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Zum Herbstbeginn…

Zum Herbstbeginn ein mir freundlicherweise durch unseren Freund in Ungarn, den treuen Husar, überlassenes Foto:

Wein und Wald...

Und hier  Texte zum Wein, in dem bekanntlich Wahrheit liegt.

 Wahrheit und Wein lassen wir uns nicht nehmen!

  1. Husar
    October 11, 2011 at 5:47 pm

    Somogy, uraltes Siedlungsgebiet. Hier siedelten Kelten, Römer, Goten und ab dem 9. Jahrhundert die Ungarn. 1526, nach der Schlacht von Mohacs, besetzten die Türken große Teile Ungarns und hielten es unter eiserner Knute. Nach der Vertreibung der Türken im 17. Jahrhundert waren weite Gebiete entvölkert und wurden von Deutschen, Kroaten und Slowaken neu besiedelt. Viele Dörfer waren rein deutsch, Deutsch war Amtssprache in diesen Gemeinden, wie z.B. in Miklosi, einer Nachbargemeinde. Bis heute hat sich dieses deutsche Element erhalten, trotz der Vertreibung vieler Deutscher 1947 auf russischen Befehl hin. Wollen wir auf eine friedliche Zukunft hoffen – auch wenn alle Zeichen eher auf Sturm stehen.

  2. niekisch
    October 11, 2011 at 5:53 pm

    “auch wenn alle Zeichen eher auf Sturm stehen.”

    Mal sehen, wie die Abstimmung in Preßburg ausgeht. Man hört im Moment plötzlich nicht mehr viel.Vielleicht kommt es wie in Irland, wo so lange abgestimmt wurde, bis die Zustimmung da war, Husar.Trotz aller Trickserei wird der Euro zerbrechen und mit ihm das völkerfremde Konstrukt der EU.

  3. Kapitän Tenkes
    October 11, 2011 at 6:39 pm

    Ich bin kein “Europäer” in Eurem heutigen Sinn,
    ich hab doch nicht die türkischen Besatzer aus
    meinem Land gejagt, um sie jetzt mitregieren
    zu lassen.
    Mit den Deutschen in Form der Östereicher haben
    wir eine gute Zeit gehabt, darum war ich auch der
    mit dem Bolzenschneider am 19.August 1989 bei
    dem Paneuropäischen Picknick.

    • October 11, 2011 at 6:44 pm

      “mit dem Bolzenschneider”

      Dafür gebührt Dir mein Respekt, Kapitän Tenkes.

      • Kapitän Tenkes
        October 11, 2011 at 6:47 pm

        Frag den Husaren nach meiner geschichtlichen Bedeutung.

  4. Husar
    October 11, 2011 at 7:02 pm

    Kapitan Tenkes kämpfte im ersten Aufstand von Rakoczi gegen die Österreicher im Mecsek, er zeichnete sich durch Mut und List aus. Bis heute gedenken die ungarischen Husaren Kapitän Tenkes durch die Tenkes Gedächtnistour, einem über mehrere Stationen und mehrere Tage führenden Ritt. Der Film ” Der Kapitän vom Tenkes Berg ” erinnert an ihn.

    • Kapitän Tenkes
      October 11, 2011 at 7:21 pm

      Aber wegen des Irrtums hab ich mich dann ja auch
      mit dem Bolzenschneider verdient gemacht.
      Na Gut, ich bin nur der aus dem Buch und der Serie.

      • Kapitän Tenkes
        October 12, 2011 at 11:52 am

        Und vorher hab ich als Gerö Bornemissza mit meiner Evi unseren Helden Balint Török aus dem Gefängnis des Sultans in Konstantiopel befreit.

        Später hab ich den Schreiber Geza Gardonyi beauftragt,
        meine Erlebnisse in “Ergi Csillagok” aufzuschreiben.
        Das hat er gut gemacht, “Sterne von Eger” ist auch in
        Deutscher Sprache erschienen.

      • October 12, 2011 at 2:19 pm

        „Sterne von Eger“

        Eger im Sudetenland, Husar? Ich kannte den letzten deutschen Bürgermeister der Stadt.

      • Husar
        October 12, 2011 at 12:41 pm

        Du wirst wohl eher Jumurdschak gewesen sein !

    • October 12, 2011 at 10:58 am

      Danke, Husar, für die Erläuterungen.

  5. Sympathie träger
    October 11, 2011 at 8:27 pm

    Jetzt haben wir ein neues Heldenvolk in Europa,
    die Slowaken haben Charakter gezeigt, es wird
    am Ende weder ihnen noch uns finanziell nutzen,
    doch sie können sich im Spiegel ansehen und
    sie sehen Anstand und Selbstbehauptungswillen.

    • October 12, 2011 at 2:35 pm

      Wenn sie auch von den Eurokraten schließlich und endlich verarscht werden!, Sympathieträger.

    • October 12, 2011 at 3:46 pm

      …zumal da(Slowakei) jetzt solange abgestimmt werden soll, bis dann schlußendlich doch das gewünschte Ergebnis rauskommt. Aber dafür gibt es ja, in der EU, zu haufen Beispiele, was man unter Demokratie versteht und wie sie zu praktizieren ist…😦

      • Sympathie träger
        October 12, 2011 at 3:59 pm

        Und da teilen dann die Slowaken das nämliche Schicksal mit den Iren seinerzeit.So bekommt das Wort “Wahl-URNE” doch eine makabere Bedeutung😦 .

  6. Husar
    October 12, 2011 at 2:33 pm

    Nein, lieber Niekisch, dieses Eger ist nicht gemeint. Eger ist eine Stadt in Ungarn, die 1552 von den Türken belagert wurde, diese Belagerung wurde erfolgreich unter Istvan Dobo zurückgeschlagen. Daher der Titel des Buches von Geza Gardonyi, ” Egri Csillagok “, deutsch, ” Die Sterne von Eger”. Dieses Buch wurde im letzten Jahr zum beliebtesten Buch Ungarns gewählt. Dieses Buch ist ein Beispiel ungarischer Heimatliebe, ich weiß nicht, wie oft ich es gelesen habe., In den Schulen ist dieses Buch Pflichtlektüre.

    • October 12, 2011 at 2:38 pm

      Danke, lieber treuer Husar, für diesen Hinweis. Kann es vielleicht sein, daß die Stadt Eger in Ungarn von deutschen Einwanderern aus dem Sudetenland gegründet wurde?

      • Sympathie träger
        October 12, 2011 at 2:44 pm

        Ach Niekisch, Du gehst aber auch allen fonetischen Eventualitäten auf den Leim. Während das “Eger” im Sudetenland heute tschechisch Cheb heißt, hat das urungarische “Eger” den deutschen Namen Erlau.

      • October 12, 2011 at 3:06 pm

        Kein Wunder, Sympathieträger: Ich frage erst mal meine innere Stimme und wühle in eigener Kenntnis, dann prüfe ich und zu allerletzt rufe ich Wikipedia auf:-)

        Warum sollte ich nicht vermuten, daß aus der zur Zeit der Ostwanderungen doch wohl unstreitig deutschen und unstreitig Eger heißenden Stadt im deutschen Sudetenland sudetendeutsche Deutsche nach Ungarn gewandert sind und eine Stadt Eger gegründet haben? Wo ist da ein phonetisches auf den Leim gehen zu erkennen?

      • Sympathie träger
        October 12, 2011 at 3:20 pm

        Weil das Eger, das Deutsche Eger nannten eben NICHT das Eger ist, das Deutsche Erlau nannten, darum.

        PS. Wikipedia mag Dir eine große Hilfe sein, mir ist es meine gediegene DDR-Schulbildung, die ich vor 40 Jahren abschloß. Und: Na klar, die “CSSR” und die “VR Ungarn” waren “meine Bruderstaaten” und ich habe mich schon immer für (fast) alles interessiert, deshalb.

      • October 12, 2011 at 3:54 pm

        Wenn Du ständig parat bist, solltest Du wenigstens ein bißchen mehr aufpassen:

        Habe ich nicht geschrieben ” Zu allerletzt rufe ich Wikipedia auf” ? Das heißt doch wohl, daß ich zuvor auf anderes zurückgreife..

        Husar hat doch schon erläutert, daß das ungarische Eger nicht das sudetendeutsche Eger ist. Das weiß ich doch..

      • Sympathie träger
        October 12, 2011 at 3:27 pm

        Zum besseren Verständnis für Dich, guter Niekisch, unsere Welt war damals sehr klein, da hatte man Muße und mein Naturell war immer auf Widerspruch orientiert, deshalb hab ich mich überhaupt mit so “revanchistischen” Themen (Sudetenland und Habsburg) befaßt.

      • October 12, 2011 at 3:55 pm

        “unsere Welt war damals sehr klein”

        Ja, das habe ich auch gemerkt:-)

      • Sympathie träger
        October 12, 2011 at 4:14 pm

        Ach Niekisch, warum Du immer und ständig auf einem Rechtfertigungstrip bist, werde ich nicht verstehen. Man muß kein Psychologe sein, um zu erkennen, daß Du einfach zu wenig Selbstvertrauen hast.
        (Wenn ich doch nochmal ein Sachbuch schreibe,
        wird es das Thema sein:
        “Der Besser-Wessi im Selbstfindungsloch nach
        dem Verschießen seiner antrainierten Munition”)

      • October 12, 2011 at 6:25 pm

        So, für Dich wars das dann mal, Sympathieträger. Auf Nimmerwiedersehn! Du hast ja eine Aufgabe. Kümmere Dich um Deine Enkel!

  7. Prinz Eugen
    October 12, 2011 at 3:02 pm

    Schönen Herbstanfang Kameraden!

    @Husar
    Wieviele Deutsche leben noch in Ungarn?

    • Husar
      October 12, 2011 at 4:35 pm

      Das ist mal eine Frage, wo ich passen muß. Ich schätze mal, das sich zur deutschen Herkunft ca. 250.000 bekennen. In der Frage des Umgangs mit Minderheiten ist Ungarn schon ein wenig beispielgebend. Es gibt Orthodoxe, Katholiken, Reformierte und Evangelische, ethnische Slowaken, Deutsche, Serben usw. Aber alle leben friedlich miteinander.

  8. Sympathie träger
    October 12, 2011 at 3:35 pm

    “Schönen Herbstanfang”

    Dir auch, guter Prinz. Als ich heute meine drei Enkelbengels vom Kindergarten abholte, haben wir bunte Blätter gesammelt und sie dann in Muttis (Mutter und Tante der Jungs) alten Schulatlas zum pressen gelegt. So fängt ein schöner Herbst an.

    Laß auch Du Dir die letzten Sonnenstrahlen in´s Herz scheinen.

    • October 12, 2011 at 8:49 pm

      Der tolle Schulatlas, wo sicher noch die schönen Grenzen von 1937 mit rot samt Völkerrechtshinweis eingetragen sind.🙂

      • October 13, 2011 at 11:46 am

        Äh … also ich habe einen Dircke-Schulatlas aus den 1980er Jahren, wie ich glaube, da ist die DDR drin und mit rot sind da Markierungen, welche die Grenzen von 1937 anzeigen. Bis 1990 war das dort wohl üblich, auf den Fortbestand des Reiches bzw. “Deutschland als Ganzes” hinzuweisen. Schau vielleicht nochmal nach, ob das bei deinem auch so ist. Aber hm … könnte vielleicht sein, daß du aus der DDR stammst? Möglicherweise hat die DDR im Gegensatz zur BRD weniger vom Fortbestand gehalten. Müßte man mal vergleichen.

      • October 13, 2011 at 5:58 pm

        Wie schön, daß ich noch einen Original – Atlas von Velhagen und Klasings von 1940 besitze. Da stellte sich die Problematik noch nicht:-)

  9. Prinz Eugen
    October 12, 2011 at 4:37 pm

    Die letzten Sonnenstrahlen und ihr Licht des Sommers schienen in mich so herein,dass ich neue Energie und Kraft tanken konnte, mein Sympathieträger.

    Das du deine Aufgaben als fürsorglicher und nationaler Großvater vorbildlich ausführst,beweist,dass du nicht so ein konsumorientierter und von seinen Enkelkindern
    ausgebeuteter Opa bist,wie andere Menschen,dessen Kinder bereits Kinder haben.

    Eine gute Idee mit den Blättern,hat mein Opa,als ich noch etwas kleiner und jünger, war auch getan.
    Deine Enkel sind sicher zubeneiden.

    Bis später und viel Spaß mit den Kerlchens wünscht dir Prinz Eugen.

  10. kohlhaas
    October 14, 2011 at 7:44 pm

    @ Niekisch
    Hab gesehen, daß du Sympathieträger rausgeschmissen hast…

    Ist ja bisher nicht der einzige, der hier verschwunden ist. Also der Sympathieträger hat hier immerhin nicht nur rumgeschleimt (pardon, liebe Freunde), wie die anderen, ich meine – das hier ist nur eine Kommentarspalte, da nennt man sich nicht “guter, treuer Husar” und dergleichen, das ist einfach kein Umgang im Netz. Auf Dritte wirkt das obskur, das muss dir klar sein. Der Sympathieträger hat hier Ansichten eingebracht, die schlicht interessant und wert zu lesen waren und ihn jetzt wegen Beleidigtsein rauszuschmeißen halte ich für ziemlichen Käse.

    Beleidigtsein ist keine nationalistische Tugend. Das weißt du doch, oder?

    Mit Grüßen

    • October 14, 2011 at 8:06 pm

      1. Sympathieträger = BRD – Flüsterer, Kohlhaas, ist aber der einzige Kommentator, der bisher expediert wurde. Und zwar deswegen, weil er trotz mehrerer Verwarnungen die Regelverstöße nicht abgestellt hat. Es ist mir nicht leichtgefallen, aber da er mich ohnehin für ein Weichei hält, war das eine gute Gelegenheit zu zeigen, daß ich auch knochenhart sein kann, wenn es nötig ist.

      2. Was ist daran auszusetzen, daß Leser und Kommentatoren, die sich im Gleichklang der Herzen bewegen, solche Formeln verwenden? Was ist daran obskur? Solange es nicht beleidigend ist?

      3. Wenn beleidigt sein keine nationalistische Tugend ist, wen kennzeichnet sie denn? Wer eine Persönlichkeitsverletzung in Form der Beleidigung als solche empfindet, hat immerhin ein Ehrempfinden? Und wer beruft sich auf die Ehre? Doch der Nationalist!

      4. Faß Dich bitte an die eigene Nase: “Mit Grüßen” ist schon garnicht kniggegerecht:-)

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