Der Nazi – Monarchist II…

Drei Lager vereinen: National - Sozial - Demokratisch...

Hier habe ich vorgeschlagen, den historischen Nationalsozialismus um seine unvertretbarsten Elemente zu “erleichtern”, damit der Weg frei wird für eine Diskussion um einen zeitgemäßen Begriff des “Nationalen/Identitären”, des “Sozialen/Sozialistischen” und des damit zu verbindenen “demokratischen” Elementes.

Hier nun ein aktualisierter, schlagwortartiger Entwurf für einen solchen Negativkatalog zum historischen Nationalsozialismus mit Kurzbegründung und Alternativen:

D i e s e  Elemente des historischen Nationalsozialismus weisen wir für eine heutige nationalidentitäre und sozial/sozialistische und demokratische Bewegung zurück:

1.  Rassendünkel einer arischen Herrenrasse  –  Andere Rassen und Völker sind nicht schlechter, sondern anders. Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen deren Ideen.

2. Absolutheitsanspruch bzgl. Weltanschauung, Gesellschaft und Staat  – Solche Systeme zerbrechen erfahrungsgemäß am schnellsten und endgültig.

3. Darwinistisch angehauchtes, wissenschaftlich widerlegtes Weltbild – Stärke und Willen alleine beschreiben die Menschen nicht umfassend.

4. Volksgemeinschaft geht vor Einzelpersönlichkeit -“Du bist nichts, Dein Volk ist alles”  – Wir stellen entgegen: “Du bist nicht viel ohne Dein Volk, Dein Volk ist nicht viel ohne Dich.”

5.  Führerprinzip – Kollision mit dem demokratischen Element  – Die Einmannherrschaft streng untergeordneter Hierarchien versagt vor der Fülle und Kompliziertheit damaliger und besonders heutiger Aufgaben. Es fehlt an volksherrschaftlicher Macht und Kontrolle.

6. Der NS schloß Allzuviele aus  – Wer dies tut, der züchtet sich ohne Not  eine Vielzahl von Feinden und Gegnern heran.

7. Der NS war nicht strukturell, also nicht wirklich antikapitalisch und nicht wirklich sozialistisch – Der Vorrang der Politik  gegenüber der Wirtschaft mit ihrem Überbau Industriekapital  und dessen Überbau Finanzkapital muß rigoros durchgesetzt werden. Das Recht begleitet diesen Prozeß. Nur strukturelle Gerechtigkeit ist sozial.

8.  Widerspruch zwischen Befreiungsanspruch für das eigene Volk und imperialistischer Unterdrückung anderen Völkern gegegnüber  – Wir wollen frei sein und gestehen dies auch jedem anderen Volk zu. Wir weisen jeden imperialistischen Anspruch zurück!

9. Der NS  zeigte trotz Unreife in Zielsetzung und Verhalten bei übertriebener Jugendlichkeit provokative Stärke in ihm feindlicher Umwelt – Weniger ist in der Politik des öfteren mehr. “Mehr sein als scheinen.”

10. Die NSDAP  vermischte Partei und Staat bis in die Außenpolitik und Diplomatie hinein  – Parteien als Pars = Teil dürfen nie das Ganze sein wollen. Sie müssen sich um des Ganzen willen in ein Größeres und Höheres einordnen können.

Wegen eines  Größeren und Höheren, wegen Deutschlands mühen auch wir uns…

 

  1. July 12, 2011 at 8:41 am

    Sympathieträger schreibt im Vorartikel “Der Nazi – Monarchist”:

    “Guten Morgen, da hast Du natürlich zielsicher alles angesprochen, wobei ich zustimme.

    1. Der Darwin, wie Du ihn benutzt ist die bewußt verfälschte Lesart, klar und unstreitig ist, daß die Evolution als Anpassung an die Gegebenheiten zu verstehen ist, es waren nur die Mutationen erfolgreich, die aus veränderten Bedingungen entstanden, das sicherte Überleben und davon erst konnten sich die Starken weiterentwickeln, wiederum neu anpassen und so weiter.
    Der politische Begriff des Darwinismus ist eine unwissenschaftliche „Nazikeule“.

    2. „Wenn ich sage, ich will nicht Menschen bekämpfen, sondern deren Ideen, …“ klar, doch das ist eine Entwicklungsstufe einer Gesellschaft, an der der NS als tatsächlich neuer Gesellschaftsentwurf (in den wenigen Jahren seines Bestehens) noch nicht angekommen war, die DDR hatte das in ganzen 40 Jahren nicht ansatzweise geschafft, kann ich Dir als geborener DDR-Bürger verraten.
    Außerdem würde ich diese Forderung auf eine Positivliste stellen.

    3. Die Sache mit der Verfassung geistert schon seit 1990 durch meinen Kopf, als ich noch dachte, wir bauen einen neuen, souveränen, deutschen Staat auf.
    Es war als Anregung für einen neuen Strang gedacht.”

  2. July 12, 2011 at 8:46 am

    “konnten sich die Starken weiterentwickeln”

    Auch Schwache konnten sich weiterentwickeln, Sympathieträger. Es gibt Tierarten, die nur überleben und sich weiterentwickeln können, indem sie sich vor anderen Arten verstecken, in Nischen überleben, ausweichen.

    Vielleicht hätte der historische Nationalsozialismus überlebt, wenn er nicht so sehr Uniformen, Trommeln und Fanfaren, Marschsäulen herausgestellt, sondern mehr im Stillen gewirkt hätte, zumindest n a c h der Machtübernahme, um seinen Gegnern weniger Anlaß zur Hetze zu geben und ihm Fallen zu stellen..Wer weiß?

  3. Sympathie träger
    July 12, 2011 at 9:53 am

    Da sind wir immernoch nicht viel weiter, Du machst meiner Meinung nach den Fehler vieler, die die Vergangenheit aus heutiger Sicht betrachten und nicht unter der Maßgabe ihrer Zeitgenossen.

    a) Es ist unwichtig, ob Gegner viel oder wenig, dies oder das zum Anlaß für Hetze nehmen. (Ich bin auch mit “Uniformen, Trommeln und Farfaren, Marschsäulen” etc. aufgewachsen.)

    b) “Auch Schwache konnten sich weiterentwickeln…”, daß ist eben der undialektische Denkfehler, denn wenn sie überleben, sich vermehren, sich weiter entwickeln können, wiederum überleben… sind sie eben gerade NICHT die Schwachen.

    Zur Veranschaulichung: Mammuts und Saurier waren an Körperstärke kaum zu überbieten und sind mangels Entwicklungsstärke ausgestorben. Das meint Darwin, wenn er von der Evolution und Stärke schreibt.

    c) zu Pkt. 5 : das “Führerprinzip” ist ebenfalls der damaligen Zeit geschuldet, als die Menschen NOCH an einen absolutistischen Herrscher gewöhnt waren. Stalin ersetzte “Väterchen Zar”, Hitler ersetzte “unsern Kaiser”, ja selbst der kleinbürgerliche Napoleon ließ sich nach einer Revolution zum ” Kaiser” krönen. Das ist heute sowieso obsolet, denken wir an den letzten unumschränkten Herrscher, der allerdings ohne König- und Kaisertradition auskam, Fiedel Castro – ein Anachronismus.

    • niekisch
      July 12, 2011 at 10:17 am

      Wenn wir,Sympathieträger, eine gegenwarts – und zukunftstaugliche Idee entwickeln wollen, dann müssen wir Vergangenheit – Gegenwart und Zukunft in unser Denken und unsere Wertungen einbeziehen. Ich versuche den historischen Nationalsozialismus immer aus seiner Zeit heraus zu verstehen, seine einmaligen Leistungen zu würdigen. Das darf uns aber nicht daran hindern, auch seine verhängnisvollen Aspekte zu berücksichtigen. Eine apologetische Verklärung hilft ebenso wenig wie eine absichtsbedingtes Verdammen.

      Zu a) Wenn Du ebenfalls mit Marschsäulen aufgewachen bist, dann weißt Du ja,daß der äußere Schein trügen kann. Zum 40. Jahrestag noch Riesenaufmärsche, dann Implosion..

      Zu b) Gegen Asteroideneinschläge – wenn es so war – und dadurch bedingten massiven Klimawandel hilft auch Entwicklungsstärke nichts.

      Der NS meinte doch überhaupt nicht die heute bekannten Evolutionsmechanismen, er vertrat eine dahinter zurückfallende Primitivaussage, die die menschliche Konstitution außeracht läßt: Die Wehrmacht überrannte Holland in ein paar Tagen, weil sie “physisch” stärker war, aber die überragende Intelligenz von ein paar jungen Juden in England machte es möglich, den Deutschen ihre gefährlichste Waffe, die U – Boot – Waffe, aus der Hand zu schlagen, indem sie mit ihrem Geist, nicht mit dem Bizeps, die Enigma – Codes entschlüsselten.

      Zu c): Natürlich war das “Führerprinzip” ein Kind der Zeit. Die Zeit damals wimmelte von Autokraten. Mir geht es ja darum, es für die Zukunft im Rahmen unserer Bemühungen auszuschließen, es besser zu machen. Es ist z.B. durchaus vernünftig, im Rahmen evolutionärer Veränderung der Staatsstruktur dem Bundespräsidenten( Reichspräsidenten ) mehr Macht zu geben als bisher.

    • Monarchist
      July 12, 2011 at 10:39 am

      Moin, Sympathieträger,

      schön wieder von dir zu hören!

      Deine Idee mit der Verfassung finde ich gut. Deshalb nämlich, weil ihre Erörterung ein ausgesprochen avantgardistisches Merkmal sein wird, mit dem dieses Forum, das sich unter anderem als nationale Denkfabrik im Netz versteht, etwas Bedeutsames anderen Kreisen voraus hat. Um diesen Vorteil wirklich wahrnehmen zu können, wird es darauf ankommen, einen Verassungsentwurf gesellschaftlich so konsensfähig wie möglich zu gestalten, und zwar nicht nur in rechten Strömungen konsensähig, sondern weit darüber hinaus, in die politische Mitte hinein. Dabei bewegen wir uns mit einem solchen Projekt zeitgeistig richtig im Strom, denn die Formulierung einer echten Verfassung steht immer noch aus. Sie würde mit der Verabschiedung eines Friedesvertrags mit Deutschland korrespondieren, den es bislang noch nicht gibt (siehe Feindstaatenklausel usw.). Soweit ich eine Diskussion der jüngsten Zeit richtig verstanden habe, gibt es hier völkerrechtlich offenbar eine enge Beziehung. Sollte ich mich diesbezüglich irren, mag Niekisch mich korrigieren.

      Kurz zu deinem Verständnis von Evolution. In dem Zusammenhang weise ich auf die Arbeit von Robert Augros und George Stanciu hin. Augros war, als die beiden das Buch “Die neue Biologie in den 1980er Jahren schrieben, Professor für Philosophie am St. Anselm College in Manchester, New Hemshire. Professor Stanciu war seinerzeit Dekan der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät am Magdalen College in Pontiac, Michigan. Er hatte zuvor bereits Lehraufträge an anderen amerikanischen Universitäten sowie in Europa innegehabt.

      Ich zitiere aus dem Klappentext des Buches, das bei Scherz erschienen war:

      “…präsentiert Die Neue Biologie Beweise für die Kooperation der einzelnen Lebewesen und der Arten und widerlegt damit die darwinistische Theorie vom ‘Überleben des Stärksten’. Den Theorien, die die Natur als blind, verschwenderisch und grausam darstellen, werden hier Beobachtungen und Experimente gegenübergestellt, die Ökonomie, Zielgerichtetheit und Harmonie in der Natur dokumentieren. Das Paradigma des gnadenlosen Konkurrenz- und Überlebenskampfes wird durch eine Sichtweise abgelöst, die auf Kooperation und Harmonie von Lebewesen und Umwelt basiert.”

      • July 12, 2011 at 11:01 am

        Darf ich anregen, Monarchist, erst das jetzige Thema abzuarbeiten. Verfassung bitte später:-) Auch ich halte das Thema für höchst wichtig und wir haben ein “Alleinstellungsmerkmal” Wird gemacht, versprochen..Wir kommen sonst hier vom Thema ab:-)

        Sollte ich nicht noch auf eine Geschichtsfrage zurückkommen? Welche war das?

        Jetzt suche ich in meinem Fundus das Buch von Augros und Stanciu, meine Kartei sagt nämlich, daß ich es habe, aber wo? Finde ich es, so kann ich interessante Stellen hier einbringen. Ich argumentiere manchmal verkürzt und grob, könnte es besser, wenn ich noch wüßte, woher ich mein Wissen habe und wie ich es dezidierter wiedergeben könnte. Eigentlich sollte man alles Wichtige sofort notieren:-).

  4. Monarchist
    July 12, 2011 at 11:25 am

    Hallo, Niekisch,

    falls du das Buch nicht finden solltest, kann ich es dir eine Zeit lang ausleihen. Schreibe mir dann einfach eine Mail mit deiner Adresse.

    Was die Verfassung betrifft, so ging es mir darum, schon einmal auf die gute Idee von Sympathieträger einzugehen. Dessen ungeachtet bin auch ich fürs schrittweise Abarbeiten der Punkte. Die Negativ-Liste gefällt mir jetzt übrigens ausgezeichnet. Wahrscheinlich sollten wir ein anderes Wort dafür finden, da “negativ” negativ besetzt ist. Ein Schlagwort zu haben, ist allerdings grundsätzlich nützliich. Es macht solch eine Arbeit, wie du sie durchgeführt hast griffig. Sie lässt sich später immer wieder mal mit einem Verweis auf den passenden Begriff einblenden.

    • Anonymous
      July 12, 2011 at 3:00 pm

      “falls du das Buch nicht finden solltest, kann ich es dir eine Zeit lang ausleihen. Schreibe mir dann einfach eine Mail mit deiner Adresse.”

      Lieber Monarchist,

      das Buch habe ich gefunden. Ich besitze es seit 10/1993, habe es komplett durchgearbeitet, was ich an den Unterstreichungen und Anmerkungen sehe. Ich gehe jetzt ein wenig sporteln und komme vielleicht nachher noch darauf zurück…

      Besten Dank für das nette Angebot..

      Gruß!

      niekisch

  5. Sympathie träger
    July 12, 2011 at 1:22 pm

    So, meine 3 Enkelbengels spielen (gut ausgeschlafen) in ihrer Buddelkiste vor meinem Fenster (hinterm Haus) und ich mache mir weiter Gedanken darüber, welche Lebensumstände “ich” ihnen hinterlasse.

    In jahrzehntelanger Erfahrung bin ich dazu gekommen, daß man in einer Diskussion nicht unbedingt zu einem “gemeinsamen Nenner” kommen muß. Wir werden das eben auch nicht packen, zu verschieden sind unsere Ausgangspositionen.

    Beispiel 1: Während ich den Deutschen Sozialismus in seiner Entwicklung bis 1989 betrachte, endet er für Euch (Du und Monarchist) 1945, ein wesentlicher Unterschied, den ich keinem auch tatsächlich interessierten Bundesbürger (davon gab es nicht viele und meine Bemühungen begannen im Jahr meiner Ausreise 1983) wirklich verständlich machen konnte.

    Beispiel 2: Die (ständig aktualisierte) Lehre Darwins war schon Bestandteil meines Bio-Unterrichtes (ab 5.Klasse, bei mir 1965) und ging bis zu meinem Bauern-Diplom (an der Uni Kiel 1987), Ihr beide arbeitet Euch noch an der klerikalen / kommunistischen Sicht auf Darwin von Anno Dunnemals ab.

    Beispiel 3 bis X erspare ich uns. Nichts für ungut, bester Niekisch, eine Seite wie Deine tut mir dennoch gut, erlebe ich doch denkende (Alt-)Bundesbürger, die (s.o.) selten sind.

    • Monarchist
      July 12, 2011 at 2:28 pm

      Hallo, Sympathieträger,

      ich teile mit Dir die Auffassung, dass man in einer Diskussion nicht unbedingt auf einen “gemeinsamen Nenner” kommen muss. Der Austausch ist vielmehr das Entscheidende und darüber hinaus, dass es Verbindendes gibt. So bin ich mir sicher, dass wir alle drei ein Merkmal gemeinsam haben: Die Ablehnung der gegenwärtigen Politik der Masseneinwanderung und die damit einhergehende Ideologie von Multi-Kulti. Sodann werden wir uns wahrscheinlich auch einig sein, dass wir die EU als Instrument der internationalen Macht- und Finanzeliten ablehnen.

      Was Deine Darwinismus-Rezeption betrifft, stelle ich nur mal die Frage, ob diese – wenn Du auf Euren Bio-Unterricht abhebst – nicht möglicherweise vom Menschenbild her Informationen enthielt, die kommunistisch gefiltert waren. Denn ich gehe davon aus, dass Deine Schulzeit zu DDR-Zeiten stattfand. Wenn Du hingegen Augros und Staciu mit dem Etikett “kommunistisch” versiehst, so finde ich das – verzeih bitte – etwas bizarr. Es erinnert mich an Diskussion in linken K-Gruppen im Westen. Alles und jedes, was den Linken nicht gefiel, wurde mit den Attributen “imperialistisch” und/ oder “kapitalistisch”, “bürgerlich” (damals ein Schimpfwort) oder gleich auf französisch als “bourgeois” bezeichnet. Ich hoffe, du nimmst mir den Vergleich nicht übel. Es erinnert mich nur wirklich daran, ohne dass ich Dich damit angreifen will.

      Gruß

    • July 12, 2011 at 5:48 pm

      ” Ihr beide arbeitet Euch noch an der klerikalen / kommunistischen Sicht auf Darwin von Anno Dunnemals ab.”

      Augros, Stanciu: “Wenn die Biologie Zielhaftigkeit und Geist anerkennt, kann sie sich von der Tyrannei mechanistischer Erklärungsversuche befreien. Und die geordnete Hierarchie der Lebewesen wirkt der Tendenz zur Gleichstellung der Lebewesen entgegen. ( S. 297 ) Kommunistisch? – Eher das Gegenteil, Sympathieträger.

      “.Doch die Natur, der wir in diesem Buch begegnet sind, ist ein Modell sowohl für den Ingenieur wie für den Künstler. ihre Attribute sind Einfachheit, Ökonomie, Schönheit, Zielgerichtetheit und Harmonie – vorbildhaft für Ethik und Politik.” ( S.298 )

      Kommunistisch? Doch eher holistisch, lieber Sympathieträger.

  6. Sympathie träger
    July 12, 2011 at 3:13 pm

    Guter Königsfreund, es ist so, wie ich schon sein Anbeginn hier und überall sage: Der (Alt)Bundesbürger – egal ob “links” oder “rechts” kann einfach nicht zuhören. Er, der Altbundesbürger reagiert auf Stichworte, so wie es Iwan Petrowitsch´s Hunde mit dem Glöckchen taten.

    Wenn ich lang und breit “A” beschreibe, kommt garantiert:
    “…aber, wenn Du B, Cund D meinst…, dann X, Y und Z.
    Ich wollte mich auf derart “Sabbeltalk” nicht mehr einlassaen,
    und wünsche Dir noch einen schönen Nachmittag.

    • Monarchist
      July 12, 2011 at 3:35 pm

      Mann-o…,

      mir geht es nicht ums Rechthaben. Heißt Zuhören denn, den Mund halten und besser ncihts sagen, zu dem einfällt, was man gesagt bekomm?

      Ich denke, miteinander zu diskutieren, heißt, unterschiedliche Standpunkte einander mitzuteilen. Während du der Auffassung bist, dass beispielsweise ich nicht zuhören kann, habe ich meinerseits den Eindruck, dass Du dich mit meinen Argumenten überhaupt nicht auseinandersetzt – einfach keine Lust dazu hast – ist dir zu viel, Schicht im Schacht, aus, Ende.

      Wenn du jemanden, dessen Zitat ich anführe, einfach als “kommunistisch” bezeichnest, so finde ich, ist es deine Art von Nicht-Zuhörenwollen. Du lässt es überhaupt nicht an dich ran – nicht einen Millimeter, keine Chance.

      Mir fiel übrigens, nachdem ich meine letzte Meinungsäußerung abgeschickt hatte, noch so ein “schönes Wort” ein. “Rekationär” gebrauchten linke Kreise in der alten BRD besonders gern als Begriff wie ein Totschlagargument, dass dazu verhalt, sich überhaupt nicht mehr mit der anderen Meinung auseinandersetzen zu müssen.

      Und “Sabbeltalk” ist eine interessante Wortschöpfung. Ich habe keine Lust, Dich daraufhin anzugiften. Irgendwie muss ich im Moment sogar lächeln, weiß auch nicht warum – vielleicht weil du für mich ja doch ein “Sympathieträger” bist, auch wenn du dich aus meiner Sicht recht störrisch gibst.

      Na, dann also – ebenso einen recht schönen Nachmittag!

      • Sympathie träger
        July 12, 2011 at 4:06 pm

        Nur kurz: Störrisch stimmt sicher, bin aus Urväter- und Urmütter – Genpool eigentlich ein Pommernbengel, auch wenn Stettin zu meiner Geburt schon “abgebrannt” war.

        Zuhören heißt hier, ich habe keinen Deiner Autoren zu Kommunisten erklärt, ich kenne beide nicht. Ich lasse jede Meinung an mich ran, wenn ich die Faktenbasis kenne.

        Das GEGENSEITIGE Zuhören ist schriftlich ungleich schwerer, als es mündlich wäre. Säßen wir beim Bier, vielleicht würden wir Freunde mit nicht deckungsgleichen Ansichten.

        Die naturwissenschaftliche (!) Schul – und Studienbildung in der DDR war weit weniger ideologisch als in der Alt-BRD, ich weiß das, ich darf das sagen, ich war bei BEIDEM dabei.

        Monarchist, schnapp nicht ein, wie ich schon mal schrieb, sagt man mir einen weniger “netten” Schreib- als Redeton nach – und zum Rummaulen setze ich mich nicht an den Rechner.

        Also: Niekisch, Du, Landvolk und jeder andere schreibt sachlich frei von der Leber weg, generelles Wohlwollen deshalb vorausgesetzt, weil man sonst nicht teilnehmen würde, sondern sich Bertelsmanns Buntes RTL “reinziehen” würde. Gruß.

      • July 12, 2011 at 5:55 pm

        “ich habe keinen Deiner Autoren zu Kommunisten erklärt”

        Ach so, und jetzt bin ich auch noch auf Monarchistens Unterstellung aufgesprungen:-) Tut mir leid, Sympathieträger..

      • Monarchist
        July 12, 2011 at 4:57 pm

        Na, ja, sage ich doch: Wir können doch miteinander reden. Bis dann!

      • Sympathie träger
        July 12, 2011 at 5:25 pm

        Selbstredend können wir reden,
        wir alle – und zwar miteinander.

      • July 12, 2011 at 5:34 pm

        Wir s o l l t e n sogar miteinander reden. Es wird schon einen Sinn haben.

    • July 12, 2011 at 5:52 pm

      “Ich wollte mich auf derart „Sabbeltalk“ nicht mehr einlassen”

      Deswegen plädiere ich ja auch ständig dafür, hart am Programm – hier den 10 Punkten – zu bleiben:-), Sympathieträger.

  7. Sympathie träger
    July 12, 2011 at 3:27 pm

    Guter Niekisch, was Du alles für Pseudonyme führst,
    “Anonymous” hatte ich Dir nicht zugeordnet. Gruß.

    • July 12, 2011 at 5:33 pm

      Oh, Pardon, Sympathieträger. Noch anonymer als anonym wollte ich nicht sein:-)

      • Anonymous
        July 12, 2011 at 7:17 pm

        Mann, Niekisch, war für mich eine Überraschung,
        das Pseudnym kenn ich schon ´ne Weile – alles i.O.

        Schade, daß man soviel Tastatumechanik braucht,
        um ein wohlwollendes Augenzwinkern auszudrücken.

      • Anonymous
        July 12, 2011 at 7:19 pm

        Huch, wieso heiße ich jetzt auch “Anonymous” ?

      • July 12, 2011 at 7:28 pm

        Weil ich infektiös bin, Sympathieträger:-)

      • Sympathie träger
        July 12, 2011 at 8:57 pm

        Über BSE kann ich Dir (fast) alles sagen, über die Coli-Infektion einiges. Nun gib Du mir bitte die Infos zur Anonymous – Infektion, wenn ich schon kein Avatar einfügen kann.

      • July 13, 2011 at 4:18 pm

        Ich habe das Bildchen auch nur hinbekommen, weil ich als Leserblogger bei WordPress.com angemeldet bin. Da geschieht das dann im Rahmen des Profils. Schreibe bitte an die Red. über den Kontakt an “org”, der sagt Dir, wie Du als Kommentator zu dem Bildchen kommst. Er ist höchst hilfsbereit.

        Woran es technisch liegt, daß es zu “Anonymus kommt, weiß ich auch nicht. Tut mir leid, daß ich Dir keinen Grund nennen kann.

  8. July 12, 2011 at 3:29 pm

    Zu 1:
    Die Idee, und nicht den Menschen zu bekämpfen, sollte in jedem Fall unser anti-totalitärer Anspruch sein. Eine Idee, wenn sie nur oft genug wiederholt und in die Köpfe gehämmert wird, verselbstständig sich in gewisser Zeit und wird zum Dogma. Und wieder handelt es sich um Abstraktion. Evola bspw. war besessen davon. Der befreiende Nationalismus hat das abzulehnen. (Das war jetzt keine grundsätzliche Absage an Evola)
    Wir müssen totalitäre Ideen zerschlagen, dürfen aber keine eigenen schaffen. Denn dann begeben wir uns auf die primitivste Art und Weise in den kürzesten Geschichtszyklus und es dauert in der immer schneller und rasender werdenden Welt nicht lang, bis wir im Sog der Gewalt und der Unterdrückung abermals untergehen würden. Wir müssen das Muster das Totalitarismus durchbrechen!

    Zu 2:
    Habe ja bei Punkt 1 schon etwas dazu geschrieben. Es würde sogar so weit gehen und sagen, daß wir das alte Modell “Staat” in dieser Form überhaupt noch tragen wollen, oder ob es nicht genau dieses Obrigkeitsstaats-Modell ist, welches immer und immer wieder Unfreiheit schafft? Ich würde anregen, mal zu überlegen, inwiefern man den “Staat” selbst nicht ins Volk tragen möchte. Eine vernünftige Struktur errichten, die das ganze Volk miteinschließt. Ohne Parteien, die ja schon Konkurrenz, nicht Zusammenarbeit symbolisieren. Deswegen lehne ich die Volksherrschaft als solche nicht ab, wohl aber den Parlamentarismus und ähnliche Systeme, die auf Abschottung und Cliquenbildung beruhen.

    Zu 3:
    Ich denke eure (niekisch und Sympathieträger) Diskussion dreht sich letzlich um die problematische Übersetzung der Wortes “fit” bei Darwin. Fit lässt sich nicht hundertprozentig ins Deutsche übersetzen. “Stark” ist eine gängige Übersetzung, allerdings erwischt man die Deutschen ja ständig dabei, einfach das Original zu benutzen, denn “stark” passt in vielerlei Hinsicht doch nicht. Das hat im Deutschen eine andere Prägung. Evolutionäre Fitness (ich denke wir sollten das Wort eindeutschen, wir können es gebrauchen) ist alles, was den Organismus bzw. eine Gruppe von Organismen dazu verhilft, innerhalb ihres Systems zu überleben. Dazu gehört die Körperkaft genauso wie die List, die Pranke genauso wie der Huf. Außerdem hört Evolution nie auf – wir können also niemals absolute Wertungen geben. Wenn der Mensch sich irgendwann auf ein Minimum selbst ausrottet, dann hat er sich als höchst “unfit” bewiesen.

    Die Nationalsozialisten haben durchaus diesen leichten Drall hin zur körperlichen Stärke und geistigen Überlegenheit des Individuums. Die wahre Stärke des menschlichen Überlebens ist aber vor allem seine Fähigkeit, Kollektive mit gleichem Ziel zu gründen. Während der NS nach seinem Verständnis also vor allem den elitären Menschen fördern wollte, vernachlässigte er die Festigung der Gemeinschaft, den vertrauenswürdigen Umgang miteinander, den unbefangenen Austausch untereinander. Die Stoßrichtung wurde auch im NS von wenigen vorgegeben. Genau da sollten wir anknüpfen. Wenn wir nun die BRD anschauen, dann war der NS dagegen noch eine Oase der Menschlichkeit!

    Zu 4:
    Wir müssen einfach klarmachen, daß der Mensch ohne Gemeinschaft zu nichts in der Lage ist. Das ist eine Erkenntnis, die für das Leben eine enorme Wichtigkeit spielt. Diese Erkenntnis machen aber immer weniger Seelen des Liberalismus und deswegen bringt er auch immer hässlichere Fratzen hervor. Die Gemeinschaft letztlich, die alle Gemeinschaften, die ein Indiviuum haben kann, beschirmt, ist das Volk. Die Volksgemeinschaft. Ich denke schon, daß wir das betonen sollten. Allerdings sollten wir, wie gesagt, die Gemeinschaft, und nicht ihre Führer in den Mittelpunkt rücken.

    Die NS sehen einen Führer ohne Gemeinschaft wie ein Gehirn ohne Körper. Gewiss kann man es mit dieser Metapher halten – allerdings ist sie ihrer Natur gemäß abstrakt. Die Realität zeigt uns, daß nur ein vollkommener Körper überleben kann. Ein Körper, dessen Hirn nicht mehr im Einklang arbeitet, wird dem Wahnsinn verfallen. Dies ist die Metapher, die der zuvor genannten entgegenzustellen wäre.

    Zu 5:
    Parteien-Diktaturen und den Zustand der “Tyranis” zählen unter den Zustand des Totalitarismus. Sie kommen ohne Dogmen nicht aus. Siehe oben.

    Zu 6:
    Zustimmung.

    Zu 7:
    Wie stellst du dir das konkret vor? Hälst du es wie ich, der die “Rückführung” des Politischen in das Leben des Volkes anstreben würde, oder meinst du “strukturell” eher im Sinne von reformierter staatlicher Struktur, neuem Recht, usw.?

    Zu 8:
    Ich werfe den NS eigentlich keinen wirklichen Imperialismus vor. Er hatte zeitgemäße Impulse in diese Richtung, allerdings ist er doch im Gegensatz zu anderen Systemen (insbesondere zum jetzigen Westen) ein kleines Mäuschen gewesen. Hier sollte ich anmerken, daß ich den 2. Weltkrieg nicht als Deutschlands Schuld erachte.

    Zu 9:
    Das ist glaube ich eher auf die Szene(n) zu schieben. Wobei auch hier natürlich ein Zusammenhang bestehen mag – denn der NS, wie ich bereits schrieb, fungiert zwischen den Szenen als übergreifender “subkultureller Kitt”.

    Zu 10:
    Siehe meine Ausführung zu einer neuen Vorstellung von Politik und Staatlichkeit oben.

    • July 12, 2011 at 3:34 pm

      Anmerkung zu Punkt 4:
      Habe vergessen zu erwähnen, daß ein Hirn ohne dazugehörigen Körper auf der Stelle sterben wird. So würde es auch dem größten Führer ergehen, würde sich seine Gefolgschaft von ihm abwenden. Das hat es in der Geschichte, vor allem in der Frühgeschichte, oft genug gegeben.

    • Monarchist
      July 12, 2011 at 4:54 pm

      Mich interessiert, wie man den Volkswillen konkret organisieren will. Zunächst einmal erscheint mir “Volkswille” noch astrakter als “Staat”. Der Begriff ist bis jetzt für mich noch nicht anschaulich. Also, wie funktioniert das dann im einzelnen?

      Menschen haben m. E. auch unterschiedliche Interessen. Wie klärt man diese Interessen, gewichtet sie gegen- oder besser:miteinander?

      Angeblich soll Aristoteles ja einmal gesagt haben, wenn die Liebe auf Erden herrschte, bräuchte man keine Gesetze mehr. An den grundsätzlich edlen Menschen glaube ich bislang aber noch nicht. Wie schafft man es also, dass in der besten System aller Welten sich nicht irgendwann doch wierder Einzelinteressen durchsetzen (die natürlich vorgeben, nur das Gesamtwohl in Auge zu hben)?

      Ich sehe die Vor- und Nachteile von Parteien. Parteien verhandeln die menschlichen Egoismen auf der Bühne, die man Staat nennt. Dabei schaffen sie aber auch ein Mindestmaß an Transparenz bezüglich dieser Egoismen.

      Nun denke ich häufig in verschiedenen Zukunftsszenarien. Eines davon, das mir als plausibel bekannt geworden ist, lautet: Nach einem großen weltwirtschaftlichen Kollaps würde es mehr regionale Gemeinschaften geben, die auf Tauschbasis ihr Überleben organisieren. Vielleicht kommt das deinen Vorstellungen recht nahe. Darin würde es wahrscheinlich keine Parteien geben, weil es erst einmal ums unmittelbare Überleben ginge. Aber, wollen wir uns das wünschen? Es ist außerdem lediglich eines unter verschiedenen Szenarien, die für die nächste Zukunft in Frage kommen.

      • July 12, 2011 at 5:59 pm

        Meine Wenigkeit, lieber Monarchanarchist:-), wird sich erst einmal mit landvolks Einwänden zu den 10 Punkten beschäftigen, damit wir die abschließen. Willst Du noch Änderungen? Wenn ja, welche? Die Frage Volkswille/Parteien könnte uns leicht vom Weg abbringen, obwohl sie eingestandenermaßen in den 10 Punkten auftaucht.-)

      • Monarchist
        July 12, 2011 at 9:09 pm

        Hallo, Niekisch,

        ich habe zu deinen eingangs vorgestellten Punkten so gut wie keine Änderungsvorschläge, finde die Formulierungen so weitestgehend stimmig.

        Bei Punkt 3) “besonders nicht die Menschen unserer Art” würde ich weglassen. Sonst müsste man erst wieder erklären, wer zu “unserer Art” gehört oder nicht gehört.

        Schließlich habe ich Bedenken zu diesem Nachsatz:

        Ich persönlich übersehe bei alledem nicht, daß meine Kritik am Historischen Nationalsozialismus angesichts des unermeßlichen Einsatzes, des Idealismus, der Leiden und der Todesbereitschaft seiner a n s t ä n d i g e n Mitkämpfer und Anhänger den Anschein erwecken kann, eine Mücke steche einen Helden.

        Auch wenn du von den a n s t ä n d i g e n Mitkämpfern sprichst, wird dies draußen, in der breiten Gesellschaft nicht oderr kaum verstanden werden. Das wäre für Otto-Normalverbraucher einfach ausgesprochen erklärungsbedürftig, sogar für einen großen Teil des rechtskonservativen Lagers. Die Erfahrung lehrt doch: Lieber alles weglassen, was vermeidbare Ressentiments weckt und etlicher zusätzlicher Hinweise bedürfte.

      • July 13, 2011 at 7:27 am

        Ja, das überzeugt mich, Monarchist. Ich habe geändert.

    • July 12, 2011 at 5:53 pm

      Landvolk, das ( 3:29 ) schaffe ich heute nicht mehr:-) Ich vertröste Dich mit Antwort..- wenn Du gestattest –

  9. ERIK WOLFMEYER
    July 13, 2011 at 10:12 am

    Vergeßt die 33-45 Zeit und ihre Politik.

    Wir leben hier und jetzt im Jahr 2011.

    Und wir haben schon zu viel kostbare Zeit verplempert.

    Deutschland steht Dank unseres sinnlosen und hirnlosen politischen Widerstands gegen die (B)esatzer (R)aub (D)iktatur, vor dem multikulturellen Tod.

    Was wir jetzt endlich brauchen ist Mut und Ehre…..

    Offensiv agieren, marschieren und protestieren, dann wird das auch das umerzogene geblendete deutsche Volk unseren politischen Kampf kapieren und die (B)esatzer (R)aub (D)iktatur wird die Kontrolle über Deutschland verlieren.

    Also müssen wir jetzt endlich immer wieder alle wichtigen Partei und Medienzentralen friedlich besetzen und die jahrzehntelange unterdrückte Wahrheit medial heraus ketzen, um uns so ein ungeahntes bundesweites Forum zu verschaffen und für öffentliche Aufmerksamkeit sorgen.

    Dann wird das Volk unseren Kampf endlich raffen….

    und wir werden die (B)esatzer (R)aub ()D)iktatur abschaffen !!!

    • July 13, 2011 at 4:34 pm

      Ich jedenfalls möchte nicht in diese Zeit zurück, Erik Wolfmeyer. Es hat sich nur bei den Debatten hier und bei VoxPopuli herausgestellt, daß die Einigungsbemühungen unter den identitären Kräften der unterschiedlichen Couleur immer wieder auf die Barriere des sog. Nazitums stoßen. Mir geht es darum, einmal klipp und klar Dasjenige aus dem historischen NS auszuscheiden, was diskussionshindernd, trennend, wirkt. Es kann dann freier, ungezwungener diskutiert und aufeinander zugegangen werden. Wir weden anschließend auch leichter über neue Aktionsformen, politische Einflußnahme, Verfassungsfragen sprechen können. Die Negativliste ist insofern auch ein Positivum, als sie befreit.

      Ich stimme Dir zu: Es muß offensiver vorgegangen werden. Es muß Richtung APO der 68iger gehen!

      PS: Bitte unter “Der Nazi – Monarchist II” weiterdiskutieren. Danke!

  10. egdir
    July 13, 2011 at 11:10 am

    Gute Güte, die Diskussion läuft ja teilweise doch etwas aus dem Ruder….

    Der Gedanke der “Negativ-Liste” ist irgendwIe aus den Augen verloren worden, was aber vielleicht nicht so schlimm ist. Ich denke allerdings, es wäre gut, wenn man zunächst versucht, sich mal auf ein, zwei wesentliche Punkte zu konzentrieren. Und a finde ich den von Monarchist um 4:54 angesprochenen Themebereich sehr interessant. Die Frage, wie man den Volkswillen organisieren will, ist doch von zentraler Bedeutung. Ist das repräsentative Prinzip des Parlamentarismus die richtige, einzig denkbare Form? Soll die Willensbildung des Volks mittels Parteien erfolgen oder ist z.B. ein korporativer Staat eine brauchbare Alternative? Wie soll Regierungsgewalt verteilt sein? Wie soll eine volksfeindliche Diktatur, wie wir sie heute haben, zukünftig verhindert werden? Ist eine Monarchie eine Alternative? Das sind doch die eigentlich wichtigen Fragen, in die natürlich das jeweilige Menschenbild und die persönliche Weltanschauung einfliessen. Was dem NW fehlt, ist doch eine Vision für einen zukünftigen Deutschen Staat. Wie sich der Staat letztlich repräsentiert und seine Diplomatie betreibt, ist doch heute eher von untergeordneter Bedeutung.

    • Sympathie träger
      July 13, 2011 at 11:20 am

      Sag ich doch – Visionen, zu einem Verfassungsentwurf taugen.

  11. egdir
    July 13, 2011 at 11:35 am

    Naja, es muss ja nicht gleich ein Verfassungsentwurf sein, wobei das ja am Ende durchaus dabei herauskommen kann. Übrigens gab es schon vor rund 12 Jahren mal einen diesbezüglichen Versuch, der durachaus diskussionswürdige Elemente besitzt:

    http://www.reich4.de/1999/11/reichsverfassungsentwurf-rverfe99/

    • Sympathie träger
      July 13, 2011 at 12:12 pm

      Interessanter Link, und wieso sollte es eigentlich nicht Versuche geben, nach der Verfaßtheit einer neuen Gesellschaft zu suchen / streben?
      Was unser geschätzter Niekisch mit seiner Negativliste probiert, ist doch im Grunde genommen auch ein Weg dahin.
      Auch kleinteilige Ansätze zur Diskussion tragen zur Bewußtseinsbildung bei. Und wer sagt denn eigentlich, daß wir die Kühnheit nicht unternehmen sollen.
      Für mich haben die kommenden deutschen Generationen schon (3 !) Gesichter und im November kommt ein viertes hinzu.
      Es ist ja nicht so, daß wir übermorgen einen Staatsstreich durchziehen und unserer Verfassung Gesetzeskraft verleihen.

      Wer denkt, kann sich irren, wer nicht denkt, irrt sich nie.

  12. egdir
    July 13, 2011 at 12:29 pm

    Verehrter Symphatieträger, ich bin ausgesprochen dafür, eine neue Verfaßtheit des Deutschen Volks anzustreben. Nicht, daß ich da mißverstanden werde. Aber vielleicht sollte man die Ziele nicht gleich so hoch hängen. Selbst wenn durch diese Diskussion größeres angestoßen werden könnte, wäre es doch schon ein Erfolg. Gehen wir es daher an! Immerhin ist mir keine andere diesbezügliche aktuelle Bestrebung im Weltnetz oder sonstwo bekannt.

    Für mich wird die kommende Generation im Februar ein Gesicht bekommen. Du bist mir da offensichtlich etwas voraus…. 😉

    • Sympathie träger
      July 13, 2011 at 12:43 pm

      Ich muß dazu sagen, im November werde ich zum 4. X Opa –
      aber egal, diesen, unseren (!) Kindern sind wir verpflichtet.

    • July 13, 2011 at 4:46 pm

      # egdir und Alle:

      es sind jetzt zur Negativliste nur noch die Bemerkungen von landvolk – 12.7.3:29 – zu behandeln. Das tue ich gleich, indem ich seinen Text kopiere, dann fette und meine Bemerkungen direkt hineinschreibe. Da sonstige konkrete Einwände nicht gekommen sind, können wir den Strang m.E. abschließen. Einverstanden? Anschließend mache ich mir Gedanken, wie wir die Anregungen zum Verwirkliichen der politischen Einflußnahme, Organisationsformen dazu und Verfassungsfrage in Angriff nehmen. Da kommt was auf uns zu:-)

      Ich antworte also jetzt erst einmal auf landvolk – er wartet schon:-) – , dann ziehe ich eine Bilanz und mache einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen. Wollt Ihr diesen Weg begleiten?

      Gruß an Euch Alle!

      Euer niekisch

  13. egdir
    July 13, 2011 at 1:18 pm

    Ich sag es ja: Da sind Sie mir aber DEUTLICH voraus. Aber ich mühe mich nach Kräften.
    (upps, mir war da mal so ein kollegiales “DU” rausgerutscht, ich bitte um Verzeihung)

    • Sympathie träger
      July 13, 2011 at 2:22 pm

      Ich dachte, das Internet ist ein bißchen wie Skandinavien, wo man Du sagt.

  14. egdir
    July 13, 2011 at 4:58 pm

    Da die Deutsche Sprache diese respektvolle Unterscheidung ermöglicht, Nutze ich sie eigentlich. Aber wir können uns auch gerne auf das “Du” einigen. So, aber genug geplauscht. Mal zur Sache. Ich möchte den Punkt 5 gerne näher beleuchten.

    ” 5. Führerprinzip – Kollision mit dem demokratischen Element – Die Einmannherrschaft streng untergeordneter Hierarchien versagt vor der Fülle und Kompliziertheit damaliger und besonders heutiger Aufgaben. Es fehlt an volksherrschaftlicher Macht und Kontrolle.”

    Nun brauchen wir unter “Führerprinzip” sicherlich nicht zu verstehen, daß es den EINEN gibt, der von der Ampel an der Dorfkreuzung bis zur Außenpolitik alles allein im stillen Kämmerlein entscheidet. Darum geht es doch im Führerprinzip gar nicht. Es geht vielmehr um die klare Ordnung, wer für was und wem gegenüber verantwortlich ist. Und es geht natürlich darum, eine handlungsfähige Regierung zu ermöglichen. Die schlimmste Regierungspolitik ist doch die, die keine ist, weil aufgrund der ständigen Notwendigkeit des Kompromisses (Bundestag-Bundesrat) keine stringenten Entscheidungen möglich sind. Der Grundgedanke des Führerprinzips ist, daß sich eine Gemeinschaft aus ihrem Kreis einen Anführer ihres Vertrauens wählt. Ein Führer setzt Gefolgschaft voraus. Und die ist nur durch Vertrauen möglich. Natürlich denkt jeder beim Wort “Führer” an Hitler. Aber man muss das abstrakter sehen. Worin unterscheidet sich denn ein Monarch von einem “Führer”? Und warum soll ein “Führer” nicht auch gewählt werden, aber unter bestimmten Bedingungen wieder absetzbar sein?

    Ich halte im Gegensatz zum Punkt 5 von Niekisch das “demokratische Element”, jedenfalls in seiner repräsentativen und parlamentarischen Ausformung, für völlig ungeeignet, die heutigen Aufgaben zu bewältigen. Niemand käme im übrigen auf die Idee, ein Wirtschaftsunternehmen durch regelmäßig von den Angestellten gewähltes Personal leiten zu lassen. Denn für den Erfolg eines Unternehmens ist immer auch die Persönlichkeit des Chefs entscheidend. Er muss eine Unternehmenspolitik machen, die auf sinnvoll aufeinander aufbauenden Entscheidungen basiert.

    • July 13, 2011 at 6:03 pm

      Das “DU”, egdir, ist in der virtuellen Welt üblich, vielleicht auch sinnvoll, weil wir ja letzrtlich nie wissen, wer wirklich den entsprechenden Respekt verdient.:-)

      Beim Inhaltlichen kann und will ich nicht widersprechen. Denn was Du schreibst, ist richtig. Nur hatte ich ja ausdrücklich betont, daß hier es hier um zu Verwerfendes geht, das dem historischen Nationalsozialismus anhing. Das Führerprinzip war ja zu Beginn nur im Rahmen der Partei gültig. Es wucherte und entartete im Verlaufe der Entwicklung. Da wurde ohne jede Kontrolle einfach von oben bestimmt, daß Reichstagsabgeordnete als Mitglieder der Legislative plötzlich und unerwartet auch Exekutivaufgaben übernehmen und drittens auch noch im Rahmen der Militärverwaltung Aufgaben der Jurisdiktion zugewiesen erhielten. Gegen die damalige Vermischung verfassungsrechtlicher Diversitäten ist die Entscheidungsunfähigkeit in der BRD aufgrund Föderalismus und Gewaltenvermischung fast schon harmlos zu nennen. Hitler war am Schluß Inhaber a l l e r verfassungsrechtlich normierten Gewalten ohne jede Kontrolle, nur derjenigen der Kritik aufgrund Erfolglosigkeit unterworfen.

      Führung ja, aber nur im verfassungsrechtlich oder privatrechtlich gegebenen Rahmen. D a s wollte ich nur ausdrücken. Meine Aussage läßt den Weg offen für jede Staatskonstruktion. Diese Fragen -so schlage ich vor- packen wir in einen neuen Strang.

  15. niekisch
    July 13, 2011 at 7:47 pm

    # landvolk,( 12.7. – 3:29 )

    zu 1) Sehr gute Ausführungen. Besonders zum Totalitären. Nur die Worte um Julius Evola bitte ich näher zu erklären. Ich verstehe sie nicht.

    zu 2) das sollten wir in den vorgeschlagenen neuen Strang fassen..

    zu 3) ist zwar in den 10 Punkten enthalten, sprengt aber den Rahmen der Diskussion. Alles rund um Darwin sollten wir als Sonderthema behandeln. In dem Buch von Augros und Stanciu geht es auch um den “antidarwinistischen” Gedanken, daß Kollektivbildung, gegenseitige Hilfe eine weitaus größere Rolle spielen als rabiate Kraftmeierei.

    zu 4) s. 2)

    zu 7) Nicht Rückführung, sondern Ausgehen vom republikanisch – demokratischen Gedanken: das Volk und damit jeder Staatsbürger unabhängig vom Materiellen und vom Stand ist Inhaber der Souveränität und rechtlich befugt zu entscheiden, wer und wie regiert. Er hat die Macht, positiv und negativ durch Verweigerung zu bestimmen, was mit den Ressourcen des Volkes geschieht. Konkrete Beispiele: Erbgänge über einen bestimmten Wert hinaus sind verboten, Zins und Zinseszins mit einer Wirkung, die ganze Völker erwürgt, sind gesetzlich untersagt. Jeder Staatsbürger hat gleichen Zugang zum Bildungssystem. Abtreten von Hoheitsrechten des Staates unterliegt der Volksabstimmung. Das Primat der Poltik insbesondere vor der Finanzwirtschaft ist verfassungsrechtlich festgelegt.

    zu 8)Adolf Hitler selbst hat zu Ende seiner Laufbahn die Frage gestellt, ob seine Entscheidung, aus Angst vor neu enstehender Konkurrenz durch eine unabhängige Ukraine die Massen n i c h t gegen den Bolschewismus zu bewaffnen, richtig war. Ob es richtig war, auf Petain zu setzen statt auf die französischen Arbeiter, auf Franco und die Kirche statt auf die republikanischen Kräfte. Das Protektorat über die Tschechei war ein imperialistischer Akt. Da beißt die Maus keinen Faden ab, wenn auch Hitlers Kriegsgegner selber täglich imperialistische Akte begingen und der Imperialismus bis heute weitergeht und weitergeht..

    zu 9) Damit will ich nur sagen, daß der Rat Älterer, eine gewisse Unaufdringlichkeit, Denken v o r Handeln von Nutzen sein kann..

    zu 10) Soll heißen, Absolutheitsansprüche, das Ergreifen von allem und jedem durch die eigenen Ideen, die Vermischung der 3 Staatsgewalten i.S. der Demokratie – Montesquieu – dem Ganzen nicht dienlich sind. Autoritäten sollen d i e n e n.

    Damit schließe ich diesen Strang – wenn kein Widerspruch kommt – ab, damit wir neue Kraft schöpfen und weiterkommen können.

    Neben dem ansatzweise vorhandenen “WM” – dem weltanschaulichen Minimum für die nationalen/identitären Kräfte haben wir jetzt auch einen Negativkatalog dessen, was wir aus dem Historischen Nationalsozialismus herauslösen sollten,um vorurteilslos an das Vorhaben heranzugehen, die Elemente National/identitär – sozial/sozialistisch – demokratisch zu verbinden, wobei undogmatische Vorgehensweise angesagt ist.

    Zugleich hat die Diskussion Bedarf aufgezeigt, die Begriffe Darwinismus, Verfassung, politische Einflußnahme wie?, strukturellen Sozialismus, zu klären. Da gibt es noch viel zu tun..

    Für Eure aufopferungsvolle bisherige Mithilfe meinen besten Dank!

    • Monarchist
      July 14, 2011 at 9:19 am

      Ich würde übrigens von “Sozialdarwinismus” sprechen, dann vermeidet man von vornherein, sich in biologistische Diskussionen zu begeben.

      • July 14, 2011 at 9:35 am

        Wenn ich gerade lese, daß im Bundesland Hessen die Migranten bei den unter 6 – Jährigen bereits die Mehrheit haben und mir ausmale, wie es da in 10 Jahren aussieht, dann können wir uns unsere Debatten über Darwin, Verfassung, “WM”, Verhaltenskodex – VoxPopuli – usw. ersparen, weil es für uns Deutsche in diesem Hundertvölkerbrei nur noch ums nackte Überleben geht. Eine gute Verfassung brauchen wir dann nur noch im körperlichen Sinn. Ideologische Streitereien wirken in dieser Lage wohl nur noch lächerlich.

        Da wir jetzt das Negative am NS ausgeschieden haben, ansatzweise mit dem “WM” eine gewisse weltanschauliche Grundlage besitzen und VoxPopuli einiges zum Verhalten und zur “Vermarktung” herausgearbeitet hat, überlege ich, einen Strang zu eröffnen, der sich mit Strukturbildung des identitären Lagers im einfachsten Sinne für den Fall schlimmster Lagen befaßt. Denn die schlimmsten Lagen nähern sich mit Riesenschritten..

    • Monarchist
      July 14, 2011 at 11:12 am

      Hallo, Niekisch,

      gerade für solche Situationen erscheint es mir wichtig, einen “inneren Kodex” zu haben, ein in breiter rechter Diskussion gewonnenes geistiges Rüstzeug, damit auch in einer möglicherweise bürgerkriegsähnlichen Zuspitzung der Situation (siehe Gerald Celente oder Udo Ulfkotte mit entsprechenden Prognosen) zum einen Verhältnismäßigkeit in der Auseinandersetzung gewahrt bleibt und zum anderen in einer “Ära danach” Humanismus und so etwas wie ein “demokratischer Geist” den Kern einer sozialen Organisation des Gemeinwesens ausmachen. Ich denke, das, was wir jetzt lebhaft diskutieren, wird auch für die Zukunft nicht umsonst gewesen sein.

    • July 18, 2011 at 11:03 pm

      1) Evolas Grundsatz hieß, daß die Idee über die Wirklichkeit, nicht umgekehrt, zu entscheiden hat. Der Spruch wird auch von Nationalisten (Evola war kein Nationalist) gern zitiert, und tatsächlich wirkt er heute passend. Nun basierte Evolas Vorstellung von Gesellschaft auf einer totalen Ablehnung der gegenwärtigen Realität (Moderne) und einen Rückzug in die Antike. Solcherlei Gedankenspiele hat es immer wieder gegeben (Rückzug in eine vorherige Epoche usw.), der Faschismus ist das derzeit Bekannteste. Der Staat ist im Faschismus der Angelpunkt, nicht das Volk. Das Volk als menschlicher Organismus kommt beim Faschisten an zweiter Stelle – das menschliche Sein hat sich seiner metaphysichen Auslegung unterzuordnen. Dieses Prinzip sind alle Staaten gefahren, siehe meine Ausführungen zur Abstraktion von Staatswesen allgemein. Evolas Faschismus hingegen (Imperium statt Volksstaat) hat diese Abstraktion nicht nur unterschwellig vorgenommen, sondern sie forciert. Deshalb sprach ich von einer “Besessenheit”. Der reale historische Faschismus ist wieder ein eigenes Thema.

      2) Du kannst ja, wenn Du möchtest, ein neues Thema aufmachen. Mein Gedanke ist, daß “Staatlichkeit” immer eine Abstraktion des eigentlichen menschlichen Lebens bedeutet. Kann eine enorme menschliche Masse beherrscht werden, ohne daß die Realität der Masse verzerrt wird und verzerrt werden muss? Es ist einfach, einer Masse einen Lebensstil aufzuzwingen. Das geht subtil, wie wir heute sehen, wie despotisch. Wer die “Psychologie der Massen” kennt, wird dem nicht widersprechen. Die Frage lautet also: Wollen wir das für unser Volk? Dies wäre übrigens auch ein fundamentaler Kritikpunkt am klassischen nationalsozialistischen Modell überhaupt. Die Kritik würde beinhalten, daß die gesonderte Pflege von Eliten von Eliten selbst auf Dauer Erstarrung zur Folge hätte. Diese würde zum Selbstzweck verkümmern, der Staat wäre kein Volksstaat mehr, sondern ein reiner Herrschaftsstaat. Das sind keine eingemeißelten Erkenntnisse, sondern zumindest erstmal Punkte, die man diskutieren kann.

      3) Eine kleine Diskussion über Darwins “fittest” könnte gewinnbringend sein.

      4) Also ein neues Thema über Individuum – Gemeinschaft. Gerne! Das ließe sich übrigens mit Darwin verbinden. (Stärke durch Gemeinschaft)

      7) Ich stimme allen von dir angesprochenen Punkten zu, dahingehend, daß wir das “Bürgerliche” zu überwinden haben. Es muss klar sein, daß wir nicht an einem “Staat” werkeln, sondern an uns selbst, an unserer Gemeinschaft. Mit dem Bürgerlichen ist immer ein Zwei-Welten-System verbunden: Das Private und das Öffentliche. Im Öffentlichen ist man Bürger, daheim ist man der, der man wirklich ist. Diese Einstellung schwingt beim Begriff bürgerlich mit. Gewiss bringt sie Vor- und Nachteile. Die Bezeichnung “bürgerlich” kann in unserem Sprachgebrauch je nach Kontext negativ oder positiv besetzt sein. In beiden Fällen meint sie aber auch Zurückgezogenheit, Anbiederung, Ruhe, Ordnung, inszenierte Harmonie. Wenn wir einen Volksstaat wollen, müssen wir diese Einstellung des deutschen “Staatsbürgers” überwinden, d.h. wir müssen die “zwei Welten” zu einer verschmelzen lassen. Ansonsten ist eine wirkliche Demokratie, d.h. eine aktive Herrschaft des Volkes, gar nicht denkbar. Das Problem vieler “Republiken” ist doch, daß sie die “zwei Welten” (ich weiß derzeit keinen besseren Begriff) des Bürgers nicht nur nicht zusammenführen, sondern sie bewusst und aktiv trennen. Ein Bürger begreift nicht, daß das, wofüer er da “bürgt”, in Wahrheit er selber ist. Wir brauchen die Weiterentwicklung der bürgerlichen Gesellschaft zu einer “höheren Gemeinschaftsform”, die sich über sich selbst wirklich bewusst wird. Eine Gemeinschaft aktiver Menschen. Die Frage, die du dir sicher stellst, nämlich ob das überhaupt möglich ist, stelle ich mir auch oft genug.😉

      Meine Vorstellung ist ein Pyramiden-System, das vom Fundament nicht ausgehalten, sondern getragen wird. Das imperative Mandat hat beim Volk zu liegen. Das wäre die Ausgangslage.

      9) Ich denke da sind wir uns einig.

      • July 19, 2011 at 10:19 am

        Entschuldigung bitte, landvolk, auf welchen meiner Kommentare beziehst Du Dich? Es wird hier allmählich etwas schwer, den Überblick zu behalten.

  16. Sympathieträger
    July 14, 2011 at 1:38 pm

    Zitat Niekisch: “Müssen wir uns denn nicht selbst helfen?:-)” Na klar und so sehr, wie wir essen und trinken müssen. Und so sehr wir eine fundierte, zumindest breitenwirksame “Überzeugung” oder so etwas ähnliches brauchen, brauchen wir eine Organisationsform, denn wenn ich was beim “Ableben” der DDR gelernt habe, dann, daß unorganisierte Überzeugungen, Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen zu nichts weiter führen, als zu unerfüllten Sehnsüchten 3 Jahre “danach”.

    Ich halte keinen von uns, so wie kaum einen im deutschsprachigen, internationalen Netz für einen geborenen, begnadeten oder auch nur ausreichend talentierten “Revolutionführer”, denken wir an Figuren wie Joseph Martin Fischer, der bei all seinen Revolutionphantasien einst den eigenen Berufsabschluß “verpaßte”, später und bis heute ein treuer Vasall der Bourgeoisie war und ist.
    Wer sagt, das kann uns nicht passieren, ist ein unverbesserlicher Optimist.

  17. July 14, 2011 at 8:09 pm

    Als Antwort auf landvolk .
    „man sollte da eine gewisse Reihenfolge beachten.“

    # Landvolk,( im Artikel „Der Nazi – Monarchist ), Monarchist, Sympathieträger und Alle:

    Ja, und es kommt noch hinzu, daß wir hier in der virtuellen Welt agieren, neben der realen politischen Welt und vielleicht an ihr vorbei, vielleicht auch gegen sie. Und wir kennen uns nicht wirklich, was möglicherweise sogar der wichtigste Gesichtspunkt ist. Solange wir uns nicht persönlich treffen und eine Organisationsform finden, können wir eigentlich nur Anregungen an Dritte geben oder eine rein virtuelle Gemeinschaft bilden oder als virtuelle Gemeinschaft Anregungen nach außen geben. Material haben wir inzwischen in den Artikeln und Kommenateren der Leserblogs genügend. Wer will sich der Mühe
    unterziehen, es kurz und prägnant, schlagwortartig, in Parolenform zusammenzufassen? Eine Kärrnerarbeit, die auch noch schnell gehen muß.
    In Kürze kann eintreten, was der britische Archäologe und Historiker Ian Morris s o beschrieb: „..Wie die Römer in der Verfallsperiode ihre Reiches stoßen wir gegenwärtig an eine Decke, die es zu durchstoßen gilt. Entweder schaffen wir eine Transformation, die die industrielle Revolution weit übertreffen und die meisten unserer Probleme lösen wird, oder wir taumeln in eine Katastrophe, wie es noch keine gab. Dann werden die apokalyptischen Reiter wieder losgaloppieren: Klimawandel, Hungersnöte, Seuchen, Migrationsströme, zusammenbrechende staatliche Ordnungen.“ ( Der Spiegel Nr.25, 2011, S.133 ) Fettung und Sperrung von mir, niekisch.

    Ich neige dazu, zu erwarten, daß in Kürze von Massenpanik bis totalem Chaos mit ethnischen Konflikten infolge der finanziellen Implosionen auch staatlich/gesellschaftliche Zusammenbrüche auf uns zukommen. Es gibt in der BRD N i c h t s , das solche Ereignisse aufhalten und Ordnung bewahren kann. Wir haben nicht einmal mehr eine Armee, die das wie einst die Reichswehr bewerkstelligen kann. Ich neige also dazu, aus den vorhandenen nationalen Organisationen und Einzelpersonen identitäre „Nester“ wie bei Codreanu wie Familien zu gründen, die als Klammer das h i e r Erarbeitete besitzen und praktizieren. Das ist derzeit wohl das Einzige, was getan werden kann. Legt jetzt schon Vorräte an, Wasser, Gaskocher, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Selbstverteidigungsmittel. Und vor allem: Hört auf zu streiten!

    Was meint Ihr? Wenn sich der nächste Schritt herauskristallisiert hat, dann bearbeiten wir ihn in einem neuen Strang, wie ich es bereits vorschlug. Wir verlieren sonst die Übersicht:-) Und bitte bis dahin h i e r weiterschreiben, n i c h t im V o rartikel.

    • Sympathie träger
      July 14, 2011 at 9:14 pm

      Bester Niekisch, spätestens ab 50 (+ X) St.
      Stranglänge ist die Übersichtlichkeit futsch.

    • Monarchist
      July 14, 2011 at 9:41 pm

      Kann nur zustimmen. Es war einer der Publizisten, die auf Kopp zu lesen sind, bei denen sich noch der Hinweis fand: Für sich und seine Familie sollte man – zumindest als ultima ratio – auch Fluchtstrategien einplanen. Ich habe mich übrigens lebhaft mit Prophezeiungen für Deutschland beschäftigt. Immer wieder kam dabei das Szenario ins Spiel, dass unter anderem unser Land noch Schauplatz eines großen Krieges in Folge einer Wirtschaftskrise werden würde. Wenn es tatsächlich so kommen würde, solle man sich aber nicht mit dem Auto auf die großen Verkehrswege begeben, um im letzten Moment zu flüchten. Da diese für militärische Zwecke vorgesehen wären, würden sie gegebenenfalls von beteiligten Kriegsparteien beschossen werden.

      Betrachtet man das Vorgehen der Nato in Lybien und die Situation in Syrien, ferner Israels Absichten gegen den Iran loszuschlagen, könnte sich die Lage in einem Maße zuspitzen, dass Russland sich genötigt sähe einzugreifen. Man weiß ja auch, dass die USA die große wirtschaftliche Depression erst in Folge des Zweiten Weltkriegs und des Korea-Kriegs überwunden hatten.

      Für einen kriegerischen Eventualfall wäre es auf jeden Fall gut, wenn so viel wie möglich Kernkraftwerke abgeschaltet sind. Dann würde die Diskussion der letzten Monate auf dialektische Weise doch noch Sinn machen. Wer weiß? Vielleicht spielte bei den Entscheidungen ja nicht nur Fukushima eine Rolle. Immerhin werden BND und militärischer Abschirmdienst die Bundesregierungen ja mit vielerlei Informationen versorgen, von denen in den Medien nichts zu vernehmen ist. Die wichtigsten Prophezeiungen für Europa – von Leuten, die in anderem Zusammenhang teilweise starke Trefferquoten hatten, besagen, dass es aller Voraussicht nach nicht zu einem atomaren Schlagabtausch in Europa kommen würde.

      Philosophisch-psychologisch heißt es aber auch: Man ziehe mit emotional geladenen Erwartungshaltungen womöglich die Realisierung von Szenarien an. Verkürzt gesagt: Woran du glaubst, hat eine Tendenz Wirklichkeit zu werden. Einigermaßen tröstlich mag da sein, dass es einige moderne Prophezeiungen gibt, die besagen, dass die großen kriegerischen Auseinandersetzungen doch nicht mehr in Europa stattfinden werden. Die kollektve Ladung dafür sei sozusagen raus. Ulfkotte hat andererseits in seinem Buch “Vorsicht, Bürgerkrieg” (Kopp-Verlag) darauf hingewiesen, es gäbe im Kanzleramt einen Gefährdungsatlas, der zeigen würde, weilche Stadtteile und Regionen zeitweise unbewohnbar werden könnten. Ich habe das Buch selbst noch nicht gelesen. Aber in der Inhaltsangabe bei Amazon steht: “In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen die Bundesregierung künftig innere Unruhen erwartet.”

      Auch über den Kopp-Verlag (01805 – 98 06 10) bestellbar sind die Bücher “City-Survival”, “Überleben ums Verrecken – Das Survival-Handbuch”, ferner “Das illustrierte Handbuch der Überlebenstechniken” und “Das Handbuch der Selbstversorgung – Überleben in der Krise”. Wenn man bei Kopp bestellt, fallen keine Versandkosten an. Dafür gibt es manche Bücher über Amazon gebraucht günstiger.

      • Sympathie träger
        July 14, 2011 at 10:07 pm

        Oh Je, Oh Je…Königsfreund, bist Du
        seit Hiroshima im Bunkergeschäft?

        Ich wußte, daß ich hier komische Leute
        finde, aber gleich so sehr komische ???

      • Monarchist
        July 15, 2011 at 8:07 am

        Hallo, Sympathieträger,

        dein ungewöhnlicher Humor tut gut, wirkt beruhigend,

        Gruß

      • July 15, 2011 at 10:20 am

        “unser Land noch Schauplatz eines großen Krieges in Folge einer Wirtschaftskrise werden würde. Wenn es tatsächlich so kommen würde, solle man sich aber nicht mit dem Auto auf die großen Verkehrswege begeben, um im letzten Moment zu flüchten. Da diese für militärische Zwecke vorgesehen wären, würden sie gegebenenfalls von beteiligten Kriegsparteien beschossen werden.”

        Einem den Weltkriegen vergleichbafen Krieg in Europa stelle ich mir nicht konkret vor, Monarchist, erwarte ihn auch nicht. Was ich mir vorstellen kann,sind die Finanzimplosion begleitende Unruhen, die Polen ausnutzen könnte, um sein uraltes Ziel Elbe mit seinen jetzt überlegenen militärischen Mitteln zu erreichen. Die Polen schätze ich für nach wie vor chauvinistisch und unberechenbar ein. Sie haben es oft genug bewiesen. Rußland wird auf eventuelle Gelüste des Westens, es in einen Krieg hineinzuziehen, nicht hereinfallen.

        Danke für Deine Überlebenshinweise. Mit manchem davon habe ich mich beschäftigt.

  18. Sympathie träger
    July 15, 2011 at 9:02 am

    Königsfreund, ich will mal so sagen: Vor 20 Jahren, als ich noch auf die 40 zuging, wäre ich noch mit in jede Schlacht gegangen (einwenig hatte ich sowas beim Verbleichen “meiner” DDR auch erwartet), heute sieht das anders aus. Ich hab mir meinen Keller selbst gebaut, kenne daher seine Qualitäten und hab mich auch schon dabei ertappt, ihn bei Eventualitäten, die ich nicht mehr beherrsche, für sicher(!) zu halten. Diese Überlegung zeigt mir, daß ich alt werde und damit hab ich mich noch nicht “umfassend abgefunden”.

    • Monarchist
      July 15, 2011 at 9:15 am

      Ja, ich kann etwas damit anfangen, was du sagst.

  19. Sympathie träger
    July 15, 2011 at 11:31 am

    Guter Niekisch, leider hast Du recht, wo Du recht hast. Ich würde allerdings sagen, schon die Oder war bereits zuviel (von der Elbe gar nicht erst zu reden). Ein kleines Polnisches Königreich im Raum Warschau und alles ist gut.

    Wir werden im Rahmen eines Friedensvertrages ganz Ostpreußen an Rußland abtreten müssen, die in Ostdeutschland inzwischen ansässigen Polen einbürgern, soweit sie alle vier (!) Strophen (und Teile) der Nationalhymne, einen Goethe, Fontane, Löns oder Schiller (und meinetwegen ein Vater-unser) fehlerfrei deutsch aufsagen können.

    Mit den Russen verbindet uns eine lange, wohlwollende Geschichte, so daß wir über das größte Unglück hinwegkommen, das es ohne die Führer der 40-er Jahre auf beiden Seiten gar nicht gegeben hätte und auch unbedingt hätte vermieden werden müssen.

    Ich sehe einer guten Zukunft zwischen Elbe und Elbing zuversichtlich entgegen, zwischen Elbe und Rhein muß man erst sehen, möglich, daß nicht alles komplett dem Türkentum anheim fällt. Aber – wer weiß das schon.

    • July 15, 2011 at 5:13 pm

      Wir wissen nicht, wie der Ablauf sein wird, aber ohne und gegen Rußland geht es nicht.

  20. egdir
    July 15, 2011 at 11:40 am

    Hossa!

    Hier ist man aber sprunghaft. Eben noch die Verfassung in Angriff nehmen wollen und nun plötzlich in Endzeitstimmung für das letzte Gefecht rüsten. Ein Hauch von Inkonsistenz weht durch den Strang…😉

    Naja, wie auch immer. Ich bin gewappnet. Wenn der große Bürgerkrieg kommt, werde ich mich ordentlich austoben. Das ist gewiß. Dann wird abgerechnet.

    • July 15, 2011 at 5:16 pm

      Ich schiebe die Schuld auf “Monarchist”, der mit dem Katastrophenszenario angefangen hat:-)

  21. Sympathie träger
    July 15, 2011 at 11:54 am

    … Olee !

    Soweit Du mich meinst, gibt es seit ca. 45 Jahren keine Sprunghaftigkeit in meinen politischen Ansichten, ich wollte nie eine Verfassung für die trübe BRD oder sonstige Reste des Reiches. Gerade eine Verfassungsdiskussion beginnt mit dem Geltungsbereich!

    Allerdings kann ich mich nach 66 Jahren polnischer Besetzung Ostdeutschlands durchaus auch mit 66 Jahren türkischer Besetzung Westdeutschlands abfinden. Meine Wurzeln stecken seit ca. 600 Jahren tief im Stettiner Boden, was geht mich da Köln an.

    • July 15, 2011 at 5:24 pm

      “Meine Wurzeln stecken seit ca. 600 Jahren tief im Stettiner Boden, was geht mich da Köln an.”

      Und was sagst Du, wenn der Kölner von Stettin nichts wissen will?:-) – Er wird ohnehin kaum etwas wissen-

      • Sympathie träger
        July 16, 2011 at 2:08 am

        “Und was sagst Du, wenn der Kölner von Stettin nichts wissen will?:-)”

        Davon hab ich das ja “abgeguckt”. Als ich 1983 nach Schleswig Holstein”umzog”, erklärte man mir mehrfach (!), daß hinter Lübeck nämlich Russland anfangen würde!

        Dann kamen noch ein paar ähnliche Sprüche und bums, war ich durch mit meinen neuen bundesdeutschen Brüdern und Schwestern.

  22. egdir
    July 15, 2011 at 2:44 pm

    Jeden Deutschen geht jeder Zentimeter Deutschen Bodens etwas an. Auch wenn ich keine Wurzeln in Ostdeutschland habe, finde ich mich trotzdem nicht mit der Polnischen Besetzung ab. Gleiches gilt für die anatolische Zivilokkupation in Westfalen, Hessen oder sonstwo in Deutschland.

    Und da für mich nach wie vor Großdeutschland maßgebend ist, erübrigt sich eine Diskussion bezüglich des Geltungsbereichs.

    • Sympathie träger
      July 15, 2011 at 3:13 pm

      So klar und deutlich höre ich das inzwischen(!) selten,
      da stecke ich natürlich nicht einen Zentimeter zurück!

      “Das ganze Deutschland soll es sein.”,
      so (!)
      “wahlkämpfte” damals die SPD für sich.

    • July 15, 2011 at 5:26 pm

      “Jeden Deutschen geht jeder Zentimeter Deutschen Bodens etwas an.”

      Das ist richtig. Wäre es anders, wäre im Lauf der Geschichte von Deutschland schon überhaupt nichts mehr übrig..

  23. egdir
    July 15, 2011 at 3:25 pm

    Wenn die Türken oder Polen denken, die Zeit spiele für sie und durch Besetzung und Vertreibung könnten Fakten geschaffen werden, so darf ich darauf verweisen, daß auch die Juden nach 2.000 Jahren noch Palästina für sich beanspruchen. Die Deutschen werden auch in Generationen noch ihr Land beanspruchen.

    Wir sind Deutsche! Schaut auf unsere Geschichte! Wie oft haben unsere Vorfahren in schier ausweglosen Lagen noch das Ruder herumgerissen und am Ende das Fortbestehen des Volkes und des Reiches ermöglicht?! Wie oft lag Deutschland danieder und hatte unter der Besetzung und Ausplünderung durch seine heute ach so guten Freunde zu leiden und hat sie am Ende immer wieder abgeschüttelt?! Ja, ja, wird jetzt kommen, heute ist es aber etwas anderes. Heute hat Deutschland ein Millionenheer von Zivilokkupanten im Land und die Geburtenraten sorgen dafür, dass wir bald in der Minderheit sein werden. Das kann sein. Aber meine feste Überzeugung ist: Solange es noch entschlossene Deutsche gibt, solange ist der Kampf nicht verloren! Selbst wenn die „Kulturbereicherer“ irgendwann zahlenmäßig bei weitem überlegen sein sollten: Solange es entschlossene Deutsche gibt, ist die Rettung noch möglich. Erinnern wir uns, zu welchen heroischen Taten unsere Großväter fähig waren, als sie sich einer vielfachen Übermacht gegenüber sahen. Sie haben nicht gesagt: „Der Zug ist abgefahren“, sondern haben getreu ihrem Eid gekämpft. In einem Krieg ist eine solche Aussage Wehrkraftzersetzung, die hart bestraft wird. Wenn heute also jemand sagt, es sei ohnehin schon alles verloren, dann empfinde ich dies als schändliche Zersetzung der eigenen Wehrkraft. Wir müssen eines immer wieder verinnerlichen: Wir sind Deutsche! Uns ist eine unendliche Leidensfähigkeit in die Wiege gelegt. Aber eine ebenso große Willenskraft und eine ebenso große Schaffenskraft! Diese Veranlagungen sind in unseren Genen gespeichert und konnten auch durch 60 Jahre bunzelrepublikanische Demokratie nicht ausgetilgt werden. Sie schlummern in uns allen und harren Ihrer Erweckung! DAS ist unser Trumpf im großen Spiel der Weltgeschichte! Sollen unsere Feinde unser Land zerstören und uns ausplündern. Wir bauen das Reich wieder neu. So war es nach dem dreißigjährigen Krieg, so war es nach der Napoleonischen Besetzung und so war es nach der Schmach von Versailles. Und so war es, zumindest wirtschaftlich, auch nach der Zerschlagung des Großdeutschen Reichs. Die nationalsozialistische Volksgemeinschaft sorgte kurz nach dem Ende des Dritten Reichs für ein Wirtschaftswunder. Wir müssen an uns selbst glauben!!!

    Wenn wir nicht selbst an uns glauben, wer soll es dann tun????

    • July 15, 2011 at 5:30 pm

      Ermutigend, egdir, wunderbar ausgedrückt. Wenn Du es möchtest, dann stelle ich diesen Beitrag mit ein klein wenig redaktioneller Bearbeitung als Gastkommentar auf Metapolitika ein.

      • Monarchist
        July 15, 2011 at 9:07 pm

        Hoppla, bin verrutscht. Der Kommentar sollte viel weiter unten stehen. Na, ja….

    • Monarchist
      July 15, 2011 at 9:03 pm

      Hallo, egdir, hallo, niekisch

      Und damit ich nicht zu sehr vom Thema neuer gesellschaftlicher Visionen abschweife: Gerade ein Mikrokosmos wie ein unabhängiges Preußen könnte neuen sozialen Ideen die Möglichkeit bieten wie in einem kollektiven Reagenzglas erprobt zu werden. Und sei es eine demokratische und gleichzeitig national, ebenso wie sozial und naturnah orientierte Lebensform, die einige als geläuterten nationalen Sozialismus verstehen würden und andere am liebsten auch begrifflich neu definiert sehen möchten. Würde ein solches Experiment erfolgreich verlaufen, sowohl ökonomisch, als auch sozial und menschlich, könnte es Strahlkraft bis nach Polen hinein erlangen.

      Ich halte Polen übrigens nicht grundsätzlich für chauvinistisch. Ein enger Freund von mir ist Pole. Er kennt meine heutige deutschnationale Einstellung und natürlich sehen wir geschichtliche Entwicklungen unterschiedlich. Aber es gibt deswegn keinen Stress. Er war übrigens einer derjenigen, der, als ich vor Jahren noch linksgestrickter Gutmensch war, mir Gedankenanstöße gab, ob die moslemische Masseneinwanderung nicht erhebliche Probleme mit sich bringen könnte – dabei beliebte er allerdings, sich drastischer auszudrücken, als ich es gewohnt bin.Tja, dann erinnere ich mich auch noch daran, dass schon, als ich zu Adenauers Zeiten eingeschult wurde, wir eine Menge Schulkameraden hatten, deren Namen auf …-ski oder -…sky endeten oder auf …-iak (alles polnische Endungen). Die beiden Völker hatten sich damals also schon kräftig vermischt.

      Bekannt ist auch, dass Preußen, das ja einige Zeit Hoheitsrecht im heutigen Nord-Rhein-Westfalen hatte, polnische Arbeiter in großem Umfang anwarb, deren Nachfahren noch heute in Deutschland leben (siehe etliche meiner Schulkameraden). Es gilt als gesichert, dass ihnen anfangs verboten wurde, deutsch zu sprechen. Die deutsche Kultur hatte aber offenbar eine so starke Anziehungskraft, dass sie sich schnell assimilierten. Ich kenne übrigens etliche blonde und blauäugige Polen (das Volk feiert gerne, und ich feier auch gerne), genauso wie dunkelhaarige und braunäugige Menschen mit alten deutschen Namen.

      Und damit du, mein lieber “Sympathieträger” dir nicht Sorgen machst, dass ich mal wieder “der untergehenden Sonne” entgegen schwebe:: Natürlich sind mir die rechten Polen auch bekannt, die vor Nationalismus heute noch glühen.

  24. Sympathie träger
    July 15, 2011 at 3:43 pm

    Wenn ich´s nicht besser wüßte, weil er sehr wohl Wurzeln
    in Ostdeutschland hat (sein Opa ist mein Vater), würde ich
    denken, “egdir” ist mein Lieblingsneffe Robert unter einem
    Pseudonym, das ich noch nicht kenne.
    An seiner Vervollkommnung haben meine Mutter, seine Mutter
    und ich “gearbeitet”, seit ihn meine Schwester auf diese Welt
    befördert hat.

    Also: Volle Zustimmung.

  25. egdir
    July 15, 2011 at 4:23 pm

    Nein, ich bin nicht Lieblingsneffe Robert….

    Eigentlich bedaure ich, keine Wurzeln im Osten zu haben. Aber da die Familie meiner Frau Wurzeln im östlich der Oder gelegenen Brandenburg hat, wird zumindest mein Kind diese haben.

    Leider muss ich mich in meinem Bekannten- und Freundeskreis auch immer wieder mit diesem elenden Fatalismus auseinandersetzen. Obwohl die Analyse der politischen Verhältnisse zu den gleichen Urteilen kommt, wie bei mir, herrscht allenthalben die Einschätzung, daß sowieso alles verloren sei. Aber diese Haltung ist inakzeptabel. Auch ich habe keine Patentrezepte, aber in mir brennt das Verlangen, der Bestie in den Rachen zu greifen.

    Im Übrigen bin ich überhaupt nicht der Ansicht, Ostpreußen müsse an Rußland abgetreten werden. Im Gegenteil! Ich sehe dort sogar eine Möglichkeit, dort die Keimzelle eines neuen Preußens zu schaffen. Warum sollen die Russen nicht irgendwann erkennen, daß sie hier die Brechstange ansetzen können, um die Amerikaner aus Europa zu vertreiben?

    • Monarchist
      July 15, 2011 at 4:45 pm

      Es gibt Gerüchte (oder auch mehr als Gerüchte), die sogar durch die Mainstream-Presse gingen, Gorbatschow habe seinerzeit Kohl Ostpreußen gegen Bares angeboten. Doch dies wurde abgelehnt, und zwar wohl gar nicht einmal aus finanziellen Gründen.

      Das mit den Juden in 2000jähriger Diaspora und anschließender Gründung von Israel geht mir auch oft durch den Kopf. Wobei hinzukommt: Zur Zeit von Jesus herrschte Herodes, bzw. waren – soweit ich erinnere – über mehrere Generationen Herrscher aus dem Geschlecht des Herodes an der Macht. Diese waren Vasallen-Könige Roms. Unsere heutige Situation ist vergleichbar: Wir haben herrschende Kreise in Politik und Medien, die bislang Vasallendienste für die USA und deren verlängerten Arm, die NATO, leisten. Auch die EU in ihrer heutigen Form wurde den Europäern von amerikanischen Denkfabriken aufgedrängt.

      • July 15, 2011 at 5:38 pm

        “Auch die EU in ihrer heutigen Form wurde den Europäern von amerikanischen Denkfabriken aufgedrängt.”

        Erst Europa entnationalisieren, dann später an die USA anschließen. Das könnte denen so passen. Der Traum zerplatzt in Kürze..

    • July 15, 2011 at 5:36 pm

      “Im Übrigen bin ich überhaupt nicht der Ansicht, Ostpreußen müsse an Rußland abgetreten werden. Im Gegenteil! Ich sehe dort sogar eine Möglichkeit, dort die Keimzelle eines neuen Preußens zu schaffen. Warum sollen die Russen nicht irgendwann erkennen, daß sie hier die Brechstange ansetzen können, um die Amerikaner aus Europa zu vertreiben?”

      Das kann durchaus so kommen, egdir. Die Russen wissen doch, daß ihnen Ostpreußen nicht gehört.

  26. egdir
    July 15, 2011 at 6:13 pm

    Genau. Und außer als Kriegsbeute nutzt ihnen das Land doch sowieso nichts. Wenn dort aber unter russischem Schutz Preußen neu entstünde und von Deutschen ohne westlichen Einfluss und ohne die BRD-Parteien wieder aufgebaut würde, könnte dies eine gewaltige Ausstrahlung auf die Deutschen in der BRD und auf ganz Europa haben. Dann würden Viele erkennen, daß Deutschland weder EU, noch Westbindung benötigt und sich vom Westen ab- und Russland zuwenden. Russland hätte damit wieder einen Fuß in Mitteleuropa. Alte Vorurteile sollten dafür auf beiden Seiten über Bord geworfen werden. Für den Weißen Mann wird es langsam eng auf dem Planeten. Wer, wenn nicht Russen und Deutsche können hier noch den Überlebenskampf anführen?

    • July 15, 2011 at 7:01 pm

      “Wer, wenn nicht Russen und Deutsche können hier noch den Überlebenskampf anführen?”

      Ja, wer, egdir?

  27. Monarchist
    July 15, 2011 at 7:01 pm

    Genau…, und ein eigenständiges Preußen fände ich auch eine interessante Idee – geht mir schon seit einiger Zeit immer wieder mal durch den Kopf. Da hätte eine konstitutionelle Monarchie sogar einen eigenen Reiz. Der gegenwärtige russische Verwaltungschef von Königsberg soll, soviel ich weiß, auch ins Gespräch gebracht haben, den alten Namen der Stadt wieder zu nutzen. Der Grund sei unter anderem ein Anreiz für deutsche Touristen.

    Und hier noch ein akustisches Symbol, das für den Gedanken eines unabhängigen
    Preußen (mit Hilfe Russlands und eines sich emanzierpierenden Deutschlands)
    als Vision Strahlkraft zu verleihen vermag:

    • Monarchist
      July 15, 2011 at 9:35 pm

      Hier nochmal der Kommentar, der mir viel zu weit nach oben gerutscht war, jetzt als Antwort auf mich selbst, damit er vom logischen Ablauf her richtig steht. Bitte um Pardon, dass er dadurch doppelt im Diskussionsstrang erscheint:

      Hallo, egdir, hallo, niekisch

      Und damit ich nicht zu sehr vom Thema neuer gesellschaftlicher Visionen abschweife: Gerade ein Mikrokosmos wie ein unabhängiges Preußen könnte neuen sozialen Ideen die Möglichkeit bieten wie in einem kollektiven Reagenzglas erprobt zu werden. Und sei es eine demokratische und gleichzeitig national, ebenso wie sozial und naturnah orientierte Lebensform, die einige als geläuterten nationalen Sozialismus verstehen würden und andere am liebsten auch begrifflich neu definiert sehen möchten. Würde ein solches Experiment erfolgreich verlaufen, sowohl ökonomisch, als auch sozial und menschlich, könnte es Strahlkraft bis nach Polen hinein erlangen.

      Ich halte Polen übrigens nicht grundsätzlich für chauvinistisch. Ein enger Freund von mir ist Pole. Er kennt meine heutige deutschnationale Einstellung und natürlich sehen wir geschichtliche Entwicklungen unterschiedlich. Aber es gibt deswegn keinen Stress. Er war übrigens einer derjenigen, der, als ich vor Jahren noch linksgestrickter Gutmensch war, mir Gedankenanstöße gab, ob die moslemische Masseneinwanderung nicht erhebliche Probleme mit sich bringen könnte – dabei beliebte er allerdings, sich drastischer auszudrücken, als ich es gewohnt bin.Tja, dann erinnere ich mich auch noch daran, dass schon, als ich zu Adenauers Zeiten eingeschult wurde, wir eine Menge Schulkameraden hatten, deren Namen auf …-ski oder -…sky endeten oder auf …-iak (alles polnische Endungen). Die beiden Völker hatten sich damals also schon kräftig vermischt.

      Bekannt ist auch, dass Preußen, das ja einige Zeit Hoheitsrecht im heutigen Nord-Rhein-Westfalen hatte, polnische Arbeiter in großem Umfang anwarb, deren Nachfahren noch heute in Deutschland leben (siehe etliche meiner Schulkameraden). Es gilt als gesichert, dass ihnen anfangs verboten wurde, deutsch zu sprechen. Die deutsche Kultur hatte aber offenbar eine so starke Anziehungskraft, dass sie sich schnell assimilierten. Ich kenne übrigens etliche blonde und blauäugige Polen (das Volk feiert gerne, und ich feier auch gerne), genauso wie dunkelhaarige und braunäugige Menschen mit alten deutschen Namen.

      Und damit du, mein lieber “Sympathieträger” dir nicht Sorgen machst, dass ich mal wieder “der untergehenden Sonne” entgegen schwebe:: Natürlich sind mir die rechten Polen auch bekannt, die vor Nationalismus heute noch glühen.

  28. Sympathie träger
    July 16, 2011 at 2:15 am

    Die Zeit (04:15 Uhr) ist jetzt für kluge Beiträge wohl nicht mehr gegeben – aber die Sache mit Ostpreußen habe ich mir gut und etwas hinterhältig durchdacht.
    Bis eben war ein Fest, morgen und übermorgen haben wir das Haus (+ Garten) voll, danach bin ich wieder da.
    Schönes Wochenende für alle !

  29. July 16, 2011 at 9:12 pm

    Hallo Niekisch,

    Dein Angebot, meinen Kommentar (70) als Gastkommentar einzustellen, nehme ich gerne an. Ich werde die Gedanken am Wochenende noch etwas weiter ausarbeiten und es am Montag hier einstellen. Du kannst das dann gerne (auch mit redaktioneller Überarbeitung) als Gastkommentar veröffentlichen.

    Welch` eine Ehre!

    • July 17, 2011 at 5:06 pm

      Ich freue mich schon und warte ab, egdir. Es ist schön, wenn ich hier nicht artikelmäßig den Alleinunterhalter spielen muß. Und gute Gedanken dürfen nicht in der Kommentarmasse verschwinden:-)

  30. Romantiker
    July 17, 2011 at 9:32 pm

    Sympathie träger :
    Nur kurz: Störrisch stimmt sicher, bin aus Urväter- und Urmütter – Genpool eigentlich ein Pommernbengel, auch wenn Stettin zu meiner Geburt schon “abgebrannt” war.
    Zuhören heißt hier, ich habe keinen Deiner Autoren zu Kommunisten erklärt, ich kenne beide nicht. Ich lasse jede Meinung an mich ran, wenn ich die Faktenbasis kenne.
    Das GEGENSEITIGE Zuhören ist schriftlich ungleich schwerer, als es mündlich wäre. Säßen wir beim Bier, vielleicht würden wir Freunde mit nicht deckungsgleichen Ansichten.
    Die naturwissenschaftliche (!) Schul – und Studienbildung in der DDR war weit weniger ideologisch als in der Alt-BRD, ich weiß das, ich darf das sagen, ich war bei BEIDEM dabei.
    Monarchist, schnapp nicht ein, wie ich schon mal schrieb, sagt man mir einen weniger “netten” Schreib- als Redeton nach – und zum Rummaulen setze ich mich nicht an den Rechner.
    Also: Niekisch, Du, Landvolk und jeder andere schreibt sachlich frei von der Leber weg, generelles Wohlwollen deshalb vorausgesetzt, weil man sonst nicht teilnehmen würde, sondern sich Bertelsmanns Buntes RTL “reinziehen” würde. Gruß.

    Ich frage mich da, ob eine nationale Regierung möglichst ideologiefrei – soweit das überhaupt möglich ist – oder der ihren Ansichten Entgegenkommdes lehren lassen sollte.
    Zum Beispiel bin ich mir recht sicher, dass die Machthabenden bzw. Linken ganz genau wissen, dass nicht alle Menschen gleich sind, nicht alle Rassen gleich sind und das Ausländer Deutschland nicht nutzen, aber sie sagen es trotzdem unseren Kindern, damit a) der soziale und ethnische Friede gewährleistet ist b) ihrem Ideal der “Einen-Welt” mit dem Einheitsmenschen (egal ob marxistisch oder kapitalistisch motiviert) möglichst nahe kommt bzw. solange der Völkermord durch Masseneinwanderung stattfindet, quasi als selbsterfüllende Prophezeihung die Gleichheit aller Menschen propagiert werden muss.

    Wenn also die eigene Gemeinschaft und ihr Fortkommen im Zentrum der Handelsmotivation liegt, was sichert dieses Fortkommen mehr: Das “nützliche” Lehren oder das sachliche?

  31. Romantiker
    July 17, 2011 at 9:45 pm

    Ich habe nicht alles gelesen, nur ein paar Anmerkungen zu nationalistischen und sozialistischen Weltbildern: Der Kollektivismus ist gescheitert. Und der nationale besonders. War das Volk denn glücklich damals mit dieser Art Kollektivismus, nur weil es nicht lauthals aufbegehrte?
    Es gibt Grenzen der Gemeinschaft.(siehe auch das: http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzen_der_Gemeinschaft – das wäre vielleicht nochmal einen eigenen Artikel wert, ich kann dazu leider nicht mehr sagen) Auch wenn ich mich manchmal träumerisch einem pathetischen Nationalismus hingebe, ist es eben so, dass die Gemeinschaft von herrausragende individuelle Merkmalen, vor allem an charakteristischer und geistiger Art profitiert. Diese individuellen Menschen züchtet man nicht in kollektiven Vereinen. Hier ließe sich überlegen, wie sich der indiviuduelle Mensch ausleben und formen kann, der aber trotzdem individuell der Gemeinschaft dient.

    Natürlich ist mein Sozialbedürfnis national ist, aber ich will mich nicht in sozialer Gleichschaltung ergehen.

    Mir gefallen Monarchists Aussagen alle ausgesprochen gut und ich kann mich mit dem Sozialpatriotismus auch anfreunden, auch wenn ich vor Enteignungen zurückschrecken würde.

    • July 18, 2011 at 2:43 pm

      Das ist es ja, Romantiker, was immer wieder erstaunt: Die meisten Deutschen, die ich auf die damalige Zeit ansprach, erklärten mir, es sei die glücklichste Zeit ihres Lebens gewesen. Us – amerikanische Journalisten, die Deutschland besuchten, berichteten nach Hause, sie hätten noch nie ein so glückliches Volk gesehen. Damals ging tatsächlich “ein Ruck” durch Deutschland.

  32. egdir
    July 18, 2011 at 8:18 am

    Hallo Niekisch,

    hier nun meine Gedanken, die Du als Gastkommentar einstellen kannst. Redaktionelle Überarbeitungen darfst Du gerne vornehmen. Ich habe dem ganzen mal eine Überschrift gegeben, die Du aber auch noch ändern kannst.

    Im Übrigen freue ich mich, daß meine Gedanken so positiv aufgenommen werden.

    Ist der Zug schon abgefahren? Mir fällt sowohl beim Lesen der zahlreichen Weltnetzseiten mit mehr oder weniger nationalistischem Hintergrund als auch bei persönlichen Gesprächen im privaten und beruflichen Umfeld immer wieder auf, dass die derzeitige politische Situation als bedrückend und die eigene Situation unter der Last des ve… BRD-Re…( aus strafrechtlichen Gründen verkürzt, niekisch) als zunehmend ohnmächtig empfunden wird. Dabei ist Niedergeschlagenheit allerorts festzustellen. Insbesondere im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung in der BRD und das fast schon autistische Wahlverhalten der Deutschen macht sich immer stärker Resignation breit, verbunden mit der Auffassung, für das Deutsche Volk sei ohnehin „der Zug abgefahren.“ Eine handlungsfähige Nationale Opposition ist weit und breit nicht in Sicht. Vielmehr sind Richtungsstreitigkeiten an der Tagesordnung. Jeder grenzt sich von Jedem ab. Allein, der tagtägliche Landesverrat der Demokraten geht munter weiter. Und so dreht sich die Spirale nach unten…..

    Ich sage: Wir sind Deutsche! Schaut auf unsere Geschichte! Wie oft haben unsere Vorfahren in schier ausweglosen Lagen noch das Ruder herumgerissen und am Ende das Fortbestehen des Volkes und des Reiches ermöglicht?! Wie oft lag Deutschland danieder und hatte unter der Besetzung und Ausplünderung durch seine heute ach so guten Freunde zu leiden, hat sie am Ende aber immer wieder abgeschüttelt?! Ja, höre ich dann, heute ist es aber etwas anderes. Heute hat Deutschland ein Millionenheer von Zivilokkupanten im Land und die Geburtenraten sorgen dafür, dass wir bald in der Minderheit sein werden. Das kann sein. Aber meine feste Überzeugung ist: Solange es noch entschlossene Deutsche gibt, solange ist der Kampf nicht verloren! Selbst wenn die „Kulturbereicherer“ irgendwann zahlenmäßig bei weitem überlegen sein sollten: Solange es entschlossene Deutsche gibt, ist die Rettung noch möglich.

    Erinnern wir uns, zu welchen heroischen Taten unsere Großväter fähig waren, als sie sich einer vielfachen Übermacht gegenüber sahen. Sie haben nicht gesagt: „Der Zug ist abgefahren“, sondern haben getreu ihrem Eid gekämpft. In einem Krieg ist eine solche Aussage Wehrkraftzersetzung, die hart bestraft wird. Wenn heute also jemand sagt, es sei ohnehin schon alles verloren, dann empfinde ich dies als schändliche Zersetzung der eigenen Wehrkraft. Wir müssen eines immer wieder verinnerlichen: Wir sind Deutsche! Uns ist eine unendliche Leidensfähigkeit in die Wiege gelegt. Aber eine ebenso große Willenskraft und eine ebenso große Schaffenskraft! Diese Veranlagungen sind in unseren Genen gespeichert und konnten auch durch 60 Jahre bunzelrepublikanische Demokratie nicht ausgetilgt werden. Sie schlummern in uns allen und harren Ihrer Erweckung! DAS ist unser Trumpf im großen Spiel der Weltgeschichte! Sollen unsere Feinde unser Land zerstören und uns ausplündern. Wir bauen das Reich wieder neu. So war es nach dem dreißigjährigen Krieg, so war es nach der Napoleonischen Besetzung und so war es nach der Schmach von Versailles. Und so war es zumindest wirtschaftlich auch nach der Zerschlagung des Großdeutschen Reichs. Die nationalsozialistische Volksgemeinschaft sorgte kurz nach dem Ende des Dritten Reichs für ein Wirtschaftswunder. Wir müssen an uns selbst glauben!!!

    Wir müssen an uns selbst glauben, weil in uns Deutschen die schier unerschöpfliche Kraft steckt, jeden noch so schlimmen Rückschlag hinzunehmen und etwas Neues zu schaffen. Ich bin mir sicher: In diesem Volk steckt noch immer ungeheurer Tatendrang und eine unerschöpfliche Gestaltungskraft. Die Überwindung des Demokratischen Unr..st.. BRD ( von mir aus strafrwchtlichen Gründen verkürzt, niekisch ) wird gewaltige Kräfte im Volk freisetzen! Wenn der Lohn der Arbeit wieder dem eigenen Volk statt der halben Welt zugute kommt, wenn Schluss ist mit der Ausplünderung des Volks durch das demokratische Regime, wenn das Volk befreit wird von den unzähligen haarsträubenden Geschichtslügen, mit denen die Menschen von morgens bis abends terrorisiert werden, wenn die eigene Kultur wieder geachtet wird, dann wird dies heute noch unvorstellbare Leistungen ermöglichen!

    Daher: Es kann nur darum gehen, den unseligen Parlamentarismus mitsamt dem liberalkapitalistischen Wirtschaftssystem zu überwinden und einen echten Volksstaat zu schaffen. Denn die derzeitige Staatsform ist für die Zustände im Land verantwortlich! Sie hat es ermöglicht, dass eine Kaste korrupter Volksschädlinge entstehen konnte, die das Deutsche Volk seit Jahrzehnten im Würgegriff hält und die sich einen Dreck um die Versprechen kümmert, die sie dem Volk vor den Wahlen gegeben hat. Diese Staatsform hat es ermöglicht, dass eine Handvoll Parteien, die eigentlich nur an der politischen Willensbildung teilhaben sollten, sich des Staates und aller seiner Institutionen bemächtigen und eine wasch.. Te..herrschaft ( aus strafrechtlichen Gründen von mir verkürzt, niekisch ) installieren konnten. Sie war das Konstrukt der Sieger über unser Volk und erfüllt seit 1949 prächtig ihre Aufgabe!

    Dennoch: Die Bundesrepublik ist nicht das Ende der Geschichte! Geschichte ist ständig im Wandel! Es ist an uns, eine Alternative zu entwickeln, die dem Volk eine gerechte Lebensgrundlage sein kann. Einen Staat zu skizzieren, der dem Volkswillen Geltung verschafft und eine wahre Volksgemeinschaft ermöglicht, in der es nur den Adel der Arbeit und der Pflichterfüllung gibt. Eine Staatsform, die verhindert, dass sich kleine Minderheiten zu Herren über ein ganzes Volk aufschwingen können. Das aber ist bislang weit und breit noch nicht zu erkennen. Auf den verschiedenen Weltnetzseiten wird mit großem Eifer jeder noch so kleine Missstand erkannt und aufgezeigt wird, worauf die Kommentatoren sich in Hasstiraden ergehen, die nur zu verständlich sind. Aber einen konstruktiven Diskurs über das, was folgen soll, sucht man vergebens. Dabei dürfte doch mittlerweile auch dem Letzten klar sein, dass dieses System nicht zu reformieren ist. Die Menschen sehnen sich nach Gemeinschaft und Identität. Beides Dinge, die der BRD diametral entgegenstehen. Wir haben es in der Hand, dem Volk eine echte Alternative zu bieten.

    Die Geschichte ist nicht zu Ende! Die Dinge sind in stetem Wandel. Das Pendel schlägt mal in die eine, mal in die andere Richtung. Wenden wir unseren Blick nach Süd-Osten, so sehen wir, dass die Ungarn dabei sind, erste Schritte in die richtige Richtung zu machen! Und: Waren es nicht die Ungarn, die schon 1989 eine Entwicklung ins Rollen brachten, die vorher unvorstellbar war?

    Daher: Wir müssen politische Konzepte jenseits des herrschenden Systems entwickeln und eine außerparlamentarische Opposition etablieren. Wie viel Energie und wie viele Idealisten wurden schon in den zahllosen Wahlkämpfen verheizt? Für nichts und wieder nichts. Wir müssen eingestehen, dass wir den Blockparteien im vorhandenen parlamentarischen System nicht auf Augenhöhe begegnen können. Diese haben Möglichkeiten, denen die Nationale Opposition derzeit nichts entgegenzusetzen hat. Dadurch drücken uns die Kartell-Demokraten gegen die Wand. Wir müssen uns ein geeignetes Feld auswählen, auf dem WIR die Handlung bestimmen. Teilhabe am BRD-System darf nicht das Ziel sein.

    Aber auch wenn wir es nicht mehr erleben sollten: Wir können zumindest die Brücke in die neue Zeit bauen. Das ist unsere verdammte Pflicht! Es geht um nicht weniger als das Vierte Reich! Bis dahin sei die junge BDM-Führerin Maria Schultz zitiert, die vor einem amerikanischen Kriegsgericht sagte:

    „Deutschland wird alles ertragen und am Ende eine neue Welt bauen!“

    • Monarchist
      July 18, 2011 at 10:00 am

      Hallo, egdir,

      ein “viertes Reich” nach Hitlers Bauart wäre ganz sicher nicht meine Welt. Da bekäme ich eher das Gruseln. Und du weißt bestimmt auch: Es gibt viele national denkende Deutsche, die genauso oder ähnlich denken, wie ich es im Moment beschreibe.

      Was ich an deinen Ausführungen gut finde, ist der Optimismus, dass es wieder ein souveränes Deutschland geben wird. Allerdings wünsche ich mir, dass es demokratisch verfasst sein wird – eine echte Demokratie im Gesatz zu dem, was wir vor allem etwa seit Beginn der 80er Jahre erleben. Bis einschließlich der Zeit von Helmut Schmidt hatten wir noch Umstände, die ansatzweise stimmten.. Schmidt beendete die Anwerbung türkischer Gastarbeiter. In den 80ern konnten sich die Republikaner auch bei Wahlen noch ganz gut behaupten. Sicher: Es gab damals auch noch die Vorbehaltsrechte der Siegermächte, aber dennoch herrschte ein anderes Klima.

      Was ich mich frage ist, ob die von dir gewünschte außerparlamentarische Opposition bereit wäre, eine Abstimmung unter ethnischen Deutschen zuzulassen, wie die Zukunft Deutschlands aussehen soll. In der Hinsicht habe ich so meine Zweifel.

    • July 18, 2011 at 2:44 pm

      Danke vielmals, egdir, für Deinen ausführlichen Kommentar, den ich inzwischen unwesentlich redigiert habe. Wegen der Frage der Veröffentlichung als Gastkommentar schreibe ich Dir eine E – Nachricht.

  33. egdir
    July 18, 2011 at 10:43 am

    Hallo Monarchist.

    Von einer Bauart Hitlers ist hier ja keine Rede. Das Reich Hitlers ist in seinem historischen Zusammenhang zu beurteilen und kann nicht mal so eben auf heute übertragen werden. Ich spreche vom “Vierten Reich”, weil es damit in einen historischen Kontext gebracht wird, der selbstverständlich über das Reich Hitlers hinausgeht. Denn wie Du weisst, waren zwei der bisherigen drei Reiche NICHT von Hitlers Bauart. Dieser Reflex sollte also von einem national denkenden Menschen eigentlich nicht zu erwarten sein. Der Begriff “Demokratie” ist allerdings mittlerweile derart überstrapaziert und durch das herrschende System desavouiert, daß ich ihn nicht mehr verwenden mag. Alles und jeder ist “demokratisch”. Und was, bitte schön, soll eine “echet Demokratie” sein???? Wir sollten auch da die Kraft haben, das, was wir wollen, in klarer Abgrenzung von dem, was wir derzeit in der BRD haben, zu benennen. Und da scheint mir der Begriff “Demokratie” am wenigsten geeignet.

    Da es in der BRD zu allen Zeiten Parteienverbote und eine von den Siegern des zweiten Weltkriegs lizenzierte Medienlandschaft gab, war dieses politische System von anfang an unfrei. Gerade der BRD fehlt es doch an jeglicher Legitimation durch das Volk. Ich bin Jahrgang 1970 und kenne diesen Staat nur als Unrechtsregime. Bereits in den 80ern war ich politisch aktiv. Zwar war der Terror nicht ganz so ausgeprägt, aber auch damals wurde meine Familie von den sauberen Demokraten (auch aus der CDU!) drangsaliert. Von Telefonterror bis offener Beschimpfung, Denunziation und Bedrohung war alles dabei. Und auch die linke, staatlich gedultete Gewalt durfte ich kennenlernen.

    Um es mal auf den Punkt zu bringen: Ich hasse diesen Staat, und alles, wofür er steht.

    Was die von Dir angesprochenen Abstimmung (unter ethnischen Deutschen!!) über eine Zukunft Deutschlands angeht, so kann ich mir das durchaus vorstellen. Aber dafür müssen natürlich Voraussetzungen geschaffen werden. Insbesondere die Gleichschaltung der Medien muss gebrochen und alle Parteien, die diesen Staat tragen, müssen zerschlagen werden. Und eines ist auch klar: Die Landesverräter von heute dürfen, jedenfalls von mir, nicht mit Milde rechnen!

    • Monarchist
      July 18, 2011 at 12:21 pm

      Hallo, egdir,

      es beruhigt mich, dass du ein “viertes Reich” im Sinne von Hitler auch nicht beabsichtigst. Auch finde ich es beruhigend, dass du dir eine Abstimmung unter ethnischen Deutschen über Zukunftsentwürfe für unser Land immerhin vorstellen kannst. Es klang zunächst einmal anders für mich und bereitete mir sozusagen “seelische Bauchschmerzen”, das so zu lesen.

      Ich kenne den Hintergrund von Lizenzpresse in den ehemaligen Besatzungszonen, sehe vor allem, dass Vielfalt an Meinung in der Presselandschaft in den letzten Jahren sogar noch abgenommen hat. All das liegt aber nciht am Prinzip der Demokratie, wie ich meine.

      Vermutlich kennst du auch die Literatur zu Bilderbergern, Trilateraler Kommission und CFR. Auf diese und andere gesellschaftliche Agenturen internationalen Zuschnitts im Hintergrund führe ich das Zerrbild von Demokratie zurück, dass wir gegenwärtig zu verzeichnen haben.

      Wenn du mit deiner Famlie unter dem Klima nicht wirklicher Meinungsfreiheit im Staat gelitten hast, so kann ich das nachvollziehen, was du “Hass” nennst. Überlege bitte bloß, ob Hass auf Dauer der richtige Ratgeber ist. Ich habe einen Freund, der ähnlich wie du denkt, auch in deiner Altersgruppe ist. Manchmal, so habe ich den Eindruck, dass er den Hass, der allerdings andere Ursachen hat, zu verwandeln vermag. Deswegen empfinde ich nach deiner sehr persönlichen und offenen Stellungnahme zu meinem Kommentar Hoffnung, dass es auch dir gelingen wird, deinen Hass in eine andere emotionale Qualität zu verwandeln.

      Kein Gefühl ist gut oder schlecht. Jedes Gefühl ist einfach ein Gefühl. Ich denke gleichzeitig, dass es emotionale Verfassungen gibt, die uns darin unterstützen, sehr produktiv und schöpferisch zu sein und andere, die innerlich blockieren. Wenn Hass sozusagen auf eine andere Ebene gehoben wird, kann aus seinem Feuer eine positive Kraft anderer Qualtität werden. Wenn ich das schreibe, hoffe ich, dass es dir nicht lehrerhaft, “psychomäßig” oder so vorkommt. Wir tauschen uns halt aus, und der Dialog hilft auf jeden Fall, dass wir anders über diejenigen zu denken lernen, die eine abweichende Meinung haben. Jedenfalls hat mir deine Antwort geholfen, die Horrorphantasien zu überwinden, die ich bei dem von dir vorher Geschriebenen zunächst hatte.

      Über vieles sollten wir noch diskutieren. Mich interessiert zum Beispiel die Frage, was du – wärst du an der Macht (ich übertreibe mal bewusst) – mit den Millionen machen willst, die anders sozialisiert sind, die einfach das glauben, was ihnen die Presse bislang einredet? Willst du die ihre über Jahrzehte verinnerlichten Glaubenssätze – ich übertreibe mal wieder – aus ihnen heraus prügeln? Wie würdest du mit Widerstand, von Demos bis zum Gerneralstreik umgehen? Nehmen wir mal an, du wärst neuer Reichskanzler…

      Ein neues (altes Reich – seit 1871) wünsche ich mir auch, mit Friedensvertrag und tatsächlicher Souveränität. Ich denke mal, dass auch die Nummerierung mehr oder weniger von außen kommt. Die Grundlagen des deutschen Nationalstaats sind 1871 mit dem Kaiserreich gelegt worden, und es gibt eine staatsrechtliche Auffassung, dass es nie aufgehört hat, zu existieren.

      Gruß

  34. egdir
    July 18, 2011 at 2:11 pm

    Keine Angst, Monarchist, Ich habe ein Dickes Fell und finde Deine Ausführungen durchaus nicht “lehrerhaft”. Also immer frei raus. Im Gegensatz zu den sauberen Herren unserer feinen Demokratie (damit meine ich jetzt nicht Dich) bin ich für kontroverse und offene Diskussionen immer zu haben.

    Ich halte Hass für eine völlig normale Emotion. Es ist der Gegenpol zur Liebe und daher erst einmal völlig wertfrei. Ich liebe mein Land und mein Volk. Und ich hasse seine Feinde. Hass hilft einem, die Dinge sehr klar zu sehen. Nur, weil man hasst, muss man seine Entscheidungen aber keineswegs irrational treffen. Im Gegenteil. Hass ist ein außerordentlich guter Motivator und kann zu enormer Leistung befähigen.

    Ich bin schon immer der festen Überzeugung gewesen, daß ich bei wirklich freier Presse und Zugriff auf Fernsehsender maximal 3 Monate bräuchte, um das gesamte Lügengebäude, auf dem dieser Staat aufgebaut ist, zu zerreissen und das Volk auf unsere Seite zu bringen. Es bedarf überhaupt keiner Gewalt, sondern nur einer freien Presse. Die Menschen ahnen doch, daß dieser ganze Staat eine einzige riesige Schweinerei ist.

    Hinsichtlich möglicher Demonstrationen bin ich gerne bereit, meinen politischen Gegnern das gleiche Demonstrationsrecht einzuräumen, wie mir in diesem Staat zugestanden wird. Ich war letztes Jahr und in diesem Jahr auf der Demonstration in Dresden. Letztes Jahr im Kessel am Bahnhof, dieses Jahr im Bus auf der Autobahn. Meine politischen Gegner dürften also erwarten, von mir genauso behandelt zu werden. Auch die gewalttätige Antifa dürfte versichert sein, ihr Demonstrationsrecht unter umgekehrten Vorzeichen wahrnehmen zu dürfen. Da bin ich sehr großzügig, aber auch nachtragend. Streik würde ich übrigens grundsätzlich verbieten, weil diese die Volksgemeinschft schädigen. Dies führte uns jetzt aber zu einem weitergehenden Diskurs hinsichtlich der Organisation der Wirtschaft. Auch ein interessantes Thema für einen neuen Strang.

    Und um noch einmal auf verinnerlichten Glaubenssätze zurückzukommen. Ich würde die Vorzeichen einfach umkehren. Wer die Deutsche Wehrmacht bzw. alle im zweiten Weltkrieg für Deutschalnd kämpfenden Truppen meint besudeln zu müssen, würde leider mit einer empfindlichen Strafe rechnen müssen. Ebenso, wer die Kollektivschuldtheorie oder die Kriegsschuldlüge verbreitet oder die Verbrechen an Deutschen verharmlost. Der §130 StGB lässt sich ja auch anders herum interpretieren. Ich würde meine politischen Gegner von der Medizin kosten lassen, die sie dem Deutschen Volk seit über 60 Jahren verabreichen. Damit müssen diejenigen, die heute den “Kampf gegen Rechts” führen, rechnen. Die Zeiten können sich ändern. Der Schwurgerichtssaal 600 im Nürnberger Justizpalast, in dem die rechtmäßige Deutsche Regierung nach dem Krieg abgeurteilt wurde, steht ja noch zur Verfügung. Dort dürften sich alle verantworten, die das System BRD heute tragen.

    • Monarchist
      July 18, 2011 at 2:38 pm

      Danke, für deine Antwort. Ich muss jetzt mich erst einmal um anderes kümmern, melde mich heute oder morgen aber noch mal mit @egdir.

      Grüße

      • July 18, 2011 at 3:37 pm

        Berücksichtige bitte bei Deiner Antwort, Monarchist, was ich heute erlebte:-) Sportfest meines Enkels 2. Klasse Grundschule, in einem hiesigen kleinen Stadion: Auf den Tribünen fast nur Kopftücher, die da völlig emotionslos herumsaßen. Die wenigen deutschen Eltern halfen bei der Durchführung der Veranstaltung, von den Migranten n i e m a n d. Die Zusammensetzung der Klassen: B r o n x hoch 3! Entsetzlich. Die Migrantenkinder drängten sich überall nach vorn, drängelten und schubsten. Ich mußte gehen, um mich nicht übergeben zu müssen. Wie wird es da erst in 10 Jahren aussehen? Ob es hier überhaupt noch um Verfassungsfragen und andere geht? Oder wirklich nur noch ums nackte Überleben? Wahrscheinlich Letzteres..

    • Romantiker
      July 18, 2011 at 5:57 pm

      Ich denke der Unterschied zwischen dir und Monarchist ist die Kompromissfähigkeit.

      Natürlich war das deutsche Volk nicht vollkommen souverän, allerdings ist die Besatzung aufgrund des Krieges zu verstehen.

      Wo ich nicht mitgehen kann, ist die Volksgemeinschaft und absolutem Streikverbot(siehe oben und unten zu Kollektivismus).
      Und ich denke, die antideutsche Sippe wäre nicht so radikal, wenn die nationale Seite auch mal Verbrechen von Deutschen akzeptieren kann.

      Ich bin auch eher Anhänger des zweiten Reiches, welches ich für fast vollkommen halte. Damals waren die Deutschen so glücklich wie nie zuvor und trotzdem konnten sie individuell leben und waren frei.

  35. Romantiker
    July 18, 2011 at 5:43 pm

    niekisch :
    Das ist es ja, Romantiker, was immer wieder erstaunt: Die meisten Deutschen, die ich auf die damalige Zeit ansprach, erklärten mir, es sei die glücklichste Zeit ihres Lebens gewesen. Us – amerikanische Journalisten, die Deutschland besuchten, berichteten nach Hause, sie hätten noch nie ein so glückliches Volk gesehen. Damals ging tatsächlich “ein Ruck” durch Deutschland.

    Ich habe aber ebenfalls schon von Eindrücken (ich weiß nicht mehr von wem, aber ich glaube es waren amerikanische Urlauber, ich glaube von 1938) gehört, die beschrieben, das die man den Deutschen vor allem die Angst anmerkte.

    Doch dieser Eindruck mag vielleicht tatsächlich eine Minderheitenmeinung sein, denn mir sind auch noch andere positive Bewertungen außerhalbs bekannt, trotzdem könnte es sich bei der doch um Verklärung handeln aufgrund der Propaganda handeln, oder?
    Und es geht ja auch darum, den maximalen Anteil der Deutschen glücklich zu machen und nicht eine große Masse sehr glücklich.

    Auf jeden Fall stehen einer “Neuauflage” zwei bzw. drei Dinge im Weg:
    1. die Umerziehung der Deutsche, diese ist nur zu einem geringen Teil rückgängig zu machen, nicht das Bewusstsein, sondern die Seele selbst wurde verändert. Zum großen Teilen von außen induziert, aber auch zu einem großen Teil aus sich selbst heraus entwickelt.
    2. menschliche Evolution/Globalisierung.

    Und wie gesagt: Vielleicht könntest du dich mit dem Werk “Die Grenzen der Gemeinschaft” nochmal auseinandersetzen und das hier in metapolitika erörtern, wenn du Zeit und Lust hast.

    • July 19, 2011 at 9:29 am

      Die Propaganda spielt immer eine Rolle, Romantiker. Natürlich wurden damals vor Veröffentlichung sämtliche Bilder geprüft, Hitler z.B. lehnte Veröffentlichungen mit Brille ab.

      Eine Neuauflage des Reiches von 1933 – 1945 zu wollen, ist absurd und es stehen genügend Kriterien entgegen. Andererseits existiert dieses Reich im kollektiven Gedächtnis und hat Folgewirkungen bis heute. Wir sollten versuchen, es zu sehen, wie es war und für die heutige Zeit und die nähere Zukunft eigene Überlegungen anstellen. “Die Grenzen der Gemeinschaft” behalte ich im Auge. Momentan muß ich etwas zurückschrauben, weil in Kürze die Rente mit ihren massiven finanziellen Einbußen droht. Da such ich mir schon mal prophylaktisch eine Beschäftigung. H i e r kann ich ja nichts verdienen:-)

  36. Monarchist
    July 18, 2011 at 9:21 pm

    @egdir

    Hallo, nochmal…,

    ich hatte ja versprochen, mich erneut zu melden.

    Das wichtigste im Dialog zwischen Menschen, die recht unterschiedliche Auffassungen haben, ist das Gespräch über die emotionale Seite. Und in der Hinsicht finde ich es gut, dass du diesbezüglich offen bist. Meinerseits noch eben kurz die Anschlussbemerkung: Gefühle sind Gefühle. Sie lassen sich nicht bewerten. Ich will jetzt auch mal den Gedanken weglassen, dass ich persönlich meine, andere Gefühle als unbedingt Hass würden auf Dauer (auch im pollitischen Kontext) Dinge voran bringen. Das ist einfach meine Emfpindung, und du hast deine, die ich zu respektieren habe.

    Ich zeuge auch Respekt, dass du bei verschiedenen Demos dabei warst, bei denen man sich wahrscheinlich “warm anziehen” musste.

    Gleichzeitig ist richtig, dass unsere Auffassungen, was für Deutschland gut ist, derzeit auseinander liegen. Ich will da genauso klar sein wie du es bist: Ich bin Demokrat und werde es auch immer bleiben. Was mir gefällt ist der Kriterienkatalog von Niekisch. Dieser geht für mich in eine Richtung eines geläuterten nationalen Sozialismus – wenn man so will – mit menschlichem Antlitz und beseelt von einem demokratischen Geist (ich nenne das mal so). Solltest du dem Kriterienkatalog in dem einen oder anderen Punkt zustimmen können, würde ich mich freuen.

    Was die Auseinandersetzung mit dem vergangenen NS-Regime betrifft, so hat sich in den letzten Jahren bei mir ein informativer Prozess vollzogen, der mich heute annehmen lässt, dass die Kriegsschuldfrage zu relativieren ist. Sogar ein russischer Militärhistoriker wurde am 4. September 2009 von der Nationalzeitun mit den Worten zitiert. “Wer die Geschichte des Zweiten Weltkriegs unvoreingenommen erforscht hat, weiß, dass dieser infolge der Weigerung Polens begonnen hatte, den deutschen Forderungen nachzugeben. Weniger bekannt ist freilich, dass diese Forderungen höchst gemäßigt waren: Der Anschluss Danzigs an das Dritte Reich sowie die Erlaubnis zum Bau extraterritorialer Autobahnen und Eisenbahen, die Ostpreußen mit dem Hauptteil Deutschlands verbinden sollten.” Was das “Unternehmen Barbarossa”, den Russlandfeldzug betrifft, dürften die Meinungen immer noch recht weit auseinander gehen. Da ist die These vom deutschen Präventivschlag, um Stalin zuvor zmmen. Andererseits habe ich auch in der Nationalzeitung einen Artikel gelesen, in dem Hitler zitiert wurde, wie er im Verlauf des Krieges mit führenden Leuten der Zeit bei einem Essen beisammen saß und geäußert haben soll, wenn er von Russlands Stärke bezüglich der Panzer gewusst hätten, wäre der Angriffsbefehl gegen Russland nie erfolgt. Nun, man wird ja von der Nationalzeitung wirklich nicht sagen können, sie sei antideutsch, und mal eben vom Hörensagen übernimmt die Redaktion auch keine Informationen.

    Es gibt aber auch das bekannte Buch, “Der Krieg der viele Väter hatte”. Der Tenor geht dahin, dass es eine europäische Dynamik insgesamt gab, die gleichsam den zweiten Weltkrieg hervorbrachte. Was mir sehr gut an einer Leserkritik bei Amazon gefällt, ist der Satz über den Autor: Nämlich: “Schulze-Rhondorf bleibt bei allen seinen Recherchen dabei sehr objektiv und bestreitet die Verbrechen Hitlers nicht”. Das ist etwas, was bei den Befürwortern von Volksgemeinschaft und nationalem Sozialismus meist zu kurz kommt, denke ich. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, eklatante Fehler eingestehen zu können. Würde dies ihrerseits offensiv geschehen, wären selbst bekennende nationale Sozialisten weiter in ihrer Akzeptanz – jedenfalls bei Leuten, die denken können und deutsch orientiert sind.

    Anderes Thema: Was die richtige Strategie für die Zukunft betrifft, hängt diese von Rahmenbedinungen ab, die enorm stark im Fluss sind. Was auch immer geschieht, es kommt m. E. darauf an, möglichst breite gesellschaftliche Allianzen zu bilden, damit die Masseneinwanderung gestoppt und zum Teil wieder rückgängig gemacht wird. Je besser die Sprache und der Stil eigener Präsentation die bürgerliche Mitte erreicht, desto eher wird das unter normalen Umständen gelingen können. Was geschieht, wenn es in Deutschland nur noch ums nackte Überleben gehen sollte, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber auch dann wird es darauf ankommen, Menschen zu überzeugen. Vielleicht werden dann demokratische Werte und ein wehrhafter Humanismus wichtig sein, damit es nicht zu einer totalen gegenseitigen Verrohung in kriegerischer Auseinandersetzung auf heimatlichem Boden kommt. Ich habe aber ansonsten bislang keine Einschätzungen, was sinnvolle strategische Optionen sein könnten. Wichtig ist auf jeden Fall aber sich über die “Zeit danach” zu verständigen.

    • July 19, 2011 at 9:53 am

      “Anderes Thema: Was die richtige Strategie für die Zukunft betrifft, hängt diese von Rahmenbedinungen ab, die enorm stark im Fluss sind. Was auch immer geschieht, es kommt m. E. darauf an, möglichst breite gesellschaftliche Allianzen zu bilden, damit die Masseneinwanderung gestoppt und zum Teil wieder rückgängig gemacht wird. Je besser die Sprache und der Stil eigener Präsentation die bürgerliche Mitte erreicht, desto eher wird das unter normalen Umständen gelingen können. Was geschieht, wenn es in Deutschland nur noch ums nackte Überleben gehen sollte, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber auch dann wird es darauf ankommen, Menschen zu überzeugen. Vielleicht werden dann demokratische Werte und ein wehrhafter Humanismus wichtig sein, damit es nicht zu einer totalen gegenseitigen Verrohung in kriegerischer Auseinandersetzung auf heimatlichem Boden kommt. Ich habe aber ansonsten bislang keine Einschätzungen, was sinnvolle strategische Optionen sein könnten. Wichtig ist auf jeden Fall aber sich über die „Zeit danach“ zu verständigen.”

      Diese Ausführungen gehen mir ins Herz, Monarchist. Es sieht ja jetzt so aus, als solle das “europäische Projekt” mit der Brechstange durchgesetzt werden. Das zeigen sogar die Sprachregelungen. Sagte Sigmar Gabriel heute morgen auf WDR 2, es gehe jetzt um Deutschland und vor allem um Europa, so meldeten die Nachrichten später, er habe gesagt, es gehe um Deutschland und um Europa. M i r zeigt das ebenso wie die neuerliche Versicherung der Merkel, die Sparguthaben seien sicher, daß schwere Turbulenzen kurz bevorstehen.
      Wie sollen wir Wege und Lösungen finden, wenn die Politik den Irrsinn begeht, aus den Südländern angeblich nötige Arbeitskräfte hereinzuholen, die wir dann, wenn wir massiv haften und diese Länder bei Rückkehr zu den alten Währungen abwerten, infolge Exportrückgang nicht mehr beschäftigen können: Wir haften dann mindestens 4 – fach: Gegenüber den Banken, gegenüber den Südländern, gegenüber der EZB, gegenüber unseren eigenen Gläubigern,gegenüber den überflüssigen Arbeitskräften – Kollektivhaftung – Es wir zur Implosion kommen wie zu Ende der DDR, so vermute ich. Die derzeitige Politik ist dermaßen verrückt im wahrsten Sinne des Wortes, daß uns die Worte für die Antwort fehlen.

      Auf unser eigenes Denken und Verhalten jedenfalls wird es ganz entscheidend ankommen: Wir müssen uns moralisch e r h e b e n , um aus dem allgemeinen Sumpf hervorzusteigen, Vorbild sein, Vertrauen erwecken durch das Aufzeigen unserer Liebe zum Land, die als unerschütterlich erscheinen muß. Wir müssen – so seltsam das klingt – ebenso für unser Land zu sterben bereit sein wie für unsere eigene Familie. Diese Prüfung wird auf uns zukommen. Wir müssen bereit sein, uns in die Reihe derjenigen zu stellen, die zu allen Zeiten bereit waren, dieses Land über sich selbst zu stellen. Und die gehörten a l l e n politischen Lagern an. Es kommt die Zeit, da wird nicht mehr nach Parteibüchern entschieden, sondern nach der Kraft der Herzen!

    • July 19, 2011 at 10:12 am

      “die Kriegsschuldfrage zu relativieren”

      Beschäftige Dich, Monarchist, doch bitte zusätzlich einmal mit dem Stand der Rüstungen und den weltweiten Ressourcen materieller und menschlicher Natur im Jahre 1939. Glauben wir denn, die Verantwortlichen auf deutscher Seite hätten die Zahlen nicht gekannt? Deutschland war 1939 rüstungsmäßig n i c h t bereit für einen Weltkrieg, von den Ressourcen her standen maximal 25 % – mit Italien, Japan und weiteren späteren Verbündeten -des weltweit zur Verfügung Stehenden unter deutscher Kontrolle.. Hitler rechnete für 1942 frühestens mit einem größeren Krieg und dafür wollte er bereit sein.

      Sein Gesicht und das der um ihn Stehenden wurde aschfahl, als er von der Kriegserklärung Englands gegen das Reich erfuhr. Warum wohl?

      Ich werfe ihm allerdings vor, daß er die Lage falsch einschätzte, meinte, England zögere auch diesmal. Seine Englandliebe verschleierte ihm den Blick.

  37. Monarchist
    July 19, 2011 at 11:15 am

    Hallo, Niekisch,

    es lässt sich noch ergänzen, dass Gabriel auch in Bezug auf den Bundeswehr-Slogan
    “Wir dienen Deutschland” abgesondert hat, man solle doch lieber formulieren: “Wir dienen Europa”. Insofern bin ich froh, dass ich bei der letzten Bundestagswahl das kleinere Übel, die Union, gewählt habe. Merkel gefällt mir wirklich nicht. Aber Friedrichs, als Innenminister der CSU, hat immerhin eine bemerkenswerte Islam-Außerung gemacht. Es dürfte schon ein Unterschied sein, dass moment “schwarz-gelb” am Ruder ist gegenüber der anderen Variante “rot-gün”. Vielleicht sind es nur graduelle Unterschiede. Aber, wenn bei einem Ausgangspunkt eine räumliche Abweichung zweier Strecken von einem Punkt 0 aus nur wenige Zentimeter besteht, kann diese Differenz schon an einem nur hundert Meter entfernten Punkt P1 eine erhebliche qualitative Bedeutung erlangen..

    • July 19, 2011 at 5:30 pm

      “Aber Friedrichs, als Innenminister der CSU, hat immerhin eine bemerkenswerte Islam-Außerung gemacht.”

      Hat man ihn schon zurückgepfiffen?

  38. Monarchist
    July 19, 2011 at 11:23 am
  39. July 19, 2011 at 2:17 pm

    Letzte Antwort bezieht sich auf Beitrag #47

    • July 19, 2011 at 5:23 pm

      “Evolas Grundsatz hieß, daß die Idee über die Wirklichkeit, nicht umgekehrt, zu entscheiden hat. Der Spruch wird auch von Nationalisten (Evola war kein Nationalist) gern zitiert, und tatsächlich wirkt er heute passend. Nun basierte Evolas Vorstellung von Gesellschaft auf einer totalen Ablehnung der gegenwärtigen Realität (Moderne) und einen Rückzug in die Antike. Solcherlei Gedankenspiele hat es immer wieder gegeben (Rückzug in eine vorherige Epoche usw.), der Faschismus ist das derzeit Bekannteste. Der Staat ist im Faschismus der Angelpunkt, nicht das Volk. Das Volk als menschlicher Organismus kommt beim Faschisten an zweiter Stelle – das menschliche Sein hat sich seiner metaphysichen Auslegung unterzuordnen. Dieses Prinzip sind alle Staaten gefahren, siehe meine Ausführungen zur Abstraktion von Staatswesen allgemein. Evolas Faschismus hingegen (Imperium statt Volksstaat) hat diese Abstraktion nicht nur unterschwellig vorgenommen, sondern sie forciert. Deshalb sprach ich von einer „Besessenheit“. Der reale historische Faschismus ist wieder ein eigenes Thema. ”

      Julius Evola sehe ich, landvolk, etwas anders. Natürlich stand bei ihm das transzendental/metaphysische Element im Vordergrund. Er sah dies im Verlaufe der Zeitalter als verlorengegangen an. Dabei sah er schon die Wirklichkeit in seltener Klarheit. Geradezu meisterhaft, unübertroffen. Er sehnte das Goldene Zeitalter der Transzendenz zurück, wußte aber, das es verloren ist. Und Nationalist war er insofern, als er dem Willen als einigendes Band eine hohe Bedeutung beimaß. Faschist war er nicht, denn der Faschismus ist etatistisch, nicht völkisch, wie Du ja auch schreibst. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, können wir gerne ein wenig intensiver über Julius Evola, den ich regelrecht ob seiner unübertroffenen Analyse verehre, reden.

      Die übrigen behandlungsbedürftigen Punkte dürfen gerne in dem neuen Artikel “Vorwärts, voran!..” mit einfließen. Ich bitte aber unbedingt zu beachten, daß da zunächst eine Schlagwortsammlung stattfindet.

      Besonderen Dank für Deine bisherige Mühe!

  1. January 28, 2012 at 8:37 pm

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