Der “Nazi – Monarchist”…

Monarch ( ist )...

“Nach und nach erkenne ich für mich jedenfalls einen “Drall”  in Richtung Nationalsozialismus oder Nationaler Sozialismus. Letzterer wäre für mich nicht grundsätzlich negativ, wenn er sich völlig neu definieren und erfinden würde. Habe ich auch so geschrieben. Dazu würde für mich gehören, gleichsam von “demokratischem Geist” beseelt zu sein, wie er in der Tradition von 1848 steht und wie sich dafür auch Wurzeln im Kaiserreich finden, sogar teilweise in der Weimarer Republik und in der Adenauer- und Kiesinger-Zeit.”

Nationalsozialist...

So schreibt der Gastkommentator  “Monarchist” im  Leserblog des Kollegen VoxPopuli.  “Monarchist”, verzeihe mir bitte den Titel meines Artikels, aber mir fiel ganz spontan der Begriff  “Nazimonarchist” für Dich bei diesem Text ein. Hat der Name nicht etwas Surreales?

Ich bin Dir, “Monarchist”, sehr dankbar  für Deinen Text. Denn Deine Worte rühren an ein Kernproblem, wenn nicht  d a s  Kernproblem der heute im identitären, nationalen, “rechten” Lager kulturell, metapolitisch und parteipolitisch tätigen Menschen. Sie alle stehen vor der Frage: Wie gehe ich mit der Idee des nationalen Sozialismus in seinen diversen Ausprägungen historischer und aktueller Natur um? Darf, kann, will, soll, muß ich das überhaupt?  Viele Fragen, aber bisher wenig konkrete, überzeugende  Antworten.

Demokrat...

Ich gebe hier Gelegenheit zur aus Rechtsgründen rein wissenschaftlichen, der staatsbürgerlichen  Aufklärung dienenden, gesetzeskonformen, die Staatsschutzdelikte und das Verbot der  NSDAP  beachtenden  D e b a t t e  um einen nationalen Sozialismus.

  1. Monarchist
    July 7, 2011 at 11:06 am

    Lieber Niekisch,

    ich kriege die “Titulierung” nicht in den falschen Hals – keine Sorge! Ich möchte den letzten deutchen Kaiser, der ein großes soziales Engagement zeigte und der – wie etwa der Deutsch-Amerikaner F. Wiliam Engdahl eindrucksvoll schildert – immer wieder in höchstem Maße diffamiert wurde, nicht mit “Nazi” assoziiert wird. Ich denke, dass meinst du auch nicht so. Leser, die sich auf diese Internet-Seite mehr oder minder verirrt haben, könnten dies aber (mindestens beim ersten Blick) in der Richtung verstehen. Oder es könnte so etwas auch bei einem Nationalorientierten durch den Kopf gehen, wenn das Bild ohne weitere abhebende Kommentierung zur Überschrift “Nazi-Monarchist” gestellt ist. Daürber hinaus empfinde ich: Das Bild des von mir hoch geschätzten Wihelm II überhaupt auf dieser Internet-Präsenz zu sehen, freut mich gleichzeitig sehr. Hilfreich wäre eine Bildunterschrift in Richtung: Die Wilhelminische Zeit wird von einigen Historikenern inzwischen im Vergleich mit dem, was beispielsweise in Frankreich Gang und Gäbe war, als durchaus demokratischer eingestuft.

    • July 7, 2011 at 11:23 am

      Natürlich, mein Monarchist, bringe ich ihn nicht in Verbindung. Er blieb ja auch in Doorn und ging nicht ins Reich Hitlers zurück.
      Die Bildunterschriften stehen doch ersichtlich für Jedermann in einer Diversität: Monarch – NS – Demokrat. Und ich spreche Dich ja direkt wegen des Titels an, so daß eigentlich jeder sehen müßte, daß der Begriff “Nazimonarchist” sich nicht auf den Kaiser bezieht. Wieder mal zu kompliziert? Verwirrend? Ich denke nach, ob und wie der Artikel zu ändern ist. Schon Dir zuliebe.-) Wir müssen allerdings bedenken, daß andere Seiten ihn s o schon übernommen haben.

      Und eine absolute Monarchie im alten Sinne war das kaiserliche Deutschland nun wirklich nicht mehr.

      PS: Ich habe den Begriff “Nazimonarchist” jetzt explizit auf D i c h bezogen, Monarchist. Ich hoffe auf Dein (Ein-)verständnis:-)

      • Monarchist
        July 7, 2011 at 12:32 pm

        Hallo, Niekisch,

        ich glaube, dass unser kleiner Dialog schon zur Klärung beiträgt. Daher weiß ich auch nicht, ob es notwendig ist, am Beitrag noch vel zu ändern, zumal unter dem Gesichtspunkt, dass andere Seiten Ihn schon übernommen haben, wie du sagst.

        Hier einstweilen nur noch folgender Hinweis an Leser jedweder Couleur: 2006 erschien auf Welt-Online eine
        Rezension zu “Das Kaiserreich in der Kontroverse” (Buchautoren Sven Oliver Müller und Cornelius Torp).
        Leider finde ich den Beitrag auf Welt-Online nicht so schnell wieder. Soweit ich jedoch aus Sekundärliteratur zu dem Buch zitieren kann, war (sinngemäß) zu vernehmen: “Der oft beschworene Junker-, der Militär- und der Obrigkeitsstaat” erweise sich als “polemische Konstruktion”. So sei man in Frankreich zu Sondergesetzen bereit gewesen, um öffentliche Ordnung aufrecht zu halten. Dies sei im Deutschen Kaiserreich bereits unvorstellbar gewesen. Im westlichen Nachbarland sei die Armee auch schneller bei Streiks eingesetzt worden. Und unabhängig von dem rezensierten Buch ist auch anzumerken, dass sich Wilhelm II sogar mit Bismarck anlegte, weil der Monarch in Arbeitskämpfen Position für die Arbeiter bezog.

  2. Monarchist
    July 7, 2011 at 11:20 am

    Mir erscheinen folgende Textpassagen sehr interessant, die auf Wikipedia bezüglich Wilhelms Haltung zum NS-Regime zu finden sind:

    “Während der Endphase der Weimarer Republik machte sich Wilhelm, bestärkt durch seine Frau, die im Reich umherreiste, und zwei Besuche Görings 1931 und 1932, Hoffnungen auf eine Wiederherstellung der Monarchie durch die Nationalsozialisten. Dies erschien damals insofern nicht ganz unrealistisch, als die (in vieler Hinsicht für die Nationalsozialisten vorbildhaften) italienischen Faschisten den König von Italien auch während Mussolinis Diktatur im Amt beließen. Allerdings unterschätzte Wilhelm dabei die sozialreformerischen Ansätze des Nationalsozialismus, der die Klassengesellschaft durch das Konzept der „Volksgemeinschaft“ abzulösen versprach. Die Hoffnungen auf eine Wiedereinsetzung des Kaisers erwiesen sich nach der Machtergreifung der NSDAP Anfang 1933 als Illusion und Wilhelm entwickelte eine zunehmend distanzierte Haltung zur politischen Entwicklung in Deutschland.”

    Und weiter:

    “Als Wilhelm II. im November 1938 von dem antijüdischen Pogrom, der „Kristallnacht“, erfuhr, äußerte er sich entsetzt, bezeichnete es als Schande und forderte jeden Deutschen auf, dagegen zu protestieren.”

    • July 7, 2011 at 1:20 pm

      Ich meine, Monarchist, es sei der “Historiker” Fritz Fischer gewesen, der als erster Historiker das Wilhelminische in den Strudel des Antigermanismus zog. Ich mag mich aber auch irren, es schwirrt so viel Erinnerung im Kopf herum…Das auf wikipedia Geschilderte mag soweit stimmen, die Kritik Wilhelms an der Scherbennacht gereicht ihm zur Ehre. Da steht er aber nicht alleine da. Besonders Hermann Göring äußerte sich entrüstet und wies auf die negativen Folgen gerade auch für den Bereich seiner Zuständigkeit, der Wirtschaft, hin.. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß im Zusammenhang mit der Scherbennacht seltsame Dinge passierten. Da wurden SA – Leute aus Magdeburg mit LKW Richtug Berlin in Marsch gesetzt und es war nicht mehr feststellbar, wer eigentlich den Befehl gab. Damals war ja alles straff durchorganisiert. Agent provocateurs? Es gibt ja überhaupt den Verdacht der Fremdsteuerung, denn etwas dümmeres als die Reichsscherbennacht konnte es nicht geben. Das muß sogar Reichspropagandaminister Josef Goebbels eingeleuchtet haben..Die Zahl der Opfer und der Sachschäden war übrigens weitaus geringer als heute behauptet wird. Auf jeden Fall war die Sache des deutschen Volkes unwürdig.

      • Monarchist
        July 7, 2011 at 9:13 pm

        Hallo, Niekisch,

        mich würde die Quelle interessieren, nach der Hermann Göring über die Reichs-Progrom-Nacht entrüstet gewesen sein soll. Wenn du sie mir nennst – so man da ohne weiteres rankommt – werde ich die Spur gerne für mich prüfen.

        Zwecks weiterer Erörterung möchte ich deiner Stellungnahme Passagen aus der Wikipedia zu Hermann Göring gegenüber stellen. Dabei ist die Wikipedia bezüglich historischer Bewertung zwar sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber es sei einfach einmal als Kontrapunkt festgehalten. Und ich kann mir im Moment nicht so sehr vorstellen, dass das Gesagte gänzlich auf Geschichtsklitterung beruhen soll.

        So heißt es bezüglich Göring und die Entwicklung von Juden im Dritten Reich unter anderem: “Im Anschluss an die auch als ‘Reichkristallnacht’ bekannten Novemberprogrome berief Göring eine Sitzung im Reichsluftfahrtministerium ein, um Maßnahmen zu beschließen, die reichsdeutschen Juden zu enteignen und zur Auswanderung zu zwingen.” Und auch:
        “Des Weiteren forderte er, eine Uniform für Juden einzuführen, um sie für die Öffentlichkeit zu kennzeichnen.”
        Per Nürnberger Gesetze sei das mit Wirkung vom 1. September 1941 insoweit umgesetzt worden, als nunmehr
        das Tragen des Judensterns Pflicht geworden war.

        Schließlich schreibt Wikipedia Göring folgenden Satz zu:

        “Mir wäre es lieber gewesen, Ihr hättet 200 Juden erschlagen und nicht solche Werte vernichtet.”

        Wie gesagt: Ich kann mir nicht vorstellen, dass all das so ganz aus der Luft gegriffen und zusammen phantasiert sein soll. Und dann würde das Geschilderte wiederum nicht damit zusammen passen, dass Hermann Göring über die Reichsprogromnacht entrüstet gewesen sein soll.

      • July 8, 2011 at 11:28 am

        Lieber Monarchist,

        bei uns Bibliotheksbesitzern ist das Problem, daß all unser Wissen überwiegend aus dieser Vielzahl von Werken herrührt und wir oft nicht mehr wissen, aus welchem Buch die Info stammt, wo sich das Buch überhaupt befindet. Denn Bücherregale und Verzeichnisse helfen da auch nicht weiter. Es sind bedrohliche Massen:-)

        Was wiki da schreibt, möchte ich nach m e i n e n Kenntnissen in das Reich der Phantasie verweisen. Der Judenstern geht von Admiral Canaris aus – soweit ich weiß oder zu wissen glaube -. Die Juden sollten als “Feindmacht” im Krieg erkennbar sein. Es wird die Meinung vertreten, er habe als Widerständler den NS mit dieser Maßnahme letztlich desavouieren wollen, wie ja auch bei der Reichsscherbennacht dieser Verdacht besteht. Treff im Luftfahrtministerium? War Göring nicht damals noch Generalbevollmächtigter für den 4 – Jahresplan? Als Wirtschaftsangelegenheit wäre eher das Reichswirtschaftsministerium in Frage gekommen. Und dieses Totschlagszitat? So einer war selbst Göring nicht..

        Gib mir etwas Zeit und ich gehe den Fragen nach. Muß suchen..

  3. Sympathie träger
    July 7, 2011 at 12:40 pm

    Bei aller Neigung zu Euch beiden, die Ihr oft die Seite lesenswert macht, stelle ich fest, wenn die “Revolution” von 1918 überhaupt einen Nutzeffekt hatte, dann den, daß dieser “Grökaalze” (Größte Kaiser aller Zeiten) in Westfriesien untertauchte und mit Deutschland nur noch folkloristisch in Verbindung gebracht wird.
    Tatsächlich hat dieser Behinerte mit seiner Habsburgfratanisierung nach dem “Bums von Sarajevo” historisch mehr Fehler gemacht, als Kanzler A.Hitler die je hätte machen können.
    Wenn die Inzuchtaritokraten ihre Völker in´s Elend stürzen, wie es nach 1918 offensichtlich war, gehören sie eigentlich einen Kopf kürzer.

    Ich stelle ausdrücklich fest, W.II
    hatte keinerlei Ähnlichkeit mit F.II !!!

    • July 7, 2011 at 1:08 pm

      Auch Du, Sympathieträger, machst mit Deinen Kommentaren die Seite lesenswert:-), auch wenn sie wie dieser hier ziemlich deutlich:-) sind. Ich schlage vor, daß wir uns jetzt auf das eigentliche Thema stürzen, sonst denken die Leser, wir wollen hier um das Kaiserreich streiten.Dem monarchischen Gedanken will ich gerne eine eigenen Strang schenken. Wie gehen wir mit nationalem Sozialismus/ Nationalsozialismus um, sagt er uns etwas, brauchen wir ihn, kann er Zukunftsmodell sein? Ich prüfe die Kommentare auf strafrechtliche Relevanz, letztlich ist aber jeder Kommentator für seine Texte verantwortlich. Notfalls stimmen wir uns ab. Zensur möchte ich nicht üben.

    • Petrus Urinus Minor
      July 11, 2011 at 2:23 pm

      Schreibt mit blauem Blut an die Wand
      Ehre, Freiheit, Vaterland !😉

      • July 11, 2011 at 5:15 pm

        Das ist i m m e r richtig, Petrus Urinus Minor.

  4. Sympathie träger
    July 7, 2011 at 12:48 pm

    habe ein “d” und ein “s” vergessen, das hiermit nachgeliefert wird.

  5. Sympathie träger
    July 7, 2011 at 1:42 pm

    Guter Niekisch, ich glaube, die Sache mit der
    bundesdeutschen “Strafrelevanz” hat heutzutage
    (fast) jeder Nutzer in seinem Fleisch und in
    seinem Blut.
    Niemand, wenn er der Seite zugeneigt und wohlwollend
    ist, will dem Blogger einen Schweinkram an die Backe.

    Deine Intension ist in Deinem Artikel klar geworden,
    doch eine derartig präziese Unterscheidung wirst Du
    in der Aussprache nicht durchhalten können. Wenn doch,
    um so besser.
    Meine Adelsvorbehalte bleiben meine Überzeugung, unter
    der Maßgabe, wie ich sie neulich bei Ariald äußerte.

    • July 7, 2011 at 1:55 pm

      Es geht nicht um Angst auf m e i n e r Seite, Sympathieträger. Bisher sind die Behörden gegen mich immer erfolglos geblieben. Nur einmal mußte ich – durch eine Zivilstreife gestellt – ein Bußgeld von 50.-DM für einen Aufkleber auf einen Zigarettenautomaten zahlen. Lang ists her.. Der Staatsschutz nennt mich den “Fuchs”:-)

      Es geht mir um die Nutzer, die ich vor Schaden bewahren will..

      Deine Adelsvorbehalte teile auch ich, verweigere mich allerdings antigermanischer Propaganda, die auch gegen das Kaiserreich z.T. ungerechtfertigt polemisiert.

      Ich bin sehr gespannt, ob es uns hier auch nur ansatzweise gelingt, einen zeitgemäßen, markenfähigen, strafrechtlich unanfechtbaren und für breitere Kreise interessanten nationalen Sozialismus zu umreißen.

  6. July 7, 2011 at 2:19 pm

    Der Nationalsozialismus ist historisch. Dieser Begriff ist also schon zureichend mit etwas befüllt. “Nationaler Sozialismus” ist zwar nicht Nationalsozialismus, klingt aber so ähnlich, weshalb dieser Begriff intern zu gebrauchen ist, wo die Leute nicht nur von 12 bis Mittag denken.

    Das Blog “Arbeitertum” steht auch auf dem Boden eines identitären Sozialismus. Ausrichtungsmäßig werden wir die nächste Zeit versuchen, den “Sozialismus” sinngebend in den Nationalismus einzugliedern. Nationalismus lehnt als Anschauung das abstrakte Denken ab und fordert den natürlichen Lebensraum sowie die natürliche Lebensweise eines Volkes. Dazu gehört Kultur ebenso wie ein gerechtes, ausgeglichenes und nicht auf Einzelinteressen zugeschnittenes Produktions- und Sozialsystem. Ihr wisst doch, daß der Kapitalismus auf abstrakter Argumentation beruht, oder? Wie kann ein Nationalist ihn also nicht vollends abschaffen wollen?

    Ein neuer Nationalismus (u. Sozialismus) erkennt die Widerlichkeit totalitärer Systeme; das hat Jünger bereits ausgiebig bezüglich der BRD im Waldgang auseinandergenommen. Diese BRD-Demokratie ist totalitär und bewusst eine Fälschung. Daher ist ein demokratischer Impuls durchaus notwendig. Wenn der Nationalist die Natürlichkeit fordert, dann muss er abstrakte Staatsstrukturen abbauen und diese durch den konkreten Menschen ersetzen. Gleiches gilt auch für wirtschaftliche Strukturen.

    Ein Nationalliberaler soll mir EINE Rechtfertigung für den Kapitalismus geben. Eine einzige, die nicht von einem anderen Planeten kommt. Wenn die Liberalisten unter den Nationalen endlich mal ihre schnöde phantasielose Klappe halten würden, wäre der Nationalismus auf sozialer Strecke schon sehr viel weiter und attraktiver.

    • Sympathie träger
      July 7, 2011 at 3:21 pm

      … und (zu Ende gedacht) auch unschlagbar.

    • Monarchist
      July 7, 2011 at 3:22 pm

      Manche deiner Gedanken kann ich nachvollziehen, aber “Klappe halten” ist einfach ein undemokratischer und – wie ich meine – auch nicht sonderlich humaner Duktus, weckt bei mir jedenfalls fatale Assoziationen. Dabei möchte ich dir nicht unterstellen, dass es deine generelle Denke ausmacht. Vielleicht ist es dir ja mal so raus gerutscht.

      • July 7, 2011 at 4:20 pm

        Nö, ist mir nicht rausgerutscht. Ich mache nur Nägel mit Köpfen. Der Liberalismus ist ein Krebsgeschwür, eine Krankheit, und der Kapitalismus ist sein Herzschrittmacher. Wer auch nur Teile dieser Struktur erhalten will, geht Kompromisse ein und kann somit kein Nationalist mehr sein. Dann schüttelt er längst Hände, ignoriert Probleme, vernachlässigt das eigentliche Ziel. Er möge sich einen Platz bei diesem Staate suchen, wenn ihm gekünstelte Umfelder so zusagen.

        Die Welt ist einfach. Man muss es nur einsehen. Die Demokratie kann nur funktionieren, wenn keine widerlichen Spaltpilze, Egomanen und Hedonisten in ihr ihre Meinung kundtun wollen. Und dies ist nur dann möglich, wenn die Demokratie auf der Gemeinschaft beruht. Der Liberalismus-Kapitalismus wendet sich explizit GEGEN die Gemeinschaft.

        Eine Demokratie kann nicht auf der Willkürlichkeit fußen. Seltsam, daß gerade ein “Linksnationaler” wie ich das herausstreichen muss. Solange wir mit den Liberalisten schäkern und ihr schieres Unwissen ernst nehmen, werden wir kein ansprechendes politisches Profil entwickeln können.

      • July 7, 2011 at 6:50 pm

        Das, landvolk, unterschreibe ich Wort für Wort.

      • Sympathieträger
        July 7, 2011 at 5:02 pm

        @ Landvolk

        Dein selbstbezichtigtes “links” nationales Profil ist mir bislang verborgen geblieben, denn “links” und “rechts” habe ich Hände, Finger, Füße, Zehen, Arme, Beine, Ohren, Augen, Brustwarzen und so weiter.

        Genaugenommen ist doch “rechts” die Bewahrung
        der Kapitalansprüche und “links” die Eroberung
        der “Menschansprüche” solange die Gesellschaft
        wirtschaftet.

        So gesehen bin auch ich, bei aller wirtschaftlicher Kenntnis und Vernunft, ein Ultra-Linker-Nationalist.

      • July 7, 2011 at 7:26 pm

        Die Begriffe links und rechts stören m.E. nur und säen Zwietracht. Die politisch – weltanschaulichen Antagonismen sollten wir im Interesse des Weiterkommens an konkreten Begriffen und Einstellungen festmachen.

  7. Monarchist
    July 7, 2011 at 2:45 pm

    Um mich einmal klar zu einem denbar neuen und demokratiefähigen Nationalen Sozialismus zu äußern, den ich – so er sich entwickeln sollte – immerhin für diskussionswürdig hielte, ohne dass dies beinhaltet, ich würde mich da auch (notwendig gleich oder später) mit einreihen. Es geht mir darum, eine Grundsatzdiskussion mit zu unterstützen.

    Zunächst einmal zu einem nationalen Sozialismus, der nicht neu, aber immerhin anders ist als jener, den unser Volk zwischen ’33 und ’45 erleben musste. Aus meiner Sicht erfreulicherweise findet sich auf den Seiten der “Schwarzen Front”, die einem linken nationalen Sozialismus im Sinne von Gregor Strasser anhängt: “Zwöf Jahre und drei Monate war Hitler an der Macht, und was war das Resultat? Millionen Deutsche sind an der Front gefallen oder kehrten als Krüppel zurück. Millionen fanden den Tod bei Flucht und Vertreibung.” Und weiter: “Auschwitz wurde zum Begriff, wobei aber die Frage zu stellen ist,, ob die Mehrheit der Deutschen von dem Mord an den Juden erfuhr oder gar davon wußte.”

    Auf Ihrer Internetpräsenz stellt die Schwarze Front an anderer Stelle einen nationalen Sozialismus vor, wie er ihr vorschwebt. Das sogenannte korporativistische Element solle den Parlamentarismus ersetzen, was hieße – ich hoffe ich gebe es richtig wieder -, dass Entscheidungsteilhabe an politischer Verantwortung seitens der Bevölkerung über berufliche Ständevertretungen zu geschehen habe. Daraus solle auch die Führungsspitze auf regionaler und überregionaler Ebene gewählt werden. Als Vorteil wird bezeichnet, dass hierdurch der Parteien-Egoismus entfalle, dem es inzwischen nur noch um reinen Machterhalt ginge.

    Eine kritische Überlegung dazu lautet: Woher weiß ich denn, wer in einem berufsständischen System welches Programm in welcher letzten Konsequenz vertritt, mit welchen anderen politischen Persönlichkeiten er direkt oder inoffiziell vernetzt ist? Hinzu kommt, der Mensch neigt zum Egoismus. Ob ein anderes politisches System das eliminieren kann, bleibt die Frage.

    Nun soll der korporative Staatsgedanke aber nicht gleich mit ein paar Totschlagargumenten abgewürgt werden. Neu wäre, wenn er sich mit dem gewohnten Parlamentarismus programmatisch etwa im Sinne eines vorstellbaren Zwei- oder Mehrkammernsystems verbinden würde. Das würde auch bedeuten, dass er sich immer wieder demokratischen Prozeduren, wie wir sie kennen, zu unterstellen hätte. Auch der Plebiszitgedanke wäre als zu verankern. Die gegenwärtige Manipulation unserer Demokratie hat mit der Macht internationaler Finanzeliten zu tun. Sie ist nichts, was generell demokratischen Institutionen und dem demokratischen Geist anhaften würde.

  8. Monarchist
    July 7, 2011 at 2:55 pm

    Bitte um Nachsicht bezüglich einiger Verschreiber! Als Ergänzung noch: Warum können wir uns einen nationalen orientierten Sozialisumus nicht auch in einem gänzlich demokratisch-parlamentarischen System vorstellen. Unter der Prämisse, dass nach globalen Umwälzungen die manipulativen Eingriffe internationaler Finanzeliten entfallen. Ein solcher primär parlamentarisch-nationaler Sozialismus könnte das Aktienrecht soweit überarbeiten, dass feindliche Übernahmen – insbesondere durch ausländisches Kapital – entfielen, und auch ein stärkeres Eingriffs- und Kontrollrecht in den Bankensektor hinein ließe sich diskutieren, bis hin zur Nationalisierung, sprich: Verstaatlichung von Großbanken.

    • Sympathie träger
      July 7, 2011 at 3:34 pm

      … und der Schlüsselfaktoren, so da wären: Energie, Waffen, Gesundheitswesen, Rundfunk und Fernsehn (mit Ausnahmen),
      Staatsdruckerei (Pässe und Geld) sowie das gesamte Bildungswesen.

      Du alter “Königsfreund” (Dein Name klingt schlimmer als Du bist)
      darauf können wir uns sofort einigen.
      Aber was nutzt uns jede Einigung, wenn wir Machtkastrierte sind?

    • July 7, 2011 at 4:24 pm

      Das Parlament sollte inzwischen hinreichend als oligarchische Krux entlarvt sein. Wenn du Parlamente erstellt, Monarchist, dann dauert es keine 5 Jahre, und da tummelt sich die Korruption in Reinform. Wenn die Politik nicht mit realen Aufgaben zu tun hat – das wäre im gildisch/ständisch geregelten Staate der Fall -, wird sie rücksichtslos korrumpieren. Der Nationalismus hat sich sogesehen gegen die Politik zu richten, wie wir sie bisher gekannt haben. Gegen staatliche Abstraktion und Realitätsverzerrung.

      • Monarchist
        July 7, 2011 at 4:56 pm

        Wie gesagt: Die Korruption in unseren demokratischen Institutionen hat viel mit Einfluss weltweiter Wirtschaftseliten zu tun, die vornehmlich mit Schlagworten wie “Wallstreet” und
        “City of London” assoziiert sind. Das macht auch das aus, was du, glaube ich, “staatliche Abstraktion” nennst – nämlich eine Staatsgewalt, die in dieser Phase des Kapitalismus nur noch formal “souverän” ist und in der längst die “Srippenzieher” im Hintergrund, wie Franz-Joses Strauß von der CSU sie einmal nannte, das Sagen haben. Das ist m. E. aber nicht prinzipiell typisch für den Parlamentarismus.

        Beispiel: Auch, wenn im Kaiserreich der Monarch wesentlichen Einfluss auf das Staatswesen hatte, war der Reichstag doch eine Institution, die nicht ohne weiteres übergangen werden konnte. Und damals war das Staatsgebilde stark patriotisch ausgerichtet. F. Wiliam Engdahl merkt auch an, dass eine preußische Gesetzgebung nach einer Börsenkrise das Prinzip der Spekulation stark eindämmte. Mit ein Grund, warum der Zirkel, der “Round Table” genannt wird, in GB
        eine erhebliche Motivation entwickelte, das Kaiserreich in
        den ersten Weltkrieg zu ziehen. Die deutsche Wirtschaftsphilosophie, die als “kontinentaleuropäische” galt, wurde als brandgefährlich für das angelsächsische Verständnis von Kapitalismus angesehen. Und noch einmal: Ansatzweise war das Kaiserreich durchaus ein parlamentarisches System.

      • July 7, 2011 at 7:19 pm

        “war der Reichstag doch eine Institution, die nicht ohne weiteres übergangen werden konnte. Und damals war das Staatsgebilde stark patriotisch ausgerichtet.”

        S o wollen auch wir ihn wieder. Selbst zu Kriegsende 1944 gab es noch ein Reichstagshandbuch, in dem die nächste Reichstagswahl 1947 angekündigt wurde. Der NS war nicht so undemokratisch, wie es heute dargestellt wird. Wie soll denn in einem so großen Land wie Deutschland ohne irgendeine Art Volksvertretung beschlossen werden? Weder durch den Willen e i n e r Person noch durch direkte Abstimmung A l l e r. Bei geänderter Gesinnung kann der Reichstag funktionieren. Wir sollten uns aber zunächst darauf konzentrieren, was vom historischen NS wir ganz unbedingt n i c h t mehr wollen.

      • July 7, 2011 at 7:09 pm

        Da der historische NS demokratische Elemente besaß und praktizierte, können wir die spezielle Ausgestaltung – so schlage ich vor, landvolk – zurückstellen, um uns nicht in Einzelheiten zu verlieren. Zunächst geht es darum zu klären, was vom NS wir grundsätzlich nicht mehr haben wollen, was untunlich ist.

  9. niekisch
    July 7, 2011 at 4:03 pm

    Ein paar Schnellgedanken:

    Sollen wir nicht das Pferd von hinten aufzäumen? Zunächst einmal Gesichtspunkte sammeln, die den “historischen” Nationalsozialismus für die heutige Zeit obsolet machen? Also eine Negativauflistung. Ich denke, da kommen wir schneller voran,als wenn wir positiv formulieren:

    1. Das Führerprinzip – Einmannherrschaft ist der Fülle der Aufgaben gerade heute nicht gewachsen. Kontrolle fehlt.

    2. Ausschluß zu Vieler – der NS züchtete sich die Feinde selbst heran.

    3. Programmatische Feindschaft gegen Menschen – statt gegen Ideen.

    4. Übertragen parteipolitischer Grundsätze in die Diplomatie – Das schwächt die Außenpolitik.

    5. Kein wissenschaftlich begründetes Menschenbild – Darwinismus ist wissenschaftlich überholt, insoweit man sich auf ihn berief.

    6. Kein wirklicher systemischer Sozialismus in Wirtschaft und Volk – Der Globalisierung mit ihrem Mammonismus kann nicht mit Tünche begegnet werden..

    Das war schlagwortartig und ich muß was einkaufen gehen..und weiter:

    7. Das demokratische Element im NS geriet mit dem Führerprinzip in Konflikt – der indivdualistisch, freiheitliche, aber auch unterordnungsbereite deutsche Charakter bedingt echte demokratische Elemente.

    8. Die NSDAP war unreif, trug die Nachteile aller Parteien als T e i l = Pars – Was ist besser? Nester wie bei Codreanu?

    9. Der NS stand unter der Herrschaft der allzu Jungen – Die Älteren sind ein beruhigendes, korrigierendes Element.

    10.Der NS zeigte in feindlicher Umwelt zu provokativ seine Stärke – Weniger ist auch heute wohl mehr.

    11.Der NS zerbrach am Widerspruch, befreien zu wollen und Unterdrückung zu praktizieren – er kann als Befreiungsbewegung ein Licht für die Welt sein.

    Das ist jetzt ganz spontan geschrieben und muß präzisiert werden:-)

    • Sympathieträger
      July 7, 2011 at 4:25 pm

      …vergiß nichts, wie es mir oft geht, wenn ich selber einkaufe und nicht (wie gewohnt) meine Große meinen Kühlschrank befüllt🙂 Punkt.

      • July 7, 2011 at 7:13 pm

        Danke für die Fürsorge, Sympathieträger, es ging gut.:-)

        Und im Vorübergehen habe ich noch ein Buch gekauft:”Das Judentum hat viele Gesichter” – So hat auch ein nationaler Sozialismus vielleicht viele Gesichter, die wir als solche gelten lassen können.

    • Monarchist
      July 7, 2011 at 5:04 pm

      Ja, das Ausschluss-Prinzip hilft schon mal ein Stück weiter!

      • Sympathieträger
        July 7, 2011 at 5:44 pm

        … beim Kühlschrank ?

      • July 7, 2011 at 6:02 pm

        Nun, das ging jetzt etwas schnell und oberflächlich, Monarchist,aber wir können ja noch erweitern und insbesondere vertiefen. Gehen wir n i c h t nach dieser Methode vor, dann – ich kenne unsere Pappenheimer, besonders mich selber – dann verlieren wir uns im Uferlosen..

  10. Monarchist
    July 7, 2011 at 5:58 pm

    Ha, Hal, nein Sympathieträger.

    Die Antwort bezog sich natürlich auf das von Niekisch zuletzt Gesagte…
    Aber, netter Hinweis, obwohl mein “Reply” ja auch tatsächlich wie deine
    Antwort unter Niekischs Ausführungen stand.

    Gruß

  11. Sympathieträger
    July 7, 2011 at 6:37 pm

    Gruß vom Pappenheimer, der auch gern ein stiller Leser ist.

    Eines hat dieser allerdings in seiner theorielastigen DDR –
    Sozialisation gelernt, soviel Freude der theoretisierende
    Denksport zuweilen bringt, so wenig praxiswirksam ist er
    tatsächlich.

    Also – haut fulminant in die Tasten, die eine Synphonie der
    Gedanken und Erkenntnisse verspricht, überrascht die Leser
    aus Pappenheim mit Erstaunlichkeiten und Geistesblitzen.

    • July 7, 2011 at 7:31 pm

      “soviel Freude der theoretisierende
      Denksport zuweilen bringt, so wenig praxiswirksam ist er tatsächlich”

      Nicht direkt, Sympathieträger, aber mittelbar wahrscheinlich schon. ich habe deutliche Hinweise, daß die Erörterungen in den Leserblogs sehr aufmerksam gelesen werden. Nimm z.B. die Diskussion um das “WM”, das weltanschauliche Minimum für die identitären Kräfte, die identitäre außerparlamentarische Opposition ( IdAPO ) W I R – weiß- identitär – revolutionär, die Farbe weiß als Farbe der Bewegung u.a.

      • Sympathie träger
        July 7, 2011 at 8:38 pm

        Das war gar nicht als Widerspruch gedacht, so sehr ich das Internet als Austauschmedium begrüße und es nichts zu mäkeln gibt, ist es eben doch kein Gespräch, bei dem durch Rede und Gegenrede sowohl Unterschiede als auch Übereinstimmungen erarbeitet werden.
        Also denn…

      • July 8, 2011 at 11:14 am

        “kein Gespräch, bei dem durch Rede und Gegenrede sowohl Unterschiede als auch Übereinstimmungen erarbeitet werden.”

        Da ist was dran, Sympathieträger. Wenn doch nur ein wenig mehr Disziplin herrschte, hart am Thema zu bleiben. Dann ginge es schon..

      • Sympathie träger
        July 7, 2011 at 8:42 pm

        PS. Wie bastel ich mir eigentlich ein kleines Bild in das Quadrat über meinem Namen?
        Im voraus Danke für den Tip (wenn ich ihn verstehe).

      • July 8, 2011 at 11:15 am

        Wenn ich mich recht erinnere, geht das beim Anlegen des Profils. Ich habe das allerdings beim Einrichten des leserblogs gemacht.

  12. Monarchist
    July 7, 2011 at 7:14 pm

    @ landvolk

    “Die Welt ist einfach. Demokratie kann nur funktionieren”, schreibst du, “wenn keine widerlichen Spaltpilze, Egomanen und Hedonisten in ihr ihre Meinung kundtun wollen.”

    So sehr ich solche Aussagen befremdlich finde, so sehr hat es doch praktischen Nutzen, dass du dich hier so äußerst. Man kann anhand dessen beschreiben, was man selbst als demokratische Gesinnung begreift und was nicht.

    Die von dir genannten Kriterien zum Thema “neuer nationaler Sozialismus” beigesteuert, lassen bei mir Phantasien wach werden, die dein Weltbild in Richtung Führerstaat rücken – all das, was ich von Herzen ablehne. Sollte ich dich missverstanden haben, so äußere es ruhig.

    Du beziehst “Spaltpilze” usw. auf Nationalliberale, die keine “echten Nationalisten” seien. Die sollen nach deinen Worten ihre Meinung nicht mitteilen dürfen. Und wenn sie es doch tun, und du oder deine Denkrichtung die Macht hätte, was soll dann wohl geschehen…? Ich meine man sollte Äußerungen immer konsequent zu Ende denken. Für mein Empfinden geht das, was du sagst, in eine Richtung, die wir schon zwei Mal hatten – einmal zwischen ’33 und ’45 im Reich und von Kriegsende bis Ende der DDR im Osten. Abweichende Meinungen sind nicht zulässig – es lebe die Partei!

    Und noch etwas: Die Welt ist nun einmal nicht einfach, vor allem nicht so einfach, wie ein offenbar immer noch erheblicher Teil der rechten Strömung sie gerne hätte. Und ich glaube, an solchen vereinfachenden Weltbildern krankt das rechte Lager, nicht an “Spaltpilzen”.

    • niekisch
      July 7, 2011 at 7:45 pm

      Gestatte bitte, Monarchist, daß ich noch einmal als Reply zu Deinem Kommentar auf meinen Vorschlag zurückomme, nach der Ausschlußmethode das am historischen NS unbedingt Abzulehnende zu nennen, damit wir uns nicht im Uferlosen verlieren. D a n a c h sollten wir die Elemente eines zeitgemäßen nationalen Sozialismus in Angriff nehmen. Deshalb:

      “Ein paar Schnellgedanken:

      Sollen wir nicht das Pferd von hinten aufzäumen? Zunächst einmal Gesichtspunkte sammeln, die den „historischen“ Nationalsozialismus für die heutige Zeit obsolet machen? Also eine Negativauflistung. Ich denke, da kommen wir schneller voran,als wenn wir positiv formulieren:

      1. Das Führerprinzip – Einmannherrschaft ist der Fülle der Aufgaben gerade heute nicht gewachsen. Kontrolle fehlt.

      2. Ausschluß zu Vieler – der NS züchtete sich die Feinde selbst heran.

      3. Programmatische Feindschaft gegen Menschen – statt gegen Ideen.

      4. Übertragen parteipolitischer Grundsätze in die Diplomatie – Das schwächt die Außenpolitik.

      5. Kein wissenschaftlich begründetes Menschenbild – Darwinismus ist wissenschaftlich überholt, insoweit man sich auf ihn berief.

      6. Kein wirklicher systemischer Sozialismus in Wirtschaft und Volk – Der Globalisierung mit ihrem Mammonismus als höchste Form des Kapitalismus kann nicht mit Tünche begegnet werden..

      7. Das demokratische Element im NS geriet mit dem Führerprinzip in Konflikt – der indivdualistisch, freiheitliche, aber auch unterordnungsbereite deutsche Charakter bedingt echte demokratische Elemente.

      8. Die NSDAP war unreif, trug die Nachteile aller Parteien als T e i l = Pars – Was ist besser? Nester wie bei Codreanu?

      9. Der NS stand unter der Herrschaft der allzu Jungen – Die Älteren sind ein beruhigendes, korrigierendes Element.

      10.Der NS zeigte in feindlicher Umwelt zu provokativ seine Stärke – Weniger ist auch heute wohl mehr.

      11. Der NS hatte einen Absolutheitsanspruch bzgl. Weltanschauung, Mensch, Gesellschaft, Staat – Solche System zerbrwechen am schnellsten.

      12.Der NS zerbrach am Widerspruch, befreien zu wollen und Unterdrückung zu praktizieren – er kann als moderne, geläuterte, nationale und soziale Befreiungsbewegung ein Licht für die Welt sein.

      “Das ist jetzt ganz spontan geschrieben und muß noch präzisiert werden:-)”

      • Monarchist
        July 7, 2011 at 10:26 pm

        “11. Der NS zerbrach am Widerspruch, befreien zu wollen und Unterdrückung zu praktizieren – er kann als moderne,
        geläuterte, nationale und soziale Befreiungsbewegung ein
        Licht für die Welt sein.”

        Solange man – wie “landvolk” es beansprucht – abweichenden Meinungen Mundverbot erteilen will, muss es wohl eher heißen: “…könnte theoretisch gesehen, sehr theoretisch… ein Licht für die Welt sein.

        Mein Eindruck ist jetzt, dass bei allem, was mit Sozialismus – sei es der linke Sozialismus oder “nationaler Sozialismus” ihn unterstützende Kräfte angezogen werden, die das Zugestehen anderer Meinungen nicht allzu sehr schätzen. Da muss man sich schon mal anhören, “die Liberalisten unter den Nationalen” sollten mal “endlich ihre schnöde, phantasielose Klappe halten”. Und weiter unten als Antwort auf meine Einlassung hin eben auch, dass “widerliche Spaltpilze” ihre Meinung lieber nicht kundtun sollten. Für mein Empfinden fängt Totalitarismus im Kleinen bei solchen Denkmustern an. Du, lieber Niekisch hast ja, wenn ich deine Antwort auf “landvolk” oben richtig verstehe, zugestimmt, du könntest das “Wort für Wort” unterschreiben. Ich weiß nicht, ob dir das – wirklich zu Ende gedacht – so ganz bewusst ist, was du da “unterschreiben” würdest.

        Ich habe auch eine Vermutung, warum solche Auffassungen im Dunstkreis sozialistischer Ideen allzu leicht angezogen werden. Der Grund könnte sein, dass jeder “Sozialismus”, ob rechter oder linker das Kollektiv einseitig betont. Das Individuum hat gesellschaftlich dabei sozusagen null Gebrauchswert. Das lässt mich im Moment zweifeln, ob – und sei es nur theoretisch – ein wirklich neuer und anderer nationaler Sozialismus eine immerhin diskussionswürdige Denkmöglichkeit sein könnte. Da schwebt mir dann doch wohl mehr ein sozialer Patriotismus vor oder kurz und bündig: “Sozialpatriotismus”. Das verhält sich dann im Unterschied zu einem nationalen Sozialismus wie Sozialismus à la “Die Linke” (historisch die USPD und später DDR-Sozialismus) auf der einen Seite zu Sozialdemokratie auf der anderen.

        Dabei erkläre ich mich noch nicht einmal als “Liberalist unter den Nationalen”, habe jedenfalls mit dem ökonomischen Manchester-Liberalismus wenig zu tun. Auch denke ich nicht, dass ich mich mit dem zu identifizieren hätte, was die Linke in den 70ern und 80ern einmal Sch…Liberale nannte. Immerhin gibt es heute wieder aufrechte nationalliberale Auffassungen. Das ist mein Ding! Und ich streite dafür, dass selbst Sch….Liberale und Manchester-Liberale in einer Demokratie auf jeden Fall ihre Meinung sagen dürfen.

        Etwas mag auch an der zunächst etwas altbacken klingenden Weisheit dran sein, die uns mein alter Pauker – Gott hab’ ihn selig – mit auf den politischen Weg gegeben hat: Dass nämlich alles was unter “-ismus” läuft, zumindest nicht ganz unproblematisch sei. So, Leute, und das ist jetzt erst einmal mein erster emotionaler Eindruck aus der bisherigen Diskussion an dieser Stelle.

    • July 8, 2011 at 11:33 am

      “Die von dir genannten Kriterien zum Thema “neuer nationaler Sozialismus” beigesteuert, lassen bei mir Phantasien wach werden, die dein Weltbild in Richtung Führerstaat rücken”

      Nein, absolut nicht. Ich habe mich bereits gegen Staatstotalitarismus ausgesprochen, außerdem widert mich die Beeinflussung von Massen an, weil sie immer abstrakt und auf Phrasen aufbaut. Ich habe eigentlich auch weniger ein Ideal wiedergegeben, als letztlich die natürliche Verhaltensweise des Menschen. Eine abstimmende Gemeinschaft, die auf gleichen Pfeilern aufbaut, ist natürlich. Eine abstimmende Gemeinschaft, die aufgrund von Staatsdoktrin zusammenkommt, ist unnatürlich. Daher ist es für einen neuen Staat wichtig, daß er das organisatorische Hauptaugenmerk auf die Region, das Dorf, den Stadtteil legt. Nur in überschaubaren Gemeinwesen kann sich lebhaftige Volkspolitik entwickeln. Dann hat es noch Hand und Fuß, dann geht es um Konkretes. Ein Liberalist könnte in einer solchen Kommunalgemeinschaft eh nicht mitreden – wären die Teilnehmer vernünftig, würden sie ihn für seine Vorschläge zum Teufel jagen.

      Selbstredend kann man keine völlige Natürlichkeit schaffen. Dennoch sollte man sich nicht der Illusion hingeben, Demokratie bedeutet Frei-Schnauze für jeden Dahergelaufenen. Du weißt genau, daß es viele Egomanen gibt, deren “Meinung” nicht nur nicht wertvoll ist, sondern mitunter dumm und gemeinschaftsschädlich. Es sind erstmal die Ursachen (u.a. den Liberalismus) auszumerzen, die für unsere Probleme verantwortlich sind. Das ist Revolution. Alles andere ist ein Spaziergang in die Vorstädte. Wir machen nicht den gleichen Fehler wie 1848.

      Es gilt aber zu bedenken, daß auch dies nur mein eigener Standpunkt ist. Ich habe zu keiner Zeit Interesse, ihn jemandem aufzuzwingen, wohl aber bin ich bereit, ihn zu jeder Zeit zu vertreten.

      “Du beziehst “Spaltpilze” usw. auf Nationalliberale, die keine “echten Nationalisten” seien. Die sollen nach deinen Worten ihre Meinung nicht mitteilen dürfen.”

      Warum sollten sich Gemeinschaftsfeinde in die Gestaltung einer Gemeinschaft einbringen dürfen? Das ist unbegründete, langfristig gesehen gefährliche Toleranz. Ein Grundgedanke des Liberalismus ist der Individualismus, dem der Nationalismus konträr gegenüber zu stehen hat, weil er zusammenführen und nicht auseinanderdividieren will. Wie geht das zusammen?

      “Für mein Empfinden geht das, was du sagst, in eine Richtung, die wir schon zwei Mal hatten – einmal zwischen ’33 und ’45 im Reich und von Kriegsende bis Ende der DDR im Osten. Abweichende Meinungen sind nicht zulässig – es lebe die Partei!”

      Weißt du, vielleicht schenkst du den Liberalisten ja ein Stück weit Glauben. Denn ansonsten würdest du nicht so naiv von “abweichenden Meinungen” reden. Es geht hier nicht um die Farbe der Wohnzimmervorhänge. Der Liberalist denkt von Natur aus nur an sich. Er kennt gar nichts anderes, sein Egoismus ist so stark, daß er ihn gar in der Politik und beim Gesellschaften ausleben muss. Der Liberalist richtet sich nach Zahlen, nicht nach Menschen. Völlig egal, ob er national ist, oder nicht. Nationalliberale sind vielleicht sogar die viel größeren Heuchler. Ich kann die Hin- und Hergerissenheit in sozialen Fragen nicht mehr ab. So langsam wird es lächerlich – das verwirrt doch alles nur und niemand weiß, wofür er jetzt eigentlich einstehen soll! Was soll das denn für ein Staat sein, wo die Volksfeinde dort weitermachen können, wo sie aufgehört haben! Das wäre die dümmste Revolution der Welt, und das nur, weil man glaubte, dies sei der moralischste Weg.

      Du musst begreifen, daß Gemeinschaft nicht auf Willkürlichkeit beruht. Das habe ich zwar bereits geschrieben, ist aber schlicht unwiderlegbares Gesetz. Wer genau hinsieht, der erkennt, Gemeinschaft fußen auch nicht auf Oberflächlichkeiten. Gemeinschaften beruhen auf denen, die sie zusammenhalten, nicht auf denen, die sie spalten wollen.

      “Und noch etwas: Die Welt ist nun einmal nicht einfach, vor allem nicht so einfach, wie ein offenbar immer noch erheblicher Teil der rechten Strömung sie gerne hätte. Und ich glaube, an solchen vereinfachenden Weltbildern krankt das rechte Lager, nicht an “Spaltpilzen”.”

      Nein. Die Einfachheit der Welt ist ersehbar, weil sie von Natur aus nicht abstrakt ist. Der Mensch macht sie abstrakt und somit komplizierter. Das ist Gehirnakrobatik. Vielleicht wird unser Zeitalter mal irgendwann als das psychotische Zeitalter in die Geschichte eingehen. Bevor du also Leute verteidigst, die genau diese Verkomplizierung zu eigenen Gunsten vornehmen, um andere in ein System zu zwängen, in dem er nicht mehr Herr ist (genau das will der Liberalist), solltest du das Wesentliche erkennen. Revolution ist kein Kaffeekränzchen. Wir kriegen nicht alle unter einen Hut, wir können nicht, wir dürfen nicht.

      • July 8, 2011 at 11:37 am

        Ich möchte noch anhängen, daß ich mich auf Ideologien und Ideen beziehe, die für unsere Problematik verantwortlich sind. Letztendlich ist der Liberalismus die allumfassende Grundursache; sowohl der Kapitalismus, als auch die neuen Gesellschaftsphilosophien (wie auch der Feminismus hin zu Gender Mainstreaming) basieren auf liberalistischen Thesen.

        Meine Argumentation hat also einen ZWECK. Bei dir erkenne ich nur Moral und somit keine Zweckmäßigkeit. Da ist nur Hin- und Hergerissenheit.

  13. Sympathie träger
    July 7, 2011 at 10:37 pm

    Da habt Ihr beide ja ´was abgeladen…,alle Achtung würde ich nicht sagen – und außerdem: wie bastel ich mir ein kleines Bild in das Quadrat? Neben aller Theorie ist praktische Internethilfe gefragt, so prophan sie auch sein mag.

    • Monarchist
      July 7, 2011 at 11:00 pm

      Lieber Sympathie-Träger,

      es geht mir nicht darum, etwas “abzuladen”. Ich schildere meine Gefühle, die durch Worte hervorgerufen werden. Das, was emotional wachgerufen wird, bemühe ich mich, in die Grundsatzanalyse mit einzubringen.

      • Monarchist
        July 7, 2011 at 11:13 pm

        Moin, nochmal Sympathieträger,

        leider kenne ich mich mit dem Bild ins Quadrat-Packen auch nicht aus. Ich nehme an, so wie “NPD-Echo” und “Grafenwalde” das bei anderen Diskussionssträngen gemacht haben, um zwei Beispiele aus dem Forum zu nennen. Aber, vielleicht kann Niekisch dir ja einen Tipp geben oder jemand anders.

    • July 8, 2011 at 11:09 am

      Lieber Sympathierträger,

      Dein nn dürfte einfach zu lang sein. Versuche es doch mal mit Sympathisant:-)

  14. Sympathie träger
    July 7, 2011 at 11:13 pm

    Pardon, guter Königsfreund, man sagt mir nach, daß ich schriftlich garstiger klinge
    als mündlich und es ist weder so noch so böse gemeint. Gute Nacht für heute.
    (Sympathieträger ist sonst ein Wort, nur hier paßt es
    nicht vollständig hin, deshalb hab ich es unterteilt.)

    • Monarchist
      July 7, 2011 at 11:15 pm

      Auch gute Nacht, und schlaf gut!

  15. niekisch
    July 8, 2011 at 8:37 am

    “Für mein Empfinden fängt Totalitarismus im Kleinen bei solchen Denkmustern an. Du, lieber Niekisch hast ja, wenn ich deine Antwort auf “landvolk” oben richtig verstehe, zugestimmt, du könntest das “Wort für Wort” unterschreiben. Ich weiß nicht, ob dir das – wirklich zu Ende gedacht – so ganz bewusst ist, was du da “unterschreiben” würdest.”

    Lieber Monarchist,

    landvolk schreibt

    “Ein neuer Nationalismus (u. Sozialismus) erkennt die Widerlichkeit totalitärer Systeme; das hat Jünger bereits ausgiebig bezüglich der BRD
    im Waldgang auseinandergenommen. Diese BRD-Demokratie ist totalitär und bewusst eine Fälschung. Daher ist ein demokratischer Impuls durchaus notwendig. Wenn der Nationalist die Natürlichkeit fordert, dann muss er abstrakte Staatsstrukturen abbauen und diese durch den konkreten Menschen ersetzen. Gleiches gilt auch für wirtschaftliche Strukturen.

    Ein Nationalliberaler soll mir EINE Rechtfertigung für den Kapitalismus geben. Eine einzige, die nicht von einem anderen Planeten kommt. Wenn die Liberalisten unter den Nationalen endlich mal ihre schnöde phantasielose Klappe halten würden, wäre der Nationalismus auf sozialer Strecke schon sehr viel weiter und attraktiver.”

    Verstehe ich landvolk denn falsch? Er nennt totalitäre Systeme widerlich, nennt die BRD totalitär, spricht nicht von Liberalen, sondern von Liberalisten, womit wir bei Josef Schüßlburners “Liberalextremisten” oder “Liberaltotatalitaristen” sind. Habe wir hier nicht solche Erscheinungen, die die Liberalisten als totalitär erscheinen lassen? Schüßlburners Buch “Was der Verfassungsschutz verschweigt” spricht da eine mehr als deutliche Sprache..landvolk mag uns aufklären, ob wir ihn richtig oder falsch verstehen.

    Ich jedenfalls bin schon vom Beruflichen her Verfechter von Grundrechten, Meinungsfreiheit, Glaubens – und
    Weltanschaungsfreiheit, ein wirkliches N e b e n einander von unternehmerischer Freiheit und wirklich rechtlich verankerter sozialer
    Gerechtigkeit. Die Politik muß dabei i m m e r das Primat vor der Wirtschaft haben. Entflechtungen, Enteignungen aus Gemeinwohlgründen, Gewinnbegrenzungen und Fesseln für das Finanzkapital ebenso wie Beschneidungen eines ausufernden Sozialsstaats sind für mich kein Tabu. Auch nicht das Geldsystem und das Erbrecht an sich.
    Ich gehe sogar so weit zu fordern, daß j e d e Generation neu anfangen muß, nur geringes Vermögen vererbt werden darf, damit nicht irgendwann e i n e r Person A l l e s gehört.
    A l l e s ist uns nur zu Lehen gegeben!

  16. Monarchist
    July 8, 2011 at 9:34 am

    Lieber Niekisch,

    mit dem, was du da formulierst, kann ich schon wesentlich mehr anfangen. Ich meine gleichwohl, dass auch “Liberalextremisten”, zu denen ich mich in der Tat selbst nicht zähle, ein verbrieftes Recht auf Meinungsäußerung haben müssen. “Sollen die Klappe halten” heißt in der Konsequenz für mich, wenn ein Nationaler Sozialismus erst einmal etabliert wäre, könnte der auch auch einen “Verfassungsschutz” (nenne ich spaßenshalber mal so) einsetzen, um zu kontrollieren, dass auch niemand “seine schnöden phatasielosen” Äußerungen kundtut.

    Ich frage mich, warum “landvolk” denn diese Kategorie hier überhaupt in die Diskussion eingeführt hat. Als Jurist wirst du verstehen, dass ich in Diskussionen sozusagen auf das “Kleingedruckte” achte. Und das besteht für mich oft in mal eben so nebenbei gemachten Äußerungen, die für meine Begriffe auf etwas Atmosphärisches hinweisen.

    Aus der Diskussion heraus ist bei mir – und das halte ich nicht für unwesentlich – der Eindruck entstanden, dass ein Begriff wie “Sozialpatriotismus” glücklicher ist. Und zwar deswegen, weil Begriffe, die eine Geschichte haben, offenbar immer auch mit einem “mentalen Ansog” aus ser Vergangenheit begleitet werden. Alte mentale Muster kommen dann ganz plötzlich in gegenwärtige Diskussionen mit hinein.

    Noch einmal: Sehr gut vorstellen kann ich mir im Sinne eines neu zu formulierenden Sozialpatriotismus ein überarbeitetes Aktienrecht, ein streckenweise verändertes Erbrecht, die Verstaatlichung von großen Schlüsselkapitalien usw. Im Aktienrecht ginge es darum, das Eigentum mehr sozial verpflichtet werden muss und das feindliche Übernahmen, insbesondere solche durch ausländische Unternehmen initiiert, verunmöglicht werden sollten. Für den Bankensektor würde ich mir starke staatliche Eingriffsrechte vorstellen, bis hin zu obligatorischen Mindestbeteiligungen des Staates. Und wenn das nicht klappt, müsste man auch über die Verstaatlichung einiger Großbanken nachdenken. Die Banker bestimmen heute, was auf der Welt geschieht. Daher ist der Bankensektor programmatisch einer der wichtigsten Ansatzpunkte.

    Ob auch der Energiesektor – wie “Sympathieträger” sagt – verstaatlicht werden sollte, versehe ich erst einmal mit Fragezeichen. Gerade das Staatsmonopol brachte zeitweise viel zu hohe Energiekosten für den Verbraucher. Zumindest sollten priavate Strukturen da neben Staatseigentum weiter bestehen bleiben können. Und die Medienwirtschaft ganz oder überwiegend in staatliche Hand zu geben, erschiene mir mehr als problematisch. Dann haben wir schnell eine gleichgeschaltete Meinung.

    Was das Erbrecht betrifft, meine ich, dass Omas und Opas Haus – meinetwegen auch die Villa an der Elbchausse oder am Starnberger See – durchaus vererbbar sein sollten, ebenso mittelständische Unternehmen. Über vieles Andere im Erbrecht ließe sich durchaus in dem Sinne reden, dass Folgegenerationen “neu zu beginnen” hätten. Auf das Wie und auf die genauen Grenzziehungen käme es dabei an.

    Ein weiteres Thema wäre auch noch, ob Zinswirtschaft oder nicht – und falls ja – in welchem Umfang. Ich könnte mir beispielsweise eher eine Abschaffung oder mindestens eine Eindämmungs des Zinseszinses vorstellen. Eine Totalabschaffung des Zinses, wie es die “Schwarze Front” fordert (sollte ich das so richtig verstanden haben) erschiene mir auch nicht ganz unproblematisch. Aber, das ist im Grunde ein eigenes größeres Unterthema der Diskussion, die wir hier gerade führen.

    Und lieber Symtpathieträger: Ich hoffe, ich bin mit meinem Text nicht schon wieder zu langatmig geworden. Ich meine indes, dass die angesprochenen Dinge alle zusammen gehören.

    • July 8, 2011 at 10:39 am

      Lieber Monarchist,

      wir sind uns sehr nahe:-)

      Darf ich betonen, daß mir die Meinungsfreiheit das Wichtigste ist. Sie ist Ausgangspunkt aller Kultur und Politik. Wir dürfen allerdings in einer Runde wie hier die Anforderungen auch nicht überspannen. Die Leser sollen auch einmal Dampf ablassen können. Ich denke, landvolk hat verstanden..

      Schön fände ich es, wenn wir jetzt wieder zum Negativkatalog zurückkehren. Fehlt etwas? Ist etwas unklar? Ist etwas besser auszudrücken? Wenn ja, fügen wir es ein. Wenn nicht, wenden wir uns bitte Punkt (1., s. 7.7.-7:45) zu. Wenn wir hier Klarheit schaffen, tun wir ein gutes Werk für die Einheit der Identitären bzw. den Abbau künstlicher, scheinbarer, verhärteter Gegensätze im identitären Lager. Zugleich arbeiten wir an der Begriffsklärung und am “WM”, dem weltanschaulichen Minimum für die identitären Kräfte. Die “Unsterblichen” können sich dann bei uns weltanschaulich “füttern”:-)

      • July 8, 2011 at 11:59 am

        Auch ich bin für Meinungsfreiheit. Vielleicht drücke ich mich falsch aus. Der Liberalist sollte natürlich seine “Meinung” (ich nenne diesen verbalen Kot einfach mal so) äußern dürfen; natürlich soll er das! Ich glaube an die Kraft der Eigendynamik, nicht an die Kraft des Gesetzes. Dennoch bleibt der Liberalist der Feind, weil er eine volksfeindliche Idee vertritt. Ist das denn so schwer zu verstehen?

        In einer gesunden Gesellschaft soll er sehen, was er davon hat. Darum geht es mir: Die Intoleranz gegenüber dem Liberalismus muss steigen, weil die Menschen erkennen, daß er als Lügenkonstrukt für Geier und Machtgeile konstruiert wurde. Und noch eine Botschaft habe ich: Sobald der Liberalist aktiv an der Politik teilnehmen, wird er zersetzen. Er wird dies nur für sich tun, für niemanden sonst. Demokratisches Potential wohl kaum! Feindpotential umso mehr.

        Aber der gesetzliche Mundkorb zählt zum Totalitarismus. Daß es auch anders geht, zeigen die (ebenfalls völlig verkorksten) USA. Und die Gesellschaft dort hat auch schon weit bessere Tage gesehen.

    • July 8, 2011 at 11:49 am

      Gut gemeint geht die Welt zugrunde, Monarchist.
      Und das Problem nimmst du auch nicht ernst. Das Bild, den Feind an den Tisch der Eigenen zu holen, um ihn zu Wort kommen zu lassen, so widerwärtig es auch sein mag, eignet sich für die Bibel, aber nicht für unsere deutsche Zukunft. Bezüglich einer deutschen Revolution wäre das sogar Frevel – denn dann würden wir die Fehler der 1848er wiederholen. Das wäre ein nicht wieder gut zu machen, das wäre fatale Fahrlässigkeit.

      Der Liberalismus ist eine KRANKHEIT. Wir LEBEN im Liberalismus, der GANZE Westen ist liberalistisch. Und du begreifst nicht.

      • Sympathie träger
        July 8, 2011 at 12:50 pm

        Stimmt, Großzügigkeit ist ein schöner Charakterzug eines Menschen, doch wenn ich jemanden bei mir zu Haus bewirte, und der gießt mir Gift in meinen Wein, hab ich einen Fehler gemacht. Ganz einfach.

  17. Monarchist
    July 8, 2011 at 11:24 am

    Hallo, Niekisch,

    was ich bei der Negativ-Liste nicht verstehe, ist der Punkt warum du da den rumänischen Faschistenführer Codreanu erwähnst. Was hatte es da mit “Nestern” auf sich? Das mal so als Verständnisfrage.

    Parteien sollte es in einer konkreten Utopie, die du weiterhin gerne “Nationaler Sozialismus” nennst und für die ich inzwischen das Wort “Sozialpatriotismus” bevorzuge, auf jeden Fall geben, meinetwegen – so als denkbares Zugeständnis – neben einem berufständischen oder auch anders sozial organisierten System, das noch zu entdecken wäre.

    Immerhin hat es in den letzten gut einhundert Jahren immer wieder Parteiströmungen gegeben, die akzeptabel waren. Selbst die Sozialdemokratie verhielt sich zeitweise durchaus patriotisch. Noch einmal: Parteien beinhalten Vorteile. Sie haben ein Programm, für oder gegen das man sein kann. Bei ihren öffentlichen Ritualen – wie etwa Parteitagen – kann man sie beobachten und ihr Tun und Treiben kommentieren, wie auch kritisieren.
    Bis zur Zeit von Helmut Schmidt einschließlich fand ich unser Parteiensystem in der Bundesrepublik noch ganz vernünftig. Willi Brandt (auch wenn man seine Politik gegenüber Polen in der Summe, allerdings nicht was den Kniefall am Grab oder Mahnmal betriftt, hinterfragen könnte) hatte sich gegen eine Bevormundung der souveränen Rechte eines deutschen Kanzlers durch die Siegermächte gewehrt – siehe angebliche “Kanzlerakte” und Äußerungen von Egon Bahr in dem oder einem vergleichbaren Zusammenhang.

    Helmut Schmidt hat den Anwerbestopp türkischer Gastarbeiter veranlasst. Das Einzige, was mir an Schmidt nicht so gut gefällt, ist seine Verbindung zu dem Ober-Bilderberger Kissinger und auch zu einigen anderen aus dem Bilderberger-Bereich. Trotzdem war das demokratische System in der Bundesrepublik etwa bis 1982 durchaus funktionsfähig.

    Ach, ja: Eins fehlt in der Negativ-Liste: Einen “idealen” Staat oder eine “ideale Gesellschaft” als Absoltutum sollte man nicht anstreben. Das erforderte nämlich auch den “idealen Menschen”, und den gibt es auf der gegenwärtigen Evolutionsstufe des Menschen einfach nicht. Daher werden auch soziale Systeme immer kleine Webfehler haben, auch also Parteien in einem funktionierenden Parlamentarismus.

    Folglich gehört auf die Liste auch: Einen Übermenschen sollte man nicht anstreben, ebenso keinen “idealen Staat” als Überhöhung.

    Wichtig sodann: Menschen, Kulturen und Rassen sind unterschiedlich, aber keine Kultur oder Rasse ist besser als die andere. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich gleichzeitig berechtigterweise gegen “Multi-Kulti” wendet.

    • July 8, 2011 at 11:40 am

      Melde mich später, lieber Monarchist, muß und will meine süßen Enkel besuchen. Das geht vor:-)

  18. Sympathie träger
    July 8, 2011 at 12:06 pm

    Hallo Ihr beide, ich will mich noch mal zu Eurem Zwiegespräch melden. Es ist für mich erstaunlich, ein Dejvue gewissermaßen, wenn ich das lese und daran denke, daß wir als Jugendliche und junge Erwachsene in den End-60-ern und den Früh-70-er Jahren genau das Problem einer gemeinsamen Sozialismus-Definition in endlosen, hitzig geführten Debatten versuchten zu bewälitigen.

    Dumm für uns war daran nur, daß wir uns immer haarscharf zur “staatsfeindlichen Hetze” befanden, schließlich lebten wir ja schon im “Sozialismus”. Doch auch wir wußten damals sehr genau, daß es eine Fälschung war.
    Der Nationalsozialismus war uns zeitlich und persönlich durchaus noch nahe, schließlich lebten wir inmitten der Erlebnisgeneration, die uns groß gezogen und somit erzogen hatte. Es waren uns allen auch die Auswüchse des Kapitalismus zu tiefst unsympatisch, den Erziehern wie den Erzogenen.

    Die Hoffnung darauf, die DDR könnte sich zu einem Sozialismus entwickeln, der den Namen verdient, begann 1971, als Honecker die SED übernahm und endete 1972, als er die letzten privaten Kleinbetriebe enteignete (bis dahin konnte ein Privatbetrieb bis zu 20 Beschäftigte haben).

    Obwohl die DDR kulturell nie so “russifiziert” wurde, wie die BRD “amerikanisiert” wurde,
    blieb doch klar, daß diese beiden besetzten Teile Deutschlands die Wirtschaftssysteme ihrer Besatzer streng einhalten mußten.

    Der Gedanke des Sozialismus wird nicht tot zu kriegen sein, ähnlich wie die diversen Heilsversprechen verschiedener Religionen. Doch das Problem am Sozialismus ist, daß dieser von Menschen für Menschen gemacht werden muß, von diesen gelebt und ständig in ihrem wohlverstandenen Eigeninteresse (aller bzw. der aller meisten) angepaßt und verbessert werden muß. Der Nationalgedanke steht dem nicht nur nicht im Wege, er bedingt ihn für meine Begriffe, denn internationale Verständigung heißt nicht Globalisierung und “Eine-Welt-Einheitsbrei”.

    • Sympathie träger
      July 8, 2011 at 12:08 pm

      Berichtigung: Hallo Ihr drei, pardon Landvolk

    • Monarchist
      July 8, 2011 at 1:23 pm

      Moin, mein Lieber,

      das finde ich insofern spannend, was du sagst, als ich ein ehemaliger Spät-68er bin, Ex-68er also, allerdings mit einigen Jahren Sozialdemokratie auf dem Buckel. Dabei hatte ich aber schon als Jugendlicher einen romantischen Faible für das Kaiserreich, der sich erst in meiner nach-sozialdemokratischen Zeit mit historischen Fakten und Einsichten unterfütterte. Schröders Türkei-Anbiederung und die rot-grünen Mulit-Kulti-Träume ließen mich erst von der Parteimitgliedschaft Abstand nehmen, bald auch davon, mein Kreuz bei der SPD in der Wahlkabine zu machen. Übergangsweise probierte ich es noch als Unionswähler, aber die Union hat ja keinen Flügel mehr, der für eine Leitkultur eintritt. Also bin ich derzeit, was die Anbindung an Organisationsstrukturen betrifft, politisch “heimatlos”. Oder sagen wir besser: freidenkend! Ich kenne aber all die Diskussionen in der linken Szene, wobei mich “Honni” nie begeistert hat. Den bislang real existierenden Sozialismus welcher Provenienz auch immer finde ich nicht so wahnsinnig prickelnd. Ich bin aber offen für neue gesellschaftliche Visionen. Elemente davon können auch aus dem kommen, was der eine oder andere gerne als einen geläuterten nationalen Sozialismus versteht.

      “Sozialpatriotismus” ist im Moment ein Begriff, der mir ganz gut gefällt. Allerdings beinhaltet auch er ein Defizit. Ich meine nämlich, man sollte eigentlich von “Mutter- und Vaterland” sprechen. Patriotismus leitet sich dagegen einseitig vom lateinischen Wort für “Vater” ab und ist somit relativ eng ans Patriachat gebunden. Ob diese, Jahrtausende alte Gesellschaftsform auch für heute noch so optimal ist, sollte einer vielleicht noch anschließenden Diskussion vorbehalten sein. Aber, ich glaube, man weiß zunächst einmal, was mit “Sozialpatriotismus” gemeint ist. Der Vorteil des Begriffes liegt m. E. darin, dass er breitere gesellschaftliche Allianzen zulässt. Er ist assoziativ und damit mental nicht so sehr an “alte Geschichten” gebunden, die man als künftig “veredeltes Destiillat” erst mühsam neu erklären müsste. Außerdem meine ich, dass ein neues Wort, ein neuer Begriff auch eine neue Qualität ins Kollektivbewusstsein bringt. Jeder Begriff hat nämlich auch so etwas wie eine gesellschaftliche “Eigenschwingung”.

  19. Sympathie träger
    July 8, 2011 at 1:51 pm

    In der Hoffnung, Du nimmst mir das nicht krumm, muß ich feststellen, daß man Dir Deine politische Heimatlosigkeit wirklich anmerkt, Du hast keine gewachsenen Instinkte und Neigungen, Deine Überzeugungen sind neu und ein wenig angelernt. Eine Eigenschaft, die ich bei vielen “Altlinken” westdeutscher Prägung gefunden habe.

    Du suchst nach neuen Begriffen (z.B. Mutterland und Vatersprache). Ich sage das mit dem ganzen Mitgefühl, zu dem ich fähig bin, Ihr kommt nicht an, weil Ihr keinen Ausgangspunkt (kein Fundament) habt. Das meinte ich weiter oben auch mit “theoretisieren”, das ist das Rumdoktern an Äußerlichkeiten als Ersatzhandlung zum inhaltlichen Thematisieren.

    Also, nichts für Ungut und alles Gute.

    • Monarchist
      July 8, 2011 at 2:24 pm

      Dafür ist es ja ein Diskussionsforum, damit man sich ebenso offen wie respektivoll die Meinung sagen kann, und das machst du mit deiner Kritik, was das Persönliche angeht. Gleichwohl ziehe ich mir den Schuh nicht an. Die alten Schablonen und Muster haben uns vielfach in Sackgassen geführt. Ich empfinde mich durchaus als “geerdet”, in dem, was ich sage. Nur gehe ich den etwas anstrengenderen Weg, der erst einmal gedankliche Pionierleistung hervorbringen will. Hinzu kommt: Als “Altlinken” kann man mich einfach nicht bezeichnen. Es war ein längerer Prozess, der mich vom linken Lager klar und deutlich Distanz gewinnen ließ. Eigentlich sollte man sich, denke ich, in national betonten Kreisen freuen, wenn sich Leute von ihrem linken Untergrund gelöst haben. An prominenter Stelle hat dies zumindest publizistisch und gedanklich auch Sarrazin getan. Wenn er dennoch Sozialdemokrat bleiben will, ist das seine Entscheidung. Ich sehe mehr Aktionsräume für mich im nicht organisierten Raum.

      Während ich meine, dass du repektvoll mit mir als Person umgehst, denke ich, dass du nicht respektvoll mit meinen Argumenten verfährst. Mein Eindruck ist, dass du dich gar nicht damit auseinander gesetzt hast. Ist das zu mühefvoll…? Bitte, auch meinerseits “nichts für Ungut”, wenn ich diese Frage stelle. Ich denke, dass in dem, was du als “Theoretisieren” bezeichnest, einige Ansätze liegen, die zukunftsfähig sind und auf Dauer – vor allem aus der poltischen Mitte – mehr Leute hinter dem Ofen hervorlocken können, als das, was schon tausendmal durch dekliniert wurde. Ich könnte umgekehrt sagen, dass etliche hier im Forum in den Gedankenformen der Vergangenheit festgewurzelt sind und mir nicht wirklich beweglich vorkommen. Niekisch hat glücklicherweise eine breite Spannweite und kommt offenbar auch mit einem Querdenker wie mir zurecht. Denke nur mal daran, dass immer wieder auch Mit-Diskutanten dem Forum den Vorwurf machen, hier würden sich nur Alt- und Neo-Nazis ein Stelldichein geben. Ich habe das Vorurteil nicht und bin auch gerne bereit, mich argumentativ mit Menschen auszutauschen, die noch deutlich rechts von mir stehen. Ein Freund von mir gehört zum Beispiel klar und eindeutig in das Spektrum, das ich so umreiße. Wir können trotzdem ohne Probleme miteinander diskutieren. Jeder hat seine Meinung, und das ist so in Orndung.

      Und gut “ankommen” muss ich in einem Forum nicht unbedingt. Ich kann auch mit Widerstand umgehen. Das gehört dazu, dass man nicht beim ersten zarten Lüftchen umknickt. Aber, trotzdem mall sehen, ob ich das Ganze auch weiterhin spannend finde. Noch jedenfalls habe ich nicht den Eindruck in diesem Forum meine Energie zu verschwenden. Und zu Guterletzt: Bleib mir gewogen!

      ps.: Ich muss mich jetzt mal um das kümmern, was ich beruflich zu erledigen habe – ist die letzten zwei Tage etwas liegen geblieben,

      Grüße

      • July 8, 2011 at 4:36 pm

        Ich glaube hier schreibt überwiegend Klientel aus dem Deutschland-Echo-Umfeld. Das würde ich durchaus als nationalistisch einordnen, aber nicht als sozialistisch und als nationalsozialistisch auch nicht. Meinereiner versucht für die konsequente Symbiose von Sozialismus und Nationalismus (nach dem historischen Ernst Niekisch, der für mich ein genialer und stichgenauer Ideengeber ist; Buchempfehlung: Dritte Imperiale Figur, ein verkanntes Meisterwerk) zu sensiblisieren. Eine Aufgabe, an der bisher alle Vertreter (und da waren große Namen bei) gescheitert sind – aber wer wird sich gleich einkriegen lassen?😉

        In jedem Fall glaube ich, daß gerade Alt-68er zugänglich sein müssten für einen traditionsgeladenen, anti-dekadenten und kulturrevolutionären Sozialismus. Ein Sozialismus, der nicht einer abstrakten Formel folgt, wie es der Marxismus-Leninismus tat, sondern der sich an den konkreten kulturellen und sozialen Bedürfnissen unserer Landsleute orientiert. Ein deutscher Sozialismus, der von Deutschen geschaffen und getragen werden soll. Von niemandem sonst. Nur so sind wahre (Solidar-)Gemeinschaften in der Lage, sich dauerhaft zu behaupten.

  20. Sympathie träger
    July 8, 2011 at 5:38 pm

    Kurz und Klar (-er Fall), zuhören und angehört werden ist Voraussetzung für jedes Gespräch (schriftlich oder mündlich), Respekt kann keine Frage sein, deshalb bin ich nach meinen Anfängen im Internet auch von den “Prolladministratoren” abgekommen, erst von “AM” und inzwischen auch von “DE”. Und je länger man sich im Netz “rumtreibt”, desto eher findet man “seine Seiten”, zum Teil Seiten, die man nur ließt, zum Teil Seiten, auf denen man auch schreiben möchte.

    Niekisch ist vermutlich ungefähr in meinem Alter, Gerhard Bauer auch, Ariald vergleiche ich gern mit meinem Lieblingsneffen und zu “Vox” hab ich noch nicht den rechten Zugang gefunden. Aber, wenn man bedenkt, daß ich noch in einer Zeit und einem Land aufgewachsen bin, in dem jede Vervielfältigung mit Zuchthaus bedroht war, ist das Internet und sind seine respektvollen Blogger eine echte, zivilisatorische Errungenschaft.

    Das meine ich genauso, wie das hier steht.

    • Sympathie träger
      July 8, 2011 at 5:43 pm

      siehe oben ging an den Monarchisten als Antwort auf Nr. 63

  21. niekisch
    July 8, 2011 at 5:53 pm

    Ich bitte höflich darum, damit wir nicht ins Uferlose abgleiten, meinen Vorschlag weiterzuverfolgen:

    “Sollen wir nicht das Pferd von hinten aufzäumen? Zunächst einmal Gesichtspunkte sammeln, die den „historischen“ Nationalsozialismus für die heutige Zeit obsolet machen? Also eine Negativauflistung. Ich denke, da kommen wir schneller voran,als wenn wir positiv formulieren:

    1. Das Führerprinzip – Einmannherrschaft ist der Fülle der Aufgaben gerade heute nicht gewachsen. Kontrolle fehlt.

    2. Ausschluß zu Vieler – der NS züchtete sich die Feinde selbst heran.

    3. Programmatische Feindschaft gegen Menschen – statt gegen Ideen.

    4. Übertragen parteipolitischer Grundsätze in die Diplomatie – Das schwächt die Außenpolitik.

    5. Kein wissenschaftlich begründetes Menschenbild – Darwinismus ist wissenschaftlich überholt, insoweit man sich auf ihn berief.

    6. Kein wirklicher systemischer Sozialismus in Wirtschaft und Volk – Der Globalisierung mit ihrem Mammonismus als höchste Form des Kapitalismus kann nicht mit Tünche begegnet werden..

    7. Das demokratische Element im NS geriet mit dem Führerprinzip in Konflikt – der indivdualistisch, freiheitliche, aber auch unterordnungsbereite deutsche Charakter bedingt echte demokratische
    Elemente.

    8. Die NSDAP war unreif, trug die Nachteile aller Parteien als T e i l = Pars – Was ist besser? “Nester” als Vorortstrukturen plus Partei wie bei Codreanus Eiserner Garde? Bloße Bewegung?

    9. Der NS stand unter der Herrschaft der allzu Jungen – Die Älteren sind ein beruhigendes, korrigierendes Element.

    10.Der NS zeigte in feindlicher Umwelt zu provokativ seine Stärke –
    Weniger ist auch heute wohl mehr.

    11. Der NS hatte einen Absolutheitsanspruch bzgl. Weltanschauung, Mensch, Gesellschaft, Staat – Solche System zerbrechen am schnellsten.

    12.Der NS zerbrach am Widerspruch, befreien zu wollen und Unterdrückung zu praktizieren – er kann als moderne, geläuterte, nationale und soziale Befreiungsbewegung ein Licht für die Welt sein.

    Das ist jetzt ganz spontan geschrieben und muß noch präzisiert werden.”

    Helft bitte dabei mit. Danke!

    niekisch

    • Monarchist
      July 8, 2011 at 6:24 pm

      Hallo, Niekisch,

      das mit dem “Uferlosen” verstehe ich. Man sollte nicht vom “Hölzchen zum Stöckchen” kommen. Vielleicht ist es ein Fehler, wenn ich zu viele Ideen auf einmal von mir gebe, und dann auch noch solche die nicht überall im nationalen Umfeld ohne weitere Erläuterung gleich vermittelbar sind. Umgekehrt appelliere ich ja auch gern und oft dran, dass das, was man als nationale Strömung an Losungen in die bürgerliche Mitte hinein artikuliert, nicht erst einmal umfangreicher “Gebrauchsanleitung” bedarf, um auf Akzeptanz zu stoßen.

      Rein inhaltlich zu deiner Aufforderung: Ich habe ja weiter oben ein paar Gedanken zu der Liste dazu gegeben (du weißt: bevor deine Enkel kamen).

      • July 9, 2011 at 7:48 am

        Ich bin ja froh, Monarchist, daß wir hier so interessante Gedanken haben. Nur zeigt die Erfahrung aus anderen Debatten, daß diese schnell absterben, wenn A l l e s und N i c h t s besprochen wird. Ich muß ein wenig moderieren, damit wir am ursprünglichen Thema bleiben. Wenn wir das am historischen NS absolut Inakzeptable ausgeschlossen haben und zwar Punkt für Punkt und mit überzeugenden Argumenten, dann ist der Weg frei für eine Verständigung und zielgenaue Diskussion ohne gegenseitige Distanzierungen, Beschimpfungen pp. in beiden nationalen Lagern um ein zeitgemäßes und in die Zukunft reichendes Denken, dasder identitären Bewegung Durchschlagskraft verleiht. So wenigstens hoffe ich.

  22. July 8, 2011 at 6:33 pm

    “Dazu würde für mich gehören, gleichsam von “demokratischem Geist” beseelt zu sein, wie er in der Tradition von 1848 steht”

    Hm, bei den Wahlen zur “Deutschen Verfassungsgebenden Nationalversammlung” 1848 war das Wahlrecht an die “Selbstständigkeit” geknüpft, Fürsorgeempfänger waren von den Wahlen ausgeschlossen (Frauen selbstverständlich auch).

    Was genau verstehen Sie unter “Tradition von 1848”?

    • Monarchist
      July 8, 2011 at 6:42 pm

      Geben Sie mir bitte Zeit für die Antwort. Ich habe gerade mal meine Arbeit unterbrochen, damit der Gesprächsfaden nicht so plötzlich abbricht. Ich hoffe, dass ich bis Montag dazu gekommen bin, Ihnen eine auf Quellenmaterial gestützte Antwort zu geben.

      Gruß

    • July 9, 2011 at 7:50 am

      Ja, +Kreuz+, da war sogar der autokratische historische Nationalsozialismus in demokratischer Hinsicht schon weiter..

    • Monarchist
      July 9, 2011 at 1:58 pm

      Ich habe in der Kürze lediglich auf Wikipedia und auf die ins Netz gestellten Informationen der Bundeszentrale für politische Bildung zurückgreifen können. Natürlich sind diese Quellen nicht in jeder Hinsicht belastbar. Es wäre aber bestimmt ein Hinweis zu finden gewesen, dass “nur Selbständige” sich hätten beteiligen können. Dabei ergibt sich für mich die Frage, was Sie mit “Selbständige” meinen.

      Vielleicht denken sie an folgendes: Im Wesentlichen wird von drei großen Fraktionen gesprochen: von den (Radikal-)Demokraten, den Liberalen und von den Konservativen in der Bewegung bzw. auch in der Paulskirche. Arbeiterschicht und frühe Sozialisten waren hingegen offenbar nicht beteiligt. Das ist ein Manko, aber man sollte die Zeit im Hintergrund verstehen. Für damalige Verhältnisse war das Aufbegehren des Bürgertums durch Demokraten und Liberale schon viel.

      Noch eine Frage: Wo haben Sie gelesen, dass Frauen aus der Bewegung ausgeschlossen waren. Vielleicht können Sie mir eine Fundstelle nennen. Ich finde das durchaus interessant.

      • July 9, 2011 at 5:24 pm

        Frankfurter nationalversamlung:

        “Beruflich waren die höheren Staatsbeamten in der Mehrzahl: zu dieser Gruppe zählten insgesamt 436 Abgeordnete, darunter alleine 49 Hochschullehrer, 110 Richter und Staatsanwälte sowie 115 höhere Verwaltungsbeamte und Landräte.(…)

        149 Abgeordnete zählten als Anwälte, Ärzte, Journalisten oder Geistliche zum freiberuflichen Bürgertum, darunter bekannte Politiker wie Alexander von Soiron, Johann Jacoby, Karl Mathy, Johann Gustav Heckscher, Wilhelm Emmanuel von Ketteler und Wilhelm Murschel.

        Das Wirtschaftsbürgertum war lediglich mit knapp 60 Abgeordneten vertreten, darunter ein großer Anteil Verleger wie Bassermann und Georg Friedrich Kolb, aber auch Kaufleute, Industrielle und Bankiers wie Hermann Henrich Meier, Ernst Merck, Hermann von Beckerath, Gustav Mevissen und Carl Mez.

        Zahlenmäßig sehr schwach vertreten waren Handwerker und Vertreter aus der Landwirtschaft – letztere waren bis auf drei Bauern hauptsächlich über eher konservativ orientierte ostelbische Großgrundbesitzer repräsentiert.(…) ”

        Staatsbeamten in der Mehrzahl:? Danach kommen Anwälte, Ärzte, Journalisten? Da ist die BRD wahrlich in der Tradition von 1848 organisiert…😉

      • July 10, 2011 at 7:30 pm

        “Für damalige Verhältnisse war das Aufbegehren des Bürgertums durch Demokraten und Liberale schon viel. ”

        Ein wahres Wort, Monarchist, wo doch 100 Jahre zuvor noch Hexenverbrennung stattfand.

  23. Monarchist
    July 8, 2011 at 6:38 pm

    @ landvolk

    Die Auseinandersetzung mit euch (bislang dreien) betrachte ich einstweilen als intellektuelle Herausforderung. Die Diskussion empfinde ich als durchaus anregend. Wir bleiben also in Dialog miteinander. Einer Strömung (welcher auch immer) anschließen werde ich mich so schnell nicht, bleibe – wie gesagt – bis auf weiteres Freidenker. Sonst hängt man sich schnell ein “Etikett” um den Hals, im Sinne von “Ich bin das und das, gehöre da und da zu.” Gleichwohl kann man gerne Gedankenarbeit und Zeit beisteuern, wenn solche Anregungen – sozusagen “von außen”, von “dritter Seite” für euch kommend – willkommen sind und sich hoffentlich der Zukunft von Deutschland ein Stück als nützlich erweisen.

    • July 9, 2011 at 7:15 pm

      Freut mich, daß dir die Diskussion hier gefällt. Und lass dir Zeit, bevor Du dich evtl. einer Gruppe anschließt – gut Ding will Weile haben. Genau genommen ist sogut wie keiner hier irgendeiner fixen Strömung zugehörig. Wir alle befinden uns gewisserweise auf der Suche. Ansonsten könnten wir all dies hier auch lassen und uns dem NW-Mainstream anschließen.

      • July 10, 2011 at 7:33 pm

        Schön ausgedrückt, landvolk. Hauptsache, wir kommen voran und die Anderen ziehen auch einen Nutzen aus dem, was hier hier tun.

  24. nino
    July 8, 2011 at 7:21 pm

    Wenn ich mich auch noch enschalten dürfte bevor ich in Urlaub fahre? Hab da nämlich noch ne Frage. Bis ich zurück bin dürfte die Diskussion tot sein.
    Warum arbeitet man noch mit verbrannten Begriffen wie Sozialismus? Es versteht eh jeder etwas anderes darunter. Mich widert der Begriff auf jedenfall an, weil ich ihn mit gleichgeschalteten Massenmenschen und/oder Hängematte für Assoziale verbinde. Das will nicht heissen, dass ich bspw. gegen die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien bin, aber das ist meiner Meinung nach noch lange kein Sozialismus. Meine Erfahrung ist auch eher die, dass Sozialismus ein Spaltbegriff ist. Gerade auch, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Dass man als Nationaler in einem gewissen Sinne sozial zu sein hat, steht ja wohl ausser Frage. Aber das heisst noch lange nicht, dass man als Nationaler jegliche Form von Individualismus ablehnen sollte. Ich meine, dass es noch irgend etwas zwischen dem Massenmenschen und dem puren Hedonisten gibt. Jeder Mensch ist eingebettet in eine Gemeinschaft ohne die er nicht sein kann, aber auch jede Gemeinschaft ist manchmal auf hervorragende Leistungen Einzelner angewiesen. Dem sollten wir Identitären doch beidem Rechnung tragen. Nicht?

    • Monarchist
      July 9, 2011 at 3:19 am

      Deshalb gefällt mir der Begriff “Sozialpatriotismus” recht gut. Er hat den Vorteil, dass er – nach außen kommuniziert – nicht so erläuterungsbedürftig ist wie ein mit problematischer Geschichte assoziiertes Begriffsfeld. Ich halte “Sozilalpatriotismus” für konsensfähig in der heutigen Gesellschaft, da das hiermit Angesprochene in der Lage wäre, so etwas wie einen größten “gemeinsamen Nenner” auszumachen. Jemand, der für eine geläuterten nationalen Sozialismus eintritt, könnte sich nach einem Überzeugungsprozess möglicherweise genauso mit dem Begriff identifizieren wie Vertreter von Auffassungen, die das Individuelle unter nationalem Vorzeichen angemessen gewichtet sehen möchten. Wichtig erscheint es mir, in einer schwierigen Ausgangslage wie im Deutschland der Gegenwart möglichst breite gesellschaftliche Allianzen zu ermöglichen.

      • July 9, 2011 at 8:57 am

        Vorschlag: die Negativliste von 1 – 12 abarbeiten, dann die besten Kernbegriffe weltanschaulicher/ politischer Natur schlagwortartig auflisten und einen einen völlig neuen Begriff für unsere Sache finden. Auch Patriotismus ist durch jahrzehntelanges Trommelfeuer anrüchig, sozial ebenso wie sozialistisch nicht gerade modern und nicht unangefochten. In anderen Ländern sind sie schlauer: Sie nennen sich die “Wütenden” oder ähnl., machen eine “Nelkenrevolution” oder sind ganz einach “die Orangenen”. Ein bißchen mehr Kreativität stünde uns gut zu Gesicht. Den Begriff “Die Unsterblichen” finde ich höchst interessant, völlig unverbraucht, Kraft ausstrahlend und in seiner Aussage genau dem entsprechend, was die Kernmoral unserer Vorfahren schon vor Jahrtausenden war: Wahrhaftigkeit, Ehre, Treue und Unsterblichkeit, die Du Dir durch ein Leben erwirbst, das so vorbildlich ist, daß Dein Bild bei den Nachfolgern in der Geschlechterkette im Nachruhm strahlt. Was kann es Erhebenderes geben? W I R – Die “Unsterblichen” – unter der Farbe weiß: weiß – identitär – revolutionär mit der Parole: national – gewaltfrei – sozial. Hand hoch, wer dagegen berechtigte Einwendungen hat!

    • July 9, 2011 at 7:54 am

      Für mich, nino, habe ich die Begriffe national ( identitär ) – frauenkameradschaftlich – gewaltfrei – sozial in den Fokus gestellt. Es stimmt, der Begriff Sozialismus aus mancher Sicht überholt ist . Hauptsache, wir einigen uns auf wesentliche Inhalte. Namen finden wir..Wenn wir das Unerträgliche aus dem historischen NS ausschließen, dann ist der Weg frei..

    • July 9, 2011 at 12:05 pm

      Schönen Urlaub, nino, erhole Dich gut!

      niekisch

    • July 9, 2011 at 7:26 pm

      Warum verbindest Du mit Sozialismus nicht einfach das Ursprüngliche, nämlich das Soziale? Da liegt eigentlich schon der Hund begraben. Wie soll man deine Frage beantworten, wenn Du mit dem Begriff Sozialismus assoziierst was du möchtest?

      JEDER Individualismus ist Lüge. Der Möchtegern-Individualist kann nur innerhalb des sicheren Kollektivs Individualist sein. Insofern nicht innerlich verdroben, betrügt sich der Individualist jeden Tag auf’s Neue selbst. Er glaubt, ER allein sei etwas. Dabei ist er gar nichts. Niemand. Ein wertloser Haufen Biomasse.

      Deiner Meinung nach sind ja nun alle, die der Gemeinschaft mit ihren Fähigkeiten nutzen, Individualisten. Dann ist aber jeder Betonmischer Individualist, denn dank ihm kann die Straßenbau-Gemeinschaft werken. Da ist also ein Denkfehler vorhanden. Wenn man als Einzelner der Gemeinschaft nützt, ist man trotzdem noch Teil dieser Gemeinschaft. Ein Wissenschaftler ohne Unterstützung und die Hilfe anderer (Gerätschaften usw. usf.) kann nicht richtig arbeiten. Wer stehen in ständiger wechselseitiger Beziehung zueinander, der sich kein Individuum entziehen kann.

      Sozialismus heißt somit, dieses Prinzip herauszustreichen. Der Kapitalismus funktioniert doch genauso: Hier arbeiten letztendlich alle zusammen, und doch gegeneinander. Das ist so, weil es abstrakt ist. Richtig verstandener Sozialismus hingegen will nicht abstrakt sein. Daher muss er die Eigentumsverhältnisse angreifen, denn diese sich für den abstrakten Zustand verantwortlich. Die herrschende Klasse manipuliert die Wirtschaft, die die Bedürfnisse zu decken hätte, hin zu einem Schlachtfeld, auf dem so viel und so brutal wie möglich in niederer Konkurrenzhaltung Kapital akkumuliert wird. Der Arbeiter ist dem als Lohnsklave restlos ausgeliefert. Da kann man nichts mehr vermischen. Das ist ein Fakt, der beseitigt gehört. Da gibt es keinen Mittelweg. Verstehst Du das?

  25. Monarchist
    July 9, 2011 at 12:48 pm

    Hallo, Niekisch,

    “national – gewaltfrei – sozial” finde ich prima. “Frauenkameradschaftlich” ist interessant, klingt m. E. aber recht gespreitzt. Die Agenda der Schritte, wie vorzugehen ist, leuchtet
    dagegen wieder ein. Nur noch der kurze Hinweise: Wenn man sich kritische Veröffentlichungen aus dem Kopp-Verlag durchliest, ist zu erfahren, dass “Nelkenrevolution” und “Orangene Revulution” offenbar von CIA-Agenturen angezettelt wurden, um geo-politishe Interessen der USA zu unterstützen. Was da ablief, wird inzwischen auch als “Farbenrevolutionen” kriitsiert. Ich weiß aber, was du meinst, und damit dürftest du in der Tendenz völlig Recht haben.

    • July 9, 2011 at 7:29 pm

      Bei wem willst Du mit “gewaltfrei” punkten? Beim Bürgerlein?

      Grüße

      • Monarchist
        July 9, 2011 at 11:17 pm

        Ich bin zum Beispiel ein “Bürgerlein”, das Niekisch damit erreicht. Und fast alle, bei mir im Freundes- und Bekanntenkreis sowie Berufskollegen, ticken auch so.

        Wie man sich in einer bürgerkriegsähnlichen Situation, von der ich hoffe, dass sie nicht eintritt, verhalten würde, weiß ich nicht. Immerhin weisen ja diverse Prognostiker von Udo Ulfkotte bis Gerald Celente darauf hin, dass ein solches Szenario auf jeden Fall nicht ausgeschlossen werden kann. Dann noch “gewaltfrei” zu bleiben, wäre möglicherweise eine Form von Selbstmord. Selbst Jesus pädierte, wenn man die Bibel richtig liest, offenbar für einen wehrhaften Pazifismus. Aber, eine Losung, wie Niekisch sie vorschlägt, ist ja für Friedenszeiten und nicht für Bürgerkriegssituationen gedacht. Insofern finde ich sie sogar Spitze!

      • Monarchist
        July 10, 2011 at 10:12 am

        Ich meinte selbstverständlich, Jesus plädierte, wenn man die Bibel richtig liest… (nicht pädierte – Verschreiber).

      • July 10, 2011 at 7:43 pm

        landvolk, zeigen Dir die ehrenamtlich ohne jeden Lohn bei viel Arbeit eingestellten Artikel hier nicht, daß ich bei N i e m a n d e m punkten will. Weder beim “Bürgerlein” noch sonstwo. Erstmal möchte ich vor meiner Frau, meinen Kindern und Enkeln bestehen können, die darauf warten, daß Widerstand geleistet wird. Und einige andere Menschen auch. Aber ich meine zu wissen, daß sie Gewalt nur in Notwehr gelten lassen. Lies bitte Gandhi und Theodor Ebert: Gewaltfreier Aufstand. Dann verstehst Du, daß mir die Gewaltlosigkeit ein echtes Anliegen ist, sie auch realistisch ist. Wenn ich hin und wieder Militärisches einstelle wie z.B. die Rückblende zu Walter Flex, so ist das kein Widerspruch zu meinem Willen zu Gewaltlosigkeit. In früheren Zeiten waren Krieg und Gewalt noch gesellschafts – und staatskonform, also legitim.

        Vielleicht kann ich mit meiner Arbeit hier einen kleinen Beitrag leisten, daß wir einen Weg finden, Deutschland wieder ein deutsches Gesicht zu geben..

    • July 10, 2011 at 7:28 pm

      Mit dem “frauenkameradschaftlich” habe ich nach einem Gegenbegriff zu emanzipiert oder besser gesagt, wirklich rechtlich und gesellschaftlich gleichgestellt gesucht. Den Hinweis auf die “Farbenrevolutionen” gab ich nur, um etwas mehr Kreativität einzufordern. Einverstanden, Monarchist? Besser ist es natürlich insgesamt, solche Begriffe ergeben sich auch aus der Praxis, aber wir haben hier halt nicht einmal ein vorrevolutionäre Situation, sondern nur in Latenz.

  26. Monarchist
    July 9, 2011 at 9:44 pm

    @ +Kreuz+

    Ja, ich habe die Stelle in der Wikipedia inzwischen auch gefunden, unter dem Suchwort “Frankfurter Nationalversammlung” mit dem Zahlenschlüssel. Vorher war ich bei dem Begriff Revolution von 1848/ 49.

    809 Abgeordnete gab es insgesamt, heißt es in der offenbar gemeinsam identifizierten Quelle. Das Parlament habe hautpsächlich das Bildungsbürgertum repräsentiert. Zu den Hochschullehrern, Richtern und Staatsanwälten sowie höheren Verwaltungsbeamten und Landräten heißt es im nachfolgenden Satz: “Viele waren schon mehrere Jahre aufgrund ihrer oppositionellen Haltung in Konflikt mit den Landesherren,…” Man sollte auch nicht den Hinweis verschweigen, dass in der Versammlung eine große Zahl von Schriftstellern vertreten gewesen sei.

    Und auch nicht unter den Tisch fallen sollte, was weiterhin in der Funstelle notiert wurde:

    Am 28. Dezember 1848 wurde im Reichsgesetzblatt das Reichsgesetz betreffend die Grundrechte des deutschen Volkes vom 27. Dezember 1848 verkündet, welches die Grundrechte mit sofortiger Wirkung für anwendbar erklärte[14].

    Der Grundrechtskatalog beinhaltete neben der Freizügigkeit und Gleichbehandlung aller Deutschen in ganz Deutschland die Abschaffung von Standesvorrechten und mittelalterlichen Lasten, Glaubens- und Gewissensfreiheit, die Abschaffung der Todesstrafe, Freiheit der Lehre und der Wissenschaft, Versammlungsfreiheit, Grundrechte bei polizeilicher Behandlung und Gerichtsverfahren, Unverletzlichkeit der Wohnung, Pressefreiheit, Unabhängigkeit der Richter sowie die Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit.

    Ich meine, dass hier auf jeden Fall jener “Geist der Demokratie” erkennbar wurde, von dem ich an anderer Stelle sprach. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie mich indirekt auf das richtige Suchwort aufmerksam gemacht haben. Der Zahlenschlüssel für die Abgeordneten war’ s, der mich dann an richtiger Stelle suchen ließ. Und dort findet sich, wie gesagt, die Bestätigung dessen, was ich eingangs hinsichtlich “Geist der Demokratie” ausführte.
    Klasse…!

    Die soziale Zusammensetzung hätte sich mit Sicherheit im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte positiv verrändert, wenn man an den bezeichneten Grundrechtekatalog denkt, der verabschiedet worden war.

    • July 10, 2011 at 7:45 pm

      “Die soziale Zusammensetzung hätte sich mit Sicherheit im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte positiv verrändert”

      Schon nach 1910 – wenn ich recht erinnere – hatten die Sozialdemokraten im Deutschen Reichstag die Mehrheit..

  27. Monarchist
    July 9, 2011 at 10:08 pm

    Hallo, Niekisch,

    du hast uns darum gebeten, zur Negativ-Liste uns Gedanken zu machen. Bis zu Punkt 5) ist sie klar und verständlich.

    Was meinst du in Punkt 6) mit “Systemischer Sozialismus”. Und was hat das mit dem “nicht mit Tünche begegnet werden können” in Zusammenhang mit der Globalisierung zu tun?

    Was meinst du in Punkt 7) mit diesen Bemerkungen, die ich unklar forumliert finde:

    “der indivdualistisch, freiheitliche, aber auch unterordnungsbereite deutsche Charakter bedingt echte demokratische Elemente.”

    Wenn man der Auffassung ist, das individualistisch, freiheitlich, aber auch unterordnungsbereit einen Zusammenhang bilden, obwohl individualistisch und freiheitlich sich zu unterordnungsbereit widersprüchlich verhalten, so sollte man das dem Leser erklären. Sonst blickt man nicht durch. Ich weiß auch nicht, ob das in einer Negativ-Aufzählung seinen Platz hat, was eine gesellschaftliche Vision nicht haben sollte. Aber, du erklärst es mir ja vielleicht.

    Bei Punkt 8) sprach ich schon einmal den Punkt an, warum du den rumänischen Faschistenführer in der Aufzählung erwähnst, und was der Begriff “Nester” hier meint.

    • July 10, 2011 at 7:57 pm

      Darauf komme ich nach etwas Überlegung zurück, lieber Monarchist. Ich hatte ja angedeutet, daß noch an den 12 Punkten, die ich “schnell hingehauen” habe, gearbeitet werden muß. Ich bitte um Verständnis.

      • Monarchist
        July 10, 2011 at 8:24 pm

        Na, klar, Verständnis. Du wirst dann signalisieren, wenn du wieder etwas Gehirnschmalz von uns möchtest.

  28. Monarchist
    July 9, 2011 at 10:23 pm

    Punkt 9) ist zwar wieder verständlich, aber es soll ja eine Negativ-Liste sein, was den Gesellschaftsentwurf künttig nicht ausmachen sollte. Und wenn das das Ziel ist, dann wäre der Punkt neun zwar analytisch interessant, aber, da auf einen speziellen historischen Kontext bezogen, in der Liste möglicherweise überflüssig. Es würde aber in einer Art – ich nenne es mal – “analytischen Präambel” zu der Negativ-Liste passen.

    Bei dem Punkt 10) ist die Frage, ob eine solche Stärke, die man nicht zu sehr raushängen lassen sollte, in nächster Zeit denn absehbar ist. Aber, in Ordnung, unterstellen wir es einmal oder bauen vor, falls eine Entwicklung sich künftig so vollziehen sollte.

    Die Punkte 11) und 12) sind wieder klar, einleuchtend und gut nachvollziehbar.

    Für mich stellt sich noch die Frage, ob extra erwähnt werden sollte, dass kein Volk gegenüber anderen Ethnien und keine Rasse gegenüber anderen eine Dominanz beanspruchen darf. Vielleicht siehst du das ja von der Logik bereits an anderer Stelle bearbeitet. Andererseits würde es wahrscheinlich aufgrund geschichtlicher Erfahrungen sinnvoll sein, dies extra noch einmal hervor zu heben. Ich meine sogar, dass das sehr wichtig wäre.

    So, das wär’ s erst einmal an Anmerkungen.

  29. July 11, 2011 at 1:10 pm

    @ niekisch

    Grundsätzliche Gewaltfreiheit (sowohl aggressive als auch passive Gewalt mitinbegriffen) ist typische blauäugige Verträumtheit. Selbst auf kleinen Demos ist Gewaltfreiheit nicht immer möglich. Und derjenige, der Präventivschläge ablehnt, der sollte das Schlachtfeld nicht betreten. Habe ich Recht?

    Ich finde es offen gesagt ein bisschen peinlich und möchtegern-gutmenschlich, mit “gewaltfrei” zu werben. So viele zieht das auch nicht an, wie du vielleicht denkst. Erst Recht keine Nationalisten – denn da will man noch Nägel mit Köpfen machen.

    “Frauenkameradschaftlich” klingt scheußlich! Was soll das überhaupt bedeuten? Vielleicht sollte man aufhören, ständig neue Begriffe zu erfinden.

    • July 11, 2011 at 2:13 pm

      Wenn Du genau liest, landvolk, befürworte ich für Notwehr durchaus Gewaltanwendung. Ist ein rechtswidriger Angriff gegenwärtig, wie das Gesetz sagt, dann schlagen wir zurück. So einfach ist das. Andernfalls vermeiden wir jede Gewalt, denn Gewalt erzeugt immer nur neue Gewalt. Unsere Idee ist aus Liebe zum Land und zu unserer Geschichte, der Leistung unserer Vorfahren geboren. Wir beschmutzen die Idee nicht durch Gewaltanwendung, wann immer es sich vermeiden läßt. Es geht nicht darum, ob es Viele anzieht, sondern daß unser Verhalten sittlich -moralisch richtig ist. Natürlich sollen Nationalisten Nägel mit Köpfen machen – aber möglichst nicht auf Köpfe schlagen, sondern Köpfe gewinnen..

      “frauenkameradschaftlich” ist ein von mir neu erfundener Begriff. Jedenfalls habe ich ihn noch nicht gehört oder gelesen. Wir suchen im Rahmen der Metapolitik hier ständig nach neuen Begriffen oder Gegenbegriffen zu gutmenschlichen Definitionen. Sag mir bitte einen vernünftigen Gegenbegriff zu emanzipatorisch oder frauenrechtlerisch oder Gleichstellung der Frau aus u n s e r e r Sicht. Wenn Du ihn hast, dann lassen wir “frauenkameradschaftlich” in der Sondermülltonne politischer Begriffe verschwinden – Versprochen!

      Und jetzt befasse ich mich mit Monarchists Einwendungen zum 12 – Punkte – Negativ -Katalog des Nationalsozialismus, damit wir da weiterkommen.

    • Sympathie träger
      July 11, 2011 at 3:22 pm

      Bei aller Neigung zu ehrlichem Bemühen glaube ich, Niekisch und den Monarchisten gemeinsam in den Sonnenuntergang fliegen zu sehen, weit entfernt und abgehoben von jeder realen Welt und jenseits eines fruchtbringenden Gedankenaustauschs.

      Mit Männer- und Frauenkameradschaftlichem Gruß
      verbleibe ich Euer Sympathieträger

      • July 11, 2011 at 5:22 pm

        Immerhin, Sympathieträger, haben wir es geschafft, daß mittlerweile a l l e Richtungen hier an der Diskussion zumindest beteiligt w a r e n. Ist es denn nicht wirklich so, daß der Nationalsozialismus in seinem alten Gewand immer und überall noch herumtänzelt. Ist die Idee, alles wirklich Unvertretbare aus ihm herauszuschneiden, um dadurch den Weg zu größerer Einigkeit und einer besseren politischen Grundlage freizumachen, tatsächlich so weltfremd?

        Schade, daß Du gehen willst, Sympathieträger. Meine Sympathie jedenfalls behältst Du..

  30. egdir
    July 11, 2011 at 4:55 pm

    “Tach zusammen! Möchte mich an der interessanten Diskussion gerne beteiligen und sogleich mal meine Einschätzung der 12 Punkte von Niekisch geben.

    1. Das Führerprinzip – Einmannherrschaft ist der Fülle der Aufgaben gerade heute nicht gewachsen. Kontrolle fehlt.

    – Hinsichtlich der Fülle der Aufgaben kann ich dieses Argument nicht mittragen. Jeder Regierungschef hat Berater oder Fachminister. Die hatte auch der Führer bzw. kann auch ein Führer haben. Was die Kontrolle angeht, so mag dies stimmen. Allerdings war die Situation im Dritten Reich auch bedingt durch die außergewöhnliche Person Adolf Hitlers bedingt. Man kann ein System auch so organisieren, daß auch ein Führer (oder Monarch?) unter gewissen Umständen absetzbar ist.”

    Da bleibe ich bei meiner Ansicht, egdir,die sich ja auf das Heute bezieht. Nimm bitte nur die PID, dann weißt Du, was ich meine. Damit kommen selbst die Fachleute kaum klar. Adolf Hitler wollte ja auch zu viel selber machen. Er wollte beurteilen und selbst entwerfen,wie eine Verleihungsurkunde für das Deutsche Kreuz in Gold aussieht, zugleich auch, ob Marschall Antonescu der richtige Führer für Rümänien ist, zugleich, was mit der eisernen Garde zu geschehen hat usw. Die Subalternen waren ja auch berufen, so daß der Kritikwille sicher nicht besonders ausgeprägt war. In Italien gab es eine Führungsriege von – wenn ich recht erinnere – wenigstens 7 Leuten.

    2. Ausschluß zu Vieler – der NS züchtete sich die Feinde selbst heran.

    – Diese Argumentation läuft meines Erachtens nun völlig ins Leere. Es gibt und gab wohl kein anderes politisches System, daß derart Gemeinschaftsbildend war. Erst der NS hat die Klassen überwunden und die Volksgemeinschaft geschaffen.”

    Stimmt insoweit schon, egdir. Ich meine hier eher Diejenigen, die schon ziemlich zu Beginn und verstärkt im Krieg A l l e s taten, um Deutschlands Niederlage zu besiegeln. Du kennst Dich ja aus und weißt, wen ich meine. Selbst manche aus der Volksgemeinschaft Ausgeschlossene wie die nationalgesinnten Juden hätten das Reich unterstützt. Stattdessen gingen sie ins Ausland, organisierten den psychologischen Krieg gegen Das Reich, entschlüsselten militärische Codes und trugen ebenfalls zur Niederlage entscheidend bei. Adolf Hitler war fähig, die Juden ins Reich einzugliedern und den so gesehenen “Geist der Minusseele” dennoch unwirksam zu machen. Dazu war er fähig. Er war auch fähig, das Christentum unter Rückführen auf den Geist Jesu Christi einzugliedern. Lies bitte die Erinnerungen Otto Wageners, der Hitler sehr nahe stand – 1929 -1932 – Ich reiße das Ganze nur an.

    3. Programmatische Feindschaft gegen Menschen – statt gegen Ideen.

    – Diese Aussage ist mir zu zeitgeistmäßig. Wenn man den Hauptbrandstifter der letzten 100 Jahre identifizieren will, so wird man nicht umhin kommen, eine bestimmte Gruppe von Menschen zu nennen. Nun kann man natürlich in sektiererischer Weise zwischen diesen noch versuchen zu unterscheiden. Aber der Hauptfeind ist eben KEINE Ideologie.”

    Ideen, egdir, haben Träger, wie Josef Goebbels nicht zu Unrecht sagte. Das heißt aber nicht, daß man mit den Ideen zugleich auch deren Träger eliminieren darf.

    4. Übertragen parteipolitischer Grundsätze in die Diplomatie – Das schwächt die Außenpolitik.

    – Dieser Punkt wäre vielleicht noch etwas deutlicher herauszuarbeiten. Mir ist jedenfalls nicht ganz klar, was damit gemeint sein soll.”

    Es kommt in der Diplomatie nirgendwo auf der Welt gut an, wenn bei außenpolitischen Gesprächen erkennbar Parteipolitik zu Tage tritt, am Diplomatenanzug das Goldene Parteiabzeichen blitzt. Oft ist dann auch das Niveau dieser Diplomaten entsprechend. Ich will das aber nicht zu weit ausbreiten. zu starke Vermischung von Partei – und Staatspolitik ist immer ungünstig.

    5. Kein wissenschaftlich begründetes Menschenbild – Darwinismus ist wissenschaftlich überholt, insoweit man sich auf ihn berief.

    – Hier könntest Du Recht haben.

    6. Kein wirklicher systemischer Sozialismus in Wirtschaft und Volk – Der Globalisierung mit ihrem Mammonismus kann nicht mit Tünche begegnet werden.

    – Diesen Punkt finde ich sehr interessant, aber noch etwas zu schwammig. Vielleicht könnte Niekisch das ja noch weiter ausführen.”

    Das, egdir, tue ich in einem neuen Entwurf.

    7. Das demokratische Element im NS geriet mit dem Führerprinzip in Konflikt – der indivdualistisch, freiheitliche, aber auch unterordnungsbereite deutsche Charakter bedingt echte demokratische Elemente.

    – Wenn ich recht informiert bin, so hat sich der Führer für einige wichtige Entscheidungen die Zustimmung des Volkes per Volksabstimmung eingeholt. Plebiszitäre Elemente könnten theoretisch auch ein System mit Führerprinzip ergänzen.”

    Stimmt, egdir, es gab grundlegendere Abstimmungen als heute, wo ja alle paar Jahre Repräsentanten gewählt werden, die dann im Rahmen Art.38 GG -Gewissensfreiheit – g e g e n den Willen ihrer Wähler entscheiden können. Ich erwähne auch den sog. Fraktionszwang. Mir geht es nur darum, zu zeigen, daß der freiheitsliebnde, individuelle Deutsche schon will, daß sein Pebiszit dann auch auf Dauer wirksam bleibt. und das war unter Hitler nicht der Fall. Spätestens im Krieg war er Exekutive, Legislative und Jurisdiktion in e i n e r Person. S o geht das nicht.

    8. Die NSDAP war unreif, trug die Nachteile aller Parteien als T e i l = Pars – Was ist besser? Nester wie bei Codreanu?

    – Das klingt etwas (Verzeihung) selbstgerecht. Natürlich war die NSDAP jung. Das bringt selbstverständlich auch Probleme mit sich. Aber auf welche Älteren hätte sie denn zurückgreifen sollen? Und wie sähe es aus, wenn eine wie auch immer geartete Organisation die Macht in der BRD gewänne. Auf welche Alten sollte diese dann zurückgreifen, um später solche Vorhaltungen zu vermeiden? Eine junge Bewegung hat das Recht, unerfahren zu sein. Das sehe ich eher als Vorteil.”

    9. Der NS stand unter der Herrschaft der allzu Jungen – Die Älteren sind ein beruhigendes, korrigierendes Element.

    – siehe Punkt 8.”

    Ich verstehe schon, egdir. Ich überspitze etwas. Mit geht es darum, daß zukünftige Bewegungen unserer Art darauf achten, daß sich jugendliches Ungestüm und “Altersweisheit” verbinden, ergänzen und befruchten. Ich höre öfter aus dem NW, “Ältere wollen und brauchen wir nicht” D a s meine ich. “Unreif” sagt auch, daß weltanschauliche, gesellschaftliche, verfassungsrechtliche Fragen zu wenig intensiv durchdacht wurden. Das führte z.B. dazu, daß die deutsche Öffentlichkeit Carl Schmitts Spruch “Der Führer schützt das Recht” im Zusammenhang mit dem 30.6.1934 nahezu widerspruchslos hinnahm, weil eben der Fachmann sprach und man sonst niemanden hatte.

    10.Der NS zeigte in feindlicher Umwelt zu provokativ seine Stärke – Weniger ist auch heute wohl mehr.

    – Da hat Niekisch recht. Das ginge heute nicht mehr. Aber das muss man auch im Zusammenhang mit der Kriegsgeneration aus dem ersten WK sehen. Überhaupt ist das Auftreten und das Erscheinungsbild des historischen NS in diesem Zusammenhang zu beurteilen. Heute sind die Menschen anders geprägt und für Uniformen bekommt man kaum jemanden begeistert. Insofern ist es sicherlich eine Aufgabe, ein ansprechendes Bild für den Nationalen Sozialismus zu entwerfen.

    11.Der NS zerbrach am Widerspruch, befreien zu wollen und Unterdrückung

    – Mit Verlaub, aber diese Aussage ist historisch überhaupt nicht haltbar. Der NS ist nicht zerbrochen, sondern ging durch die militärische Niederlage der Wehrmacht unter. Es gab, außer dem verräterischen Adelsgesindel, keinerlei ernsthaften Widerstand gegen den NS. Und erst die nationalsozialistische Volksgemeinschaft hat das Wirtschaftswunder nach dem Krieg möglich gemacht. Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, diese übermenschliche Anstrengung hätte durch die bunzelrepublikanische Mulitkultigesellschaft geleistet werden können? Wohl kaum.”

    Das muß ich ein wenig erläutern, egdir, weil es eingestandenermaßen zu schlagwortartig ausgesagt ist. Ich meine: Durch die innenpolitische Befreiung und den wirtschaftlichen Aufschwung mit mehr Wohlstand der Deutschen in der Volksgemeinschaft strahlte dieses Bild auch in alle Welt. In England durften KDF – Schiffe nicht anlegen, weil die britische Bevölkerung nicht von den Sozialleistungen des Reiches erfahren sollte, nicht die glücklichen Gesichter der deutschen Menschen der damaligen Zeit sehen sollten. Diese Bild zerbrach dann insbesonder im Osten, wo die einfachen Menschen zunächst der Wehrmacht Salz und Brot für Befreiung vom bolschewistischen Joch reichten, die deutsche Verwaltung sie dann aber – Gauleiter Koch – zu den Partisanen trieb. Hätte Hitlers Deutschland im Osten und in Arabien, vielleicht schon in Frankreich einen wirklichen Befreiungskrieg geführt,dann hätten Millionen Menschen mehr die Waffen zugunsten Deutschlands ergriffen und trotz allen Verrats, trotz aller Hilfe der USA – lend and lease – für unsere Kriegsgegner das Großdeutsche Reich den Krieg nicht verloren, was unter westlichen Experten ohnehin fast niemand verstand.

    Die Gesinnung des Dritten Reiches hat die BRD aufgebaut, das stimmt. Niemand sonst hätte das geschafft.

    “Der Deutsche Sozialismus muss neu erfunden werden. Dabei muss nicht von den wesentlichen historischen Inhalten abgewichen werden und ob man das dann nationalen Sozialismus oder sonst wie nennt, ist eigentlich nebensächlich. Aber die Grundsätze und die Idee der Volksgemeinschaft sind das Gegenbild zum individualistischen Multikultistan der BRD, die es zu überwinden gilt. Letztlich kann man sich ja auch eine wie auch immer geartete Monarchie vorstellen. Was aber entschieden abzulehnen ist, ist jegliche Form von Aristokratie oder Erbmonarchie. Über allem muss die klassenlose Volksgemeinschaft stehen!”

    Das unterschreibe ich.

    Mir geht es in erster Linie nicht darum, das Deutschland Hitlers herunterzumachen, sondern ich will mithelfen, zukunftsblockierende Tatsachen und Ideen aus der Diskussion herauszudrängen, die neue Wege blockieren und Einigungsbestrebungen behindern, wenn nicht verhindern.

    Morgen, egdir, lege ich einen neuen Entwurf vor.

    Danke für Deine Mühe! Ich habe mir erlaubt, direkt in Deinen Text zu kommentieren, Deinen Text zu fetten. Ich hoffe, es findet Dein Einverständnis.

    • Monarchist
      July 11, 2011 at 6:36 pm

      Tach auch, ebenfalls,

      ich habe sozusagen erst einmal ganz ruhig durchgeatmet, nachdem ich das hier las und mir selbst gesagt: Wer demokratisch denkt, muss aushalten, dass Äußerungen stattfinden, die einem total gegen den Strich gehen. Daher will ich mich selbst ans Portepee fassen und nicht verurteilen. Aber ich will über die Gefühle sprechen, die das Geschriebene in mir auslöst. Momentan so etwas wie ein Stück ratlos sein, dass alles sich scheinbar geschichtlich im Kreis dreht. Ich merke es daran, dass ich mir am liebsten an den Kopf fassen würde: Das kann doch alles nicht wahr sein, in was für einem Film sind wir denn hier. In Gedanken sehe ich da einen stramm nach oben gerichteten Arm und einenen zackigen 88er-Gruß dazu. Was daraus folgen könnte, ist jedenfalls nicht die Form von Zukunft, die mir erstrebenswert erscheint. Ich würde sie für mich genauso mies finden wie das Szenario, bei man damit rechnen könnte, dass einem vom politischen Hebel der internationalen Finanzeliten irgendwann ein Chip zu implantiert wird, der dich zum Sklaven macht.

      Für Dinge, die hinter entsprechenden Plänen, für die Multi-Kulti nur eine strategisch geplanten Vorstufe wäre, eine bestimmte Gruppierung verantwortlich zu machen, die etwas kryptisch umschrieben ist, halte ich für verfehlt, Wer sich mit der gesamten Literatur zu Bilderbergern, CFR und Trilateraler Kommission beschäftigt, wird erkennen, dass die Wirklichkeit viel komplexer ist. Und wenn man schon Angehörige der indirekt von Ihnen erwähnten Gruppierung als Gegner sieht, ist es einfach nur eine bestimmte, finanziell und politisch mächtige Kader-Schicht darin. Wann wird endlich einmal zur Kenntnis genommen, dass es innerhalb dieser Ethnie, die da offenbar angesprichen wird, einen ersthaften Widerstand gegen den “-Ismus” gibt, der eine Rolle innerhalb der internationalen Machteliten spielt und der im Moment im Nahen Osten eine besondere Politik ausübt, die man sicher auch kritisch bewerten kann.

      Es mag ja vieles in der heutigen, offiziellen Geschichtsschreibung an Dämonisierung drin stecken, aber das Dritte Reich zur Stätte reiner Tugend und unendlichen Fortschritts hoch zu stilisieren, ist mindestens genauso, wenn nicht noch mehr ein Märchen wie die das ständige Schuldeinbleuen gegenüber dem deutschen Volk. Hätten jedenfalls die von Ihnen verunglimpften Adelskreise sich schon früher durchsetzen können, dann würden wir heute in einem größeren Deuschland (Grenzen von vor 1933) und ohne die kulturellen Verwerfungen wie heute leben. Man muss den Adel zwar auch nicht als eine soziale Schicht sehen, der unbedingt poliitische Führung gebührt, Immerhin hat er aber im Kaiserreich und auch später viele Opfer für Deutschland gebracht, war eine geistig positiv prägende Kraft mit ausgeprägtem Ehr- und Verantwortungsgefühl.

      Nun bin ich, auch wenn ich das Kaiserreich als den eigentlichen Mutterboden deutscher Traditionen sehe, kein Adelsapostel und halte die Wiedergeburt eines Kaiserreichs auch nicht für die einzig sinnvolle Option. Die Weimarer Republik war mit der starken Stellung des Reichspräsidenten so etwas wie eine “monarchische Republik”. Schade, dass sie untergehen musste, durch einen nationalen Sozialimus, dem man besseres gewünscht hätte als das, was tatsächlich dann daraus geworden ist. Kritierien heraus zu arbeiten, was in diesem Sinne für einen neuen gesellschaftlichen Entwurf zu vermeiden wäre, der die nationale deutsche Idee mit einem ausgeprägten Sozialstaat verbinden würde, halte ich nach allem Gesagten für extrem wichtig.

      Ach, und noch etwas: Zur Wirtschaftswunderzeit gab’ s Multi-Kulti nicht, habe die Phase selbst (glücklich) als Kind mit erlebt. Es gab nur eine vergleichsweise überschaubarer Anzahl von Gastarbeitern.

      Gesellschaflich bedenklich finde ich schließlich, dass es heute offenbar eine sehr große Gruppe von Menschen gibt, denen die Nation so gut wie egal ist (derzeit die erdrückende Majorität) und dann in meinen Augen eine historisch verträumte Klientel, welche eine Person mit Namen Adolf immer noch stramm als “Führer” apostrophiert. Wie gesagt:
      Ich will’ s nicht verurteilen. Ich find’ s nur jammerschade, schade auch um die Menschen, die sich nicht zu etwas wirklich Neuem, das für Deutschland Zukunft bedeuten könnte, aufraffen und durchringen wollen – in meinen Augen irgendwie in der Vergangenheit stecken geblieben.

    • Monarchist
      July 11, 2011 at 7:54 pm

      Moin, nochmal,

      erst einmal habe ich mich hinsichtlich eines Verschreibers zu korrigieren. Ich meine die Grenzen von vor 1939. Dann noch kurz etwas zu meiner Kommentierung, Es werden Beschreibungen der NS-Zeit in den Raum gestellt, die so abweichend von allem sind, was selbst in Literatur zu finden ist, die sich mit der offiziellen Geschichtsschreibung kriitsch auseinandersetzt, dass ich dann doch ein paar Quellenangaben erwarten würde. Sonst erscheint mir das allzu sehr in den Raum gestellt. Schließlich meine ich, dass die Idealisierung eines Systems als das beste, was die Welt je gesehen hätte, ein Element des Totalitären an sich hat, Dabei will ich den Begriff “totalitär” hier nicht als wertende Kategorie verstanden wissen, sondern als beschreibende Kennzeichnung. Es hat nämlich aus meiner Sicht mit einem totalen Anspruch zu tun. Und wenn genau der vorhanden ist, dann wird’ s in meinen Augen problematisch. Deswegen nämlich, weil jede Oppositon schnell in den Geruch des Verräterischen kommen kann.

    • Sympathie träger
      July 11, 2011 at 10:52 pm

      “Ich hoffe, es findet Dein Einverständnis.”

      Meines auch guter Niekisch, denn so ist doch mal wenigstens Rede und Gegenrede entstanden, fast so wie in einem richtigen Gespräch.
      Dennoch bleibe ich bei meinem Vorbehalt, dieser Disput ist SEHR theoretisch und versucht die heute eher unmodernen Äußerlichkeiten auszubügeln. Vergleiche hinken immer, doch es kommt mir so vor, als wolltest Du dem Jungen mit den kurzen Hosen von einst ein paar Hiphop-Kamotten überstreifen.
      Ich kenne “egdir” nicht, dennoch könnte jeder Einwand (außer zu Nr.4 und 5) von mir sein. Zu 4): Die Proklamation der Parteifahne zur Reichsfahne war ein großer Fehler, zumal wenn man weiß, wie sehr die “Alten”, von denen Du sprachst, ihre alte Flagge wiederhaben wollten (kein Schwarz-rot-gelb und auch kein Hakenkreuz).
      Zu 5): Gerade das, was unter Darwinismus subsummiert wird, erhält durch die gegenwärtige Forschung (Hirn-, Verhaltens-, Abstammungs- also Genetik) immer klarere Konturen und wissenschaftliche Bestätigungen.

      Und wenn wir eine Negativliste haben, was haben wir dann? Negatives schafft keine Identität, da muß etwas Positives her.
      Laß uns eine Verfassung entwerfen.
      Ich fange an:
      Satz 1: Deutschland ist das Land des Deutschen Volkes.

      • July 12, 2011 at 7:22 am

        “Die Proklamation der Parteifahne zur Reichsfahne war ein großer Fehler, zumal wenn man weiß, wie sehr die „Alten“, von denen Du sprachst, ihre alte Flagge wiederhaben wollten (kein Schwarz-rot-gelb und auch kein Hakenkreuz).
        Zu 5): Gerade das, was unter Darwinismus subsummiert wird, erhält durch die gegenwärtige Forschung (Hirn-, Verhaltens-, Abstammungs- also Genetik) immer klarere Konturen und wissenschaftliche Bestätigungen.

        Und wenn wir eine Negativliste haben, was haben wir dann? Negatives schafft keine Identität, da muß etwas Positives her.
        Laß uns eine Verfassung entwerfen.”

        Gutes Beispiel mit der Parteifahne! Vermischen von Partei und Staat. Das ist nicht gut. Sie hätten als Staatsfahne S-W-R und als Parteifahne die Hakenkreuzfahne nehmen sollen und dabei auch bleiben sollen.

        Meine Äußerung zum Darwinismus bezog sich nur auf Stärke und Willen. Ohnehin muß muß beim Begriff “Darwinismus” aufpassen. Er ist als Oberbegriff für die verschiedensten wissenschaftlichen Erkenntnisse “mißbraucht” worden.
        Was Stärke und Überlegenheit angeht, so gibt es moderne wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach gegenseitige Hilfe, Untertauchen, sich Verstecken, Ausweichen für den Selektionserfolg und das Überleben wesentlicher sein können als reine Stärke.

        Wieso soll eine Negativliste keine Identität schaffen? Das mußt Du mir erklären. Wenn ich sage, ich will nicht Menschen bekämpfen, sondern deren Ideen, dann leite ich aus der Negativierung doch Positives ab.

        Deinen Verfassungsentwurf in Ehren: Aber bitte nicht unter diesem Strang und nicht j e t z t – Duu weißt, wohin das führt:-) Gerne später, lieber Sympathieträger..

  31. Sympathie träger
    July 12, 2011 at 8:31 am

    Guten Morgen, da hast Du natürlich zielsicher alles angesprochen, wobei ich zustimme.

    1. Der Darwin, wie Du ihn benutzt ist die bewußt verfälschte Lesart, klar und unstreitig ist, daß die Evolution als Anpassung an die Gegebenheiten zu verstehen ist, es waren nur die Mutationen erfolgreich, die aus veränderten Bedingungen entstanden, das sicherte Überleben und davon erst konnten sich die Starken weiterentwickeln, wiederum neu anpassen und so weiter.
    Der politische Begriff des Darwinismus ist eine unwissenschaftliche “Nazikeule”.

    2. “Wenn ich sage, ich will nicht Menschen bekämpfen, sondern deren Ideen, …” klar, doch das ist eine Entwicklungsstufe einer Gesellschaft, an der der NS als tatsächlich neuer Gesellschaftsentwurf (in den wenigen Jahren seines Bestehens) noch nicht angekommen war, die DDR hatte das in ganzen 40 Jahren nicht ansatzweise geschafft, kann ich Dir als geborener DDR-Bürger verraten.
    Außerdem würde ich diese Forderung auf eine Positivliste stellen.

    3. Die Sache mit der Verfassung geistert schon seit 1990 durch meinen Kopf, als ich noch dachte, wir bauen einen neuen, souveränen, deutschen Staat auf.
    Es war als Anregung für einen neuen Strang gedacht.

    • July 12, 2011 at 8:39 am

      Lieber Sympathieträger, laß uns bitte unter dem neuen Titel “Der Nazi – Monarchist II” weiterreden. Es werden hier zu viele Kommentare!:-) Ich bitte Dich und die anderen geneigten Leser um Verständnis. Danke!

  32. Sympathie träger
    July 12, 2011 at 8:49 am

    Das machen wir so. Gruß

  33. ERIK WOLFMEYER
    July 13, 2011 at 9:46 am

    Wir sollten uns weder Patrioten, Nationalisten, Faschisten, National(e) Sozialisten, Rassisten nennen und uns auch nicht diese Begriffe durch die Medien aufzwingen lassen, da diese Begriffe in der deutschen Bevölkerung nicht positiv angesehen werden.

    Wir sollten uns einfach das nennen was wir sind, DEUTSCHE…

    Wir kämpfen für für die alten Werte und Tugenden…

    Wir kämpfen gegen die multikulturelle Überfremdung…

    Wir kämpfen gegen die Fremdbestimmung und den Volksverrat…

    Und wir stehen für Ruhe, Ordnung, Sicherheit, Wohlstand, Bildung, Arbeit und Zukunft !!!

    • July 13, 2011 at 4:27 pm

      “Wir sollten uns einfach das nennen was wir sind, DEUTSCHE…”

      Das hat was, Erik Wolmeyer! Da die Antideutsche Front dann allerdings wieder damit kommen wird. ” Auch die Paßdeutschen sind Deutsche”, sollten wir ggflls einen Zusatz machen:

      “W I R – die Deutschen” ( Weiß – identitär – revolutionär )

      Den Rest unterschreibe ich Wort für Wort.

  34. July 13, 2011 at 7:39 pm

    Irgendwie mag ich das mit dem “W I R” überhaupt nicht. Klingt ein bisschen nach Selbsthilfegruppe.

    • July 13, 2011 at 8:03 pm

      “Irgendwie mag ich das mit dem „W I R“ überhaupt nicht”

      Müssen wir uns denn nicht selbst helfen?:-) Spaß beiseite! Was schlägst Du, vor landvolk? Du darfst noch einen Vorschlag machen, weil Du geschrieben hast, bevor ich das Beenden des Stranges verkündet habe:-)

  35. July 14, 2011 at 5:44 pm

    Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Ich stehe grundsätzlich auf dem Standpunkt, daß es erstmal menschliche Zusammen- und Übereinkünfte geben muss, bevor man sich einen übergreifenden Namen gibt. Nur ein Name, hinter dem viel (Personen-)Stärke steht, kann auch ernst genommen werden. Ich glaube man sollte da eine gewisse Reihenfolge beachten.

  1. No trackbacks yet.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: