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“Wenn das der Führer wüßte…”

Wenn das der Führer wüßte” hieß es in der Zeit zwischen 1933 und 1945 immer dann, wenn Verbrechen geschahen, Korruption sichtbar wurde, Verstöße gegen die Grundsätze der NSDAP passierten. Man erwartete dann, daß  Adolf  Hitler in seiner damals gottähnlichen Stellung eingreift und Ordnung schafft. Ich wende den Satz einmal provokanterweise auf die Debatte  in des Kollegen VoxPopulis Leserblog an:  Adolf Hitler schlüge die Hände über dem Kopf zusammen, statt den rechten Arm zu erheben, wüßte er, wie in dieser Debatte mit seiner Bewegung, dem Demokratiebegriff, dem Minimum gemeinsamen Wollens umgegangen wird. Die Realitätsferne dieser Debatte trotz allen Teilwissens, die mangelnde Geschichtsbewußtheit, die Sinnlosigkeit des Rekurierens auf die damalige Zeit, um die damaligen Inhalte und Mittel heute anzuwenden, wird meiner Meinung durch die nachfolgenden beiden Aussprüche Adolf  Hitlers gegenüber Otto Wagener  besonders  klar und deutlich:

“Es darf  keinen Unterschied geben zwischen reich und arm, zwischen hoch und nieder, zwischen Stadt und Land, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sondern es gibt nur einen Unterschied zwischen anständig und unanständig, zwischen kameradschaftlich und unkameradschaftlich, zwischen offen und verdruckt, zwischen wahr und verlogen, zwischen tapfer und feige und zwischen gesund und krank. Wenn diese Jugend dann heranwächst, dann wirft sie mit einem Fußtritt diesen ganzen Parteienplunder über den Haufen und wird in jedem Wahlkreis einen Mann wählen, einen einzigen, der sie vertritt und für sie in den Reichstag geht. Das ist dann erst die wahre Demokratie.”

Adolf  Hitler in der Auseinandersetzung mit dem Ständestaatler Othmar Spann: “… die Gedanken Spanns vertrugen sich nicht mit dem Nationalsozialismus. Der Nationalsozialismus war auf  Demokratie im weitesten Sinne aufgebaut. Der Ständestaat wäre aber nicht die Organisation eines Volksstaates, sondern die Einrichtung einer Oligarchie,..Die Form, wie  w i r  die Berufsstände und ihre Vertreter zu Wort kommen lassen, sozusagen  n e b e n   dem Parlament, dem großen Forum des Volkswillens  und der Volksmeinung, ist zweifellos vorteilhafter, zeitgegebener, demokratischer und sozialistischer.”

Natürlich zitiere ich hier aus wissenschaftlichem Anspruch, Anlaß und zur staatsbürgerlichen Aufklärung aus: Herausg. H.A. Turner jr., Hitler aus nächster Nähe – Aufzeichnungen eines Vertrauten ( Otto Wagener, niekisch ), 1929-1932, Ullstein 1978, S.350, 351, 397. Das dürfte jedem Schlapphut klar sein:-)

Otto Wagener ...

Angesichts der Bemühtheit Adolf  Hitlers um 1930 herum, über alle Schranken bisherigen Denkens und Handelns hinwegzusehen und zu gehen, wirken unsere Bemühungen, den richtigen Weg zu finden, seltsam verkrampft und besserwisserisch. Können wir nicht einfach unsere Volksseele klingen lassen, wie und wohin sie will,  frühere gute Gedanken und gutes Handeln mit den heutigen Erfordernissen verschmelzen, ohne uns in ein Prokrustesbett vorgefertigter und angeblich unvereinbarer Dogmen fesseln zu lassen?  Unsere ganze Abgrenzerei zeigt sich in ihrer  Absurdität in Hitlers Worten: Er versuchte  a l l e  Elemente zu vereinen: Demokratie, Führung, Volkscharakter, soziale Gerechtigkeit, Eigentum und Unternehmertum. Versuchen  wir  das zeitgemäß doch auch einmal!

“Hammerschläge werden auf uns niederprasseln. Aber unter ihnen und durch sie wird das Eisen und das Erz, aus dem das deutsche Volk zusammengegossen ist, geschmiedet und gehämmert, und es wird hart werden, hart wie Stahl, stahlhart! So entsteht jenes herrliche, blauglänzende Schwert, das nie mehr bricht und nie mehr versagt: Deutschland, das deutsche Volk! Und dieses Volk wird das Schwert Gottes sein!”

Der “historische” Nationalsozialismus ist tot, wir wollen ihn nicht mehr, er galt für seine Zeit, aber er hat uns auch heute etwas zu sagen. Ich erwähne das besonders wegen des heutigen Datums. Vor 77 Jahren, am 30. Juno 1934, verließ Hitler bewußt oder durch Andere getäuscht, seinen Weg,  führte und begleitete Deutschland in die schlimmste Niederlage seiner bisherigen Geschichte.

  1. June 30, 2011 at 1:25 pm

    “Unternehmertum” unter einen Hut zu kriegen? Wofür? Will sich wer irgendwo einschleimen? Die Unternehmer werden immer andere Interessen als die Arbeiter haben, denn sie sind dazu gezwungen, Kapital zu häufen. Der Nationalsozialismus hat sich geirrt, als er dachte, man könne einen Unternehmer-Sozialismus basteln – das der Kapitalismus in seiner Rohform dennoch existierte, müssen wir wohl nicht weiter beleuchten.

    Was genau ist so deutsch am Kapitalismus, daß wir ihn behalten müssen? Was hat Kapitalismus mit Volksgemeinschaft zu tun? Ist die abstrakte Produktion für die Kapitalakkumulation national oder sozial?

  2. Normalo
    June 30, 2011 at 3:08 pm

    Hier ein Text Ernst Röhms aus dem Jahr 1934:

    http://newsaxon.org/Reichs-Werwolf/blog/ernst-rohm-die-nationalsozialistische-revolution-und-die-s-a-german-only/

    Auszug:

    10.
    Die, nationalsozialistische Revolution in Deutschland ist der Durchbruch einer neuen Weltanschauung. Die
    rassenmäßige Bedingtheit ihres Kernproblems, der Volksgemeinschaft, beweist, daß der neue deutsche idealistische
    Nationalismus keine Eroberungsgelüste hat, sondern seine Energien nach innen kehrt. Denn .jede Neugewinnung
    nichtdeutscher Untertanen würde eine natürliche Schwächung des deutschen Volksherns bedeuten und darum kein
    politischer Gewinn sein.

    ——————————————————————

    Hier bemerkt man doch einen wesentlichen Unterschied im Denken Hitlers und Röhms. Während Hitlers Bestrebungen vor allem durch deutsche Dominanz, Autarkie, Revanche, Kolonisierung sehr stark aussenpolitisch geprägt waren, sah Röhm den Nationalsozialismus und auch die SA als Volksmiliz als eine hauptsächlich nach innen wirkendes Ideal.

    • Normalo
      June 30, 2011 at 3:10 pm

      Womit er unter 10 natürlich Recht hat. Siehe GB, Frankreich, Russland.

  3. Romantiker
    June 30, 2011 at 5:26 pm

    Ja, Röhms Nationalsozialismus ist eigentlich viel mehr dran an den Idealen als der Hitlerscher Ausprägung.
    Röhm war sozialistischer und völkischer.

    Bei Hitler erkennt man – zumindest oberflächlich – hauptsächlich Gier nach Macht und Besessenheit von dieser. An festen Positionen mangelte es ihm bis auf die, dass er niemals aufgebe.
    Deswegen ist dieses idealistische Geschwätz auch Unsinn und trägt auch einiges von kommunistischer Utopie an – das sage ich, obwohl ich mich Romantiker nenne.

    Das Gute kann nur der Parlamentarismus bringen, weil sich dort Machtmissbrauch und Korruptheit verteilt. Es kann einfach weniger Schlimmes angestellt werden. Was nicht heißt, dass der bundesdeutsche Parlamentarismus perfekt ist.

    • blacksun87
      June 30, 2011 at 9:12 pm

      Also wenn ganze Völker verschwinden find ich das schlimmer als wenn einmal Krieg ist…

      • Normalo
        July 1, 2011 at 9:33 am

        Hitlers Krieg war aber aus meiner Sicht eine Dummheit. Ebenso wie seine außenpolitischen Ansichten, vor allem zu Russland und England.

        Hitlers dummer Glaube an Willen, Überlegenheit und Vorsehung haben ihm scheints das kühle Rechenzentrum erhitzt.

      • July 1, 2011 at 2:00 pm

        “Hitlers Krieg ”

        Welchen meinst Du, Normalo?

      • July 1, 2011 at 1:22 pm

        Richtig, Blacksun!!

      • July 1, 2011 at 1:59 pm

        Als letze Alternative gegen den verordneten Untergang sicher akzeptabel, blacky..

      • Romantiker
        July 1, 2011 at 2:30 pm

        Weiß nicht, was du meinst.

  4. Normalo
    July 1, 2011 at 4:22 pm

    @niekisch Man kann ja darüber streiten, ob der militärische Fehler 1939 oder 1941 begangen wurde. Ich meine 1939. Hitler hätte auch noch 10 Jahre warten können. Oder eine Ewigkeit. Lieber ein Deutschland ohne Danzig als ein Danzig ohne Deutsche. Gleiches gilt auch für andere deutsch besiedelten Gebiete.

    Hitler hat den Aliierten Propagandamaschinen mit seiner Kriegserklärung in die Hände gespielt.

    • July 1, 2011 at 5:32 pm

      “mit seiner Kriegserklärung ”

      Wann, lieber Normalo, hat er denn eine Kriegserklärung abgegeben?

      • Normalo
        July 1, 2011 at 6:56 pm

        Er hat auf das Säbelrasseln mit einer totalen militärischen Offensive reagiert. Sagen wir mal so. Daraufhin wurde ihm der Krieg erklärt.

        Den Alexanderfeldzug, den er ja vermeiden wollte (Mein Kampf), führte er dann in Folge.

        Statt England niederzuringen, schickte er 3 Millionen Mann gegen die endlose Sowjetunion.

        Strasser verfasste im Übrigen Anfang 1934 (ein halbes Jahr vor seiner Ermordung durch Eike) den Text: “Sozialistische Revolution oder Faschistischer Krieg?”

      • July 2, 2011 at 3:42 pm

        “Er hat auf das Säbelrasseln mit einer totalen militärischen Offensive reagiert. Sagen wir mal so.”

        Und das nennst Du eine Kriegserklärung, normalo? ( s. 1.7., 4:22 )

      • Normalo
        July 2, 2011 at 7:46 pm

        Einen Krieg hätte es ohnehin gegeben.

      • July 2, 2011 at 8:03 pm

        “Einen Krieg hätte es ohnehin gegeben.”

        Also doch keine Kriegserklärung Hitlers, genauer des Deutschen Reiches, Normalo?:-) Oder was soll Deine Aussage konkret besagen?

  5. Romantiker
    July 1, 2011 at 9:14 pm

    Hitler hat doch immer auf Krieg hingearbeitet.
    Was sicherlich nicht so schlecht war, weil Stalin gleiches vorhatte, aber den Krieg mit der Kopflosigkeit Hitlers zu erklären, geht nicht. Das war geplant.
    Ob die GB und die USA den Krieg auch wollte, ist da nebensächlich. Ohne Hitler hätte es keinen Krieg gegeben.

    • Federschlag
      July 1, 2011 at 9:52 pm

      Und dieses Wissen stammt woher? Aus dem Fernseher?

      Ich hätte auch gleich gerne noch Information zur geplanten Germanisierung Indiens bis 1950. Danke im Voraus.

      • Romantiker
        July 1, 2011 at 9:56 pm

        Woher hast du dein Wissen? Aus der Deutschen Stimme?

      • Federschlag
        July 2, 2011 at 3:23 pm

        @Romantiker:

        Nicht gleich beleidigt sein, Junge.😉

        Es gibt genug gute Bücher, die ein etwas anderes Bild zeichnen. Muß man nur gelesen haben. Wenn du natürlich weiterhin glauben willst, daß wir die ganze Welt erobern wollten (Zitat aus “Napola”: “zukünftige Gauleiter in Kapstadt und Washington”), dann steht dir das natürlich frei. Ich kann auch glauben, daß die Erde eine Scheibe ist, obwohl das in der Antike schon widerlegt war – hindern kann einen keiner daran.

        Und ohne Hitler hätte es keinen Krieg gegeben? Haha … wie lächerlich.

    • July 2, 2011 at 3:37 pm

      “Hitler hat doch immer auf Krieg hingearbeitet.”

      Das hieße dann, seitdem er politisch tätig wurde, pubertäre Kinderträume sind ja irrelevant. Meinst Du das wirklich?

      ” Ohne Hitler hätte es keinen Krieg gegeben.”

      Diese Aussage ist unbeabsichtigt vollkommen richtig. In dem Sinne nämlich, daß die Ausbeutung des Deutschen Reiches nach dem verlorenen I. Weltkrieg durch die Alliierten und ihre Hilfswilligen wie Polen immer und ewig weitergegangen wäre, wäre nicht Hitler gekommen und hätte dem z.T. wenigstens ein Ende gemacht, wobei er weniger verlangt hat als mancher Politiker der Weimarer Republik zuvor. Also mußte er weg und zwar durch Krieg. Wäre statt Hitler allerdings ein Jesuitenpater damals an der Spitze des Reiches gewesen,wie Churchill einmal sagte, dann wäre der Krieg ebenfalls erfolgt. Alleine schon deswegen, weil Deutschland es gewagt hatte, sich vom Goldstandard zu lösen und Arbeiter auf Urlauberschiffen zu Billigpreisen vor der britischen Küste einherschippern ließ, wo so etwas wie ein Sozialstaat undenkbar war.

      • Romantiker
        July 3, 2011 at 11:59 am

        Wie sollten denn die Westmächte einen Krieg begründen wenn Hitler oder ein Jesuitenpartner Polen nicht überfallen hätten?
        Was war denn mit Annektierung Resttscheichei z.B. Spätestens da war der Bogen überspannt.

      • July 3, 2011 at 12:23 pm

        Das Judentum erklärte Deutschland den Krieg schon 1933 bei der Machtübernahme, Polen suchte bereits 1934 Verbündete für einen Krieg gegen Deutschland, Winston Churchill befand bereits 1936 das Reich für das stark, daß er es durch Krieg zerschlagen wollte. Da bedurfte es der Resttschechei oder Polens garnicht mehr. Übrigens: Wäre Barack Obama 1938/1939 deutscher Reichskanzler gewesen, dann hätte er die Tschechei auch zerschlagen, weil es der hochgerüstetste europäische Staat im Verhältnis zur Bevölkerungszahl war und die CSSR wie ein Flugzeugmutterschiff mitten ins Reich hineinragte. Die USA überfallen heute Staaten, die 10 tausende Kilometer entfernt sind und angeblich die USA bedrohen..

  6. Romantiker
    July 3, 2011 at 11:57 am

    Federschlag :
    @Romantiker:
    Nicht gleich beleidigt sein, Junge.
    Es gibt genug gute Bücher, die ein etwas anderes Bild zeichnen. Muß man nur gelesen haben. Wenn du natürlich weiterhin glauben willst, daß wir die ganze Welt erobern wollten (Zitat aus “Napola”: “zukünftige Gauleiter in Kapstadt und Washington”), dann steht dir das natürlich frei. Ich kann auch glauben, daß die Erde eine Scheibe ist, obwohl das in der Antike schon widerlegt war – hindern kann einen keiner daran.
    Und ohne Hitler hätte es keinen Krieg gegeben? Haha … wie lächerlich.

    Nein, er wollte sicher nicht nach Kapstadt, das wäre auch die falsche Richtung gewesen, aber Lebensraum im Osten inklusive Vernichtung der Untermenschen und Germanisierung der arischen Menschen.

    • July 3, 2011 at 8:53 pm

      Er wollte immer nur die Ostgebiete zurück und die Deutschen in den besetzten Gebieten befreien. Hitlers vor dem 2. WK festgelegten 14 Punkte Plan kennst du? Er wollte den Polen für einen gesicherten Frieden deutsche Gebiete überlassen. Die kriegstreiberischen Polen sind aber nicht darauf eingegangen, weil sie einen Pakt mit dem Engländern hatten.
      Hintergrundinfo:
      http://www.vorkriegsgeschichte.de

      • July 4, 2011 at 7:05 pm

        “Er wollte den Polen für einen gesicherten Frieden deutsche Gebiete überlassen”

        Das hat er mit der deutschen Stadt Oderberg sogar getan..

    • Federschlag
      July 5, 2011 at 6:55 pm

      @Romantiker:

      Germanisierung der arischen Menschen? Was darf man sich da vorstellen? Norweger, die rassisch reiner als die Deutschen sind, werden zu Germanen gemacht? Oder sind die Slawen nun auch Arier? Sah man damals anders, da war mit Arier sicher nicht der Indoeuropäer gemeint.

  7. Normalo
    July 3, 2011 at 8:36 pm

    Worauf willst du hinaus?

    • Normalo
      July 3, 2011 at 8:37 pm

      @niekisch in Bezug auf Kriegserklärung?

      • niekisch
        July 6, 2011 at 10:53 am

        ?

  8. nino
    July 6, 2011 at 1:16 pm

    Eigentlich war er in einer ähnlichen Situation wie wir heute gegenüber der medialen Öffentlichkeit. Der Krieg war von der anderen Seite sicher auch geplant. Folgedessen hätte man halt so wenig Angriffsfläche wie möglich bieten müssen. Bspw. die Resttschechei nicht auch noch zur Gänze militärisch besetzen. Die wäre ja auch sonst schon erledigt gewesen. Dann wäre die englische Reaktion nach dem Angriff auf Polen von einem Teil der Weltöffentlichkeit vielleicht auch ein wenig anders gewertet worden. Dazu noch ein anderes auftreten gegenüber den Völkern im Osten sowie die Abriegelung des Mittelmeeres via Gribraltar und die Welt sähe heute ein wenig anders aus.

    Es ist ja nicht so, dass ich die politische Konstruktion des 3. Reiches mögen würde, aber es ist doch Fakt, dass eine differentialistische Weltsicht 1945 durch eine universalistische militärisch, nicht der Sache nach, “geschlagen” wurde und jeder differentialistische Ansatz seit dem durch gute Propaganda, Lügen und eigene Unzulänglischkeiten verfemt ist.

  9. Friedolin
    July 6, 2011 at 7:33 pm

    “…verließ Hitler bewußt oder durch Andere getäuscht, seinen Weg, führte und begleitete Deutschland in die schlimmste Niederlage seiner bisherigen Geschichte.”
    War das eine Frage? Wer es sonst als Warheit behauptet ist nicht mit dem wahren Stand der Dinge vertraut. Hitler wollte keinen Krieg, erst recht nicht einen Weltkrieg. Jedoch die großen Weltmächte hatten andere Pläne gehabt: Deutschland und Europa drohten den “status quo” der Westmächte. Es waren England und Frankreich die Deutschland am 3. September, 1939 den Krieg erkl’rten! FDR opferte 420,000 seiner Soldaten und WC machte das englische Weltimperium bankrott um ihren Busenfreund “Unle Joe” zu retten. Dieser hatte nichts anderes im Sinne gehabt als Europa und die ganze Welt kommunistisch zu machen. Was Deutschen Menschen widerfahren wäre war klaar erkennbar im ukrainischen “Holodomor”, in den Wäldern von Katyn, wo die polnische Führungsschicht die den Russen in 1939 in die Hände gefallen war, mit Kopfschuß begraben lag und was deutsche Frauen im Osten erlebten als die kommunistischen Horden am Ende des Krieges einzogen. Siehe Suvorov, Solschentsyn usw.

    • July 6, 2011 at 9:05 pm

      Da hast Du mich mißverstanden, Friedolin. Vielleicht, weil ich mich etwas kryptisch ausgedrückt habe. Meine Aussage knüpft ja an den 30.6.1934 an, die “Bartholomäusnacht”,in der Hitler sich einiger Kampfgefährten und sonstiger Nationaler entledigte. Meines Wissens ist bis heute ungeklärt, ob Ernst Röhm wirklich illoyal war, wirklich eine neue Revolution wollte oder andere Absichten abweichend von Hitler hatte. Vielleicht wurde Hitler über Röhms Absichten getäuscht, um die NSDAP zu spalten. D a s meinte ich. Und das “führte und begleitete” schrieb ich, weil Adolf Hitler nicht immer selber agierte, sondern auch ein Getriebener, Verratener und mit fremden Kriegsplänen gegen Deutschland Konfrontierter war. Da kommen wir wieder zusammen..

      • Friedolin
        July 6, 2011 at 10:20 pm

        Niekisch, Du rätselst über Einzelheiten die mit dem Großen Ganzen wenig zu tun hatten.
        Behjamin H. Freedman war ein Zeitzeuge. http://de.metapedia.org/wiki/Freedman,_Benjamin
        In seiner Ansprache in 1961 an einen amerikanishen Verein gab er eine Übersicht über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Angesichts dessen, und was inzwischen in lange geheim gehaltenen Dokumenten gefunden und erkannt wurde, sollte man sich doch mit schwerwiegenderen Einzelheiten befassen.
        Röhm, übrigens, wie ich einem Bericht gelesen hatte, beging
        selbsmord. Hitler besuchte ihn in seinem Lager. Unter vier augen machte er ihn „zur Sau“ und das war das Ende der Geschichte.

      • July 7, 2011 at 8:01 am

        “Niekisch, Du rätselst über Einzelheiten, die mit dem Großen Ganzen wenig zu tun hatten.”

        Vorsicht, Friedolin. Dann erkläre mir bitte, wieso die Frage, ob die Reichswehr Waffenträger der Nation sein sollte oder ein Röhmsches Revolutions – un d SA – Heer, mit dem Großen und Ganzen nichts zu tun haben soll. Immerhin hat das Festhalten Hitlers an der Reichswehr den verräterischen Strukturen im Adel erlaubt, seit 1934 weiter zu wirken und Hitler mehrfach fast zu töten.

        “Benjamin H. Freedman war ein Zeitzeuge. http://de.metapedia.org/wiki/Freedman,_Benjamin
        In seiner Ansprache in 1961 an einen amerikanishen Verein gab er eine Übersicht über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Angesichts dessen, und was inzwischen in lange geheim gehaltenen Dokumenten gefunden und erkannt wurde, sollte man sich doch mit schwerwiegenderen Einzelheiten befassen.”

        Er war Zeitzeuge, aber er weiß nicht einmal, wie die Namen Ballin und Bleichröder geschrieben werden:-) Im übrigen stimmen seine Angaben weitgehend und in meinen bisher 290 Artikeln auf Metapolitika findest Du Vieles, was mit seinen Aussagen synonym geht, auch zur Frage der Chasaren.

        “Röhm, übrigens, wie ich einem Bericht gelesen hatte, beging
        Selbstmord. Hitler besuchte ihn in seinem Lager. Unter vier Augen machte er ihn „zur Sau“ und das war das Ende der Geschichte”

        Den Beleg möchte ich sehen..

  10. Friedolin
    July 7, 2011 at 12:45 pm

    Niekisch, über Röhm. Ich glaube ich habe noch das Buch worin es stand. Müßte es jedoch zu erst mal finden. Suchte eine Bestätigung für Röhms Selbstmord im Weltnetz, war aber nicht möglich. Es ist halt so wie Balzac vor über hundert Jahren geschrieben hatte: “Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: Die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht bestimmte – die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.” Balzac, Honore de (1799-1850)
    Alles was ich im Weltnetz fand schien für den Unterricht bestimmt gewesen zu sein. :-)))

    • July 7, 2011 at 1:10 pm

      Ich habe Geduld, Friedolin..Laß Dir Zeit mit dem Beleg! Er interessiert mich allerdings schon.. Danke für Deine Mühe!

      • Friedolin
        July 7, 2011 at 1:50 pm

        Wenn Du so viel Geduld haben wirst, dann mußt Du noch jung sein. 🙂
        Ich selbst bin Jahrgange 1929 und einer der jüngsten dokumentierten (Wehrpass) Kriegsveteranen des zweiten Weltkrieges.
        Machte heute meinen ersten Versuch etwas beizutragen.
        Suche mal in Metapedia nach Annie Hamann.

      • July 7, 2011 at 2:12 pm

        Ich suche, Friedolin…

        Darf ich nach der Einheit fragen und den Einsatzorten. Sowas interessiert mich als Nichtveteran:-)

        Bin 20 Jahre jünger, also auch schon älter:-)

        Nur Mut beim Kommentieren!

        Gruß, niekisch

  11. Friedolin
    July 7, 2011 at 3:15 pm

    Suche unter Honore de Balzac.

    20 Jahre jünger! Das wird zwischen uns einen großen Unterschied gemacht haben. Ich gratuliere. Den Weg zurück zu finden wird für Dich nicht so leicht gewesen sein.

    Ich schlug nach in “Was hätten wir Väter wissen müssen?’ (Heinz Roth)\, Seite 54-64) Hier ist eine gute Schilderung des ganzen Vorgangs. Ich nehme alles über Roehm zurück. Trotzdem, Roehm beging seinen “Selbstmord” in dem Augenblick als er sich dem Fuehrer widersetzte und glaubte es besser machen zu können. 🙂

    Wir dürfen nicht vergessen, daß Deutscheland wieder auf seine Beine zu stellen und vor der K#kommunistischen Gefahr zu retten, bedurfte einer starken Person. Das war Hitler, der Aar der aus der Sonne kam… ((Knut Hamsun, Mai 1945)

    Gruß…

    • Normalo
      July 7, 2011 at 6:43 pm

      Nun, vielleicht hatte Röhm ja auch nicht ganz unrecht. Denn Hitler war mitsamt 6 Millionen tapferen deutschen Soldaten 11 Jahre später tot. Die Städte zerstört, das Land besetzt, wurden die Deutschen Opfer von Greuelpropaganda und sind bis heute gefangen darin.

      • July 7, 2011 at 6:46 pm

        Vom Ergebnis her gesehen ist es so, Normalo. Wissen wir, ob es bei und mit Röhm anders ausgegangen wäre?

  12. Friedolin
    July 7, 2011 at 7:29 pm

    Normalo, Du schreibst “Die Städte zerstört, das Land besetzt, wurden die Deutschen Opfer von Greuelpropaganda und sind bis heute gefangen darin.” Hast recht, “Die Städte wurden zerstört, das Land besetzt…” usw. Unsere “Befreier” und 50,000 amerikanische Soldaten in 256 US Lagern, besetzen Deutschland, das bisschen das uebrig geblieben ist, noch immer, trotzdem der Krieg schon lange vorrüber ist. Was jedoch noch schlimmer hätte sein können, wäre wenn Stalin 1941 eingebrochen wäre. Oben beschrieb ich meine Gedanken darüber: Stalin “hatte nichts anderes im Sinne gehabt als Europa und die ganze Welt kommunistisch zu machen. Was Deutschen Menschen widerfahren wäre war klar erkennbar im ukrainischen “Holodomor”, in den Wäldern von Katyn, wo die polnische Führungsschicht die den Russen in 1939 in die Hände gefallen war, mit Kopfschuß begraben lag und was deutsche Frauen im Osten erlebten, als die kommunistischen Horden am Ende des Krieges einzogen. Siehe Suvorov, Solschentsyn usw.” Stell Dir doch vor, ohne Hitler wäre bestimmt ganz Europa Stalin zum Opfer gefallen. Die Städte wären vielleicht stehen geblieben, Mord und Totschlag wären jedoch jahrelang an der Tagesordnung gewesen. Dass wir heute hier sind, können wir nur Hitler und unseren gefallenen “6 Millionen tapferen deutschen Soldaten” verdanken.

    • July 7, 2011 at 7:35 pm

      Ja, das können wir so sehen, Friedolin. Zu beweisen ist es nicht. Es hätte uns auch schon 1941 die russisch – kommunistische Dampfwalze sehr schnell ohne größere Zerstörungen überrollen können und das heute sterbende deutsche Volk hätte unter den Sowjets weitgehend überlebt. Wer weiß?

      • Normalo
        July 8, 2011 at 6:04 pm

        Wer weiss das schon? Einen großen Krieg hätte es in jedem Fall gegeben.

      • July 8, 2011 at 6:19 pm

        Wie auch der nächste “große” sicher schon in Planung ist, Normalo.

  13. Lohengrin
    July 9, 2011 at 6:20 pm

    Und wieder einmal kommt der Krieg ins Spiel: Wieder gehen einige am Thema vorbei; Hier geht es nicht darum, ob er 34, 39 oder 45 vom Weg abging, sondern hier geht es um das erste dick und fett Geschriebene:

    “Es darf keinen Unterschied geben zwischen reich und arm, zwischen hoch und nieder, zwischen Stadt und Land, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sondern es gibt nur einen Unterschied zwischen anständig und unanständig, zwischen kameradschaftlich und unkameradschaftlich, zwischen offen und verdruckt, zwischen wahr und verlogen, zwischen tapfer und feige und zwischen gesund und krank. Wenn diese Jugend dann heranwächst, dann wirft sie mit einem Fußtritt diesen ganzen Parteienplunder über den Haufen und wird in jedem Wahlkreis einen Mann wählen, einen einzigen, der sie vertritt und für sie in den Reichstag geht. Das ist dann erst die wahre Demokratie.”

    Auch wenn ich aus meiner politischen Überzeugung (Nationalliberal) ihn nicht gerade Nahe stehe, so hat der Herr doch in diesem einfach nur Recht. Praktisch hat er den dt. Pluralismus mit Bezug auf einen Herrscher (Kaiserwahl) und das Demokratiekonzept (ich schreibe vom Konzept) der alten Athener in diesem Zitat zusammengefasst. Die Jugend wählt aus ihrem Wahlkreis eine Person in die jeweiligen Tage (Stadt,Kreis, Land und Bund/Reich was auch immer) und vertritt dort die Bevölkerung bzw. die Jugend. Aus diesen wird dann einer bestimmt, der Deutschland nach innen und nach außen vetritt. Damit ist die eigentliche Demokratie geschaffen, da nicht Parteien, sondern Menschen im Reichstag sitzen und nicht durch eine Parteiliste, sondern durch eine Direktwahl dort hinkommen, also de facto verpflichtet sind, den Willen der Jugend ihres Bezirkes durchzusetzen. So werden Parteien und politische Richtungen (links, rechts, Mitte) überflüssig, weil man sich nicht mehr als “Linker” oder “Rechter” oder “Bürgerlicher” im politischen Spektrum definiert, sondern in kleineren Ordnungen über dem Begriff des “Deutschen”.

    Ob er jetzt den Weg nicht mehr einhielt ist eine andere Frage.

  14. Friedolin
    July 10, 2011 at 5:34 pm

    “…das erste dick und fett Geschriebene.”
    Dazu gab es damals auch noch mehrere Parolen: “Mehr sein als scheinen”, “Gemeinnutz geht for Eigennutz” (im Gegensatz zu dem Kapitalismus wo “greed is good” (die Gier zu eignen und selbst zu besitzen ist doch gut!) In dieser Zeit lernten wir unser eigenes Volk, besonders unsere Frauen, höher zu werten als uns selbst. Damnals ging es um Deutschland eine Zukunft zu schaffen Überlege was unser Volk entgegen blickte als Hitler Kanzler gewählt wurde. Wer wäre besser in der Lage gewesen etwas positives zu tun und zu unternehmen? Ein Karl Liebknecht? Eine Rosa Luxemburg?

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