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Ein Bild aus meiner Stadt…

Meine Stadt leuchtet...

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  1. Prinz Eugen
    October 20, 2011 at 1:48 pm

    Tag,niekisch!
    Welche Stadt ist denn deine Stadt?
    Wenn du es nicht sagen willst,ist nicht schlimm.

    • niekisch
      October 20, 2011 at 3:08 pm

      Am Nordrand des Ruhrgebietes, Prinz Eugen, wenn Dir das ein wenig weiterhilft.

  2. October 20, 2011 at 6:14 pm

    Die Bildr sehen ja fast schon aus wie moderne Kunst …🙂

    • niekisch
      October 21, 2011 at 9:51 am

      Es ist wie in der Politik, Federschlag: Modernes Denken in Verbindung mit dem bewährten Alten! Insofern hat das Foto auch metapolitisch Bedeutung. Rechts ist ein wenig von einer alten Kirche zu sehen, in der 1848 der hiesige Teilnehmer an der Frankfurter Paulskirchenversammlung gewählt wurde. So schließt sich der Kreis:-)

  3. Kaisers Gedenken
    October 21, 2011 at 3:35 pm

    Einfach mal hallo,

    meine Stadt ist Hamburg. Aufgewachsen bin ich im Schanzenviertel, das unter anderem durch das linke Szene-Zentrum “Flora” in einem Straßenzug für mein Empfinden recht herunter gekommen wirkt. Andere Teile der Gegend weisen Neubebauung und Leben auf. Man könnte dies als eine eigene Art von Symbolsprache verstehen. Sozusagen eine Botschaft, dass bürgerliche Urbanität so etwas wie Behauptungskraft (nennen wir es ein stillschweigendes “Immunsystem”) besitzt. Das Heimatgefühl ist auf weiten Strecken in der Hansestadt durch die Masseneinwanderung der letzten Jahre aber tendenziell in Gefährdung geraten. Es hat sich gegenüber meiner Kindheit eben alles sehr verändert.

    Nicht die Tatsache der Anwesenheit von Ausländern als solche hat für mich mein Heimatgefühl tangiert (bin in sofern immer noch hanseatisch-weltoffen eingestellt), sondern die Verschiebung jeglicher normaler Parität Für mich war die Zerrüttung der Leitkultur in der Wahrnehung des städtischen Lebensgegfühls über die Jahre hinweg ein wesentlicher Grund politisch von Mitte-Links nach moderat Rechts zu rücken. Andererseits ist im Stadbild aber auch das eine oder andere an positiver Wandlung zu verzeichnen. So wimmelte es vor gut zehn Jahren am Hauptbahnhof nur so vor Junkies, die dort aus dem Straßenbild inzwischen fast völlig verschwunden sind. Auch auf die Bürgersteige in gewöhnlichen Gegenden scheint nicht mehr ganz so viel gespuckt zu werden wie vor Jahren (Merke: Wer auf den Boden spuckt, spuckt auf das Land – sollte gesetzlich verboten werden). Im prosperierenden Singapur ist meines Wissens das Beschmutzen von Bürgersteigen jeglicher Art verboten und mit hohen Bußgeldern belegt.

    Aber, was kann jeder für sich positiv beitragen, damit das Stadtbild an sympathischer Symbolkraft gewinnt? Vielleicht ja nicht nur bei Fußball WMs Fenster und Autos mit Schwarz-Rot-Gold beflaggen. Oder auf einer tiefenpsychologischen Ebene: Im Garten mit Bewusstsein die deutschesten aller Bäume – Eichen – pflanzen, ebenso Birken (siehe: gemeinsames germanisches Erbe, das wir mit skandinavischen Ländern teilen).

    • October 21, 2011 at 4:55 pm

      “Oder auf einer tiefenpsychologischen Ebene: Im Garten mit Bewusstsein die deutschesten aller Bäume – Eichen – pflanzen, ebenso Birken (siehe: gemeinsames germanisches Erbe, das wir mit skandinavischen Ländern teilen).”

      Bitte nicht die Ulmen vergessen, Kaisers Gedenken. In vielen Gegenden triffst Du noch auf jahrtausendealte, abgegrenzte Anpflanzungen von Ulmen, die früher heilige Haine der Gottesanbetung unserer Vorfahren waren. Zuletzt wandelte ich in einem solchen Hain in der Rhön. Es war ein eigenartiges Gefühl, dem Rauschen des Windes abseits sonstiger Geräusche an diesem Ort zu lauschen.

      • Kaisers Gedenken
        October 21, 2011 at 5:21 pm

        Ja, danke für den Hinweis…! Und nicht zu vergessen, das schöne deutsche Lied: “Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde”. Mir ist die Eiche als “unser Baum” unter anderem deswegen so im Gedächtnis, weil es unter anderem in dem österreichischen Marsch aus seliger K. u. K-Zeit heißt: “…stark wie die deutschen Eichen”. Gleichzeitig – klar – ist auch die Ulme wichtig für unsere Heimat.

        Was du ansprichst, ist, so glaube ich, ein ganz bedeutsamer Aspekt: Indem wir uns in der Natur bewusst mit Bäumen und Landschaft verbinden, tun wir auch etwas für die Stärkung des nationalen Kollektivgefühls. Schon die Römer sagten den Germanen im Anschluss an die von Varus verlorene Schlacht im Teutoburger Wald nach, das nördliche Volk scheine eine enorme Kraft aus seinen Wäldern zu schöpfen. Es heißt, die Imperatoren hätten daraufhin sogar versucht, große Waldgebiete zu roden. Wie auch immer: Ebenfalls in unseren Städten (Man denke an Parks und Stadtwälder) haben wir die Möglichkeit, uns mit der Natur zu verbinden, mit ihr gleichsam Zwiesprache zu halten. Und in unsere Wohnungen können wir uns heimatliche Symbolik durch Bilder deutscher Landschaften holen. Stärken wir Deutschland auf einer mentalen Ebene…!

      • October 21, 2011 at 6:36 pm

        “Bilder deutscher Landschaften holen. Stärken wir Deutschland auf einer mentalen Ebene…!”

        Wo findest Du das noch, Kaisers Gedenken? Das “bürgerliche” Deutschland der Kultur liegt im Sterben wie das Volk selber auch. Meine Wohnung ist eine Art Museum:-)

      • Romantiker
        October 26, 2011 at 12:20 am

        Eichen, Birken, Linden, Ulmen und jeder Baum ist deutscher als der Andere, Mannomann.😉

        Entbehrt nicht einer gewissen Komik, auch weil der mit der Eichen deutscheste Baum gar nicht genannt wurde: Buche. Buch, Buchstabe. http://www.tagesschau.de/inland/unescobuchen100.html

        Das Identitätssymbol bleibt trotzdem die Eiche.
        Je nach Standort und Stimmung gefällt mir aber auch Birke sehr gut.

      • October 26, 2011 at 7:31 pm

        Jeder wie er mag.. Der Deutsche an sich liebt den Wald und seine Bäume.-)

  4. Kaisers Gedenken
    October 21, 2011 at 7:21 pm

    “Wo findest Du das noch, Kaisers Gedenken? Das “bürgerliche” Deutschland der Kultur liegt im Sterben wie das Volk selber auch.”

    Eben drum, wollte ich erst sagen. Doch, nein, ich sehe es anders: Sozusagen, eine “Kulturrevolution” im Kleinen ist zu veranstalten. Beispiel: Ich war mal recht Amerika-begeistert, hatte für relativ viel Geld sogar eine Bronze-Skuiptur der Freiheitsstatue gekauft, fühlte mich dabei total “hipp”. Das Teil ist inzwischen aus meiner Wohnung rausgeflogen. Eine sehr enge Freundin hat mir dagegen ein großes, künstlerisch ansprechendes Bild einer jungen Mutter mit Kind geschenkt. Passt doch von der Symbolik her: Wir brauchen (deutsche) Kinder. So können sich Wohnstuben meta-kulrurell verändern. Und zwar gerade dann, wenn das bei Leuten wie mir passiert, die weltanschaulich über Jahre anders gepolt waren – du weißt doch, das Schmettlingsflügeltheorem in der Chaos-Forschung…! Glaube mir: Unsere Kultur und unser Volk liegen nicht im Sterben.

    Im Dezember 2012 geht ein fünftausendjähriger Langzeitzyklus gemäß Maya-Kalender zu Ende. Interessanterweise gab es bei den Maya historisch recht verbreitet den Namen Votan. Ein briitscher Maya-Forscher sieht darin sogar eine assoziative Verbindung zu den Germanen, mutmaßt, es könne in grauer Vorzeit eine Berührung der Völker wodurch auch immer gegeben haben. Und etwa fünftausend Jahre alt sind unsere abendländischen Glaubenssysteme, die auf Fehlentwicklung im mesopotamischen Raum zurück gehen. Und in der Johannis-Offenbahrung heißt es, die Hure Babylon werde untergehen, die so viele Völker verführt hat – wenn man so will (Turmbau zu Babel), die Bewusstseinspyramide des Kapitalismus mit seinen frühesten Wurzeln.

    • niekisch
      October 22, 2011 at 10:00 am

      War, Kaisers Gedenken, vorgestern bei einem Vortrag von Lale Akgün, die es als Türkin geschafft hat, heute in der NRW – Staatskanzlei zu sitzen.

      Auffallend: Das zahlreich versammelte deutsche Gutmenschentum – vorwiegend Lehrer – diskutierte fast völlig nur auf der Ebene ausländischer Kultur. Deutsche Gesichtspunkte spielten keinerlei Rolle. Zunehmend dominieren uns Fremde unser Denken und Handeln.

      Natürlich gibt es noch Millionen Deutsche, die anders gepolt sind. Aber sie sind einflußlos.

      Deswegen ist Metapolitik so wichtig. Wir müssen die Begriffe wandeln und die Medien besetzen, soweit es uns gelingt. Und wenn es durch Einzelaktionen geschieht. Google mal unter “Der Poncho – Mann”. Den habe ich kennengelernt. Ein tapferer Mann, der vielleicht die nicht ganz richtigen Parolen verwendet. Aber erglänzt durch Entschlossenheit und Unerschütterlichkeit. Er sieht ein Zeitenwende kommen unter der Prämisse “Altruismus” statt “Egoismus”. Wenn wir davon Tausende hätten!

      • Kaisers Gedenken
        October 22, 2011 at 1:07 pm

        Ja, Niekisch, habe mal eben auf PI das Interview mit dem Ponchomann gelesen. Wie du schon sagst, nicht immer die richtigen Parolen, aber der Mann hat einen unglaublichen Mut…!

        Wichtig erscheint mir, zunächst die psychologischen Wurzeln gutmenschelnden Denkens und Verhaltens zu bedenken. Dieses resultiert unter anderem aus folgenden Motiven:

        1) Auf einer Website habe ich doch tatsächlich mal gelesen, man müsse sich mit der kommenden Mehrheit sozusagen “gutstellen”. Würde man sich ihnen gegenüber jetzt tolerant zeigen, bestünde eher die Chance, dass die Glaubensgemeinschaft einer muslimischen Region auf deutschem Boden sich später auch tolerant gegenüber ursprünglichen Deutschen zeigen würde.

        2) Schlechtes Gewissen wegen angeblich zwei von Deutschland verursachten Weltkriegen.

        3) Ideologischer Internationalismus: Getragen von marxistischen Relikten im Denken vieler Linker, ebenso von falsch verstandenem Christentum, wonach die Menschen aller Himmelsrichtungen sich grundsätzlich und in jeder Lebenslage geschwisterlich zueinander zu verhalten hätten. Doch die bedeutendste Quelle des ideologischen Internationalismus erscheint mir in Teilen der Hochgradfreimaurerei zu liegen.

        4) Ökonomisch orientierter Internationalismus

        5) Eine diffuse Angst vor Veränderung, daher Klammern an die Medien-Wirklichkeit.

        Dazu Kontrastrategien bzw. Gegenentwicklungen

        zu 1) An diese Ängste, die bei vielen auch eher unbewusst sein dürften, ist schlecht heran zu kommen. Wer gibt – falls ihm die Motivation einigermaßen bewusst sein sollte – schon offen zu, dass er schlicht und einfach ein Feigling ist.

        zu 2) Das schlechte Gewissen wird bereits durch Medienhäuser wie dem Kopp-Verlag relativiert. Ich denke, die Popularität neuer verlegerischer Aktivitäten nimmt gerade deutlich zu. Hier ebenso wie generell im Internet entsteht echte Gegenöffentlichkeit. Die Auflagen der Mainstream-Medien (siehe Spiegel) nehmen rapide ab.

        zu 3) Etliche Rechte sollten sich bequemen, das zu übewinden, was du einmal (hier sinngemäß zitiert) mit “rechtem Autismus” umschrieben hast und was ich “Inseldenken” bzw. “Inselsprache” nenne. Man sollte ggf. auch in der Lage sein, sich mit einem Linken über Dialektik nicht nur im Sinne Hegels, sondern auch des “ollen Marx” unterhalten zu können. Ich habe zum Beispiel im Netz beobachtet, dass Moslems auf linken Duktus einzugehen in der Lage sind. Auch die Aneignung sozialwissenschaftlichen Denkens wäre für den rechten Diskurs aus meiner Sicht förderlich. Außerdem wäre es wichtig, dass konservative bzw. nationalkonservative Kräfte, den kritischen persönlichen Dialog mit Kirche und Gemeinden suchen.

        Schließlich zur Hochgradfreimauerei: Sie ist eine Epochenphänomen, und ihre Langzeitepoche dürfte schon bald untergehen – nahezu naturgesetzlich. Die Aussagen des Maya-Kalenders könnten dafür sozusagen eine Art Metapher bilden, ein Sinnbild oder historisierendes Gleichnis.

        zu 4) Es ist ein ganz wichtiger Punkt, dass irgendwann wirtschaftliche Kreise erkennen werden, inwieweit die Globalisierung ihnen schadet. Ich habe an dieser Stellle kein Problem damit, ein Beispiel aus der moslemischen Welt zu erwähnen. So sollen die iranischen Basar-Händler mit ihren wirtschaftlichen Interessen die gesellschaftlich tragende Kraft in der sogenannten islamischen Revolution gewesen sein. Oder generell gesprochen: Hinter Wirtschaft steckt immer Macht. Noch will man bei uns von der Präsenz auf internationalen Märkten partizipieren und biedert sich entsprechend an. Doch die ökonomischen Grundlagen dieses Denkmusters sind bereits dabei zu kippen. Wer Kontakte in die Wirtschaft hinein hat, sollte diese natürlich gezielt nutzen.

        Und noch ein Gedanke abschließend: Wichtig ist auch zu erkennen, dass “Ali” oder “Mustafa” in der Regel nichts dafür können, dass die Dinge sind, wie sie sind. Schuld sind die Strippenzieher im Hintergrund. Das sollte von Rechten imöglichst deutlich gemacht werden. So wird einem mit Chance auf jeden Fall zugehört. Ich habe sogar mit Moslems über Masseneinwanderung und diese Dinge offen diskutiert.

        zu 5) Zur diffusen Angst vor Veränderung fällt mir so schnell nichts ein.,

  5. Prinz Eugen
    October 22, 2011 at 9:33 am

    Morgen Niekisch!

    • October 22, 2011 at 10:04 am

      Ebenfalls guten Morgen, Prinz Eugen.

  6. reinigungskraft
    • Kaisers Gedenken
      October 23, 2011 at 5:39 pm

      Danke für den Hinweis, reinigungskraft. Der Aufsatz ist ausgezeichnet in Analyse und Formulierung. Zum einen beschreibt er besonders klar Zusammenhänge, die ich oben angesprochen habe. Zum anderen bietet er genau das an, was ich mir in der rechten Diskussion verstärkt wünsche: Die Bezugnahme auf wesentliche gesellschaftswissenschaftliche Ansätze wie im vorliegenden Fall Leon Festingers Theorie der Kognitiven Dissonanz.

      • reinigungskraft
        October 23, 2011 at 8:16 pm

        Dann sieh dich ruhig noch weiter um. Manfred Kleine-Hartlage ist rechter Soziologe und Autor.

      • October 24, 2011 at 4:19 pm

        Wenn Interesse besteht, dann komme ich im nächsten Artikel darauf zurück, Kaisers Gedenken ( und Alle ). Du hattest ja schon einen Gastartikel vorbereitet. Ich werde ihn allerdings zusammenstreichen müssen, da er etwas zu lang ist:-)

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