Summ, summ, summ…

Die Biene-fleißig für uns Alle...

In meiner Kindheit hörte ich des öfteren das nachfolgende Lied. Auch meine Mutter sang es uns an warmen Sommertagen. Es stammt vom Dichter unserer  inzwischen verstümmelten Deutschen Nationalhymne, Heinrich Hoffmann von Fallersleben und verdient, nicht vergessen zu werden.

Aber auch zum Erweitern unserer naturwissenschaftlichen Kenntnisse, die für die Metapolitik in Zeiten zunehmender Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung sowie dem bevorstehenden “Knall”  immer wichtiger werden, will ich ein wenig beitragen. Beim Stöbern im Netz und noch viel mehr im realen politischen Leben fällt mir auf, daß naturwissenschaftliche Fragen fast nie im Diskurs sind:

 

 Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Ei, wir tun dir nichts zu Leide,

flieg nur aus in Wald und Heide.

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

Kehre heim mit reicher Habe,

bau uns manche volle Wabe.

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!

 

Die Bienen sind unentbehrlich für das Einhalten des Gleichgewichtes in der Natur sowie für das Versorgen der Menschen mit Nahrung, was sehr oft nicht ins Bewußtsein gelangt. Sterben die Bienen aus, dann sterben auch wir.

Die Bienen sind auch ein höchst interessantes Studienobjekt der Naturwissenschaften, insbesondere der Biowissenschaften. Der Laie denkt, Bienen und Bienenkönigin seien quasi von Geburt an für ihre Stellung im “Bienenstaat” vorgesehen, von Anfang an unterschiedlich, sozusagen genetisch dispositioniert. Dem ist aber nicht so:

“Ein eindrucksvolles Beispiel für den fließenden Übergang zwischen “sozial erworben” und “biologisch fixiert” ist die Bienenkönigin und die Arbeitsbiene. Beide haben einen völlig identischen genetischen Apparat, also das vollkommen gleiche Erbgut! Die Fütterung mit Gelee Royal während einer bestimmten Wachstumsphase..führt jedoch zur spezifischen Aktivierung eines besonderen epigenetischen ( laienhaft gesagt “außerhalb der mitgeborenen Gene” erworbenen, niekisch ) Programms und hat zur Folge, daß sich eine Bienenkönigin entwickelt.” ( Lyko, F. und Koll., The Honey Bee Epigenomes ) Entgegen früheren Annahmen kennt die Natur eine Vielzahl solcher Beispiele, sie finden sich auch beim Menschen.

Was wir erleben, das verändert auch unseren Körper.

Mit dieser Erkenntnis eines fließenden Übergangs gehören alle bisherigen Theorien der unwandelbaren genetischen Disposition  sowie des sog. Behaveiorismus auf den “Müllhaufen” der Forschung: Der Mensch ist weder unwandelbar genetisch für immer festgelegt ( politisch konservative bis nationalsozialistische Auffassung )  noch durch sein Erleben oder Erziehung beliebig änderbar. ( gutmenschlich linke bis kommunistische Auffassung )

Für unsere metapolitisch – identitäre Arbeit bedeutet dies: Vorsicht vor Dogmen. Vorsicht vor Aussagen, die dieser Erkenntnis widersprechen!

  1. egdir
    August 3, 2011 at 10:16 am

    Beim Thema Bienen fällt mir eine Groteske der Globalisierung ein. Man gehe in einen Supermarkt und stelle sich vor die (zumeist) riesige Auswahl an Honig. Dort findet der geneigte Feinschmecker allerlei Sorten in den schönsten Farben und verschiedensten Viskositäten. Mit Waben, ohne Waben etc. pp. Allein: In der Regel NICHT EINEN EINZIGEN Deutscher Herkunft. Vielmehr findet man dort ausschließlich Gemische aus Honigen aus EU- und Nicht-EU-Ländern. Dabei gibt es in Deutschland unzählige Imker. Deren Produkte sind aber nur noch direkt vom Erzeuger oder auf Wochenmärkten zu beziehen.

    Merke: Auch mit seinen tagtäglichen Einkäufen macht man Politik!

    • Anonymous
      August 3, 2011 at 10:34 am

      Und egdir,wenn ich das noch hinzufügen darf,offenbar irgendwie bewußt gefördert: Produkte aus Polen, selbst Forellen aus der Türkei landen sie hier an:-)

      Ich hege immer noch eine gewisse Hoffnung, daß zumindest außerhalb der bereits völlig durchseuchten Gebiete in Deutschland irgendwann bei Restdeutschen der Groschen fällt und sie wieder zum Eigenen zurückkehren wollen. Ansonsten sind wir unrettbar verloren.

      • August 3, 2011 at 11:29 am

        Der Anonymus bin ich, niekisch:-)

  2. egdir
    August 3, 2011 at 11:37 am

    Niekisch, ich bin mir da ganz sicher. Es war doch auch schon während der französischen Besetzung Deutschlands unter Napoleon so, daß alles französische bewundert wurde und die “Elite” sogar französisch sprach. Irgendwann kippte es aber und alles Deutsche war wieder angesagt. Es ist mithin die alte Deutsche Erbkrankheit, alles Fremde zu hofieren, für sich anzunehmen und das Eigene zu verleugnen oder als rückständig zu verunglimpfen. Neben der dem Deutschen innewohnenden Neigung zum Verrat ist dies die widerwärtigste Veranlagung unserer Art. Das muss man ehrlicherweise zugeben.

    • niekisch
      August 3, 2011 at 7:17 pm

      Ja,egdir und da stimme ich ganz ehrlich zu. Es ist so.

  3. Anonymous
    August 3, 2011 at 6:00 pm

    Die Deutschen essen 120000 to Honig, wir Imker prod. ca 30000 – also werdet Imker, das geht auch in der Stadt, aufm Balkon oder Dachboden. Ansonsten beim örtl. Imkerverein nach Direktvermarktern fragen und echten deutschen Honig kaufen.

    • niekisch
      August 3, 2011 at 7:19 pm

      Immerhin, Anonymus, habe ich schon Bienensträucher im Garten, die gerne angeflogen werden..

      Vielen Dank für Deine Anregungen.

  4. Egdir
    August 3, 2011 at 8:09 pm

    Werter Anonymus, dann müssten ja immerhin 25 Prozent der Honige aus Deutschland kommen. Im Supermarkt ist das aber gerade nicht der Fall. Ich kaufe meinen Honig daher direkt beim Imker.

    • niekisch
      August 3, 2011 at 8:22 pm

      Vorbildlich, egdir.

      Ob bei der Feinstaubbelastung im Ruhrpott der hiesige Honig gesund ist?
      Wenn ja, schließe ich mich mit meiner Familie sofort an.

  5. Egdir
    August 3, 2011 at 8:44 pm

    Niekisch, man sollte z.b. auch beim Gemüsekauf darauf achten, wo es herkommt. Es kann doch nicht sein, dass man in einigen Läden neuerdings weder Kartoffeln, noch Zwiebeln aus heimischer Ernte bekommt. Da werden Zwiebeln aus aller Herren Laender angeboten, aber nicht eine einzige aus Deutschland. Das ist ja letztlich auch ökologisch verwerflich. Das mache ich nicht mit. Dann gibt es eben keine oder ich suche mir einen Haendler, der Deutsches Gemurse hat.

    • niekisch
      August 3, 2011 at 9:14 pm

      Das, egdir ist sogar im Sinne von Metapolitik. Das Eigene zu nutzen und zu schützen fällt unter metapolitisches Handeln.

      Mit diesen Dingen müssen wir anfangen, so wie es im Politischen wie jetzt in Weißrußland schon damit beginnen kann, aus Protest mit den Füßen zu stampfen und zu klatschen.

      Das Große kann so einfach anfangen:-)

  6. August 3, 2011 at 9:24 pm

    Man könnte auch sagen, die Biene symbolisiert, den Fleiß und die Strebsamkeit des deutschen Volkes, in der Insektenwelt.
    Welchen Völkern man, in diesem Zusammenhang, den Charakterzug der Wespe zuschreiben könnte, muß ich demnach hier doch wohl nicht benennen, oder?!😉

    • niekisch
      August 3, 2011 at 9:28 pm

      Schöne Metapher,Ralle.Und die Hummel? Was ist mit der, Ralle?

      • Baumkrone
        August 4, 2011 at 12:58 pm

        Auch Hummeln sind sehr wichtig für die Natur. Wie auch die Bienen sind sie sehr an der Bestäubung beteiligt. Außerdem finde ich sie niedlich🙂
        Ich kann mich an den Hummeln in unserem Garten immer wieder erfreuen, genauso an den Bienen…

      • August 4, 2011 at 8:58 pm

        Ja, über die Hummel ist auch von meiner Seite nichts negatives zu sagen. Außerdem müßte man dann zusätzlich auch noch die Hornisse einbeziehen und die anderen Insekten vielleicht auch. Aber das würde, glaube ich, zu weit führen?! Wollte ja kein abendfüllendes Thema darauß machen😉

  7. Egdir
    August 4, 2011 at 8:22 am

    Und wer die Zecke, dieses nutzlose und unansehnliche Getier, das sich in den Pelz setzt und Blut saugt, ist, dürfte auch klar sein.

    • August 4, 2011 at 10:19 am

      Die Zecke gehört tatsächlich als Spinnenart zu den Parasiten http://www.drpabel.de/html/biologie.html , Egdir. Und sie zählt im Tierreich wie die unterschiedlichen menschlichen Ethnien auch zu einem Gesamtkanon, der eben eine große Bandbreite hat. Darauf muß ich bestehen, weil ich Nationalist bin. Ich sehe da keine Wertigkeit, sondern Andersartigkeit. Und das Negative, Zerstörende, Ausbeutende kann auch sein Positives haben, indem es uns in seiner Einseitigkeit Wege aufzeigt, wie wir der mißlichen Lage am besten entkommen. Das ist in der Natur so angelegt. Manchmal vernichtet sich das Schlechte auch dadurch, daß es das Gute hervorlockt und bestärkt:-) Und wenn wir uns Deiner These überhaupt zuwenden, dann vielleicht im Sinne eines Artikels in der SZ v.2.5.07 unter dem Titel “Der fremde Wille – wie winzige Parasiten im Gehirn Charakter und Verhalten von Wirtstieren beherrschen.” Vielleicht kannst Du den interessanten Text im Archiv der Zeitung finden. Sehr interessant. Wir diskutieren hier ja auch schon länger über das Einpflanzen fremder Ideen in unsere HIrne, über Charakteränderung, Verhaltensänderung seit dem Entfallen der Souveränität der Deutschen nach 1945 durch Umerziehung, Frankfurter Schule, PC, Gutmenschentum pp.

      • August 4, 2011 at 9:08 pm

        Genaugenommen ist die Zecke, wie die Spinne, ein Arachnid, also ein Spinnentier, da es sich der Spinne in gewisser Weise ähnelt, eine Spinnenart ist es eigentlich nicht.

  8. Sympathie träger
    August 4, 2011 at 10:46 am

    Bester niekisch, Schöngeist, der Du bist, wirst Du auch der Zecke ihre positiven Seiten abgewinnen und “mitdenkender” Bauer, der ich bin, kann ich Dir da auch nicht ganz widersprechen.
    Vermutlich hat egdir die Zeckke hier eher als Fabeltier besprochen, sowenig die Taube das Tier des Friedens ist, so ist der natürliche Fuchs NICHT die Hinterhältigkeit selbst. Als Tierhalter, insbesonders als Hundehalter, sehe ich die Zecke allerdings sehr (!) kritisch.

    • niekisch
      August 4, 2011 at 7:28 pm

      Mich Sympi, befallen sie beim Marschieren im Wald auch des öfteren. Sie sind ein unangenehmer Teil, aber doch ein Teil der Natur. Ohne sie wird die Welt ärmer:-)

  9. egdir
    August 4, 2011 at 11:14 am

    Geschätzter Niekisch, vielleicht liegt es daran, daß ich bereits als kleiner Junge von einem Arzt an der Schläfe mittels Skalpell von einer Zecke befreit werden musste, daß mir diese deutliche Wertung herausgefahren ist. Gegen Deine weisen Ausführungen klingt mein Beitrag #14 natürlich sehr grob.

    Du hast selbstverständlich recht, wenn Du auf einen Gesamtkanon der Natur verweist. Allein, mir ist noch nicht klar, welche Folgen das Aussterben der Zecke für diesen Kanon hätte. Der Hund von Symphatieträger jedenfalls wäre wohl nicht unglücklich darüber.

    • Sympathie träger
      August 4, 2011 at 11:56 am

      Und bei aller Neigung jedem Getier gegenüber, wäre der Tierhalter selbst ausdrücklich froh über das dauerhafte Ableben der Zecke. Meine zurückhaltende Bitte an die Chemieindustrie: Rottet das Parasitenviehzeug endlich mit Stumpf(!) und Stiel(!) ein für alle mal und unwiderruflich aus, Flöhe ausdrücklich eingeschlossen(!!!).

      Bei Erfolg: Danke liebe BASF (oder andere).

      • Baumkrone
        August 4, 2011 at 12:56 pm

        Da möchte ich aber widersprechen. Es stimmt dass die zecken sich zu stark vermehrt und verbreitet haben und dass ein Rückgang dieser Zustände vorteilhaft wäre. Aber eine komplette Ausrottung dürfte wohl nicht besonders gut wirken, denn man bedenke dass es nicht unbedingt wenige kleine Vögel sind die sich auch zu einem größerem teil von Zecken ernähren. Wären diese üvberhaupt nicht mehr vorhanden dürfe das besagten Vögeln nicht besonders gut tun, was deren Verringerung zur Folge haben könnte.

      • Sympathie träger
        August 4, 2011 at 1:27 pm

        “Baumkrone”, das Einklinken in “Reply” ist eine Unart und eigentlich nur dem Bloggeristen vorbehalten. Auch wenn
        es Dir wichtig erscheint, ist eine chronologische Folge der
        Argumente dem Thema auf alle Fälle zuträglicher.

        Einem Austausch von Rede und Gegenrede
        ist diese Art des Gesprächs ganz abträglich.

    • niekisch
      August 4, 2011 at 7:31 pm

      “mir ist noch nicht klar, welche Folgen das Aussterben der Zecke für diesen Kanon hätte.”

      die Antwort darf ich doch verschieben, egdir?:-)

  10. Sympathie träger
    August 4, 2011 at 12:05 pm

    PS. niekisch, vielleicht ist es Dir schon mal aufgefallen, daß “Ökobauern” lange und breite Erklärungen zur Bodenpflege abgeben, nie aber zur Fellplege ihrer Tiere. Ich treibe mich jetzt seit 28 Jahren in diesem “BRD-Miljö” herum, um zu wissen, warum das so ist. Dreimal darfst Du raten.

    • niekisch
      August 4, 2011 at 7:34 pm

      Und wenn ich die Antwort schon beim ersten Mal weiß, Sympi?:-)

      • Sympathie träger
        August 4, 2011 at 9:09 pm

        Dann hat der Herr über diese Seite 100 Punkte(!!!).

  11. egdir
    August 4, 2011 at 12:32 pm

    Symphatieträger!!!???

    Ich hoffe, wir reden jetzt immer noch lediglich von der Zecke, die unsere lieben Vierbeiner peinigt und nicht von den Parasiten, die uns Zweibeiner aussaugen!!?? 😉

    • Sympathie träger
      August 4, 2011 at 1:13 pm

      Guter egdir, ich mache einen Umschaltknopf (Batten) dran, wenn ich das Thema wechsel, bislang meine ich ausschließlich meine “Berufsgenossen”, die mir keineneswegs alle unsympathisch sind, weil sie auf der “Öko-Hauptwelle” schwimmen und von dieser getragen werden. Eines will ich mal ganz unmißverständlich sagen: Ich bekenne mich selbst ganz ausdrücklich dazu und kenne mehr “Ökobauern”, die entgegen(!) der von Presse, Funk und Fernsehn verbreiteten Annahme ganz ausgeprägt “rechts” anstatt “links” sind.

      Ich habe in Kiel Landwirtschaft studiert, und zwar mit weichenden Erben schleswig-holsteinischer und nordniedersächsischer Bauerndynastieen, die seit mehereren 100 Jahren ihre Höfe bewirtschafteten. Da ist das, was heute für “Öko” gilt (Nachhaltigkeit etc.), seit eben diesen mehreren hundert Jahre Gang und Gäbe.

      Dieser Begriff der nachhaltigen Landwirtschaft
      (wann wäre sie nicht nachhaltig gewesen ?)
      ist heute ein “grüner” K-Gruppen-Schwindel.

  12. egdir
    August 4, 2011 at 2:37 pm

    Ich meinte eigentlich Deinen Beitrag #19, Symphatieträger. Thema Ausrottung mit Stumpf und Stiel.

    Hinsichtlich der “Ökobauern” gebe ich Dir Recht. Der Bauer war schon immer auch Landschaftspfleger und hat eine nachhaltige Bewirtschaftung seiner Scholle betrieben. Das hat mit “Grün” mal gar nicht s zu tun. Aber auch hier haben es die linken Volkszersetzer geschafft, die Deutungshoheit zu erringen. Im Übrigen ist die Landwirtschaft erst im Zuge der Demokratisierung des Landes nach 1945 in Teilen zu einem Monstrum geworden (z.B.Massentierhaltung).

    • Sympathie träger
      August 4, 2011 at 4:22 pm

      Ist sie nicht wirklich, guter Egdir. Ich war “LPG-Bauer”, ich weiß, wie wir gewirtschaftet haben, schon mangels Chemie haben wir akkurat ökologische Landwirtschaft betrieben, entgegen aller Schmarotze des BRD-Bewußtseins. Die “Großvieheinheit” war mangels ökonomischer Leistungsfähigkeit nur eine theoretische Größe, die LPG´n haben, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, NICHT industriell, sondern ökologisch-bäuerlich vor sich her gewurschtelt und die “Einheiten” zur Bezahlung ihrer Bauern erwirtschaftschaftet.

      Für den Begriff, die Funktion und die Art der Errechnung von “Einheiten”,
      schreibe ich gern einen eigenen, unentgeltlichen Beitrag von “seinerzeit…
      zu meiner Zeit”. Die “DDR-Kolchose” war für die Mitarbeiter weit weniger
      schlecht als ihr Ruf. Bis dahin müßt Ihr mir das einfach glauben.

  13. egdir
    August 4, 2011 at 6:09 pm

    Ich glaube, Symphatieträger, irgendwie reden wir hier oft aneinander vorbei. Ich meinte hier keineswegs die Zustände in der DDR, sondern jene in der real existierenden BRD. Zwar sehe ich die Kolchosen (oder LPGs) in der DDR insofern etwas kritisch, da ich den Ansatz, Landwirtschaft zu industrialisieren, für falsch halte. Aber die Zustände in der DDR im Detail zu beurteilen mag ich mir mangels Kenntnis nicht anmaßen. Ich vertraue hier gerne Deinen kenntnisreichen Ausführungen.

    Ich jedenfalls konnte in meiner Jugend einen Geflügelstall in meinem Wohnumfeld beobachten. Zigtausend in eine Halle eingepferchte Puten empfinde ich auch heute noch als ein abscheuliches Verbrechen an der Kreatur. Allerdings führt uns auch dies wieder zu meinen zu Beginn dieses Strangs gemachten Anmerkungen zum persönlichen Konsumverhalten. Wer jeden Tag Unmengen Fleisch in sich reinstopft (damit spreche ich jetzt nicht Dich an, werter Symphatieträger), darf sich über Massentierhaltung nicht beschweren. Auch hier triftt jeder tagtäglich eine politische Entscheidung.

  14. Sympathie träger
    August 4, 2011 at 7:20 pm

    “…irgendwie reden wir hier oft aneinander vorbei. ”

    Wie recht Du hast, der Mann von “Block-Identität”
    hat mir erstmal einen ellenlangen Identifizierungscode
    zugemailt, um “sicher” zu gehen, so wird das alles
    nichts.

    Soweit haben sie also das “rechte” Spektrum, mehr
    Schiß als Vaterlandsliebe und vorallem hat der “rechte”
    Bundesbürger mehr Angst vor dem VS als der normale
    DDR-Bürger seinerzeit vor der gesamten Stasi, west-
    deutsche Scheißhausparolen dienten nur dem west-
    deutschen Scheißhaus.

    “…da ich den Ansatz, Landwirtschaft zu industrialisieren,
    für falsch halte.”
    Ich, der ich ein eingefleischter Freund der bäuerlichen
    Landwirtschaft bin, habe nur 2 x in meinem Leben
    wirklich große und erbärmliche Massentierhaltung
    gesehen, und zwar 1981 in der Sowjetunion und 1986
    in Holland. (In Argentinien soll es das auch geben.)

    Dem “Konsumesel” kannst Du nicht vorwerfen, was er nicht
    wissen kann. Die Niedrigpreisglobalisierung hat ihnen das
    Beurteilungsbewußtsein geraubt, ist Scheiße – aber ist so.

    Ich habe schon gut damit zu tuen, 3 Neffen, 2 Nichten und
    meine 2 Töchter nebst Gatten und Gattinnen auf dem, für
    meine Begriffe normalen Pfad der Verbraucherentscheidungen
    immer wieder einzuschwören und zu halten.

    Das ist selbst bei einigermaßen gut geratenen Erziehungs-
    erfolgen bei knapp 40-jährigen nicht einfach, sag ich Dir.

  15. Sympathie träger
    August 4, 2011 at 7:38 pm

    PS. Ich fürchte, wenn unser guter Niekisch nach Hause kommt,
    erkennt er sein Blog nicht wieder, was alles so aus “Bienchen”
    werden kann.

  16. egdir
    August 4, 2011 at 8:36 pm

    “PS. Ich fürchte, wenn unser guter Niekisch nach Hause kommt,
    erkennt er sein Blog nicht wieder, was alles so aus “Bienchen”
    werden kann.”

    Da magst Du recht haben. Aber das spricht doch für unsere Kreativität, oder?

    So, ich fahre jetzt nach hause und arbeite dort weiter. Habe noch eine Nachtschicht vor mir.

    Schönen Abend noch!

  17. Prinz Eugen
    August 4, 2011 at 9:18 pm

    @ Sympathie träger
    Komm doch wieder nach DE!

    • August 5, 2011 at 11:13 am

      Bitte nicht “abwerben”, lieber Prinz:-)

  18. Sympathie träger
    August 4, 2011 at 10:44 pm

    Für den, der sie noch nicht kennt,
    eine subversive Ballade mit echter
    Anteilnahme aus den Endsiebzigern.
    (So waren wir damals, bombastisch
    und dennoch voller echtem Mitgefühl)

  19. Sympathie träger
    August 5, 2011 at 12:15 am

    Ariald und Vox haben jeder 2 bekommen, da soll auch hier ein zweites nicht fehlen. Die seit langem Vorverstorbene, meine Langzeit-Lebensgefährtin und Mutter meiner Töchter meinte immer, es wäre meine einzige(!) Sentimentalität, also Schnulze. Na denn :

  20. August 5, 2011 at 11:03 am

    “Allein, mir ist noch nicht klar, welche Folgen das Aussterben der Zecke für diesen Kanon hätte.”

    Baumkrone, egdir, hat dazu weiter oben schon Stellung genommen. Beim Aussterben der Zecke fehlt ein Glied in der Kette. Da in der Natur eines mit allem und alles mit dem einen verbunden ist, wirkt sich der kleinste Eingriff letztlich aus.

    • Sympathieträger
      August 5, 2011 at 11:13 am

      Man muß es auch nicht übertreiben. Täglich sterben Arten aus, andere bilden sich neu heraus. Leider sterben Parasiten nicht aus, da sie prima auf ihre Wirtsorganismen eingestellt sind und deren Veränderungen auf ihre Weise “mitmachen”.

      Unser Mitgefühl sollte eher dem Bienensterben vor
      wenigen Jahren gelten, stimmt´s guter Niekisch?

  21. August 5, 2011 at 11:12 am

    “Soweit haben sie also das “rechte” Spektrum, mehr
    Schiß als Vaterlandsliebe und vor allem hat der “rechte”
    Bundesbürger mehr Angst vor dem VS als der normale
    DDR-Bürger seinerzeit vor der gesamten Stasi”

    Ein zum Nachdenken anregender Satz, Sympi.

    Darüber sollten wir diskutieren. Am besten unter einem neuen Artikel. Ich überlege mal, was als Einstieg geeignet ist.

    • Sympathieträger
      August 5, 2011 at 11:15 am

      Sollten wir unbedingt, ich würde mir eine Antwort
      oder zumindest eine Ahnung davon erhoffen.

  22. egdir
    August 5, 2011 at 1:19 pm

    Ich glaube, Symphatieträger und Niekisch, die meisten fürchten sich nicht vor dem VS. Ich wüsste gar nicht, was ich von denen zu befürchten hätte. Viel schlimmer ist für die meisten doch der linksextreme Denunziantenpöbel, der, unter medialer Mithilfe, durchaus existenzbedrohend werden kann. Da eine linke politische Einstellung regelmäßig mit Feigheit zusammenkommt, kann man den Gegner nicht mit offenem Visier bekämpfen, sondern sieht sich anonymen Schmierfinken, Lügnern und Hetzern ausgesetzt. Kann aber natürlich auch sein, daß dies alles teilweise vom VS inszeniert wird.

    Insofern muss man feststellen, daß der staatliche und staatlich alimentierte “Kampf gegen Rechts” nichts anderes ist, als ein Instrument des Terrors.

    • Sympathie träger
      August 6, 2011 at 2:23 pm

      Es muß noch etwas anderes sein, ist es auch, egdir. Ich hab ´ne Weile überlegt, hier eine Halbantwort zu geben. Nur soviel: das MfS war auch ein “Instrument des Terrors” und 14 Monate im Zuchthaus waren auch nicht der Renner und doch war die gewollte Ächtung gering. Beispiel: Meine Freundin brachte zu den wenigen Besuchstagen unsere Mädels mit und selbst meine Genossin Mutter besuchte mich in der (offiziell so bezeichneten) “Strafvollzugseinrichtung”, trotz des Deliktes (Widerstand gegen Staatliche Maßnahmen § 212 StGB der DDR).
      Vielleicht lag es an mir, an meinem unbedingten Familiensinn seit eh und je und an meinem ebenfalls unbedingten Interesse und Einsatz für (echte) Freunde, es gab keine Distanziereungen, keine Brüche im Familien- und Freundeskreis und alle waren im DDR-Leben gut zu Hause. Bei Haftentlassung holte mich meine Schwester mit VoPo-Gatten(!) und Familien-Lada(!) ab.

      Glaubst Du, das wäre heute in der BRD so möglich?

      • August 6, 2011 at 5:21 pm

        “Glaubst Du, das wäre heute in der BRD so möglich?”

        Ich war bisher nicht im Knast, Sympi, aber die Staatsorgane waren bei mir. Ich stieg morgens kurz vor 8:00 aufs Rad, um zur Arbeit zu fahren. Als ich mich umdrehte, sah ich drei ziemlich grau gekleidete Personen aus einem Wagen steigen, die auf mich zugingen. Ich: “Die Herren sind da! ” Ich verlangte den Durchsuchungsbeschluß, in dem es hieß, ich habe eine verbotene Organisation fortgesetzt und sei Verfasser eines Liedes mit rechtsradikalem Inhalt. Und schon stellten sie meine Wohung auf den Kopf, auf meinen sarkastischen Kommentar der Leiter:” Ich hätte auch mit gezogener Waffe die Türe eintreten können”. Meine kleinen Töchter weinten, die Wäsche wurde durchwühlt, im Schreibtisch Kohlepapier beschlagnahmt. Selbst im Keller wurde unter den Kartoffeln gewühlt. Meine Bibliothek wurde krampfhaft durchsucht, es war ersichtlich, daß sie von Literatur keine Ahnung hatten. Es wurde auch der Titel beschlagnahmt: “Der Liberalismus – gewogen und zu leicht befunden.” Auch Ho Chi Minhs Reden. Nach 3 Stunden Qual für meine Frau und die Kinder und Hinterlassen einer Beschlagnahmeliste verpißten sie sich. Später zwangen sie mich zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen und gaben erst nach einem Jahr Rechtskampf die beschlagnahmten Bücher zurück. Hauptdrahtzieher war der Dortmunder Anti – Rechts Staatsanwalt Maaß, der des öfteren wegen NS – verfahren durch die Medien geistert.

        Ich will das nicht mit Deiner Sache vergleichen, aber hier passierte auch was:-)

  23. niekisch
    August 5, 2011 at 6:01 pm

    “Ich fürchte, wenn unser guter Niekisch nach Hause kommt,
    erkennt er sein Blog nicht wieder, was alles so aus “Bienchen”
    werden kann.”

    Sicher viel, Sympi, ganze Bienenvölker, tausende Stiche für den Imker und Bestäubung durch Eure fleißige Mitarbeit:-)

  24. niekisch
    August 5, 2011 at 6:06 pm

    “Insofern muss man feststellen, daß der staatliche und staatlich alimentierte “Kampf gegen Rechts” nichts anderes ist, als ein Instrument des Terrors.”

    Da gibt es das interessante Werk von Josef Schüßlburner: Der alternative Verfassungsschutzbericht oä. Sehr lesenswert, auch zum sog. Liberalextremismus.

    Bevor wir dieses ganz andere Thema in einem neuen Artikel ernsthaft aufgreifen, rege ich an, doch wenigstens kurz auf den naturwissenschaftlichen Teil meines obigen Artikels einzugehen.

  25. niekisch
    August 5, 2011 at 6:11 pm

    “Mutter meiner Töchter”

    Bin Vater von Töchtern, Sympi,:-)

  26. Egdir
    August 5, 2011 at 10:07 pm

    Niekisch, um auf die Naturwissenschaft zurück zu kommen: Möglicherweise ist dem Deutschen Volk das Gelee Royal ausgegangen. Woher bekommen wir wieder welches?

    • Sympathie träger
      August 5, 2011 at 10:32 pm

      vorwiegend aus China.

    • August 6, 2011 at 2:19 pm

      Vielleicht vom norwegischen Königshaus? – Ach nee, die liefern nicht nach Deutschland, weil wir Norwegen bestzt hatten:-)

  27. egdir
    August 6, 2011 at 9:23 am

    Mit Chinesischem Gelee Royal schaffen wir uns den neuen Deutschen König….na, DAS ist doch mal eine Perspektive.😉

  28. Sympathie träger
    August 6, 2011 at 10:53 am

    “…na, DAS ist doch mal eine Perspektive.”

    Und, egdir – nicht die schlechteste, wie ich hinzufügen möchte. China beweist uns gerade, daß ein Land nach mächtiger Hochkultur auch eine lange Durststrecke des Niedergangs, der Unterwerfung und Ausplünderung übersteht und wieder zur eigenen Stärke zurückfinden kann.

    Und nochwas, der (deutsche) Imkernachwuchs, mit dem ich hin und wieder Kontakt habe, konnte mit Gelee Royal gar nichts anfangen, vor kurzem sagte er dann zu mir: “Ich weiß was das ist, aber die Produktion ist zu aufwendig und außerdem fördert es Allergien.” (Ich hab nachgesehen, genauso steht´s bei “Wiki-Weltweisheiten”.)

  29. egdir
    August 6, 2011 at 11:09 am

    Symphatieträer, ich sehe in den Chinesen einen potentiellen politischen Verbündeten im Kampf gegen das Imperium. Ich glaube allerdings, für das für uns Deutsche so bitter nötige “Gelee Royal” werden wir mehr als nur Imker brauchen.

    Aber wir können ja hier schon mal am Rezept arbeiten.

  30. egdir
    August 6, 2011 at 11:16 am

    Oh, Sympathieträger, ich habe Deinen Namen etwas verhunzt. Ich bitte um gerechte Bestrafung!

    • niekisch
      August 6, 2011 at 2:15 pm

      Das tue ich ständig, in dem ich den werten Leser “sympi” nenne, ohne daß er protestiert:-)

      • Sympathie träger
        August 7, 2011 at 12:22 pm

        “Sympi” konnte annehmen, daß es sich um einen vorübergehenden “Gäg” handelt, da Namensverniedlichungen ab einem gewissen Alter, nunächst vielleicht(?) lustig, dann albern sind und immer eine Vertrautheit bekunden, die im Alter nicht mehr erzeugt wird.

        Zur Erklärung meiner Namenswahl: Da ich mit meinen sehr freien und eigenwilligen Ansichten, die ich in jedem Lebensalter(!) auch keck verkündete sehr oft (eigentlich ständig) aneckte, habe ich nun per Definition meine Meinungsäußerungen (nicht mich) als sympathisch erklärt.

      • August 7, 2011 at 6:26 pm

        Ich habe es nur gemacht, weil ich mich bei “sympathieträger” mit 2-Finger-suchsystem ständig vertippe. Ich entschuldige mich und gelobe Besserung, sympathieträger.

  31. Sympathieträger
    August 6, 2011 at 12:11 pm

    Kleine Versprecher (hier Verschreiber) sind läßlich. Vielmehr stelle ich fest, daß wir das Synonym für den “reinen Stoff” der Metapolitik mit der uns eigenen Ernsthaftigkeit und gleichermaßen mit dem uns eigenen Humor gefunden haben.

    Schade, daß uns alle “DE”-Teilnehmer wieder verlassen haben,
    weiß ich doch, daß viel Kluges in empirischen Beiträgen stecken
    kann.

  32. August 6, 2011 at 1:00 pm

    Ich habe euch noch nicht verlassen, ich warte nur auf einen interessanten Artikel.😛

  33. egdir
    August 6, 2011 at 2:38 pm

    B.I., Du wartest auf einen Interessanten Artikel? Ich finde unseren kleinen Ausflug in die Welt der Bienen ausgesprochen interessant. Wie Du siehst, haben wir aus dem Thema “Summ summ summ” doch einiges gemacht.

    @Sympathierträger

    Ich habe eben noch mal in den älteren Beiträgen des Strangs gestöbert und Deinen Beitrag von 2:23 gelesen. Du warst im DDR-Knast? Wegen “Widerstand gegen staatliche Maßnahmen”??? Ist ja krass. Die Terminologie würde auch gut zur BRD passen.

    • Sympathie träger
      August 6, 2011 at 2:41 pm

      …hab Dir unter Nr.46 kurz dazu geschrieben.

      • Sympathie träger
        August 6, 2011 at 2:49 pm

        …ach das meinst Du ja, kann besser mit Nummern als mit Uhrzeiten.
        Ja der Terminus hat gewissermaßen den “gesmatdeutschen” Rechts- und Behördenklang der “Neuzeit” bereits vorweggenommen.
        Sag mir doch keiner, die DDR hätte außer “Erika” nichts zum “Deutschland” der “Grigori-Potjomkin-Variante” beigetragen.

  34. egdir
    August 6, 2011 at 3:17 pm

    Jaja…

    ….die BRD in ihrem Lauf
    hält weder Ochs` noch Esel auf.

    Wenn ich an die Wendezeit zurückdenke, so war ich damals der festen Überzeugung, daß der Sozialismus internationaler Couleur ein für allemal erledigt sei. Niemals hätte ich es damals auch nur im Ansatz für möglich gehalten, daß die tatsächliche politische Wende glatt anders herum verläuft. Durch die Demokraten westdeutscher Provenienz katalysiert, feiert der Marxismus heute fröhliche Urständ`…und lässt das Land in einem totalitären Sumpf der ewigen Weltverbesserer versinken.

    Aber wie ER es schon richtig sah: Die Erkenntnis, daß das Volk nur vom immer gleichen Feinde verführt wird, muss die Liebe des Nationalisten zu seinem Volk nähren. Niemals dürfen wir dem einfachen Volk die Schuld für dieses Unglück geben.

    • August 6, 2011 at 5:25 pm

      “Aber wie ER es schon richtig sah: Die Erkenntnis, daß das Volk nur vom immer gleichen Feinde verführt wird, muss die Liebe des Nationalisten zu seinem Volk nähren. Niemals dürfen wir dem einfachen Volk die Schuld für dieses Unglück geben.”

      Nein, das dürfen wir nicht, egdir.

  35. Sympathie träger
    August 6, 2011 at 4:01 pm

    Ach egdir, wir sollten in einer Versammlung (Konklave ?) ein Manifest dikutieren, das mindestens 1.500 Seiten hat, dann sollten wir einen Weltkongreß der unterdrückten und fähigen Völker einberufen und sodann mit Panzern und Presse, Macheten und Meinungen, Messer und Meldungen, Bomben und Bildzeitungen aller Art die würdigen Völker befreien, einvernehmlich Grenzen ziehen und in friedlichem Austausch / Wettbewerb, mit ausdrücklicher Kunde der nachbarlichen Vorlieben und Abneigungen die Vielfalt der Völker genießen.

    Wenn das auch eine ungewöhnliche Überlegung ist, zwischen der volkszugewandten Ordnungsliebe des Altkanzlers und den Utopien eines Th. Morus (vielleicht sogar eines J.Lennon) sehe ich heute keine unüberwindlichen Gegensätze, wenn man die Menschen läßt…und man läßt sie nur dann, wenn sie sich das erkämpfen.

    • Sympathie träger
      August 6, 2011 at 4:04 pm

      Optimist, der ich bin.

      • Sympathie träger
        August 7, 2011 at 12:26 pm

        Verweise hier nochmal auf
        meine Bemerkung unter Nr.59

  36. Egdir
    August 6, 2011 at 10:32 pm

    Ich kenne ein Manifest, Sympathieträger, welches zwar nur halb so viele Seiten hat, in dem aber eigentlich alles drin steht.

  37. Sympathie träger
    August 7, 2011 at 12:41 pm

    Nun müßte ich raten, welches Du meinen könntest.
    Das Marx´sche ist ganz deutlich dünner als die Hälfte,
    das des Altkanzlers (diese Bezeichnung beeindruckt
    wirklich jeden(!) Bundesbürger ist in zwei Teilen er-
    schienen, die Angaben variieren enorm.

  38. August 7, 2011 at 1:42 pm

    Das Lied “Summ, summ, summ” kenne ich auch noch aus meiner Kindheit.
    Kennt hier jemand Kinder der heutigen Zeit, die mit diesem Lied noch was anfangen können?

    • Sympathie träger
      August 7, 2011 at 2:08 pm

      @ Ralle: Ja, ich !

      Sowohl meine heute (ab November) 32-jährigen Töchter, als auch ihre inzwischen 36- und 39-jährigen Gatten haben in einem ordentlichen, dem Kinde / den Kindern zugeneigten Haushalt alle Kinder- und Volkslieder vorgesungen bekommen und wissen aus eben dieser eigenen Erfahrung, wie wichtig das auch für ihre eigenen Kinder (1×5 J. und 2×3 J. und 1x voraussichtlicher Geburtstermin 11/11) ist.

      Immerwieder der größte Renner war, wenn Tante (meine Schwester ist Musiklehrerin) mit ihrer Gitarre Kindersingen veranstaltete. Noch heute fragen ab und an erwachsene Männer aus der Nachbarschaft nach, ob wir noch “Kindersingen” durchführen, sie wären damals dabei gewesen und würden jetzt gern mit ihrer (eigenen, neuen, kleinen) Familie kommen.

      Wer sich über die Medienverblödung beklagt, tut das zurecht,
      wer selbst nichts anderes auf die Beine stellt, muß sich und
      seinen Lieben das ARD-RTL-SAT-ZDF-ETC.-Programm antuen.

      Ich weiß gar nicht, was daran so schwer ist.

      • August 7, 2011 at 2:29 pm

        Das Schwierige dabei ist, daß selbst dann, wenn sich beide Elternteile einig über die Erziehung ihrer Kinder wären, diese dann von staatlicher Stelle (Kindergarten,Schule), Steine in den Weg gelegt bekommen.

  39. Sympathie träger
    August 7, 2011 at 3:00 pm

    Das, guter Ralle, war in unserer volksdemokratischen Zone alles noch anders. Und es ist auch heute noch anders als bei “Euch”, solange Frauen wie meine Schwester, meine Schwägerin und nun auch meine Nichte (mit nationaler DDR-Sozilation) im Schuldienst tätig sind. Alle drei Frauen sind BRD-Beamtinnen mit tief empfundener Abneigung gegen die BRD.

    Meine Nichte-Beamtin- führt in aller Öffentlichkeit die Bürgerinitiative gegen ein neues Asylantenheim in ihrer Nachbarschaft an, das können Eure verkürzten BRD-Weiber nicht nur nicht, weil sie dumm und dusselig sind, sondern weil sie NICHTS sind.

    Außer schwule Gender-Muschis hab ich seit 1983(!) keine normale Frau in der BRD getroffen. Dagegen sind die DDR-Frauen heutiger Tage, auch (mangels geeigneter Geburtsdaten) ohne eigene, bewußte DDR-Identität immernoch die Hoffnung der Nation.

    • August 7, 2011 at 6:47 pm

      ” Eure verkürzten BRD-Weiber nicht nur nicht, weil sie dumm und dusselig sind, sondern weil sie NICHTS sind.”

      Zumindest meine Tochter, die zwei deutsche Kinder aufzieht und im Umfeld einer 8-köpfigen Araberfamilie leben muß, im übrigen künstlerisch sehr begabt ist und tapfer “ihren Mann steht”, möchte ich nicht dazurechnen, lieber sympathieträger.

      • Sympathie träger
        August 7, 2011 at 7:15 pm

        Jede Veralgemeinerung ist im Einzelfall sträflich und sündhaft falsch. Sag Deiner Tochter, daß ein Leser von Vatis Netzseite
        keine Frau meint, die nicht gemeint sein kann.
        Niekisch, stell Dich nicht so doof an. Ich meine keine Frauen,
        die nicht gemeint sein können.

  40. Egdir
    August 7, 2011 at 6:17 pm

    Das, guter Sympathieträger, ist mit ein Grund dafür, daß ich überlege, mit meiner Familie Richtung Osten zu ziehen. Auch möchte ich meinem Kind nicht zumuten, mit Migratten zur Schule gehen zu müssen.

    • Sympathie träger
      August 7, 2011 at 7:03 pm

      Dann tu das, ich weiß, wie man an seiner Region festhängen kann, doch das, was ich zwischen 1983 und 1998 für meine Region hielt, ist heute eine “Bronx-Gesellschaft”, längst der Beschiß am Norden.

      Was bin ich meinem Opa mütterlicherseits dankbar, daß er sich nach der übelen Vertreibung aus Stettin im nördlichen Berliner Raum neu angesiedelt hat. Mein Opa väterlicherseits (auch vertrieben aus Stettin) ist in Pommern geblieben und hat in Greifswald neu gegründet.

      Die beiden wollten nicht weg von Stettin, mußten es und konnten es.
      Was ich damit sagen will, wenn die Not wirklich groß ist, kann man
      sowas packen. Die “Zone” läßt sich nicht so schnell durchsäuchen,
      die “Eingeborenen” Männer und(!) Frauen sind zu renitent dafür.

  41. August 7, 2011 at 6:41 pm

    “mit Migratten zur Schule”

    Nicht aus Feigheit oder Angst, sondern angesichts bereits stattgefundener und noch in Steigerung zu erwartender Unterdrückungsmaßnahmen bitte ich solche sensiblen Begriffe aus strafrechtlichen und taktischen Gründen zumindest einige Zeit zu unterlassen, Egdir. Das gilt auch für die übrigen Nutzer. Da Metapolitika möglicherweise von DE endgültig abgekoppelt wird, trage ich die volle Verantwortung für dieses Blog – was ich gerne tue – kann mich als Jurist auch wehren,wenn die gutmenschlichen Behörden Witterung aufnehmen:-), aber wir müssen uns ja nicht vorsätzlich solchen Situationen aussetzen.Und Zensur hasse ich abgrundtief. Ich bitte um Verständnis.

    Immer Euer niekisch

    • Sympathie träger
      August 7, 2011 at 7:28 pm

      Sei doch kein Hasenfuß, geschätzter Niekisch.

      • August 7, 2011 at 7:53 pm

        Wenn Du hinsichtlich meiner Person Bedenken hast – Gerne übergebe ich Dir das Blog:-) Ich kann mich dann wieder der realen Welt zuwenden, um das zu erleben, was ich schon hatte: Pflastersteine,Polizeitritte,Waschbetonplatten und Schüsse,also Situationen, in denen man kein Hasenfuß ist.

        Und eine Differenzierung der Westfrauen kann ich in Deinem Kommentar nach wie vor nicht erkennen. Aber wir wollen ja hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

        Dir noch einen wunderschönen Abend, Sympathieträger.

  42. Sympathie träger
    August 7, 2011 at 8:20 pm

    Ich wollte ganz sicher keinen Anlaß geben, Dir den Sonntagabend zu vergellen. Wir beide haben auch keinen Grund, zu kämpfen. Ich vermute im Großen und Ganzen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiedlichkeiten.

    PS. In dem Pukt liegst Du richtig, zwischen 1983 und 1998
    hab ich nach den Besonderheiten der Westfrauen “gefahndet”
    und bin auf nichts als Leere gestoßen. Jetzt sind wir 13 Jahre
    weiter und das Thema ist längst keines mehr für mich.

    • August 8, 2011 at 9:03 am

      Die Besonderheit der virtuellen Welt liegt darin, daß das Verbale vom Gesamtmenschen getrennt ist. So entsteht leicht eine trügerische Beurteilung, die anschließend wieder zurechtgerückt werden muß, Sympathieträger.
      Zudem muß der Leserblogger einige Kriterien mehr beachten als der bloße Kommentator. Das weiß ich, weil ich beides praktiziere. Es ist ein ständiger Tanz auf dem Seil.

      Meine Vorgehensweise in allerletzter Zeit hat immerhin dazu geführt, daß Metapolitika wieder auf DE zu finden ist. Und das kann ja im allseitigen Interesse liegen.

      Ich denke, daß wir uns hier weiterhin mit Anstand und auf Augenhöhe begegnen. Es sei denn, wir unterscheiden uns in der Körpergröße erheblich:-)

  43. Egdir
    August 7, 2011 at 10:43 pm

    Verehrter Niekisch. Man wird sich doch noch verschreiben dürfen, oder?😉. Ich gelobe Besserung!

    • August 8, 2011 at 9:17 am

      Nichts für ungut, Egdir, ich verschreibe mich da ja auch, gerade kürzlich noch:-) Jetzt, wo DE Metapolitika – wie auch immer – wieder integriert hat, können wir sicher in Kürze die Zügel wieder etwas lockerer lassen:-)

  44. egdir
    August 8, 2011 at 10:40 am

    Niekisch, das ist doch eine gute Nachricht!

    • August 8, 2011 at 1:24 pm

      Ja, egdir, das ist sie.

  45. August 8, 2011 at 11:17 am

    Sympathie träger :Jede Veralgemeinerung ist im Einzelfall sträflich und sündhaft falsch. Sag Deiner Tochter, daß ein Leser von Vatis Netzseitekeine Frau meint, die nicht gemeint sein kann.Niekisch, stell Dich nicht so doof an. Ich meine keine Frauen,die nicht gemeint sein können.

    Es gäbe ja auch die Möglichkeit, sich korrekt auszudrücken, lieber @Sympathieträger!

    • August 8, 2011 at 1:27 pm

      Schon geklärt, Ralle. Sympathieträger erträgt weiterhin meine Sympathie.-)

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