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Damit Migranten nicht schon morgen die Mehrheit in Deutschland bilden: Rot-Grün unbedingt verhindern…!

Rot-Grün durch Schwarz verhindern?...

“Monarchist” hat längere Kommentare im Artikel über Rabehls Vergleich von BRD und Nationalsozialismus angehängt, die – von ihm noch einmal zusammengefasst und ergänzt – interessant für einen Gastkommentar erscheinen. Man habe danach das gegenwärtige System eher mit Elementen der DDR zu vergleichen als mit dem historischen Nationalsozialismus. Es gäbe so etwas wie eine “DDR-light” mit Zügen eines subtil verdeckten Totalitarismus, der vor allem Meinungsfilter und die Sanktion gegenüber Andersdenkenden beträfe. “Monarchist” sieht aber wichtige Unterschiede zwischen einzelnen Parteiformationen im gegenwärtigen System. In Bezug auf Multikulturalismus sei vor allem eine Rot-Grüne Konstellation auf Bundesebene zu verhindern. Die “schwarze Karte” als “zweite Wahl würde dabei eventuell in einigen Fällen eine entscheidende Rolle spielen. “Monarchist” will dies allerdings als “Momentaufnahme” verstanden wissen, denn auch die Union sei manchmal zu recht seltsamen “Spontanaktionen” fähig, wenn es um den Machterhalt geht. Nun der Gastkommentar von “Monarchist”:

Richtig ist: Das System der BRD entwickelt ebenfalls zunehmend totalitäre Züge. Sie sind jedoch nicht mit dem geschichtlichen NS-Regime zu vergleichen, wie Bernd Rabehl meint, sondern eher mit der Ex-DDR. Man kann inzwischen die bestehenden Parteien auch in einiger Hinweis durchaus mit den damaligen Blockparteien vergleichen. Allerdings gibt es in einer für Deutschland zentral wichtigen Frage Unterschiede, die immerhin diskussionswürdig sind. Und zwar in folgender Hinsicht: Was VoxPopuli kürzlich zu Vorgängen um die NPD, aber auch andere rechte Parteien äußerte, stimmt. Das nationale Milieu insgesamt muss stärker werden, unter anderem damit der Einfluss von VS-Leuten in rechten Parteien weitestgehend neutralisiert werden kann – soweit, so gut. Dies dürfte unter gegebenen Umständen aber noch eine Zeit lang dauern. Derweil sind flankierende Maßnahmen zu organisieren, damit das genannte Milieu überhaupt noch eine Chance gewinnt, nennenswerten Umfang zu entwickeln. Sind nämlich erst einmal die demografischen Mehrheitsverhältnisse gekippt, dürfte es kaum noch eine Rolle spielen, ob unter ethnischen Deutschen national orientierte Kreise gestärkt werden oder nicht. Und jetzt kommt eine recht ketzerische These zu den Rahmenbedingungen, die hier eine Rolle spielen.

Migranten demnächst in der Überzahl?

Vergegenwärtigen wir uns einmal folgendes: Sollte Rot-Grün die Macht übernehmen, kommt die doppelte Staatsbürgerschaft in Reinform, wie sie ursprünglich von Schröder und Fischer geplant war (wahrscheinlich wenig später auch die Aufnahme der Türkei in die EU). Konsequenz: Parlamentarische Mehrheiten für nationale Anliegen würden dann kaum noch herstellbar sein. Die Demografie würde dafür von einem solchen Moment an gleichsam im Handumdrehen sorgen. Immer mehr Pass-Deutsche in vergleichsweise kurzer Zeit würden ein Übergewicht an parlamentarischer Macht für linke Absichten – zumal für noch viel weitergehende Mulit-Kulti-Pläne – zumindest auf absehbare Zeit zementieren. Dann wird auf einmal jede zweite Nachbarin von dir Kopftuch tragen, und eine Berliner Ministerriege mit einer ganzen Reihe von Leuten mit Migrationshintergrund (namentlich türkischem oder arabischem) wäre irgendwann bestimmt nicht als abwegiges Szenario anzusehen.

Was also tun…? Die rot-grüne Multi-Kulti-Zuspitzung ist auf jeden Fall zu verhindern. Insofern ist eine Bundesregierung mit möglichst starker Unionsbeteiligung immer noch vorzuziehen. Vor allem der bayerische Flügel sollte gestärkt werden, auch wenn die CSU sich in den letzten Jahren immer wieder als (fast) genauso opportunistisch entpuppt hat wie die Rest-Union. Aber, es gibt dennoch bedeutsame Nuancierungen. Man denke nur einmal daran, dass Verkehrsminister Ramsauer in seinem Ministerium einen Erlass verabschiedet hat, dass der Gebrauch von Anglizismen zu Gunsten deutscher Worte im Dienstverkehr einzuschränken sei. Oder die Äußerung von Innenminister Friedrich, der Islam gehöre – historisch gesehen – nicht zu Deutschland. Das war immerhin ein Signal, für das er reichlich öffentliche Schelte hat einstecken müssen.

Und sonst in der Union…? Immerhin hatte ein Roland Koch die Doppelte Staatsbürgerschaft, die das Tandem Schröder-Fischer, als eines der ersten gemeinsamen Projekte ihrer Amtszeit hatte einführen wollen, mit der damals von ihm gestarteten Unterschriften-Aktion im Hessenwahlkampf und dem späteren Abstimmungsverhalten im Bundesrat verhindert. In türkischen Medien nimmt man ihm das bis heute nachhaltig übel. Nun wird Koch, der ja inzwischen in die freie Wirtschaft übergewechselt ist, vorgeworfen, er hätte seine Positionierung nur aus wahltaktischen Überlegungen getroffen. Aber, warum auch immer: Er hatte sich mit staatsrechtlich wichtiger Konsequenz in geschilderter Weise stark gemacht. Sein Nachfolger wird in der Presse das eine oder andere Mal ebenfalls als „Hardliner“ bezeichnet. Sicher sind solche Leute in der Merkel-CDU absolute Ausnahmen geworden, und kaum noch jemand bekennt sich in dem Wahlverein wie einst Friedrich Merz parlamentarisch zur „Leitkultur“. Dennoch bildet die Union bislang noch einen wichtigen Systemunterschied in Fragen wie Doppelte Staatsbürgerschaft und Türkeibeitritt zur EU. Was könnte ein Fazit daraus sein, wenn man sich selbst politisch eindeutig rechts von der CDU verortet, und das aus gutem Grund? 

Differenzierte Gedankenanstöße bei Wahlen vermitteln

Der logische Schluss ist ein ganz praktischer: Wenn man persönlich „Pro“, Republikaner oder NPD wählt, hat man in seinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis wahrscheinlich den einen oder anderen, den man davon überzeugen kann, dies auch zu tun. Aber, genauso kennt man eine ganze Menge Leute, deren geistige Frequenz in der Hinsicht einfach keinen Empfang an Impulsen zulässt. Darunter sind sicher jedoch Personen, die man überzeugen könnte, wenigstens nicht SPD, Grüne oder die Linke zu wählen, sondern dann doch lieber schwarz. In diesem Sinne sind auch diejenigen anzusprechen, die zu den gleichgültig gewordenen Nichtwählern gehören. Bei der künftigen Zuspitzung besser eine schwarze Stimme als eine rote, grüne oder gar keine.

Zwar wird unser Staatwesen inzwischen von politischen Gruppierungen gelenkt, die Kritiker in Erinnerung an die DDR insgesamt als „Blockflötenparteien“ bezeichnen. Aber, um es nochmals hervorzuheben: Es gibt Unterschiede im totalitären Multikulturalismus. Ein Wolfgang Bosbach und ein Innenminster Friedrich mögen letztlich zwar auch opportunistisch sein. Trotzdem trennt sie noch einiges von einem Sigmar Gabriel oder einer Claudia Roth.

Jeder wählt – auch wer nicht wählt…

Wir als Rechte geben uns vergleichsweise prüde, auf welchen Tasten des Klaviers wir zu spielen bereit sind. Die Gegenseite – und ich meine da die Strippenzieher weit im Hintergrund – ist überhaupt nicht wählerisch. Mal unterstützen internationale Finanzeliten die Rechten in einem Land dann die Linken, heute die Kommunisten, morgen Faschisten. Hier wird eine Revolution von glühenden Islamisten angezettelt, dort ein anderes Spielchen getrieben. Wir aber haben unsere Überzeugungen und denken gegebenenfalls: Vornehm geht die Welt zugrunde. Statt dessen, sollten auch wir ganz machiavellistisch das Prinzip “teile und herrrsche” innerhalb der Systemparameter übernehmen. So viel ich weiß, ist es auch in jeder klassischen Diktatur unabdingbar für eine Opposition, in den Herrschaftsapparat hinein zu netzwerken.

Fragen wir uns auch, wie die 68er erfolgreich waren. Zu ihrem “langen Marsch” durch die Institutionen gehörte es unter anderem, die etablierten Parteien zu unterwandern. In diesem Sinne ließe sich ja auch darüber nachdenken, ob man nicht weiterhin NPD oder „Pro“ wählt, aber gleichzeitig Mitglied in der FDP oder Union wird, vielleicht sogar bei den Grünen (und diese tendenziell ein Stück weit umdreht), Außerdem sollte man sich einmal Gedanken darüber machen, in welchem Umfang VS und politische Institute wie Stiftungen steuernden Anteil daran haben, dass die Partei der Nichtwähler immer größer wird. Cui bono – wem nützt das…? Nichtwählen ist immer auch eine Form von Wählen, denn man unterstützt dabei im Zweifelsfall die Konstellation, die man sich gerade nicht wünscht. Insofern erscheint es gegenwärtig bedenklich, wenn Aktionen der sogenannten „Unsterblichen“ dazu aufrufen, nicht mehr wählen zu gehen. Einfach, weil man Demokraten in summa für alle Fehlentwicklungen der BRD verantwortlich macht. Jede fehlende Stimme ist in künftige Wahlkämpfen aber erst einmal eine Stimme für Rot-Grün – siehe Wahlumfragen. Anders wäre die Situation möglicherweise erst, wenn Wahlbetrug nicht nur in einigen Prozentpunkten, sondern flächendeckend in großem Maßstab gegeben erschiene. Dann könnte Wahlboykott tatsächlich Sinn machen.

Warum ein „kleineres Übel“ manchmal doch entscheidend sein kann

Gegenwärtig stellt sich die Situation noch anders dar. Damit nationale Kräfte in Deutschland stärker werden können, ist Rot-Grün auf Bundesebene unbedingt zu verhindern. Im Windschatten einer schwarzen Regierungsbeteiligung dürften nationale Gruppierungen eher wachsen können, als wenn eine linke Regierung die Masseneinwanderung ruckartig zu forcieren begänne. Es gibt in der CDU zwar die außenpolitisch einflussreichen Herren von Klaeden und Polenz, die auch liebend gern die Türkei als Vollmitglied der EU haben möchten. Aber, die entsprechenden Prozesse dürften bei einer Fortführung einer Konstellation wie Schwarz-Gelb langsamer ablaufen. Noch nicht einzuschätzen wäre eine Situation, in der etwa eine Schwarz-grüne Bundesregierung bestehen würde. Gleichwohl spricht einiges dafür, dass selbst in dem Fall der Multikulturalismus weniger schlagartig auf die Spitze getrieben würde als bei Rot-Grün oder Rot-Rot-Grün, einfach, weil es noch eine innerparteiliche Opposition in der CDU gibt und die bayerische Schwesterpartei auch noch eine Rolle spielt.

Trotzdem klar: Die Schwarzen sind nicht „erste Wahl“

Um aber nicht missverstanden zu werden: Dies ist keine Wahlwerbung für die Union. Es gilt vielmehr, ganz persönlich Parteien rechts von CDU und CSU zu wählen, auch – so weit es geht – andere dafür zu motivieren. Doch ein nicht unerheblicher Teil von Personen, die wir argumentativ erreichen können, bewegt sich in Entscheidungssituationen eher zwischen Optionen wie Schwarz auf der einen Seite und Rot oder Grün auf der anderen Seite bzw. gar nicht zu wählen. In solchen Fällen gilt es dann schon lieber für eine Wahlentscheidung zu Gunsten der Schwarzen zu motivieren, als den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen. Es wird zwar ein gewisses Magengrummeln in einem selbst hinterlassen. Aber, solche taktisch-strategischen Verhaltensweisen sind in besonderen Situationen eventuell unausweichlich. Oder wollen wir künftig einmal jede zweite Nachbarin mit Kopftuch…?

Bitte beachten!  Die Diskussion wird  h i e r   weitergeführt!!!!!!!!!

 

  1. Petrus Urinus Minor
    August 19, 2011 at 6:28 pm

    Mein kommentar aus dem Rabehl-Strang, hier, wie ich denke, noch angebrachter:

    DDR 2.0 ist ein viel zu harmloser Begriff für das, was wir jetzt haben.
    Zwar gleichen sich die widerlichen Mechanismen des Denunziantentums. Dennoch: Die DDR (1.0) hat immerhin nicht versucht, zielgerichtet ihr eigenes Volk auszurotten.

    Im Übrigen: CDUFDP zu wählen ist m.E. der noch größere Verrat.

    Es gibt kein kleineres Übel!

    Im Gegenteil! Langsamer ist schlimmer. Gerade das langsamere Vorgehen der “Bürgerlichen” ermöglicht die Gewöhnung und Akzeptanz der Massen.

    Wir stehen aber der physischen Vernichtung unseres Volkes gegenüber. Es kann in dieser Perspektive kein kleineres Übel geben. Vielm ehr gilt es einerseits das System noch zu treiben, andereseits jede Gelegenheit zu nutzen, auf gewalttätige Situationen (Stuttgart, London, Banlieu) hinzuweisen. Vielleicht zu …wirken. Es wäre das schlimmste nicht, wenn die Migranten und Anarchos den Aufstand probten. Gerade weil der Spießer nach der Ordnungsmacht rufen wird. Ich bin nicht sehr zuversichtlich, dass wir unsere Vorstellungen einer idealen Demokratie auch in der Krise verwirklichen könnten. Das wahrscheinlichste Ergebnis wäre ein offen autoritärer Staat mit linkem Gepräge.

    Aber angesichts Perspektive der Vernichtung unseres Volkes ziehe ich auch diese DDR 1.0 (reload) der Jetztsituation vor.

    Wenn man Überzeugungsarbeit an politisch frustrierten Bravbürgern leisten will, so ist eher dazu aufzurufen, solche Parteiblüten wie Assoziale Pogopartei, Bibeltreue Christen oder Biertrinkerunion zu wählen. Jede vergeben Stimme mindert die Wahlkampferstattung der Etablierten.

    • August 19, 2011 at 6:44 pm

      Ich habe noch nie die CDU gewählt und werde sie auch nie wählen. Unter großen Übeln gibt es kein kleineres Übel wie es unter Schwerverbrechern keine Kleinkriminellen gibt. Es ist ganz einfach die politische Erfahrung seit 1965, die mir zeigt: CDU/CSU sind noch gefährlicher als Rot – Grün, weil die CDU/CSU lange Zeit vorgespiegelt hat, die Rechte entbehrlich zu machen. Umso schlimmer ist das jetzige Verhalten, der jetzige Verrat.

      Dennoch wollte ich Monarchist Gelegenheit geben, seine Ansicht hier zu vertreten und als eigenen Strang diskutieren zu lassen. Incidenter können wir uns mit Lohengrins Gedanken beschäftigen, den “Tiger zu reiten”, um mit Julius Evola zu sprechen und zugleich das System finanziell von selber zugrundegehen zu lassen. In Zeiten völliger Machtlosigkeit kann es sinnvoll sein, auf das System “aufzusitzen”, es zu reiten, ihm die Sporen zu geben. Ich hatte aber schon geschrieben, daß dieser Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, weil wir zumindest noch Wortergreifung betreiben können, selbst Wahlteilnahmen formell nach wie vor möglich sind.

  2. Baumkrone
    August 19, 2011 at 7:46 pm

    Da für mich CDU/FDP genauso antideutsche Verbrecher sind, kommt mir die Wahl derer gar nicht erst in den Sinn. Da ich nationalistisch bin wähle ich auch eine nationale Partei. Für mich gibt es kein sogenanntes “taktisches Wählen”, wo man anders wählt weil man glaubt man würde sonst seine Wahlstimme verschenken. Ich wähle den, dem ich zustimme, sonst wäre das Ganze System der Wahlen ja vollkommen sinnlos, was es in der BRD wahrscheinlich sowieso schon ist…

  3. Petrus Urinus Minor
    August 19, 2011 at 7:52 pm

    Ähm, das mit dem Tiger war ich.

    Lohengrin war der mit dem Verfassungsvorschlag, den ich eher für nicht hinreichend bzw. die falsche Frage hielt. Dennoch habe ich auch dazu einige inhaltliche Bemerkungen gemacht, die ich auch noch weiter ausführen werde.

    Im Übrigen glaube ich nicht, dass noch die Zeit für Wortergreifung ist. Das geschieht seit Jahren ohne konkrete Ergebnisse. Vielmehr führt der Theoriediskurs mit anderen psychischen Deformationen der Rechten zusammen m.E. zu Zersplitterung bzw. zum regelmäßigen Zerreissen des Tischtuches.

    Wahlteilnahme ja, aber mit destruktiver Zielsetzung.

    Schließlich:

    Wir müssen uns völlig im Klaren darüber sein, in welchem Zeithorrizont wir agieren.
    Unsere physische Vernichtung wird in wenigen Jahren unabänderlich sein.

    Gott sei Dank ist sie inzwischen in einen Wettlauf mit dem Systemzusammenbruch getreten.

    • niekisch
      August 20, 2011 at 7:43 pm

      “Ähm, das mit dem Tiger war ich.”

      Verzeihung bitte, Petrus Urinus Minor. Da habe ich einen Fehler gemacht.

  4. August 19, 2011 at 8:22 pm

    Deshalb wähle ich die Piratenpartei, die setzt sich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle die sich in Deutschland aufhalten ein, sowie für das volle Wahlrecht für alle Ausländer ab 14 Jahren.

    • Sympathie träger
      August 19, 2011 at 8:43 pm

      Piraten, so so – darum auch die zwei abgenagten Knochen
      unter dem bolemischen Schädel auf der Fahne. Super.

  5. Sympathie träger
    August 19, 2011 at 8:38 pm

    Oh jeh – oh jeh … wer von Euch weiß, warum es wohl keinen ehemaligen DDR-Bürger bei den Diskussionen um “DDR 1.0” oder “DDR 2.0″ und ähnlichem Unsinn gibt (?), weil sich diesen Wessi – Quatsch niemand mit authentischer Kenntnis antut, glaubt mir das.

    Da ich hier niemandem etwas an das Hosenbein machen will, bin ich dann mal weg.
    PS.
    Zwei Lichtblicke: a)”…CDU/CSU sind noch gefährlicher als Rot – Grün,…”
    und b)”…kommt mir die Wahl derer gar nicht erst in den Sinn.”

    Grüße von mir.

    • Petrus Urinus Minor
      August 20, 2011 at 4:10 pm

      Ich möchte Sie nicht beleidigen und habe im Gegenteil höchste Hochachtung vor Ost-Biographien.

      Dennoch möchte ich Lichtmez aus der Sezession zitieren:

      “Der Kommunismus hat sich kulturell gesehen weitaus weniger destruktiv ausgewirkt, als das westliche System. Nicht, daß er sich keine Mühe gegeben hätte: aber selbst auf diesem Gebiet hat er es nur zum Trabi gebracht. Im Gegenteil zeigt sich heute, daß der Kommunismus in Osteuropa trotz aller „Fortschritts“-Rhetorik eher eine konservierende, fast schon katechontische Wirkung hatte, die einen sogar die DDR in einem rührend verklärten Licht erscheinen läßt. Der Schaden an der Substanz der Völker ging nirgendwo so tief wie im Westen. In Breslau fahren heute ganze Armadas von Kinderwägen mit blonden Babies durch die Stadt, geführt von jungen Müttern, die sonntags in die Kirche gehen, den Papst lieben, sogar wenn er Deutscher ist, und den Sozialismus hassen.

      Wenn Deutschland heute so wäre wie Polen, wäre es ein viel glücklicheres Land. Und wenn ganz Deutschland heute so wäre wie die ehemaligen Gebiete der DDR, wäre es ein viel deutscheres Land. In dem 3sat-Bericht über die Sezession wurde behauptet, ich träume „vom gesellschaftlichen Umbruch, der in Ostdeutschland seinen Anfang nehmen soll“. Wie die Macher darauf kommen, weiß ich nicht, aber die Idee ist gar nicht verkehrt. Kubitschek und Kositza wissen schon, warum sie zu Wahl-Ossis wurden. Schon lange frage ich mich, ob die Mauer ironischerweise nicht eher doch ein „anti-antifaschistischer“, auf jeden Fall aber ein „anti-antideutscher Schutzwall“ war. Ich mochte die Ossis und ihre Mentalität immer sehr gern. Es ist etwas in ihrer Seele erhalten geblieben, das den Westdeutschen durch Konsumismus, Liberalismus und Amerikanismus gründlich zerstört wurde.”

      http://www.sezession.de/27352/danke-junge-welt.html

  6. Prinz Eugen
    August 20, 2011 at 8:30 am

    Die CDU/CSU hat lange vorgeheuchelt die Partei der Vertriebenen zu sein, sie hat die Vertriebenen nur ausgenutzt, also auf keinen Fall CDU oder CSU.
    Die FDP ist für mich eine Partei des Kapitalismus, daher auch nicht wählbar.
    Letztendlich ist das alles ein Einheitsbrei von CSU bis Linkspartei,darum nur die Opposition.
    Dennoch Danke Monarchist für deine Stellungnahme.

  7. Monarchist:
    August 20, 2011 at 10:37 am

    Um es noch einmal klar zu unterstreichen: Es geht nicht um Wahlwerbung für die CDU (siehe obige Ausführungen). Primär richtet sich die Zielsetzung des Gastkommentars auf Leute in unserem Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis, von denen wir wissen oder von denen wir annehmen können, dass sie keine nationale Partei wählen werden. Diese Personengruppe, so meine ich, ließe sich immerhin dazu motivieren, das Kreuz bei den Schwarzen zu machen. Auch sehe ich gegenwärtig (!!!!!) einen potentieller Nichtwähler, der sich schließlich entscheidet, Union zu wählen, aus strategischen Erwägungen vergleichsweise positiv. Deswegen nämlich, weil sich im Windschatten der gegenwärtigen schwarz-gelben Konstellation eine nationale parlamentarische Kraft eher aufbauen lässt als in einer möglichen rot-grünen Ära. Es gibt durch Publizisten wie Sarrazin und Ulfkotte einen Schub, der sich gerade jetzt nutzen ließe. Gerade aus solchen Impulsen heraus besteht Möglichkeit, etwas zustande bringen, wie die Schweizer es mit ihrer SVP oder die Österreicher mit ihrer FPÖ bzw. mit dem BZÖ haben, die Belgier mit Flaams Belang und die Niederländer mit der Wilderspartei, die Schweden mit ihren Schwedendemokraten usw. – deutsche Vergangenheit hin oder her, egal!

    Wenn erst einmal durch eine Rot-Grüne Politik verstärkter Masseneinwanderung und unkontrollierter Ausweisvergabe an Migranten die Stimmverhältnisse so verschoben worden sind, dass sich nationale Politik über paralmentarischen Einfluss kaum noch durchsetzen ließe, blieben nur noch Optionen, die damit rechnen, dass alles völlig zusammenbricht – Wirtschaft, öffentliche Ordnung, Sicherheit auf den Straßen. Ich warne davon, sich so etwas zu wünschen. Man braucht sich nur einmal Bilder aus dem Libanon der 80er Jahre anzusehen.

    Ich erwähne auch gerne noch einmal, was ich in dem Diskussionsstrang “Zug abgefahren” heute Nacht angemerkt habe: Man kann es wie in der Medizin sehen, ein Pharmakon schockartig abzusetzen, kann zu einer tiefen Krisis des Patienten, eventuell mit tödlicher Konsequenz führen. Deswegen wird es vielfach als probater Weg gesehen, sich aus einer Therapie auszuschleichen. Ich bin kein Arzt, erlaube mir aber dennoch diese Metapher. Wir sollten uns auch vorsichtig aus den bestehenden politischen Verhältnissen “ausschleichen”. Der Wort “schleichen” mag zwar negative Beibedeutungen haben, aber der genannte Terminus ist ein stehender Begriff, und deswegen verwende ich ihn hier im Zusammenhang. Man könnte genauso sagen, es sei ratsam, sich nach und nach aus den gegenwärtigen Rahmenbedingungen heraus zu lösen – Amerikanisierung, Vasallenstaat, scheindemokratische Tendenzen und vieles mehr. Was eine Schocklösung brächte, ist auf jeden Fall wenig kalkulierbar.

    • Petrus Urinus Minor
      August 20, 2011 at 10:52 am

      “Was eine Schocklösung brächte, ist auf jeden Fall wenig kalkulierbar”

      Ich stimme Ihnen zu. Allerdings: was jede andere Entwicklung bringen wird, IST kalkulierbar.

      • Monarchist:
        August 20, 2011 at 12:51 pm

        Ein Problem könnte darin bestehen, dass die international agierenden Strippenzieher im Hintergrund nicht nur erfahrener im Umgang mit Chaos-Strategien sind, sondern, dass ihnen auch andere Ressourcen – unter allem solche finanzieller Natur – zur Verfügung stehen, wenn es darauf ankomt, etwa aus Straßenkämpfen und atmosphärischen Verwerfungen, kollektiven Ängsten usw. Nutzen zu ziehen. Sie verfügen über personelle Netzwerke und Denfabriken, die sich professionell damit auseinander setzen, wie ein herein brechendes Chaos in ihrem Sinn zu steuern ist.

        Mit dieser Aussage möchte ich nicht suggerieren, dass die “Schattenmeister” (so ein Buchtitel) nicht bezwingbar wären. Eine solche Sicht, die auch die Qualität einer selbsterfüllenden Prophezeiung haben könnte, ist auf jeden Fall zu vermeiden. Wenn man auf den allgemeinen Systemniedergang setzt, sollte man die Hydra an Ressourceen des Gegners jedoch bewusst im Auge und auch instinktmäßig sozusagen “im Hinterkopf” haben.

        Mir ist auch klar, dass ohne ein Minimum an Systemversagen – vor allem in volkswirtschaftlicher Hinsicht – es kaum zu einem Übergang in andere Verhältnisse kommen wird. Solange viele Menschen das Gefühl haben, viel bei einer Änderung von Bestehendem verlieren zu können, hat dies einen systemstabilisierenden Einfluss, der nicht zu unterschätzen ist. Unsere Denkgewohnheiten bewegen sich andererseits noch sehr stark in den vorgegebenen Bahnen, die von der amerikanischen Hegemonie vorgegeben sind. Wenn diese – nicht das amerikanische Volk – endgültig zusammenkracht, so mein Kalkül, werden sich sehr viele andere Bedingungen gleichsam verbundartig mit verändern.

        Wenn ich nachher oder morgen mehr Zeit habe, möchte ich gerne auf unterschiedliche Szenarien-Typen eingehen, die erst einmal vorstellbar sind. Ideal wäre, wenn wir hier im Forum gemeinsam mögliche Entwicklungslinien gedanklich zu sammeln bereit sein sollten. Dadurch wird, so denke ich, vieles miteinander klarer. Auch ich erfahre, gerade in dieser Auseinandersetzung neue Aspekte. und Kreativität auf strategischer Ebene hätte für uns zu bedeuten, allzu gewohnte Denkrahmen zu sprengen. Dazu gehört ein Optimum an Klarheit über zu kalkulierende Zweige an Zukunftsmöglichkeiten. Stellen wir uns doch miteinander dieser Aufgabe, über unsere jeweiligen Präferenzen und Positionen hinaus, die man ja vom Grundsatz her nicht aufgeben muss. Aber auch sie werden in einem solchen Prozess klarer, gewinnen idealerweise mehr Tiefenschärfe und werden möglicherweise in Ausschnitten Modifikationen erfahren.

        Da höre ich innerhlich vorweg bereits zwar einwanderhebende Stimmen aus dem Forum, die sagen: alles viel zu theoretisch. Aber, selbst Kriegführung kommt ohne Theorie hicht aus. Bis heute basieren, so viel ich weiß, die Militärstrategien der meisten hoch gerüsteten Nationen auf den Analysewegen und Theorien preußisch-deutscher Denkschulen. Vor Jahren hat auch ein Unternehmensberater ein interessantes Buch über Wirtschaftsstrategien geschrieben, in dem er sagt, dass man viel vom Militär lernen könnte – nämlich differenzierendes und möglichst trennscharfes Szenariendenken.

  8. Petrus Urinus Minor
    August 20, 2011 at 4:21 pm

    @Monarchist

    Dann nennen wir die Strippenzieher doch beim Namen: Banken und Medien, die sich zu einem statistisch extrem signifikanten Anteil aus auserwählten Reihen rekrutieren.

    In deren Reihen aber auch regelmäßig kooptiert wird.

    Wie ich bei Korrektheiten schreib:

    “Sehen sie das momentane Geschehen weniger als eine tatsächliche Verschwörung eines abgrenzbaren Personen bzw. Volkskreises an, (die Fraumaureraußerirdischen-judenkommunistenjesuitenamerikaner ,-) ) die im Weltverschörungssaal täglich Fähnchen weiterstecken, sondern mehr als eine gemeinsame Eliten-Ideologie, in die durchaus Personen kooptiert werden können, in der aber auch Protagonisten im Rahmen des do ut des zusammenarbeiten (Genderblödsinn gegen Gestattung von Hedge Fonds), wie auch gegeneinander intrigieren (der Halbfranzose (hö hö) Sarkozy gegen seinen Stammesgenossen Strauss Kahn).

    Sie stürzen gerade.
    Endlich!

    Der Zusammenbruch ist systemimmanent. Gerade die Alimentierung und Vermündelung der Massen ist Kernelement ihrer Ideologie. Dies bringt ihnen aber auch das Ende. Ob sich aus einer Krise ein Autoritarismus bildet, ist dabei gegenüber dem Genozid sekundär.

  9. Monarchist:
    August 20, 2011 at 5:25 pm

    @Petrus Urinus Minor

    “Sie stürzen gerade,
    Endlich!”

    Das sehe ich genauso. Die Frage ist indes, wie lange der Vorgang des Stürzens insgesamt noch dauern wird. Ob beispielsweise die von Ihnen als “Kooptierte” bezeichneten Kreise, zu denen ich insbesondere die Linksliberalen (SPD, Grüne) und die maurerisch gelenkten Bürgerlichen (Teile der Union und FDP) rechne, sich in einer Sonder-Einfluss-Zone BRD halten können. Dabei ist mir übrigens klar, dass der Logen-Arm ebenso recht stark in der SPD wirksam ist. Andererseits ist wohl auch hinsichtlich der Freimaurerei zu differenzieren, etwa zwischen Fußvolk bis zum “Meister vom Stuhl” einerseits und relevanten Teilen der Hochgradmaurerei andererseits. Außerdem spielen Familien wie die Rothschilds und Rockefellers eine zentral steuernde Rolle. Ihre hiesigen Statthalter (in Ihrer Terminologie, wenn ich Sie recht verstehe, “Kooptierte”) haben Angst um Ihre Pfründe und suchen daher vor dem ökonomischen Zusammenbruch noch genügend Stimmvolk im EU-Raum, namentlich in Deutschland zu rekrutieren (sehr beliebt: aus dem Migrantenpool). Derzeit habe ich allerdings den Eindruck, dass in der Regierungskoalition so etwas wie die morphogentische Erinnerung an Zeiten, als es in der FDP noch einen Ritterkreuzträger Erich Mende und in der Union die sogenannte “Stahlhelmfraktion” gab, unterschwellig nachwirkt. Außerdem kommen viele dort aus konservativeren Familien, deren Tradition man sich teilweise womöglich noch verpflichtet fühlt. Beginnen wir aber nun einmal einige Szenarien durch zu spielen:

    Variante 1: Schwarz-Gelb bleibt an der Macht, behält eine im Vergleich etwas strengere
    Einwanderungspolitik.

    Untervariante 1) Im Windschatten der Konstellation wird es nationalen
    oder rechts-konservativen Kräften möglich, stärker an Einfluss zu gewinnen.

    Untervariante 2) Die bestehenden Verhältnisse wirken als “Valium fürs Volk”,
    und “Pro”, “Reps”, “BiW” oder “NPD” können aus der Situation keinen
    nennenswerten Nutzen ziehen.

    Variante 2: Schwarz-Gelb bleibt an der Macht, biedert sich aber genauso wie SPD und
    Grüne in Migrantenkreisen an.

    Variante 3: Rot-Grün kommt an die Macht und öffnet sämtliche Schleusen für die
    Masseneinwanderung.

    Unter-Variante 1: Dies löst entschiedenen Widerstand in der Bevölkerung
    aus, und man beginnt sich in weiteren Wahlen endlich zu wehren.

    Unter-Variante 2: Es ist nicht mehr möglich, sich in Wahlen zu wehren, da
    die demografischen Verhältnisse inwischen gekippt sind.

    Variante 4: Es bleibt im Wesentlichen, wie es ist, in Bezug auf Migration, aber über
    Euro-Bonds (derzeit eines von Gabriels Lieblingsthemen) wird der Ausverkauf
    Deutschlands vorangetrieben (also hier als rot-grünes Szenario verstanden).

    Variante 5: Der ökonomische Zusammenbruch kommt so schnell und heftig, dass egal ist,
    wer sich an der Macht befindet. Bürgerkriegsähnliche Zustände werden
    zum Teil heftig ausgetragen. In dieser Zukunftsperspektive gibt es Verbindun-
    gen, zu den Prämissen aus Varianten 1 bis 4. Wenn zum Beispiel der
    Ausländeranteil aus einem fremden Kulturkreis exponential ansteigt, wird es
    für ethnische Deutsche in sich zuspitzenden Konkflikten wahrscheinlich
    schwerer, sich durchzusetzen.

    Variante 6: Der wirtschaftliche Zusammenbruch kommt auch, aber zeitlich gestreckter,
    und es gelingt, ihn in einen milderen Übergang in neue Verhältnisse zu
    steuern. Damit dies nicht zu Gunsten der alten Einflusskreise geschieht,
    käme es darauf an, dass nationale Interessen auch parlamentarisch stark
    genug geworden sind, um Meinungsführerschaft systemimmanent
    mindestens von unten her zu generieren.

    Diese Beschreibung möglicher Zukunfts-Szenarien ist erst einmal nur ein Anfang, und er beinhaltet höchstens andeutungsweise eine qualitative Gewichtung der Varianten und Subvarianten. Vielleicht gelingt es uns ja, aus diesen und möglicherweise folgenden Skizzierungen einen konstruktiven Ansatz heraus zu destillieren.

  10. Reichsbürger
    August 20, 2011 at 7:21 pm

    Zu piratenpartewähler #5
    Junge lass die Drogen aus dem Kopf.Wahlberechtigung für 14 jährige Ausländer.Schon mal mit deinem Spatzenhirn darüber nachgedacht was ist wenn eine Moslempartei die Mehrheit stellt.Dann wird man auch gerade mit Piraten nicht zimperlich sein.Über Bord mit die Vollpfosten.

  11. blacksun87
    August 20, 2011 at 11:16 pm

    Mit den grünen bricht alles schneller zusammen, und wenn es zusammbricht kann sich endlich hier was ändern…

    • Sympathie träger
      August 21, 2011 at 9:42 am

      Stimmt, denn mehr reale Enteignungen und mehr reale Überfremdung als unter Kohl (CDU) hat die BRD noch nie gesehen und doch gilt diese Partei vielen Leuten als konservativ. Hat es schon einen größeren Irrsinn gegeben???

      • Monarchist:
        August 21, 2011 at 11:32 am

        Trotzdem: Die “doppelte Staatsbürgerschaft” und der obligatorische Erwerb der Staatsbürgerschaft durch Geburt auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland sind Erfindungen von Rot-Grün. Dabei spielten insbesondere bei späteren Verhandlungen mit der CDU, die eine Bundesrats-Sperrmehrheit hielt, die Grünen eine treibende Rolle, das Wahlrecht so ausländerfreundlich wie nur irgend möglich zu gestalten. Innenminster Schily von der SPD und die Verhandlungsführer der Union waren sich eigentlich einig, in Anbetracht dessen, was auf EU-Ebene gleichsam an künftiger grün angehauchter Kommissionsrichtlinienpolitik zu erwarten war, einen gegenüber rot-grünen Ursprungsideen korrigierten Gesetzenwurf einzubringen, der in einer Vielzahl der Fälle die Abschiebung erleichtern sollte.

        Immerhin gelang dies auch trotz grünen Widerstands im Kern. Es hatte zur Folge, dass Migrantenversteher-Verbände von einem Abschiebeverschärfungs- statt Staatsbürgerschaftsrecht sprachen. Außerdem hatte der Unionswiderstand auch erreicht, dass ein Prinzip der Doppelten Staatsbürgerschaft heraus kam, bei dem sich ein zugewanderter junger Mensch bis zum 21. Lebensjahr entscheiden muss, welche der beiden Staatsbürgerschaften er behalten will.

        SPD und Grüne wollen künftig bei Regierunjgsübernahme nun aber die bedingungslose doppelte Staatsbürgerschaft einführen. Man weiß natürlich, welche Parteien die neuen Ausweisdeutschen dann wählen werden. Auch die Tests zur normalen Einbürgerung kamen nicht aus rot-grüner Ecke – im Gegenteil. Insofern ist mir der Gedanke an eine rot-grüne Regierungswiederholung auf jeden Fall unheimlich.

    • Monarchist:
      August 21, 2011 at 11:43 am

      In welche Richtung der Zusammenbruch dann geht, wie die Kräfteverhältnisse von Bevölkerungnsgruppen dann womöglich aussehen, habe ich mit der Auflistung von Szenarien einstiegsweise zu thematisieren versucht (siehe meine Antwort auf Petrus Urinus Minor). Natürlich ist keiner von uns Prophet, der zuverlässig in die Zukunft sehen könnte. Aber, ein paar logische Überlegungen, machen Wahrscheinlichkeiten deutlich. So würde ein völliges Öffnen der Einwanderungsschleusen durch eine rot-grüne Regierung die demografischen Kräfteverhältnisse noch weiter verschieben, eventuell in dramatischer Weise. Außerdem ist bei Auseinandersetzungen nach einem Zusammenbruch nicht einmal gesagt, dass ethnische Deutsche überhaupt zusammenhalten. Da wird es möglicherweise viele geben – siehe linke Chaoten -. die dann lieber mit den Einwanderern Bündnisse schließen. Übrigens liebäugeln gerade linke Kräfte ja auch mit dem Zusammenbruch – unter anderem, um eine, wie sie sagen, “erstmals nicht-rassistische Politik” zu ermöglichen.

      • Petrus Urinus Minor
        August 22, 2011 at 1:55 pm

        “Übrigens liebäugeln gerade linke Kräfte ja auch mit dem Zusammenbruch – unter anderem, um eine, wie sie sagen, “erstmals nicht-rassistische Politik” zu ermöglichen.”

        Geil, nicht wahr?
        Da bietet sich der Sündenbock für das Kommende doch lauthalt blökend an😉

  12. Dr.H.G.
    August 21, 2011 at 3:04 pm

    Die CDU/CSU ist seit Bestehen der BRD das allergrößte Übel. Gerade die “Kleineres-Übel – Wähler” sind die Hauptschuldigen am jetzigen Zustand des System. Ich wähle NPD – aber sollte die CDU durch fortgesetzte undemokratische Mittel (Verbote / Geldentzug usw.) es schaffen, die NPD entscheidend zu schwächen, so werde ich, allein um “Schwarz” zu verhindern, notfalls sogar die Grünen oder Linken wählen. Jemand der, wenn auch nur versteckt empfiehlt, man müsste doch zur Verhinderung von Rot – Grün notfalls CDU wählen, ist ein Feind jeder nationalen, freiheitlichen und fortschrittlichen Bewegung und schlimmer als der unsympathischte Grüne oder Linke.

    • Monarchist:
      August 21, 2011 at 4:47 pm

      Wenn ich Sie, Dr. H. G., richtig verstehe, dann wollen Sie damit sagen, dass ich als Verfasser des Artikels entweder schwachsinnig argumentiere oder ein U-Boot herrschender Kreise bzw. einfach antinational eingestellt bin. Ist das so richtig?

      Ich kann verstehen, dass es eine eigenartig Koinzidenz bildet, wenn der niedersächsische Innenminster Schünemann gerade fordert, der NPD den Geldhahn abzudrehen, in Metapolitika von mir mit nur wenig zeitlichem Vorlauf (vielleicht glauben Sie mir ja die Zufälligkeit) ein Gastbeitrag zur strategischen Überlegung eingestellt wurde, dass unter Schwarz-Gelb mehr möglich sei als unter Rot-Grün. Und zwar als Bewertung für ein konkretes Zeitfenster, innnerhalb dessen sich noch ein nationales Milieu entwickeln könnte, bevor dafür die demografischen Voraussetzungen abgeschaltet würden (von mir als Gefahr seitens Rot-Grün verortet).

      Sollten Sie meine Ausführungen – auch in den zum Gastbeitrag folgenden Kommentierungen – aufmerksam gelesen haben, wird Ihnen nicht entgangen sein, dass ich nicht das Hohelied der Union angestimmt habe, wohl aber eine einzelne Persönlichkeit wie etwa Roland Koch würdige. Außerdem scheinen einige Leute einen blinden Fleck dafür aufzuweisen, in welchem Umfang Rot-Grün die doppelte Staatsbürgerschaft voran gebracht hat und die Union hier bremste (siehe meine letzte Antwort auf “Sympathieträger”).

      Unerfreulicher Weise gibt es eine Art Konkurrenzsituation zwsichen Union und dem Spektrum rechts von ihr. Eine vergleichbare Konkurrenz bestand ursprünglich aber auch zwischen SPD und Grünen (etwa zu dem Zeitpunkt als letztere Gruppierung politische Gestalt annahm). Inzwischen sind diese linken Parteien in einem sehr viel milderen Wettbewerb geradezu befreundete Strömungen.

      Man sehe sich auch nur einmal die Situation in Hamburg an, als Union und Schill-Partei sowie FDP einen Senat bildeten. Das heißt, es gibt keine Naturgesetzlichkeit, dass die Union nicht auch mit einer vergleichsweise rechten Partei kann. Zugegeben, wird es eher nicht die NPD sein, vielleicht schon mehr etwas in Richtung “Pro”. Das dürfte wiederum Gründe darin haben, dass die beispielsweise von Deutschland-Echo als fortschrittlich charakterisierten Landesverbände bislang noch nicht die einflussreichsten sind.

      Leider ist im übrigen die DVU von der NPD geschluckt worden. Ich habe den Eindruck, da ich gerne die Nationalzeitung lese und die DVU ja ein Steckenpfernd von Verleger Dr. Frey war, dass hier eine Gruppierung verschwunden ist, die nationale und liberale Traditionen gut verbunden hat. Wären DVU, Reps und Pro-Bewegung miteinander verschmolzen, hätten wir womöglich eine parlamentarische Kraft, welche die Union zunächst in Druck hätte bringen können, so dass sie nicht umhin gekommen wäre, sich möglicherweise zu verändern. Man mag zwar sagen, dass ein “Was gewesen wäre, wenn…” nichts bringt. Aber, solche Erwägungen zeigen immerhin, dass eingefahrenes Frontendenken viel weniger noch voran bringt, als wenn man unvoreingenommen Optionen prüft.

      Daher noch einmal meine Eingangsbemerkung: Ich verstehe Sie so, dass Die mich entweder für bescheuert oder für einen Volksverräter halten. Ist das exakt so richtig?

      • August 21, 2011 at 5:59 pm

        “es gibt keine Naturgesetzlichkeit, dass die Union nicht auch mit einer vergleichsweise rechten Partei kann.”

        Aber, Monarchist, es gilt sicher unausgesprochen der früher immer wieder – insbesondere auch von Franz Josef Strauß – ausgesprochene Grundsatz von CDU/CSU, rechts von ihnen keine “demokratisch legitimierte Rechtspartei” zuzulassen

    • August 21, 2011 at 5:45 pm

      Schön, daß Sie hier vorbeischauen, Dr. H.G.

      Ihre Ansicht kann ich nachvollziehen, weil Sie sicher auch die Entwicklung spätestens seit den 60iger Jahren miterlebt haben und den ganzen CDU – Verrat zu beurteilen wissen. Man muß sich ja nur vergegenwärtigen, wie CDU/CSU die Heimatvertriebenen über Jahrzehnte hin verarscht haben. Mit der “Montanunion” leiteten sie das Versailles Nr. 2 ein. Das darf niemals vergessen werden.

      Dennoch wollen wir im Rahmen der hier bestehenden Redefreiheit “Monarchist” zu Worte kommen lassen. Wie will er hinzulernen, wenn es keine Auseinandersetzung gibt?.-)

      • Monarchist:
        August 21, 2011 at 6:39 pm

        Lieber Niekisch,

        ich habe in der Tat “dazu gelernt”. Wenn das, was ich an Differenzierungen und Zwischentönen anbiete, schlicht ignoriert wird und ich gleichzeitig von Dr. H. G. seine ausdrücklich erklärte NPD-Anhängerschaft vernehme, wie ja auch die Sympathhien von DE für diese Partei wohl nicht ganz zu leugnen sind, so nehme ich Dr. H. G. einmal “pars pro toto” – den Teil (den Mann, die Meinungsäußerung) fürs Ganze.

        In Hamburg hatte ich, da es hier kein anderes realistisches Angebot rechts der Union gab, neben der Union mit drei Stimmen (mache ich keinen Hehl draus) auch zwei Stimmen der NPD gegeben. Letztere hatte ich auch im Freundeskreis offensiv vertreten, was zunächst einige Irritierung auslöste. Aber, man kann ja Dinge erklären, auch darauf hinweisen, dass innerhalb der NPD möglicherweise einiges recht interessant im Werden sei.

        Mein momentaner Eindruck geht da allerdings in eine andere Richtung, und da hat diese Diskussion auf DE/ Metapolitika einigen Anteil dran. Ich habe gelernt, dass eine Stimme für die NPD für mich künftig nicht mehr in Frage kommen wird – geschweige denn, über solch einen Entschluss im persönlichen Umfeld auch zu sprechen. Versprochen – passiert mir nicht mehr wieder…!

        Auch hatte ich im Focus-Block dagegen argumentiert, dass Mecklenburgs Minister Caffier das Verbot der NPD betreiben will. Da sehe ich in Zukunft auch keine Veranlassung mehr für. Nicht, dass ich jetzt auf einmal für ein solches Verbot wäre, aber die Partei und ihr Umfeld wird mir einigermaßen gleichgültig (während ich ihr vorher noch Chancen zugebilligt hätte).

        Das hat nichts damit zu tun, dass man meinen Argumenten widerspricht. Das muss schließlich jeder aushalten, der politisch argumentiert und in einem Umfeld Argumente bringt, in dem diese möglicherweise polarisierend wirken können. Sobald ich aber ein Frontdenken erlebe und man sich nicht einmal auf meine Einlassungen bezieht, sondern für meine Begriffe stereoytp wiederholt, was man ohnehin schon denkt, dann rede ich gegen eine Betonwand. Und dazu habe ich künftig keine Lust mehr – Zeit- und Energieverschwengung.

        Eine Facette, die zu den Eindrücken auf diesem Diskussionsstrang von mir hinzugekommen ist, besteht darin, dass unter “Zug abgefahren” ein Teilnehmer einen anderen (nämlich “Grafenwalde”) deswegen mit der Bemerkung “Du Wurmfortsatz” angreift, weil dieser es wagte, Hitler und bestimmte Phänomene im NS-Regime zu kritisieren. Der mit Appendix Beleidigende zu Hitler und Grafenwaldes Kritik wörtlich: “Er war es der etwas verändert hat und daran werden sich klar denkende Menschen noch in Tausend Jahren erinnern.An solche Schmierfinken wie dich und deinen dummen Kommentaren wird sich niemand erinnern.Also bleib auf dem teppich du Wurmfortsatz.”

        Ich habe in anderen Diskussionssträngen bereits angedeutet, dass ich mir einen “Nationalen Sozialismus” neuer Prägung durchaus vorstellen kann. Nun meine ich in diesem Forum nicht selten auf Sympathien für die alte NS-Zeit zu stoßen. Ich vermisse eigentlich Leute wie Wilhelm Landig, der sogar einmal bei der Waffen-SS gewesen ist, aber in den 1980ern auf die Fehler des NS-Regimes hingewiesen hatte. Du selbst, lieber Niekisch, hattest das Buch von Wagener empfohlen. Ich habe gerade einige Kapitel darin gelesen und entdecke in den gelesenen Seiten durchaus so etwas wie Kritik von einem ehemaligen Insider.

        Aber, wenn hier Kritik an der NS-Zeit wie von “Grafenwalde” geäußert wird, trifft er auf einen merkwürdigen Widerstand. Selbst du hast da eine seltsame Bemerkung gemacht, die ich an dieser Stelle expressis verbis nicht wiederholen möchte – sinngemäß er möchte sich verziehen.

        Tut mir Leid, da summiert sich jetzt einiges, was dazu führt, dass ich mich hier im “falschen Film” fühle. Insofern habe ich aus dieser Auseiandersetzung tatsächlich gelernt – aber, wahrscheinlich anders als du meinst, lieber Niekisch.

        Sei auf einer persönlichen Ebene gleichwohl herzlich gegrüßt.

      • August 22, 2011 at 12:31 pm

        “Aber, wenn hier Kritik an der NS-Zeit wie von “Grafenwalde” geäußert wird”

        Was dieser Mensch hier abliefert, ist in keinster Weise (negative) Kritik daran.

        Unter Kritik an der NS-Zeit stelle ich mir so etwas vor: “Der Nationalsozialismus war auf die Kunst bezogen beschränkt und verurteilte pauschal alle neumodischen Kunstrichtungen als entartet. Etwas mehr Toleranz hätte da gut getan.”

        Grafenwalders übliche Holpereien wie “Boah, Hitler, Göring, Heß, alles dumme Wichser, die sich Arier nennen” usw. hat damit nichts zu tun.

        Es ist nicht einmal nur völlige Ablehnung, was man ja akzeptieren könnte, sondern völlig bescheuertes Herumgepoltere. Sachlichkeit und Grafenwalder sind sichtbar zwei Sachen, die nicht zusammenpassen.

        Wenn dann jemand dieses Subjekt als “Wurmfortsatz” beschimpft, hat das weniger damit zu tun, daß dieser NS-Gedankengut verteidigen will, sondern daß einfach die Sicherung mal durchbrennt, wenn Grafenwalder ständig den gleichen Müll im Netz abläßt. Ganz abgesehen davon, daß Grafenwalder sichtbar wenig Ahnung von Geschichte haben dürfte – daß Nazis total dumm und dreckig und wäh … waren, reicht ihm ja völlig. Dazu kommt noch seine Israel-Spinnerei, die mich auch langsam nervt.

        Also mach bitte hier nicht so, als wäre Grafenwalder ein ernsthafter Diskussionsteilnehmer, der anti-nationalsozialistisch eingestellt ist und entsprechen seiner Überzeugung gegenüber anderen Teilnehmerin hier handelt. Das ist einfach nur ein Troll, der sich toll fühlt, wenn er gegen eine seit über 60 Jahren untergegangene Weltanschauung verbal feuern kann.

        Zudem sollte man bedenken, daß im Grafenwalderschen Weltbild der Begriff “Nazi” nicht für den historischen Nationalsozialismus steht, sondern für alles, was nicht Pro-Parteien oder Die Freiheit wählt. Einmal Kritik an Israel und schon ist man ein böser Nationalsozialist. Diffenzieren ist nicht notwendig, Grafenwalder hat sich seine Welt schön schwarz-weiß gemacht. Was an selbstständigem Denken eingespart wird, kann in Herumgepoltere, Kasperletheater aufführen und Beschmpfen sonstige Trollereien ausgeglichen werden.

      • Sympathie träger
        August 22, 2011 at 1:10 pm

        “August 19, 2011 at 11:01 am | #62 Reply | Quote

        Auch wenn ich verstehen kann, daß es schwer fallen muß:
        Wir sollten Grafenwalder einfach komplett ignorieren.”

        Erwischt, guter Federschlag, es fällt aber auch tatsächlich schwer, ich werde dennoch bei Boykott bleiben.

      • Monarchist:
        August 22, 2011 at 2:47 pm

        Lieber Federscblag,

        vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte Entgleisungen von Grafenwalde mit einem prolligen Zungenschlag noch nirgends entdeckt. Ich kenne dich selbst als ruhigen, besonnenen Mit-Diskutierer. Deshalb nehme ich dir das einfach so ab – entgegen meiner sonstigen Neigung alles in der Originalquelle prüfen zu müssen. Also, du sagst es, und ich glaube es dir.

        Was den inzwischen von mir vielzitierten “Wurmforttsatz” betrifft, meine ich trotzdem, dass man sich öffentlich nicht zu solchen Reaktionen hinreißen lassen sollte. Immerhin wird diese Internetpräsenz auch von Nutzern aufgesucht, die der nationalen Sache nicht unbedingt zugetan sind, genauso wahrscheinlich auch von Personen, die einfach mal neugierig sind und sich für patriotisches Gedankengut im Zweifelsfall erwärmen lassen könnten. Und zwar denke ich an die Wirkung von Deutschlandecho/ Metapolitika speziell, aber auch darüber hinaus. Irgendwie wird in der Wahrnehmung meist die gesamte Rechte in moralische Haftung genommen. Das ist jedenfalls ein Eindruck von mir, wenn ich mich gelegentlich woanderes umschaue. Ich meine grudsätzlich, wir sind hier nicht im Wirtshaus oder auf einem bunten Straßenfest.

        Wenn derjenige, der die Bemerkung mit dem Appendix macht, in einem Atemzug aus meiner Sicht eine Eloge auf Hitler formuliert, dann empfinde ich das erst einmal recht gewöhnungsbedürftig. Dabei zähle ich mich aber nicht zu denjenigen, die beispielsweise hinsichtlich der Kriegsschuldfrage und einiger anderer Dinge die Geschichte unbedingt so sehen, wie sie uns in der Schule vermittelt worden ist oder wie die Fernseh-Produktionen eines Guido Knob sie uns einzutrichtern versuchen. Ich mahne aber auch immer wieder – und das Recht nehme ich mir – an, dass selbst, wenn jemand etwa einen nationalen Sozialismus als erstrebenswertes Ziel betrachtet, Kritik in Bezug auf die Geschichte eben dieser Weltanschauung unabdingbar ist. Selbst Insider der damaligen Zeit räumen ja ein, dass zum Teil dramatische Fehler geschehen sind. Und ich denke, erst, wenn man dies einzuräumen in der Lage ist, wird man aus einer solchen Position heraus für ein breiteres Publikum glaubwürdig.

        All das, was ich dir jetzt, lieber Federschlag, zu der – ich sag’ mal spaßenshalber – “Appendix-Affäre” und Hitlererwähnung mitteile, bedeutet nicht, dass ich denjenigen, dem da . – wie du mir zu verstehen gibst – der Faden gerissen ist, von Grund auf anprangern oder verurteilen würde. Es ergab sich für mich gestern aber eine Art Gesamtmuster. Dieses hing auch mit einigen Reaktionen auf meinen aktuellen Diskussionsstrang zusammen. Und da ist mir auf meine Weise auch der Faden gerissen. Ich hoffe, du verstehst das genauso. Ich lasse mich nun einmal nicht gerne, wie das einer der Mit-Diskutanten nach meinem Dafürhalten durch die Blume zu verstehen gab, des Verrats an der nationalen Sache bezichtigen. Da gerate ich recht entschieden in Wallung.

        Sei gegrüßt!

  13. Sympathie träger
    August 21, 2011 at 5:12 pm

    Falls das von Interesse ist, heute vor 43 Jahren
    ist der Sozialismus endgültig gestorben.

    • Monarchist:
      August 21, 2011 at 5:21 pm

      Inwiefern – kläre mich bitte auf, welches geschichtliche Ereignis meinst du denn?

      • August 21, 2011 at 5:38 pm

        Sympathieträger meint, Monarchist, den Einmarsch der Warschauer – Pakttruppen in der Tschechoslowakei zum Niederschlagern des sog. Prager Frühlings.
        Da bin ich mir sehr sicher.

      • Sympathie träger
        August 21, 2011 at 6:22 pm

        Stimmt, was sonst?

      • Sympathie träger
        August 21, 2011 at 7:53 pm

        Weißt Du nicht mehr (?) … damals
        die Ufo-Landung auf dem Mars?

  14. Sympathie träger
    August 21, 2011 at 6:33 pm

    Ich habe gar nicht geglaubt, daß das in Vergessenheit geraten ist:

    Anders als der Westen mit diesem Jahr eine evolutionäre Fehlentwicklung seiner Gesellschaft verbindet, gilt dieser Tag sehr, sehr vielen Menschen – quer durch die Völker Mittel- und Osteuropas als Sinnbild für das Ende einer Hoffnung.

    Mit dem Einmarsch in Prag, heute vor 43 Jahren wurde keine „Konterrevolution“ bekämpft, sondern es wurde die letzte Möglichkeit beseitigt, einen Sozialismus aufzubauen, dem die Menschen sich durchaus zuwenden mochten. Das System hatte die Hoffnung auf Veränderungen, ohne die es nicht geht, bei den Menschen (einschließlich eigener Genossen) zerstört. Es war der Anfang von Ende, auch wenn dieses dann auch noch 21 Jahre dauerte.

    PS. Mein Vater, der zu der Zeit in Prag weilte, erzählte von der Begebenheit, daß sogar an russischen Panzern geschrieben stand: „Prawda“ njet prawda, frei übersetzt: Die Parteizeitung lügt.

    • Monarchist:
      August 21, 2011 at 8:49 pm

      Ja, da kann ich insofern etwas mit anfangen, als ich mit Dubcek und den Leuten um ihn herum lebhaft mitgefiebert hatte.

  15. Monarchist:
    August 21, 2011 at 9:42 pm

    Damit meine Reaktion auf verschiedene Dinge nicht als “beleidigte Leberwurst”-Denken verstanden wird, sei der erwähnt, dass “Petrus Uris Minor”, der völlig anderer Meinung ist als ich, sich in der Auseinandersetzung – wenn auch knapp – doch auf meine Argumente bezogen hat. Wenn zudem “Sympathieträger” die Diskussion zu enspannen sucht, indem er mal ein ganz anderes Thema anschneidet, empfinde ich das für die Diskussionskultur auch positiv. Auch “Prinz Eugen” habe ich als jemanden verstanden, der anders denkt, aber dies in aller Form und Verbindlichkeit zum Ausdruck bringt.

    Sobald mir aber Teilnehmer “Dr. H. G.” durch die Blume zu verstehen gibt, dass von mir im Gastkommentar Geäußerte “Verrat” sei, sehe ich dies als eindeutigen Affront. In dem Fall hat mir jemand seinen Handschuh hingeworfen, den ich auf meine Weise aufnehme – einfach, indem das Konsequenzen für mein Weltbild in Bezug auf die Partei des Betreffenden hat. Darüberi gewann ich insgesamt den Eindruck, dass sich kaum jemand so recht die Mühe machen will, meine Argumentation zu widerlegen – wenn ich die Aktivitäten von Roland Koch in Fragen doppelter Staatsbürgerschaft angesprochen habe, den Start der Gesetzgebung zur doppelten Staatsbürgerschaft seitens Rot-Grün, die Vorhaben von Rot und Grün in der Richtung und einiges mehr.

    Man kann solche Argumente entkräften, habe ich ja gar nichts dagegen. Wenn man das Vorgebrachte aber schlicht ignoriert, sage ich mir: Ist doch einfach vergebene Liebesmüh. Um die Diskussion zu versachlichen, hatte ich auch noch ein Szenarien-Modell vorgestellt mit verschiedenen möglichen Varianten, auch solchen, die meinen Thesen widersprechen. Ich bat auch um Ergänzung, so dass man vielleicht auf kreative Weise gemeinsam zu neuen Einsichten kommen kann. Aber, leider habe ich auf all das inhaltlich keine direkte Antwort erhalten. Muss ja auch niemand geben – schließlich leben wir in einer Demokratie. Aber, statt dessen überwiegend nur grundsätzliche Glaubensbekenntnisse und Wertungen zu hören bekommen, erinnert mich schon ein Stück weit an das, was die etablierten Parteien und politischen Kräfte machen – nur eben mit umgekehrten Vorzeichen.

    Die einen bringen ihre endlos wiederholten Glaubenssätze zur Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und dass man sich nicht mit den bösen Buben von rechts einlassen sollte. Und im NPD-Umfeld – so mein Eindruck – läuft’ s umgekehrt nicht viel anders: “Spiel nicht mit den Schuddelkindern, sing’ nicht ihre Lieder…” (zwar der Text eines linken Liedes – passt hier aber auf den Punkt).

    Dabei ist mir auch klar, dass die Union morgen eventuell dabei sein könnte, in Fragen der Masseneinwanderung die Roten und die Grünen mit solchen Vorschlägen zu überholen, die all das widerlegen würden, was ich in meinen Eingangsthesen geäußert habe. Aber, eben weil ich die Unberechenbarkeit der Union durchaus sehe – man denke nur an C. Wulf aus Hannover – habe ich all das Angeführte als Momentaufnahme beschrieben, auch nirgends gesagt, jetzt sollten wir selbst möglichst Union wählen. Es sei aber besser, wenn beispielsweise Rot- oder Grün-Wähler – sofern nicht für eine wirklich rechte Partei zu überzeugen – dann doch lieber schwarz wählen sollten. Das man sie dahingehend dann wenigstens überzeugen könnte – aus rein strategisch Gründen, in einem zeitlich eher begrenzten Zusammenhang. Aber, wer nimmt schon gerne Nuancierungen und Zwischentöne wahr.

    Das jetzt von mir Gesagte nur noch einmal zur Klärung, warum bei mir gerade das Visier runter gegangen ist.

  16. Petrus Urinus Minor
    August 22, 2011 at 1:42 pm

    Sehr geehrter “Monarchist”!

    Zu Ihren Beiträgen einige Gedanken:

    Zum ersten zu den Szenarien
    Ich bin mir nicht sicher, ob es tatsächlich die von Ihnen aufgezeigte Vielzahl von alternativen Szenarien unter
    finaler Betrachtung, d.h. vom respice finem betrachtet, überhaupt gibt.

    Erlauben Sie mir, ihre Szenarien in meinem Sinne zu analysieren:

    “Variante 1: Schwarz-Gelb bleibt an der Macht, behält eine im Vergleich etwas strengere
    Einwanderungspolitik.

    Untervariante 1) Im Windschatten der Konstellation wird es nationalen
    oder rechts-konservativen Kräften möglich, stärker an Einfluss zu gewinnen.

    Untervariante 2) Die bestehenden Verhältnisse wirken als “Valium fürs Volk”,
    und “Pro”, “Reps”, “BiW” oder “NPD” können aus der Situation keinen
    nennenswerten Nutzen ziehen.”

    Final betrachtet handelt es sich bei dem geschilderten Szenarium um eine Regierung Stoiber, als kleiner Übel sogar um das Merkel.
    Eine schleichende Variante des Todes. Die geschilderte “strengere Einwanderungspolitik” wäre genau das kritisierte Valium für Volk.
    Die geschilderten Hoffnungen halte ich bestenfalls für gering.
    Finale Perspektive: schleichender Volkstod, schleichende Akzeptanz des Demos.

    “Variante 2: Schwarz-Gelb bleibt an der Macht, biedert sich aber genauso wie SPD und
    Grüne in Migrantenkreisen an.”

    Das Erlebte. Finale Perspektive: s.o.

    “Variante 3: Rot-Grün kommt an die Macht und öffnet sämtliche Schleusen für die
    Masseneinwanderung.

    Unter-Variante 1: Dies löst entschiedenen Widerstand in der Bevölkerung
    aus, und man beginnt sich in weiteren Wahlen endlich zu wehren.

    Unter-Variante 2: Es ist nicht mehr möglich, sich in Wahlen zu wehren, da
    die demografischen Verhältnisse inzwischen gekippt sind.”

    Finale Perspektive: Krise. In meinem Falle als gewisse, wenn auch geringe Hoffnung, in Ihrem als Drohszenarium.
    Dabei sind die Untervarianten interessant. Eine echte Hoffnung auf das Aufwachen des Bürgers allein aufgrund der
    Massenimmigration habe ich nicht. Vielmehr müssen die materiellen Verhältnisse, und zwar von jedem Bürger,
    gerade der Rentnergeneration kippen, um an die Ursachen zu gehen.

    Im Übrigen wäre ich nicht einmal bei einem demographischen Umkippen so hoffnungslos. Entscheidend ist die Fähigkeit zur
    Gewaltorganisation in der Krise – und dort pflegen Europäer auch in Unterzahl überlegen zu sein. Zur Organisation von
    Bevölkerungstransfers (selbstverständlich mit adäquaten Entschädigungen entsprechend dem Eigentum der Betroffenen) bedarf
    es bekanntermaßen keiner gleichgroßen Anzahl.

    Soviel zu Ihren demographischen Szenarien. Die weiteren oekonomischen Varianten sehe ich nicht als eigenständige Alternativen, sondern
    als zusätzliche Bedingungen, die kumulativ mit den demographischen existieren. Hier kommen wir m.E. zum Eingemachten.

    “Variante 4: Es bleibt im Wesentlichen, wie es ist, in Bezug auf Migration, aber über
    Euro-Bonds (derzeit eines von Gabriels Lieblingsthemen) wird der Ausverkauf
    Deutschlands vorangetrieben (also hier als rot-grünes Szenario verstanden).”

    Das wahrscheinlichste Szenario. Im Übrigen gerade unter einer Regierung des “kleineren Übels”.
    Finales Ergebnis – Krise. Das ist das (aus meiner Sicht) Schöne an der Globalideologie – die finanzielle Überlastung ist systemimmanent.
    Insofern ist Variante 4 keine alternative Variante, sondern ein Durchgangsstadium aller geschilderten Szenarien. Letztlich gilt dies (d.h. als
    Durchgangsstadium) für alle Ihre bisher geschilderten “Varianten”.

    Wir kommen zu den Endszenarien:

    “Variante 6: Der wirtschaftliche Zusammenbruch kommt auch, aber zeitlich gestreckter,
    und es gelingt, ihn in einen milderen Übergang in neue Verhältnisse zu
    steuern. Damit dies nicht zu Gunsten der alten Einflusskreise geschieht,
    käme es darauf an, dass nationale Interessen auch parlamentarisch stark
    genug geworden sind, um Meinungsführerschaft systemimmanent
    mindestens von unten her zu generieren.”

    Verzeihen Sie, aber ein schöner Traum. Allein, wir sind nicht einmal in der Lage, an der Macht teilzuhaben, geschweige denn, die Machtfrage zu stellen.
    Alle hier geleistete theoretische Arbeit kann sich daher nur mit der Organisation des “Danach” beschäftigen. Für die Jetztzeit hat sie keinen Nutzen.

    “Variante 5: Der ökonomische Zusammenbruch kommt so schnell und heftig, dass egal ist,
    wer sich an der Macht befindet. Bürgerkriegsähnliche Zustände werden
    zum Teil heftig ausgetragen. In dieser Zukunftsperspektive gibt es Verbindungen,
    zu den Prämissen aus Varianten 1 bis 4. Wenn zum Beispiel der
    Ausländeranteil aus einem fremden Kulturkreis exponentiell ansteigt, wird es
    für ethnische Deutsche in sich zuspitzenden Konflikten wahrscheinlich
    schwerer, sich durchzusetzen.”

    In der Tat.

    Was die Wichtigkeit der demographischen Zusammensetzung in der Krise angeht, bin ich nicht Ihrer pessimistischen Meinung.
    Wie gesagt, dies ist eine Frage der gesellschaftlich herrschenden, d.h. besitzenden Schicht und der Gewaltorganisation.
    Diese bleibt aber auf noch längere Perspektive ethnisch deutsch.

    Glauben Sie mir, gerade die Rotweigürtelspießer werden rechtzeitig nach Autorität schreien. Hoffentlich auch die konservativen Gesprächskreisle.
    Und damit meine ich nicht eine (mir im Übrigen eigentlich eher zuwider seiende) Affinität zum Autoritarismus, sondern zur Tat!

    Insgesamt bleibt also als Tatfrage eher der Gedanke, wie die Krise beschleunigt werden kann,
    bzw. so gelenkt, dass sie von den von uns Abgelehnten ausgeht.

    Zum zweiten

    “(…)schließlich leben wir in einer Demokratie.
    Aber, statt dessen überwiegend nur grundsätzliche Glaubensbekenntnisse und Wertungen zu hören bekommen, erinnert mich schon ein Stück weit an das,
    was die etablierten Parteien und politischen Kräfte machen – nur eben mit umgekehrten Vorzeichen.”

    Wenn Sie dies auf die BRD beziehen, muss ich Ihnen widersprechen. Nein, das tun wir nicht (mehr?).

    Wenn Sie dies auf das Blog beziehen, kann ich mich Ihrer Argumentation leider ebenfalls nicht anschließen.
    Zwar herrscht hier eine ausgezeichnete Meinungspluralität – insofern eine der notwendigen Bedingungen für eine Demokratie.
    Dies ist auch der Grund, warum ich mich von diesem Blog angezogen fühle. Aber dies betrifft nur den “Demos”,
    und selbst dieser ist hier nur zu einem geringen Teil abgebildet.

    Selbst unter idealen Diskursbedingungen (womit ich Trolle ausschließe) und Pluralität würde sich auf diesem Blog größtenteils
    nur das konservative Spektrum abbilden, weniger vernünftig vorgebrachte Ansätze anderer Denkrichtungen.

    Zum zweiten bleibt die Frage des “kratein”, die Machtfrage. Demokratie ist eine Art der Herrschaftsorganisation, letztlich nicht mehr.
    Auf die Gesellschaft bezogen, können wir diese zur Zeit nicht stellen.
    Auf den Blog bezogen, liegt die Macht ausschließlich bei dem Blogbetreiber.

    Meine Meinung zur Wahl des vermeintlich kleineren Übels habe ich bereits dargelegt. Wenn es Ihnen dagegen darum geht, inzwischen ebenfalls
    frustrierte Bravbürger, d.h. den Mainstream anzusprechen, der (noch?) nicht bereit ist, den Schritt zum Nationalen zu gehen, halte ich, insbesondere
    in Hinblick auf die Wahlkampferstattung der Etablierten, die Empfehlung, absichtlich Splitterparteien zu wählen, für zielführender.

    Zur Diskussionskultur, die ich leider auf rechten Blogs beobachte, sowie einige Erklärungsversuche, werde ich später einen eigenen Beitrag verfassen.
    Dies ist m.E. ein Thema, welches einen eigenen Strang verdienen würde.

    • Monarchist:
      August 22, 2011 at 2:58 pm

      Sehr geehrter Petrus Unrinus Minor,

      mit Ihren Ausführungen kann ich eine Menge anfangen. Ich werde mir über Ihre Entgegnungen detailliert Gedanken machen. Mit dem, was Sie an Stellungnahme leisten, geschieht jedenfalls genau das, was ich mit meinen Thesen beabsichtigt habe. Es geht mir in letzter Konsequenz um eine gemeinsame Analyse.

      Sobald ich heute oder morgen dazu komme, werde ich Ihnen ausführlich meinerseits antworten.

      Gruß

  17. August 22, 2011 at 4:24 pm

    “hing auch mit einigen Reaktionen auf meinen aktuellen Diskussionsstrang zusammen. Und da ist mir auf meine Weise auch der Faden gerissen.”

    Da nun, lieber Monarchist, fühle ich mich schon etwas mitschuldig.

    Ich habe mich aus Zeitmangel zu wenig um die Moderation des blog gekümmert, insbesondere Reichsbürgers Angriff auf Grafenwalder in “Ist der Zug schon abgefahren” nicht genügend geahndet. Insoweit hatte ich nur kundgetan, Reichsbürger sei über das Ziel hinausgeschossen.

    Wir kritisieren Grafenwalder schon längere Zeit weniger wegen seiner Ansichten, sondern wegen seiner Art der Darstellung und des leicht erkennbaren Mangels an Hintergrundwissen. Mich betreffend liegt eine Besonderheit vor. Grafenwalder hat mich massiv als “Internetnazi” beleidigt, worüber ich aber hinweggesehen habe. Allerdings hat dieser Hintergrund wohl dazu geführt, daß ich ihn vor Reichsbürger nicht recht beschützt habe. Ich gestehe menschliche Schwäche ein. Diese Schwäche soll nicht zur Folge haben, daß der Eindruck aufkommt, hier werde in Abwehr Grafenwalders der historische Nationalsozialismus verteidigt.

    Wir hatten ja kürzlich erst eine Diskussion um das am historischen Nationalsozialismus zu Verwerfende.

    • Sympathie träger
      August 22, 2011 at 4:43 pm

      Mensch – guter niekisch, mach mal halblang. Ich verstehe es gut, daß Männer auch “Mütterliches” (zusätzlich zum väterlichen) haben, es geht mit haargenauso – aber Reichsbürger hat hier nichts gesagt, wogegen man irgendjemand “beschützen” müßte.

      Wenn ich unseren “Königsfreund” richtig verstehe, kämpft er inzwischen Rückzugsgefechte nach allen Seiten, obwohl er offensiv sein sollte, wenn es ihm ernst ist.

      PS. Das am historischen Nationalsozialismus zu Verwerfende hab ich wohl verpaßt.

      • Monarchist:
        August 22, 2011 at 5:21 pm

        Wüsste nicht, wo ich Rückzugsgefechte kämpfe. Federschlag hat mir erklärt, dass Grafenwalde an einigen Stellen, die ich bislang persönlich nicht gesehen habe, prollig aufgetreten sei. So, wie ich den guten Federschlag aus Diskussionen bislang kennengelernt habe, nehme ich ihm das einfach ab – Punkt.

        In meiner Antwort an Federschlag habe ich nach wie vor deutlich gemacht, dass ich einen Bierzelttonfall trotzdem nicht gut finde, gleichzeitig aber auch erwähnt, dass ich Reichsbürger deswegen nicht per se verurteile. Und – um es mal von der Person loszulösen – unreflektierte Hitler-Elogen sind nicht besonders ersprießlich. Auch das habe ich noch einmal kundgetan. Wo erkennst du da also ein Rückzugsgefecht?

        Die Äußerungen von Dr. H. G. (oder G. H. – wie auch immer), weise ich nach wie vor entschieden zurück bzw. nehme ich diese persönlich übel. Unter anderem deswegen, weil seinerseits der Eindruck, der bei mir entstanden ist, nicht widerlegt wurde. Dann meinte er es auch so, und ich meine nach wie vor genau das, was ich dazu sagte, was das bei mir in Bezug auf seine Partei bewirkt hat (NPD).

        Was den werten Petrus Uri Minor betrifft, achte ich ihn ungeachtet teilweise völlig unterschiedlicher Positionen als adäquaten Gesprächspartner. Der weitere Dialog mit ihm könnte meinerseits dazu führen, dass ich einige gemeinsame Schnittmengen in der Bewertung von Zusammenhängen entdecke. Ich halte nicht viel davon,rechthaberisch zu sein. Mir geht es um Analyse und Dialog, nicht um Agitation.

        Und dich, Sympathieträger, frage ich mal, was denn die Einlassung soll, “wenn es ihm ernst wäre…”. Das sind sprachliche Mätzchen, die ich als versteckten Seitenhieb empfinde. So kenne ich dich bislang gar nicht. Also, was soll das…?

        So, nun muss ich aber aus dem Haus. Bis dann…

      • August 23, 2011 at 9:59 am

        “An solche Schmierfinken wie dich und deinen dummen Kommentaren wird sich niemand erinnern. Also bleib auf dem Teppich du Wurmfortsatz” Reichsbürger in “Ist der Zug schon abgefahren?”am 18.8. 5:51, gutester Sympathieträger.

        Das ist beleidigend und damit ein Verstoß gegen die netiquette.

      • Sympathie träger
        August 23, 2011 at 10:48 am

        Na -guter niekisch – sgaen wir mal, es war etwas unberherrscht, der Reichsbürger ist jung und das Billigbier wollte provozieren.
        Die beiden sind quitt.

  18. August 22, 2011 at 5:28 pm

    Noch feiern die Medien Migration und Integration.
    Ein kleines Land im Nahen Osten zeigt jedoch, wohin das auch führen kann:

    http://liesmalnach.wordpress.com/2011/04/09/toleranceday-enjoydifference/

    • Monarchist:
      August 23, 2011 at 12:49 am

      Schönen, guten Morgen,

      und wilkommen in der Diskussionsrunde…! Ist ein interessanter Hinweis: liesmalnach… Der Kosovo fällt mir da als ähnliches Beispiel ein. Und auch noch das imperium romanum, das immer mehr Goten aufnahm, weil es ja Christen wie die späten Römer waren. Und irgendwann machte es Peng! und Rom war geplatzt.

      Beste Grüße, bis später!

    • August 23, 2011 at 10:11 am

      “Was wird UNSEREN Kindern von ihrer Heimat bleiben? Ein abgestecktes Areal in Mecklenburg-Vorpommern? Eingezäunt, damit die Muslime nicht mit Unreinen in Kontakt kommen müssen?”

      Ja, Denk-Mal, dieses oder ähnliche Bilder gehen mir auch schon längereZeit durch den Kopf. Vielleicht alte germanisch – keltische Fliehburgen reaktivieren? Das durch Kanäle umflossene Ruhrgebiet als Freiluftlager einzäunen? Für uns oder die anderen? Alles denkbar, wenn wir nicht jetzt diese Zeit als unsere letzte begreifen.

  19. bundesdepp
    August 22, 2011 at 10:45 pm

    Ohne jetzt auf die schnelle alle Beiträge im einzelnen gelesen zu haben, meine bescheidene Meinung als junger Mensch um die 20.

    Ich bin seit kleinauf politisch interessiert und dachte bislang auch immer, dass die Union das geringste Übel sei. Die CSU ist immer noch am vernünftigsten von allen, allerdings gibt es derzeit auch einen starken Drill nach links. Was vorallem fehlt, die Angriffslustigkeit, durch Schweigen gibt man ja den politischen Gegner erst Recht recht.

    Ich selbst kenne fast alle westdeutschen Großstädte recht gut, war selbst in Klassen mit Ausländeranteil bei 50 %, mir ist es mittlerweile egal ob ich als Minderheit im eigenen Land erst mit 80 oder schon mit 40 massiv an die Wand gedrängt werde. Umso eher umso besser, vorallem merken dann diejenigen die das ganze eingebrockt haben auch noch etwas, vorallem aber besteht noch die winzige Möglichkeit von einer Kehrtwende wenn alles viel schneller geht.

    Wahrscheinlich werde ich aber aus gutdünken nichts desto trotz indirekt wieder Werbung für die Union machen…, man kann ja nicht gleich die radikalste Oppositionspartei auf dem Silbertablett servieren..

    • Monarchist:
      August 23, 2011 at 12:38 am

      Hallo, auch…!

      Da ich die Diskussion angestoßen habe, drücke ich meine Freude darüber aus, dass diese Debatte auch einen (bisherigen) Unions-Anhänger anzieht. Wäre ja toll, wenn Ihr / dein Beispiel Kreise zieht. Dann würde eine solche Diskussion womöglich sogar geeinet sein, einen “Wind of Change” (Lied-Titel der Scorpions zur seinerzeitigen Perestroika in der Sowjet-Union) ein Stück weit in CDU/ CSU hinein zu tragen. Jedenfalls empfinde ich Ihre/ deine (wobei wollen wir bleiben…?) Meinungsäußerung als ebenso unerwartetes wie positives Signal.

      Herzlichen Gruß

      • August 23, 2011 at 10:34 am

        Ja, hast Du Monarchist, und die aufkeimende Debatte zeigt doch, daß wir in breiter Spanne der Ansichten anständig miteinander umgehen können.

        Wie versprochen kopiere ich mir jetzt Deinen Kommentar v. 12:17, lese ihn in aller Ruhe durch und komme dann möglichst schnell darauf zurück.

        Egal, wie wir die CDU/CSU letztlich beurteilen: Eine Veränderung liegt in der Luft, vielleicht kommt ein vom Thema “Eurobonds” – “Transferunion” = Superversailles ausgelöster Sommersturm auf, der sie von der Stelle reißt oder sogar innerlich zerreißt.

    • August 23, 2011 at 10:16 am

      Wenn Du selber hier wohnst, bundesdepp, dann wünschst Du Dir was ganz anderes. Ich habe hier schon oft genug geschildert, wie die Lagde im Pott mittlerweile ist. Du wohnst wohl außerhalb.

      Verstehe ich Dich recht? Du siehst die Union als Oppositionspartei? Wie das?

  20. Monarchist:
    August 23, 2011 at 12:17 am

    Sehr geehrter Petrus Urinus Minor,

    als ich den Szenarien-Beitrag losschickte, war mir schon klar, dass von der Systematik der Gliederung her etwas nicht stimmte. Insofern freue ich mich, dass Sie darauf aufmerksam machen. Anderenfalls hätten wird den von Ihnen bezeichneten, formal meines Erachtens wichtigen Aspekt möglicherweise aus den Augen verloren. Also mein nächster Vorschlag (der auf Kommentierung und ggf. Modifizierung wartet):

    Haupt-Variante 1:

    Schwarz-Gelb bleibt an der Macht und betreibt eine Innenpolitik vergleichsweise strikterer Abschottung

    a) Status Quo wie bislang in Relation zum linken Lager nur graduell strikter
    (Valium-Charakter)

    b) Aus Zugzwang unvorhergesehen politischen Wettbewerbs von Rechts oder sonstiger noch nicht abzuschätzender Faktoren mit Steigerungsmerkmalen rigiden Verhaltens versehen

    Unter-Variante 1 (korreliert vor allem mit b, bei a aber auch nicht ausgeschlossen):

    Im Windschatten der schwarz-gelben Konstellation wird es nationalen Kräften möglich, an Einfluss zu gewinnen.

    Das hieße, etwa wie die 68er in relevante gesellschaftliche Institutionen hinein zu netzwerken, dadurch in systemrelevante Schlüsselpositionen unabhängig von der Legislative zu gelangen: Verwaltungsposten (gehobene Laufbahn), Industrieverbands- und Gewerkschaftsfunktionen, Betriebsratsmitgliedschaften (besonders wichtig!!!), Asta-Vorstände, Funktionen in Umweltverbänden (dto. wichtig, da es gilt, Umweltthemen stärker thematisch zu besetzen!!!) und vieles mehr.

    Natürlich darf man sein Weltbild nicht immer und überall gleich demonstrativ heraus hängen lassen. Ein taktisch umsichtiges Verhalten haben die 68er streckenweise auch zu handhaben gewusst, ohne dass man sich selbst verleugnet hätte. Auf vergleichbare Weise entstünde ein nationales Milieu. Dies würde längerfristig mit einiger Wahrscheinlichkeit, aber nicht notwendig 1 b) zur Folge haben. Vielleicht erkennen die Regierungspolitiker einen sich wandelnden Zeitgeist nicht rechtzeitig und schalten insofern auf stur, als der bisherige Zustand nur ansatzweiser Unterscheidung zum linken Lager bewahrt wird – siehe 1a).

    Unter-Variante 2

    Unter einer schwarz-gelben Konstellation ist es nationalen oder rechts-konservativen Kräften nicht möglich, gesellschaftlich-politisch an Terrain zu gewinnen.

    Etwa erklärbar aus Ängsten in der Bevölkerung, geschicktere Kosmetik als in den letzten Merkel-Monaten oder aus anderen Gründen (wir wollen da die Gegenseite nicht unnötig auf Ideen bringen).

    Haupt-Variante 2

    Schwarz-Gelb bleibt an der Macht, biedert sich dabei genauso wie Rot-Grün oder womöglich sogar nocht mehr bei Migranten-Kreisen an.

    Gründe könnten sein, dass man um des Machterhalts willen vermehrt auf Stimmen von Personenkreisen mit Migrationshintergrund schielt. Dabei ginge man davon aus, dass man die Konservativen ja ohnehin „in der Tasche“ habe. Für eine solche Tendenz stehen etwa Personalien wie ein Christian Wulf aus Hannover (wen meine ich damit wohl?) oder ein Herr Laschet aus NRW. Ein Indiz als Momentaufnahme für die Tendenzmöglichkeiten von Hauptvariante 2 bildet auch die recht skurrile Äußerung von Christian Bämler, von der baden-württembergischen Union, nämlich die türkischstämmige Integrationsministerin im grün-roten Kabinett Kretschmann diskriminiere Türken in der Bundesrepublik mit einer Äußerung über deren TV-Gewohnheiten (siehe Meldung auf der DE-Startseite).

    Haupt-Variante 3

    Rot-Grün kommt an die Macht und öffnet sämtliche Schleusen für die Masseneinwanderung

    Unter-Variante 1

    Hierdurch wird womöglich das gesellschaftliche Entfremdungs- und Überfremdungsgefühl so sehr geschürt, dass sich die Bevölkerung endlich in Wahlen gegen die inzwischen stattgefundenen Exzesse der ungeregelten Einwanderung zu wehren beginnt.

    Unter-Variante 2

    Es ist nicht mehr möglich, sich über Wahlen zu wehren, da die demografischen Mehrheitsverhältnisse inzwischen gekippt sind.

    Hier sehe ich die Gefahr – augenblicklich noch mehr bei einer Konstellation Rot-Grün als bei einem Fortbestehen von Schwarz-Gelb oder einer Konstellation wie Schwarz-Rot. Dies könnte sich zugegebenermaßen allerdings völlig ändern – siehe Hauptvariante 2.

    Haupt-Variante 4

    Es bleibt auch unter Rot-Grün in der Einwanderungspolitik im wesentlichen wie es gegenwärtig ist oder es gibt nur graduelle Verschiebungen zu stärkerer und undifferenzierterer Aufnahme von Einwanderung.

    Haupt-Variante 5

    Es kommt paradoxer Weise sogar zu einer Verschärfung der Migrationspolitik unter Rot-Grün.

    a) leichte Verschärfung (Valium-Charakter)
    b) drastische Verschärfung
    Um einer weiteren Behauptung von Sympathieträger vorzubeugen, ich würde „Rückzugsgefechte“ führen: Dieser Variante räume ich bislang keine großen Chancen ein, aber ich bin ein Anhänger von Systematik und der möglichst weitgehenden Vollständigkeit von Modellen. Die Variante käme vor allem in Betracht, wenn es einer relevanten Fraktion innerhalb der internationalen Finanz-Oligarchie aus welchen Gründen auch immer gefallen würde, die nationalen Ethnien entgegen bisheriger Bilderberger- und CRF-Politik in Europa zu stabilisieren. Sollten die Unruhen in Großbritannien – wie einige behaupten – von entsprechenden Einflusskreisen geschürt worden sein, könnte es dafür sprechen, dass es tatsächlich eine solche Fraktion innerhalb der herrschenden Macht-Oligopole gibt. Aber, das versehe ich doch mit etlichen Fragezeichen. Wirklich schlüssig erscheint mir die These bislang nicht.

    Außerdem noch ein Vergleich, der Hauptvariante 5 stützen könnte: Ein rechter Israeli (ich glaube es war Menachim Begin) konnte seinerzeit den Frieden mit Ägypten aushandeln, der territoriale Rückgaben in erheblichem Umfang zum Gegenstand hatte (Sinai). Seinerzeitige Kommentatoren waren sich weitgehend einig darin, dass ein Ministerpräsident der Arbeiterpartei den Schritt nicht hätte wagen können. Wer weiß, ob eine Rot-grüne Konstellation einen vergleichbar entschiedenen Schritt in der Migrationspolitik vollziehen könnte (wie gesagt: derzeit von mir als rein theoretische Möglichkeit erwähnt).

    Mein Vorschlag zu weiterem Vorgehen

    Zusätzlich zu diesen Szenarien bezüglich Regierungskonstellationen sind parallele Szenarien temporärer und ökonomischer Natur zu entwickeln, aus denen sich unter anderem jeweils andere Bewertungen von Machverteilungssituationen und gesellschaftlichen Zuständen ergeben. Ich möchte jedoch erst einmal den Komplex der Szenarien zu 1 bis 5 abschließen und bitte um formale Überprüfung hinsichtlich der Systematik. Dazu seien auch alle anderen Mitdiskutierenden im Blog herzlich eingeladen. Entsprechend ist ja auch Niekisch vor Kurzem mit seiner Kriterien-Liste in einem anderen Diskussionsstrang vorgegangen.

    Danach kämen dann die parallelen Szenarien, die sich etwa aus einem wirtschaftlichen Zusammenbruch oder einer sich möglicherweise verschärfenden Euro-Diktatur, europa-weiten Volksaufständen und weiteren denkbaren Einflüssen ergeben. Wenn wir so weit sind, ließen sich auch Qualifizierungen hinsichtlich jeweiliger Wahrscheinlichkeitsgehalte vornehmen. Im Moment steht dagegen noch ein Glaubenssatz gegen den anderen, wie sich die Dinge wohl vermutlich entwickeln. Wenn wir aber zwei oder drei einander bedingende Szenarien-Listen definiert haben, lassen sich in dieses Gerüst (Matrix) Merkmale besser einfügen, die für die eine oder für die andere Annahme sprechen.

  21. August 23, 2011 at 10:03 am

    “Das am historischen Nationalsozialismus zu Verwerfende hab ich wohl verpaßt.”

    Das steht hier, Sympathieträger.

    • Sympathie träger
      August 23, 2011 at 11:53 am

      So, da haben wir es wieder, was ich schon so oft in meinem Leben feststellen konnte und Du, bester niekisch sicher auch.
      Was nehmen die Teilnehmer aus einer Diskussion mit, welche Wahrnehmungen und welche Erkenntnisse haben sie, oder sind sie nur froh, Ihre eigene Meinung (mal) gesagt zu haben. Bei kollektivistischer Meinungsbildung ist das um vieles leichter, da reicht am Ende ein Parteitags- oder Politbürobeschluß und alle kennen die Denk- und Sprachregelung.

      Eine ähnliche Diskussion über das Verwerfliche am DDR-Sozialismus hab ich gerade bei Sezession hinter mir, wobei die “kritischsten” Stimmen von exakt denen kamen, die gar keine eigenen Erlebnisse damit hatten. Genau das Phönomen besteht für den realexistierenden NS, der nicht mehr richtig Zeitgeschichte aber noch keine Historie ist, das heißt, alle beteiligten Zeugen dieser Zeit, mit denen ich zu tuen hatte, mir ein komplett anderes Bild aufzeigten, als die Nachgeborenen dies tuen.

      Meine Wahrnehmung war, in der von Dir genannten Diskussion wären einige Vorurteile behoben worden, viel wahrscheinlicher ist, daß sie nicht behoben wurden, sondern nur zur Sprache kamen.

      • August 23, 2011 at 5:34 pm

        “viel wahrscheinlicher ist, daß sie nicht behoben wurden, sondern nur zur Sprache kamen.”

        Mag sein, Sympathieträger, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

  22. Anonymous
    August 23, 2011 at 12:04 pm

    @ An alle
    Letztendlich hat der Dr.H.G recht, die CDU/CSU ist das Scheusal der deutschen Geschichte,fast mehr noch als die “GRÜNEN”.
    Vergesst nicht, gute Freunde, die CDU hat jahrelang vorgeheuchelt, sie wäre eine rechte Partei mit einem patriotischem Einschlag, die sich für die Grenzen im Jahre 1937 und die Vertrieben stark macht. Gar nichts hat sie davon eingehalten, wirklich gar nichts.
    Ein anderes Beispiel wäre, dass man einerseits total gegen nationalistische rechtesgerichtete Parteien wettert (NPD-Sachsen und REP-Baden-Würtemberg), Kumpanei mit Linksextremisten anstrebt, aber anderseits “einen auf rechten Hardliner macht”(Henkel und Friederich) um sich mit populistischen Protsten, wie Sicherheit und Ordnung gegen Linksextremisten zuwenden und damit um Stimmen zu werben.
    Es ist egal ob CDU oder SPD regiert, von CSU bis Linkspartei ist alles der Einheitsbrei.
    Darum ist es auch egal, ob eine schwarz-gelbe oder eine rot-grüne Regierung regiert, die Masseneinwanderung und ihre Folgen werden nicht beachtet.
    Hinzu kommt, dass die vergreiste deutsche Restbeölkerung austirbt und man nun versucht die Stimmen dieser jungen Türken,Kurden,Araber und Neger zu bekommen.

    Worauf wir achten sollten ist, dass die Fertilitätsrate in Mitteldeutschland weiter ansteigt, damit wir noch eine Chance haben, dass deutsche Volk zu retten.
    Wenn man es schaffen würde, genügend junge Deutsche dorthin zu bringen, ist eine Rettung des Volkes in Sicht.
    Ob wir es schaffen Westdeutschland zu retten kann ich nicht sagen, denn der Westen, gereade,wo ich lebe ist ziemlich voll.

  23. Prinz Eugen
    August 23, 2011 at 12:06 pm

    Der Anonymous über mir war übrigens ich.

  24. Sympathie träger
    August 23, 2011 at 12:21 pm

    Guter Prinz, wie recht Du hast und wem das nicht klar ist und wer immernoch über das “kleinere Übel” fabuliert, ist zwar noch “politikfähig”, das allerdings im schlechtesten, also im verblendeten, bundesdeutschen Sinne längst vergangener Jahrzehnte.

    Neulich hörte ich im DLF einen Beitrag eines bekennenden, eingesickerten, russischen Juden, der sich über die Entwicklung in “Deutschland” sehr zufrieden äußerte und sich darauf freute, daß der deutsche Bevölkerungsanteil in “Deutschland” bald so groß sein werde, wie eine mittelgroße Einwanderungsgruppe.

    PS. Ich möchte gar nicht daran denken, wieviele Biodeutsche zustimmend genickt haben.

  25. Prinz Eugen
    August 23, 2011 at 12:39 pm

    Mein guter Sympathieträger, wie recht du hast:
    SIE sind für Multikulti, doch selbst wollen SIE so etwas überhaupt nicht.

    SIE mischen immer andere Völker,sich selbst jedoch nicht, damit sie dann die Herrenrassse sind.

    • Sympathie träger
      August 23, 2011 at 1:01 pm

      Und wenn mir alles stinkt, gehe ich mit meinem Lebensgefährten über die Felder, er hat einen Kopf, einen Schwanz, vier Pfoten und heißt Odin. Das mache ich jetzt.
      Gruß an Dich.

    • August 23, 2011 at 1:03 pm

      An Alle: Bitte unter ” Damit die Migranten..II” weiter debattieren, sonst verlieren wir hier den Überblick. Danke! Euer niekisch.

  26. August 23, 2011 at 7:56 pm

    Ich halte das wählen von schwarz/gelb, als das kleinere Übel, für mehr als fragwürdig. Haben wir nicht jahrzehnte damit schon schlechte Erfahrungen sammeln müssen?! Angefangen im Ländle, als die NPD zugunsten der CDU, Anfang der 70er Jahre, auf einen Listenplatz verzichtete, über die “geistig-moralische Wende” eines Helmut Kohl 1982, bishin zum sogenannten “Verfassungspatriotismus” und der Einwanderungsbegrenzungs-Kampagne eines Roland Koch in Hessen, die er nach gewonnener Wahl, schnell mal im Sande verlaufen lies und, und, und…

    Machen wir uns doch bitte nichts vor, die CDU vertritt genausowenig nationale Interessen, wie die SPD, die GRÜNEN und die LINKE.
    Nämlich, außer in ihren Sonntagsreden, gar keine!

    • August 24, 2011 at 12:39 pm

      Zustimmung, Ralle. und bitte h i e r weiterdiskutieren. Danke!

  1. October 5, 2011 at 8:28 pm

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