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Erfolgreich oder einfach nur doof?…

Täteradler am Täterort?...

Zum nachfolgenden Artikel bitte ich um Eure Meinung:

http://www.pro-nrw.net/?p=5567

  1. Baumkrone
    June 20, 2011 at 4:25 pm

    Der Artikel zeigt wieder wer wirklich noch in der Vergangenheit lebt. Pro hat wieder mal nichts besseres zu tun als gegen die bösen Nazis zu wettern…

  2. Normalo
    June 20, 2011 at 4:25 pm

    Wes´ Brot ich ess…

    Distanzeritis im Endstadium.

    • June 22, 2011 at 2:51 pm

      Interessant vor allem der Widerspruch: Einerseits die Burg Vogelsang als angebliche Mörderschmiede, wo sie Schweigeminuten einlegen, andererseits der Besuch im Hürtgenwald – Museum, wo sie wohl der Tapferkeit der Frontsoldaten Reverenz erwiesen. pro – NRW sollte sich mal statt des Distanzierens mit dem Differenzieren und der wirklich sachgerechten Auseinanderstezung mit der Geschichte befassen. Sonst denkt jeder nur an Kotau:-)

  3. June 20, 2011 at 4:59 pm

    Ob die Nachfahren der Distanzierer in 100 Jahren auch durch Köln laufen werden, um sich die ,,Brutstätten” des ,,neofaschistischen und menschenverachtenden” PRO-Narrensaumes anzuschauen?

    Fähnlein im Wind der Zeit….

  4. Federschlag
    June 20, 2011 at 6:49 pm

    Spannend … hochspannend. Die Pro-Bewegung ist mal wieder sehr an aktuellen Themen interessiert.

  5. FRoid
    June 21, 2011 at 12:04 am

    Ich finde es etwas…merkwürdig, in einer NS-Ordensburg, die sicherlich auch noch einen gewissen Mythos ausstrahlt, den Opfern des NS zu gedenken. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    Der Sozialismus, der im Gewand des Nationalen daherkommt…eher der Totalitarismus. Das ist das Entscheidende.

    • June 22, 2011 at 2:57 pm

      “der Totalitarismus. Das ist das Entscheidende.”

      Genügt uns da, FRoid, nicht schon der alltägliche Liberaltotalitarismus der Antideutschen? Müssen wir da unbedingt immer noch und immer wieder in die Vergangenheit zurück?

  6. Freischütz
    June 21, 2011 at 8:24 am

    Die Aufregung hier ist völlig überflüssig.
    Es hat bei diesem Ausflug weder eine Schweigeminute, noch irgendeine politische Stellungnahme seitens der jugendlichen Teilnehmer gegeben.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass einer der aktiven Jungen`s hier aus dem Bergischen, an so einer Aktion teilgenommen hätte.

    • June 22, 2011 at 3:04 pm

      “Am vergangenen Wochenende veranstaltete die JUGEND PRO NRW mit Mitgliedern aus Köln, Lippe und dem Bergischen Land eine Jugendfahrt in die Eifel. Nach einer Verteilaktion in Euskirchen, bei der die rund 20 jungen Aktivisten etwa 6000 Flugblätter für eine Wiedereinführung der D-Mark verteilen konnten, fuhr die Gruppe weiter zu einer Besichtigung der Burg Vogelsang. Unter der fachkundigen Begleitung eines dortigen ehrenamtlichen Referenten machten sich die jungen Teilnehmer ein genaues Bild dieser ehemaligen Kaderschmiede der Nationalsozialisten und gedachten während einer Schweigeminute im ehemaligen Adlerhof der Anlage den vielen Millionen Opfern der unter anderem in Vogelsang ausgebildeten Täter.”

      Wenn der pro – NRW -Text den Sachverhalt richtig wiedergibt, Freischütz, dann gab es Teilnehmer aus dem Bergischen sowie eine Schweigeminute, allerdings nicht für die vielen Gefallenen im Hürtgenwald, der ganz in der Nähe ist, sondern für die angeblichen Millionen Opfer von angeblichen Tätern, weil nämlich pro – NRW weder einen einzigen Täter noch ein Opfer benannt hat. Diese Täter – und Opferfloskeln ziehen zumindest bei mir nicht ..Ich hätte da gerne Beweise.

      • Freischütz
        June 22, 2011 at 10:39 pm

        So sind sie nun mal, unsere rheinischen PRO-Offiziellen, immer für einen Scherz gut!
        Aber die Teilnehmer dieses Ausfluges kann man nun wirklich nicht mit unbedarften Kirchentagsbesuchern vergleichen. Gerade die aktive Basis bzw. unabhängige Unterstützerszene dieses Vereins, ist ganz sicher nicht so zusammengesetzt, wie die Mehrzahl der hier Kommentierenden zu wissen glaubt!
        Ein nettes Besichtigungsprogramm mit anschließendem Kampftrinken ist einfach nur instrumentalisiert worden.
        Übrigens, so etwas wie eine Schweigeminute hat es nur beim Besuch zweier deutscher Soldatenfriedhöfe in der Nähe von Vossenack gegeben.

      • June 23, 2011 at 5:41 pm

        Aha, Freischütz, wenn das so ist, dann ist es fast noch schlimmer, denn sowas fliegt ohnehin auf:-) Und dann ist man noch unglaubwürdiger:-)

      • Freischütz
  7. nino
    June 21, 2011 at 12:33 pm

    Arschkriecherei! Eine demokratische Gesinnung postuliert sich in der politischen Agenda die man verfolgt und nicht indem man die Schuld- und Sühnekonzepte der etablierten Parteien kopiert. Kein Wunder bleibt die Rechte in Deutschland dermassen unatraktiv, wenn es keine eigenständige Position gibt, welche man abseits der ausgetrampelten Wege von NS-Nostalgie oder Schuldkult verfolgt. Sie hat gegen Aussen nichts frisches zu bieten…

    • June 22, 2011 at 3:13 pm

      “nichts Frisches”

      Völlig richtig, nino, das geht der “Rechten” fast gänzlich ab. Wir finden nicht einmal Worte, moderne, treffende Beschreibungen für das, was in Deutschland und Europa heute abgeht. Vielleicht sind wir durch 60 -jährige Gehirnwäsche so vernebelt, daß uns Treffendes nicht einfällt.

      Wenn wir den Kern betrachten und uns schlau verhalten, dann gehen wir weder in die Vergangenheit zurück noch versuchen wir krampfhaft Neues zu finden.

      Wir sollten nicht wie Sancho Pansas gegen die BRD, gegen das GG oder für einen historischen NS kämpfen: Das Bestehende ist derzeit existent, aber wir können es evolutionär durch Auslegung verändern. Es ist alles eine Frage der Begrifflichkeit und der Macht, die Begrifflichkeit in Recht umzusetzen.

  8. Federschlag
    June 21, 2011 at 9:12 pm

    War eigentlich schon einmal jemand bei so einer NS-Ordensburg? Lohnt es sich oder ist der Mythos größer als das, was man wirklich zu sehen bekommt?

    • June 22, 2011 at 6:00 am

      @Federschlag

      Ja, wie waren mal mit guten 15 Leuten auf der Ordensburg Vogelsang. Kann ich nur jedem empfehlen, egal wie man zur Geschichte steht. Alleine die Lage der Ordensburg in der Eifel ist atemberaubend, gerade im Sommer. Liegt an einem Hang, unten im Tal sind mehrere Stauseen, danach folgen weitere Hügel und Wälder, in denen man auch wandern kann. An der Burg selbst ist sehr vieles erhalten, allerdings sollte man sich beeilen, auch dort finden nun ,,Umbauarbeiten” statt. Die Burg blieb ansonsten bis jetzt ,,verschont”, was wohl die Folge des belgischen Stützpunktes ist, der diese Umstrukturierungsmaßnahmen Jahrzehnte unmöglich machte. Ansonsten ein sehr schöner Anblick, eine schöne Burg, schöne Wanderwege, schöner Ausblick, schöne Zeugnisse von Willy Meller. In der Umgebung kann man auch noch allerhand anderes unternehmen, bspw. gibts in der Nähe von Düren ein Schloß, welches eine größere Sammlung Breker-Arbeiten im Schloßgarten versteckt hält.

      Von ,,Mythos” würde ich nun allerdings nicht sprechen. Es zeigt heute noch das, was es damals war. Eine Schule, eine Art Jugendherberge. Nichts anderes als ein Privatinternat heutzutage, wie man es aus klassischen Spielfilmen kennt. Einzelheiten wie das Schwimmbad (unbedingt nachfragen ob man kurz rein kann, sehr schönes Relif im Bad!), Thingplatz, Sportplatz, Turm, Innenhof, Fackelträger sind natürlich speziell, aber sicherlich nicht mythisch.

      • June 22, 2011 at 3:16 pm

        “gibts in der Nähe von Düren ein Schloß, welches eine größere Sammlung Breker-Arbeiten im Schloßgarten versteckt hält.”

        Schloß Nörvenich, Ansprechpartner Herr Bodenstein. Sehr empfehlenswert.

  9. June 22, 2011 at 9:06 am

    Ich verstehe die Einseitigkeit nicht!

    Warum hat man nicht, wenn man so einen Mist überhuapt machen muss, beide Extreme gezeigt!? Gerade PRO könnte doch auch eine Fahrt nach Berlin-Hohenschönhausen anbieten.

    Das Gerede über die 12 Jahre hängt den meisten Schülern doch schon in der Schule zum Halse raus.

    Nur als Anmerkung: Wenn wir die Fotos aus der Eifel nun von einer Kameradschaft erhalten hätten, hätte ich den niedrigen Frauenanteil moniert. Offenbar hat PRO ähnliche Probleme….. aber gut, welche Frau lässt sich schon gerne mit Steinen bewerfen und hat dann Männer an ihrer Seite, die nur auf die Polizei vertrauen…

    • June 22, 2011 at 3:19 pm

      “Ich verstehe die Einseitigkeit nicht!”

      Ich denke, lieber Vox, daß diese Jugendlichen mangels Aufklärung durch die Älteren die Einseitigkeit garnicht bemerkt haben. Dieses Schuld- und Sühnegesumse kennen sie doch bestens aus der Schule und machen bei pro – NRW damit einfach weiter:-)

  10. Thoniz
    June 24, 2011 at 10:03 pm

    Ihr solltet aber doch mal langsam verstanden haben, dass wir braunen Sozialismus genauso scheiße finden wie roten Sozialismus…

    • June 25, 2011 at 9:44 am

      Und du solltest verstehen, wenn du lesen kannst – das setze ich voraus – dass hier niemand bemängelt dass ihr keine ,,braunen Sozialisten” (kreativ, kreativ!) seid, sondern eure absolute Lächerlichkeit.

      Auch schreibt hier ,,anscheinend” ein Teilnehmer der Reise, der offen zugibt dass es weder eine Schweigeminute gegeben hat, noch eine ,,kritische” Betrachtungsweise stattfand. Daher kann man davon ausgehen, dass diese Fahrt auch aufgrund einer leichten Faszination für den Nationalsozialismus abgehalten wurde.

      Ganz grundsätzlich stellt sich die Frage: Wieso besucht eine islamkritische Bürgerbewegung nicht eine Moschee, eine Islamschule, oder verschiedene ,,Brennpunktschulen” oder -stadtteile, anstatt eine ehemalige Ordensburg der Nationalsozialisten? In wie fern ist der ,,Antifaschismus” mittlerweile also auch Bestandteil des PRO-Aktionsplanes? Jener ,,Kampf gegen Rechts” den man tagtäglich anprangert? Das hat nichts mit ,,brauner Sozialist” sein oder nicht zu tun, sondern mit logischer Strategie. Ich bemühe mich als deutsche, regionale, rechtsdemokratische Partei weder um eine vor 70 Jahren genutzte Ordensburg, noch um irgendwelche Stolpersteine, und erst recht nicht über Israel.

      Nur Gott (also Beisicht) weiß, warum eine moderne rechtsdemokratische Partei immer der VVN/BdA näher stehen muss, als ihren eigenen Zielen.

      • June 25, 2011 at 11:50 am

        Sehr treffend, NW – Marl. Es kann wirklich so gewesen sein, daß die Veranstaltung offiziell als “Antifa” – Aktion zu verstehen ist, um Imagepolierung zu betreiben und als superdemokratisch dazustehen, während einzelne Teilnehmer innerlich vielleicht einen NS – light wollen, wie es einmal ein BZV von pro – NRW verlauten ließ.

  11. June 28, 2011 at 11:28 am

    Immer lächerlicher:

    http://www.pro-nrw.net/?p=5670

    • June 28, 2011 at 5:55 pm

      Und die UBP hat sich zwischenzeitlich heute auch schon lt. Hertener Allgemeine wieder von pro – NRW distanziert. Wirklich eine Provinzposse, die aber typisch ist und eindeutig beweist, daß offensichtlich bei den “Rechten” fast durchgängig ein charakterliches Niveau herrscht, das vor 80 Jahren nicht einmal ausgereicht hätte, im NSKK ein Krad zu führen. Da hielt sich Jeder an die Befehle, hielt die einfachsten Anstandsregeln ein und kannte nichts Höheres als die Idee und das deutsche Volk. Heute können wir garnichts mehr erwarten -Leider.

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