Und muss mir dann überlegen, was. Das heißt ja nicht unbedingt, dass ich mir auch eine Glatze schneide und den Saufkumpan spiele (den diese Leute gar nicht brauchen).

    Ich habe jetzt natürlich überpointiert, um die Tendenz klar zu machen. Wenn ich Pech häte, wäre ich australischer Aboriginal und dann müsste ich mich wirklich auf ein Volk von Säufern einstellen. Dann müsste ich mein Volk auch so nehmen, wie es ist.

    • May 20, 2011 at 8:16 pm

      “müsste ich mein Volk auch so nehmen, wie es ist.”

      Das ist doch ohnehin klar. Sehen, was ist, aber nicht akzeptieren, was ist, sondern es ändern. Das ist die Devise!

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